Garmin GPS Experience 2013

Vergangene Woche trafen sich, auf Einladung von , etwa 50 Journalisten und Blogger an der Costa Brava zur GPS Experience. Auch ich hatte die Gelegenheit an die spanischen Küste zu reisen und dort die komplette Produktpalette von beim Radfahren, Laufen, Trailrunning, Geocachen und Golfen unter praxisnahen Bedingungen zu testen. Mit dabei waren auch Topathleten wie David Millar, Jack Bauer und Caleb Fairly vom Garmin Pro Cycling Team, der Ultraläufer Jez Bragg, sowie die Trailrunning Brüder Sébastien und Sylvain Camus.

Es gab viel zu testen, nicht nur die Fenix GPS Uhr

Am Anreisetag konnte ich beim gemeinsamen Abendessen bereits Marcel von Ausgeruestet.com wieder sehen, sowie die Kollegen von Pocketnavigation.de, Dosenfischer.de, Naviso.de und Ksmichel.de kennen lernen und erste interessante Gespräche führen. Auch das Team von Garmin Deutschland war bereits vor Ort und musste gleich Rede und Antwort zu ihrer Produktpalette stehen.

Nach einer morgendlichen Pressekonferenz am Folgetag, wo Garmins neuste GPS Geräte sowie das Programm der GPS Experience vorgestellt wurden, konnten wir zwei Tage lang die unterschiedlichsten Handgeräte, Fahrradcomputer, Forerunner GPS Uhren und Golf Uhren in der Praxis testen.

Pressekonferenz

Garmin beim Laufen

Bei einem kleinen Lauf unter Spaniens Sonne konnten wir die komplette Forerunner Serie (10, 110, 210, 610 und 910) unter die Lupe nehmen. Als ich letztes Jahr mit dem Lauftraining begonnen hatte, entschied ich mich für die Forerunner 410 und gegen die 610 aufgrund von Korrosionsproblemen an der Rückseite dieses Modells. Mittlerweile hat Garmin hier allerdings nach gebessert (Kunststoff anstatt Metallabdeckung) und so entschloss ich mich die 610 und deren Touchscreen Funktion zu testen. Kurzum, eine handliche GPS- bzw. Puls-Uhr in einem robusten Gehäuse mit einfacher Touch-Bedienung und allen Funktionen die ein Läufer braucht.

Forerunner Uhr starten und los!

Garmin beim Golf

Dass Garmin eine Golf Uhr im Sortiment hat war mir zwar bekannt, wozu Golfer allerdings GPS benötigen war mir absolut unklar. Die Approach Serie führt neben der S3 Uhr auch ein Handgerät namens Approach G6 welches in dem handlichen Gehäuse der aktuellen Serie Platz findet. Auf dem Platz des Golf Platja de Pals direkt neben unserem Hotel, konnten wir die Teile in der passenden Umgebung testen. Natürlich durften wir ohne Platzreife nicht selbst auf dem heiligen Rasen spielen (dafür durften wir die Driving Range pflügen), sondern mussten den erfahrenen Golf Lehrern auf dem Platz folgen.
Die GPS Geräte Approach Serie kommen mit mehr als 30.000 vorinstallierten Golfplätzen der ganzen Welt (beim G6 inklusive Karten) und können lebenslang kostenlos mit den neusten Plätzen aktualisiert werden. Man kann auf einen Blick die Distanz von der aktuellen Position zum nächsten Grün ablesen, sieht Informationen zur aktuellen Bahn und erhält beim G6 sogar eine detaillierte Kartendarstellung der Bahnen. Kurzum, die Approach Serie ist eine absolute Bereicherung für ambitionierte Golfer.

Golf spielen mit der Garmin Approach Serie

Garmin beim Trailrunning / Trekking / Geocaching

Bei einer kleinen Trailrunning Runde zusammen mit Sébastien Camus entlang der felsigen spanischen Küste, konnte ich neben der Garmin fēnix mit ihren umfangreichen Funktionen, noch Hand an das brandneue 600 legen. Beim Laufen quatschte ich allerdings mehr mit Sébastien als mich mit der fēnix zu beschäftigen. Neben mir wollte nur noch Christian vom Garmin Team mit laufen, alle anderen bevorzugten die gemütlichere Wanderung über die gleiche (verkürzte) Strecke. Vielleicht lasse ich mir die Uhr später nochmal für einen ausführlicheren Test zusenden.
Das Oregon 600 konnte ich bei einer kurzen Geocaching Runde am Abreisetag noch etwas genauer, im direkten Vergleich mit meinem alten Oregon 200, unter die Lupe nehmen. Eine wirklich tolle Weiterentwicklung ist der Touchscreens welcher nun, wie bei fast allen Smartphones heutzutage, kapazitiv und Multi-Touch fähig ist. Das Display lässt sich flüssig bedienen (wohl auch mit Handschuhen) und ist unter der gleißenden Sonne Spaniens immer noch gut ablesbar. Bleibt die Frage wie robust und kratzfest es im harten Outdoor Einsatz wirklich ist. Weitere nette Features sind die unbegrenzte Anzahl von Geocaches die nun gespeichert werden können, die Bluetooth Schnittstelle, sowie die GLONASS-Kompatibilität.

Trailrunning mit Sébastien Camus an der spanischen Küste

Garmin beim Radfahren

Auf dem Rennrad konnten wir, in Begleitung der Profis des Garmin Pro Cycling Teams, die aktuellen Geräte der Edge Serie testen, den Edge 510 und 810. Beide Modelle verfügen über Online-Funktionen (durch Tethering mit einem Smartphone) wie Live-Tracking, Senden/Empfangen von Strecken, und Weitergabe über soziale Medien. Auf den handlichen Geräten können zudem eine Unzahl an Daten wie z.B. Distanz, Geschwindigkeit, Höhenmeter, Herzfrequenz, Geschwindigkeits-/Trittfrequenz oder Leistung angezeigt werden. Die Datenfelder und deren Anzahl können dabei individuell angepasst werden. Außerdem können Profile für verschiedene Radfahraktivitäten festgelegt werden.
Da ich in den letzten 10 Jahren vielleicht 3 mal Rad gefahren bin, musste ich mich im Praxistest mehr auf das 10.000 Euro Rennrad konzentrieren und aufpassen, dass ich keinen der Profis umfahren, als dass ich mich während der Fahrt wirklich mit dem Edge auseinander setzen konnte. Die ActiveRouting Funktion auf der gut lesbaren Karte des Edge 810 funktionierte allerdings sehr gut. Kurzum, die Edge Serie bietet für ambitionierte Radsportler hervorragende Radcomputer. Für den Hobbyradler wäre eine günstigere Version mit weniger Funktionen und Kartendarstellung mit ActiveRouting sicherlich noch interessant.

Radtour mit der Garmin Edge Serie und den Profis des Garmin Pro Cycling Teams

Garmin auf dem Wasser

Auch im maritimen Bereich ist Garmin stark vertreten. Deshalb stand am Ende unseres Aufenthalts noch eine Fahrt auf einem großen Segelschiff entlang der Costa Brava auf dem Programm. Garmin bietet von Navigation und Kommunikation, über Echolote und Instrumente, bis hin zu Kartenmaterial und einer speziellen GPS-Marineuhr (auf fēnix Basis) alles was man auf dem Wasser benötigt.

Garmin Marine

Gerüchteküche

Während unseres Aufenthalts in Spanien wurden bereits Gerüchte um ein neues GPS Handgerät namens Monterra geschürt:

Dies wäre sicherlich ein interessantes Gerät auf Adroid Basis, von Seiten Garmins gibt es aber leider keine offizielle Bestätigung für ein solches Produkt.

Weiter haben die Kollegen von Pocketnavigation.de noch Hinweise auf eine GPS-Kamera namens Virb gefunden. Aber auch hier gibt es keine offizielle Bestätigung.

Fazit

Die GPS Experience bot mir eine hervorragende Gelegenheit um einmal das komplette aktuelle Sortiment (bis auf die Straßen- und Flugnavigation) an Garmin Geräten in der Praxis zu testen. So konnte ich feststellen, dass z.B. auch eine GPS Golfuhr durchaus ihre Daseinsberechtigung hat und Radcomputer heutzutage weit mehr als nur die aktuelle Geschwindigkeit und die zurückgelegte Distanz messen können (und das auch noch komplett kabellos).

Natürlich kam auch das „Netzwerken“ bei der GPS Experience nicht zu kurz. So freute ich mich das Team von Garmin Deutschland (und auch einige internationale Garmin Mitarbeiter), sowie einige Blogger Kollegen und Journalisten persönlich kennen zu lernen.

Von hier aus noch ein mal einen herzlichen Dank an Garmin für die Einladung und das tolle Event an der Costa Brava!

Weitere Berichte zur GPS Experience findet ihr bei :

Weitere Fotos gibt es unter ikonemedia.com/garmin2013.

Hinweis: Garmin hat sämtliche Kosten (Anreise, Übernachtung und Verpflegung) für das Event übernommen. Es bestand keine Pflicht zur Berichterstattung in irgendeiner Weise.

(Fotos: Garmin)

Kategorien: Events,GPS & Outdoor Navigation

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