Fazit zur ersten E.O.F.T. in Luxemburg

Gestern machte die European Outdoor Film Tour (kurz E.O.F.T.) nun das erste Mal Halt in . Da musste ich natürlich dabei sein! Im letzten Jahr waren die Tickets für die in Trier schon frühzeitig vergriffen. Umso mehr freute ich mich, dass die E.O.F.T. dieses Jahr quasi direkt vor der Tür statt fand.

Die Wahl des Veranstaltungsortes viel auf das Amphitheater im Sport und Kultur Zentrum D’Coque, ein meiner Meinung nach nicht wirklich perfekt geeigneter Saal für eine Filmvorführung. Allerdings war dies schon ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zur Veranstaltung in Trier im letzten Jahr, wo die Zuschauer einfach auf einer Ebene hintereinander Platz nehmen mussten, wie Ander mir berichtete. Das Amphitheater war doch recht knapp bemessen bei der Anzahl an Leuten die anwesend waren. Besonders die seitlichen Plätze gewährten eine recht ungünstige Sicht auf die Leinwand. Wir waren zu Glück rechtzeitig vor Ort und konnten uns gute Plätze sichern. Ein „richtiger“ Kinosaal wäre aber sicherlich wünschenswert gewesen, auch wenn der Sound im Amphitheater recht gut war.

Kommen wir aber nun zum eigentlichen Inhalt der E.O.F.T., den Filmen. Insgesamt wurden 10 Kurzfilme gezeigt welche zusammen über 120 Minuten Spannung und Abenteuer versprachen. Als es zu Anfang hieß die Film würden in französischer Sprache gezeigt werden, ging ein Raunen durch die Reihen. Zum Glück handelte es sich aber lediglich um französische Untertitel und kein Voice-over! So konnten wir die Filme in Originalton genießen, auch ohne Untertitel lesen zu müssen (mal abgesehen von den Baffin Babes welche Schwedisch oder Norwegisch redeten).

Die Auswahl der Filme war recht bunt, so ging es mal bei -40°C auf über 8.000 Meter hoch, dann mit Snowboards durch den Tiefschnee hinab, mit dem Kanu über die Flüsse des Kongos, oder über eine Slackline von einem Wolkenkratzer hinüber zum anderen. Für Abwechslung war demnach bestens gesorgt. Einzig die Plastiktüte in „The Majestic Plastic Bag“ passte irgendwie nicht ganz in die Auswahl hinein, obwohl er recht unterhaltsam war und Nachhaltigkeit uns als Outdoorer auch besonders betrifft. Wenn ich jetzt wählen müsste dann wären die „Baffin Babes“ mein Highlight der diesjährigen E.O.F.T. gewesen. Ein Haufen lustiger Hühner die auch schon mal rum zicken und dabei 1.200 Kilometer in 80 Tagen auf dem arktischen Packeis zurücklegen, das ist der Stoff für eine unterhaltsame Doku :)
Andere Filme regten dann eher zum Nachdenken an. In „Kadoma“ wird einer der drei Darsteller bei einer Kanu Tour von einem Krokodil getötet, und in „Cold“ sehen wir wie gefährlich und einsam so ein Aufstieg auf einen 8.000er wirklich ist.

Fazit : Ein wirklich gelungener, kurzweiliger Filmabend für Outdoor Fans! Hoffentlich kommt die E.O.F.T. nächstes Jahr wieder nach Luxemburg. Dann vielleicht sogar in einem unserer zahlreichen Kinosäle?

Kategorien: Events

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2 Kommentare

  1. Die Locationwahl und das Platzproblem sind auch jedes Jahr auf’s Neue in Aachen ein Problem. Zwar hat man jetzt mit dem Eurogress schon den größten – auch besten – Veranstaltungsraum gefunden, nachdem das Kino vor 2 Jahren aus allen Nähten geplatzt ist, aber die Zeit zwischen Einlass und Beginn der Filme ähnelt zeitweise einem Boxkampf. Jedes Mal eine ziemlich unentspannte Atmosphäre für einen entspannten Filmabend :-(

  2. Pingback: Fazit zur E.O.F.T. 12/13 Premiere in Luxemburg « Freiluft Blog

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