Mountain Equipment Arete Daunenjacke im Test

Seit einiger Zeit schon war ich auf der Suche nach einer leichten für den Alltag, aber auch für die eine oder andere winterliche Tour. Die hervorragende Isolationseigenschaft von sind bei größerer Kälte einfach nicht von der Hand zu weisen. Ich bin zudem schon seit längerem vom Klima meines Daunenschlafsacks begeistert. Außerdem genießen Daunenjacken den Ruf ein besonders gutes Gewicht/Isolation Verhältnis zu besitzen und dabei noch recht klein packbar zu sein.

Bei meiner Suche kamen unter anderem die Berghaus Furnance, die Rab Microlight , sowie die Mountain Equipment Arete in die engere Auswahl. Von der Isolation, dem Gewicht und dem Preis liegen alle 3 recht eng beieinander. Meine Wahl fiel schlussendlich auf die ME da diese in der gewünschten Größe und Farbe vorrätig war. Zudem bin ich mit meinem Mountain Equipment Daunenschlafsack (Classic Dragon 500) bisher auch mehr als zufrieden.

Der Schnitt der Jacke ist recht eng und passt in Größe L bei meinen 1,90m und knapp 80kg perfekt. Somit kann man sie sowohl als mittlere Schicht unter einer Hardshell Jacke, als auch bei trockenem Wetter als äußerste Schicht verwenden. Das schicke und schlichte Design, sowie die glatte matte Oberfläche machen die Jacke zudem auch ohne weiteres alltagstauglich.

Apropos Oberfläche, das Außenmaterial besteht aus wind- und daunendichtem He30.rs und wird von Mountain Equipment dank seiner guten Eigenschaften auch im Schlafsackbereich eingesetzt. Die Füllung (bei Größe L) besteht aus 160g 90/10 Daune mit einer Fillpower von mind. 675cuin. Die Kammern sind für eine gleichmäßige Daunenverteilung durchgesteppt. Leider erweisen sich diese Nähte aber auch als Schwachstelle der Arete Jacke. Hier dringen nämlich, für meinen Geschmack, zu viele Daunen durch (siehe Foto unten). Vielleicht bin ich aber auch nur etwas zu paranoid und befürchte bei jeder austretenden Daune gleich einen Isolationsverlust.

Das Gewicht meiner Arete Jacke in Größe L beträgt 411g inklusive dem mitgeliefertem Packsack. Ohne sind es leichte 395g. Laut Produktbeschreibung soll die Jacke wohl auch in der Innentasche verstaubar sein, allerdings habe ich dann das Problem, dass der Reißverschluss ebenfalls im Innern der Tasche verschwindet. Aber eventuell stelle ich mich auch nur zu doof an.
Weiter verfügt die Mountain Equipment Daunenjacke über zwei Handwärmertaschen, eine isolierte Abdeckleiste am Frontreißverschluss, elastische Ärmelbündchen, sowie einen Kordelzug im Saum damit die Jack auch nach unten hin gut abdichtet.

In der Praxis hat die Arete Jacke sich bisher bei Temperaturen um den Gefrierpunkt sehr gut bewährt. Sie hält warm, trägt sich super bequem, und das Körperklima ist hervorragend.

Preislich ist die Mountain Equipment Arete Daunenjacke mit einem regulären Preis von knapp 170 Euro als recht günstig einzustufen, insbesondere wenn man das gute Verhältnis von Gewicht zu Isolation berücksichtigt.

Kategorien: Bekleidung

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5 Kommentare

  1. sehr schöne jacke.
    ich bin vor ein paar wochen ebenfalls vor der qual der wahl gestanden, zwischen rab microlight und carinthia downy light jacket.
    die entscheidung ist auf die rab microlight gefallen, die den fotos nach zu urteilen fast gleich aufgebaut ist. auch bei meiner daunenjacke sind die nähte die schwachstelle und verlieren ab und zu federn.

    bin gespannt wie sich die jacken nach ein paar monaten tragen bewähren, werde dann ebenfalls einen kurzen bericht verfassen.

    mfg
    michael

  2. Welchen? War ein oder mehrere Links drin?

    Ich bekomme täglich 100-200 Spam Kommentare die über Akismet blockiert werden. Meist werden diese dann auch nicht weiter von mir überprüft und sofort gelöscht. Könnte sein, dass deiner da wohl verloren gegangen ist. War dann aber sicherlich keine Absicht!

  3. Hi Sven – Ja, ein Deeplink auf die Montane Nitro Daunenjacke – die ist nämliche eine echte Alternative zur Arete. Ausgestattet mit 97/3 Daune und 800+ Fill Power .

  4. Danke für den Tipp. Die Nitro ist in der Preis- und Gewichtsklasse mit dieser hervorragenden Füllung sicherlich eine interessante Alternative!

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