Lippi Selk Bag – Der etwas andere Schlafsack

Lippi Selk BagDer ist kein gewöhnlicher , sondern eher ein Schlafanzug mit Eigenschaften. Die Version 1 ist allerdings aufgrund seines Komfortbereiches von gerade mal 8°C nicht unbedingt für den „echten“ Outdoorbereich, oder lediglich für den Sommer geeignet, wenn die Temperaturen in der Nacht nicht unter die Marke von 8°C fallen. Auch aufgrund seines Gewichtes von 1.680 g (S/M) bis 1.970 g (L/XL) ist dieser nicht wirklich für Trekkingtouren geeignet.

Die Versionen 2 (Kunstfaser) und 3 (Daunen) sehen da schon interessanter aus. Deren Komfortbereich liegt bei -5 bzw. -15°C. Doch auch diese sind immer noch recht schwer mit 1.500 bis 1.900 g.

An den Händen haben alle Selk Bags Reißverschlüsse, so dass man ohne Probleme noch aus dem Schlafsack heraus hantieren kann. Zur Lüftung kann man auch Reißverschlüsse an den Beinen öffnen. Der wichtigste Reißverschluss fehlt allerdings (jedenfalls für uns Männer) : im Schritt! So könnte man bequem Nachts zum Klo, oder zum nächsten Baum, ohne aus dem Schlafsack kriechen zu müssen :)

Preislich liegen alle Modelle im oberen Preissegment :

  • Version 1 : ca. 110 Euro
  • Version 2 : ca. 180 Euro
  • Version 3 : ca. 300 Euro

Fazit : Nicht wirklich Trekking tauglich, wer aber als Michelin-Männchen auf dem Campingplatz auffallen möchte, für den ist das Teil genau das Richtige :)

Update : Seit August 2009 ist der Selk’Bag  nun unter dem Namen MusucBag bekannt. Der neue Name hat seinen Ursprung im Designstudio MusucHouse, des Chilenen Rodrigo Alonso. Die dritte Generation wurde weiter verbessert und ist unter dem neuen Namen in ganz Europa über www.musucbag.com erhältlich.

Kategorien: Gadgets,Schlafen

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4 Kommentare

  1. An die Teletubbies habe ich bisher nicht gedacht, eine Ähnlichkeit besteht aber doch. Mir schoss direkt das Michelin Männchen in den Kopf wie ich die Selk Bags das erste mal auf einer Messe gesehen habe.

    Spass bei Seite ich möchte mein Self Bag No.3 nicht mehr missen. Es gibt für mich als Seitenschläfer nicht bequemeres wenn ich Outdoor-Touren mache in Ägypten oder Norwegen wo es abends doch ziemlich kalt wird. Würde ich nur Touren in Gebiete machen wo es nicht so kalt wird hätte auch ein Selk Bag No.1 ausgereicht aber dort wo ich Outdoor-Touren mache benötige ich ein Selk Bag No.3, es besteht ja auch die Möglichkeit wenn es nicht extrem kalt ist einfach die Belüftungsschlitze zu öffnen.

    Preislich ich habe 320 € in einem Fachgeschäft bezahlt nicht teuerer wie ein anständiger Schlafsack von etablierten Herstellern wie z.b. Ajungilak oder The North Face. Einzig das Gewicht ist bei einem Selk Bag ein anderes 3 mal so schwer wie mein alter Schlafsack, dies ist mir aber der Schlafkomfort wert.

  2. Pingback: MusucBag – Der Schlafsack mit Armen und Beinen « Freiluft Blog

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