Powermonkey eXplorer Solar-Ladegerät – Review

6. Juni 2009 von Sven  
Abgelegt unter Ausrüstung, Featured

Für meine Reise nach Schweden nächste Woche, sowie für das Pfadfinderlager diesen Sommer, habe ich mir nun den Powermonkey eXplorer, über den ich kürzlich hier berichtet habe, gekauft. Der eXplorer von Powertraveller ist eine Kombination aus (2.200 mAh) und Solar-Ladegerät, mit der man die unterschiedlichsten Geräte wieder aufladen kann.

Powermonkey Powermonkey

Lieferumfang

Wie man auf den Fotos sehen kann ist der Lieferumfang mehr als üppig. Das Set kommt in einer praktischen Tasche und enthält neben dem und dem - ein USB Kabel und einen Wechselstecker zum Laden des Akkus, 9 verschiedene Adapter für die unterschiedlichsten Geräte (iPod, Handy, PSP, …), ein Klettband um das - z.B. am Rucksack zu befestigen, sowie ein kleines Aufbewahrungssäckchen.

Powermonkey Zubehör Powermonkey Anschlüsse

Der

Der erste Ladevorgang des Akkus (90 x 45 x 38 mm bei leichten 83 Gramm) an der Steckdose hat knapp 3 Stunden gedauert. Anschließend habe ich mein iPhone 3G (weniger als 20% Batterieladung) über den iPod Adapter am aufgeladen. Der Vorgang hat gerade mal 1,5 Stunden gedauert bis das iPhone wieder vollständig geladen war. Dabei zeigt mir der des eXplorers immer noch 4 von 7 Balken beim Ladezustand an. Im Klartext heisst das also, dass ich mein Handy auf einer Tour wohl 2x vollständig wieder aufladen kann.

Das -

Das handliche -Panel (110 x 70 x 10 mm bei 82 Gramm) kann zum Laden des Akkus genutzt werden, oder man läd das leere Gerät direkt über das Panel auf. Eine grüne Status-LED zeigt an, ob das Sonnenlicht zum Erzeugen von Energie ausreicht. Eine rote LED am gibt Auskunft ob dieser auch tatsächlich geladen wird. Leider fiel die Sonne heute eher feucht in Strömen vom Himmel, so dass ein Testen der -Panels bisher nicht möglich war. Laut Hersteller sollen 6 Stunden Sonnenlicht reichen um den zu einem Drittel zu laden.

Fazit

Lädt man den des eXplorers vor der Reise zuhause vollständig auf, so hat man schon mal jede Menge Reserve-Energie für die Tour dabei, und das bei einem recht günstigen Gewicht. Das -Panel gibt einem zusätzlich die Möglichkeit den während der Reise umweltfreundlich nachzuladen, wobei ich allerdings etwas skeptisch über dessen Leistungfähigkeit bin. Aber das muss erst mal ein Praxis- bei ausreichendem Sonnenschein zeigen.

Für rund 60 (habe ich bei eBay UK gezahlt) bis 70 Euro (z.B. bei Amazon.de) erhält man eine handliche und leichte Power-Reserve für seine elektronischen Geräte, inklusive sehr viel Zubehör. Vom bin ich schon mal sehr begeistert! Ob das -Panel auch so überzeugen kann, wird sich noch zeigen.

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Kommentare

12 Kommentare zu “Powermonkey eXplorer Solar-Ladegerät – Review”
  1. Der Markt ist voll von diversen Solarladern von unbezahlbar bis 5$ Qualität, die meisten Geräte verschwinden aber schnell sang und klanglos wieder.
    So richtig durchsetzen will sich kein Gerät und meist hört man nur wenig Begeisterung bei den Nutzern.
    Eigentlich schade, der Grundgedanke ist ja richtig gut…

    Ich bin gespannt auf deinen Erfahrungsbericht, wenn der Lader samt Panel richtig zum Einsatz kommt.

  2. Paddy sagt:

    Auf deine Erfahrungen mit diesem Gerät bin ich auch gespannt. Hab’ mir das jetzt schon mehrmals durch den Kopf gehen lassen, ob ich mir so eins anschaffen soll.

    Warum schreibst du in solchen Fällen nicht den Herstellern und fragst um ein Review-Exemplar? Häufig sind die bei Themen-Blogs sehr kooperativ. Nur so als Tipp.

  3. Sven sagt:

    @Paddy: Wäre sicherlich eine Idee gewesen, aber ich bin nicht so der Schnorrer Typ :)

  4. Thomas sagt:

    Ich habe mr auch schon viele Solarlader angeschaut und es ist immer das gleiche, kleine Lader viel zu wenig Leistung. Die richtig großen > 300 Euro, brauchen auch ihren Platz, sind Teuer, und zwingend auf Sonne angewiesen. Irgendwie passt das mit Solarladern nicht.
    So ein Lithium Extra USB Akku ist eine feine Sache ich nutze den Power Pack von Just Mobile für Tagestouren das reicht. Braucht man mehr sollte man über einen 12 Volt Blei Gel Akku nachdenken, den gibt es in jeder Größe.
    Und das beste Preis/Energie Verhältnis haben Monobatterie. Hier kenne ich aber nur Bstellösungen. Wenn man nur 2 oder 3 mal im Jahr richtig lange Energie braucht ist das nicht schlecht und z.B. auf Radtouren immer wieder “nachfüllbar”. So eine 12 Volt USB Adapter kommt nämlich auch mit 7,5 Volt aus. Also 6 Mono sollten reichen. Ich bin ja wirklich für Solar aber in diesem Anwendungsbereich taugt es nichts.

  5. Sven sagt:

    Ich habe das Solar-Panel nun über 2 volle Tage bei mal mehr, mal weniger Sonne aufgeladen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Der Akku zeigte beim Ladestatus gerade mal 2 Balken mehr an (von 7 möglichen).

    Ich werde das Teil aber jetzt nicht gleich in die Tonne kloppen, da ich den Akku an sich eigentlich sehr praktisch finde. Dieser liefert mir Ersatz-Energie für zwei volle Ladungen meines iPhones, was wirklich hervorradend ist wenn man keine reguläre Stromquelle in der Nähe hat.

    Das Solar-Panel an sich macht eigentlich nur Sinn wenn die Sonne den ganzen Tag drauf knallt. Dann kann man es einfach am Rucksack befestigen und vergessen.

    Mal sehen wie sich der Solar-Rucksack, den ich zum Testen noch hier liegen habe, im Vergleich so schlägt.

  6. Nach deinen Erfahrungen sehe ich meine Skepsis gegenüber kleinen Solarladern für unterwegs bestätigt, auch wenn ich gerne was anderes gehört hätte…

    Bleibt also (noch) nichts anderes übrig als so wenig Technik wie nötig und so viel Energiespeicher wie möglich mitzuschleppen.

  7. Michael sagt:

    Ich bin derzeit auch am Überlegen, mir einen Powermonkey Explorer zu kaufen… Da ich aber jetzt schon mehrmals gelesen habe, dass das Solarpanel eher uneffektiv ist, wollte ich mal Eure Meinung hören: Würdet Ihr sagen, dass sich der Aufpreis (ca 40-60€) für das Solarpanel gegenüber dem klassischen Powermonkey (~20€) nicht lohnt?

    Schöne Grüße

    Michael

  8. Sven sagt:

    Also mit dem Akku bin ich durchaus zufrieden, und den würde ich auch sofort weiter empfehlen. Das Solar-Panel ist wirklich nur zu gebrauchen wenn du pralle Sonne über den ganzen Tag hast. Ich werde das sicherlich nochmal testen wenn wir wieder einen hochsommerlichen Tag hier haben.

    Ich habe übrigens noch einen Solar-Rucksack hier den ich teste. Mal sehen ob der mehr verspricht. Einen Bericht gibt es dann natürlich wieder hier ;)

  9. Michael sagt:

    Vielen Dank für die schnelle Antwort! Das hilft mir auf jeden Fall weiter! :)

  10. Thomas Menke sagt:

    Hallo
    Ich verwende den folgenden Akku “Just Mobile Gum PRO Mobile Power Pack 440″.
    Er hat die doppelte Kapazität 4400mAh des Akkus vom “Powermonkey eXplorer” und kostet deutlich weniger (40 Euro). Klappt super.

    Anders, aber interessant ist auch des Gerät “Varta Professional USB-Charger”. Gleichzeitig ein USB 5 V,12 V und 230 V Mignon Ladegerät, aber genauso USB 5 Volt Out Lieferant. (ca. 28 Euro)

    Unabhängig von Energieträger beachtet bitte, sind I Phone und co. kpl leer brauchen sie einen Ladestrom zwischen 1,1A und 1,5A. Das können viele USB Akkupacks oder einige USB 12 Volt Lader nicht liefern und schalten ab. Das ist dann sehr ärgerlich. Also vorher testen oder schon bei 50% Ladezustand wieder aufladen.

  11. Sven sagt:

    Interessanter Akku mit viel Power. Allerdings auch um einiges schwerer. Danke für die Info!

    Es ist in der Tat so, wenn der Akku des iPhones komplett leer ist und sich das Gerät von selbst ausschaltet, weder der Powermonkey Akku noch der USB Anschluss meines Laptops das iPhone wiederbelebt haben. Also sollte man spätestens bei der 20%-Akkuleistung-Warnung das iPhone wieder aufladen.

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