Fazit zur E.O.F.T. 13/14 in Luxemburg

Am letzten Samstag machte die European Outdoor Film Tour, kurz E.O.F.T. oder , bereits zum dritten mal Halt in . Und das Interesse an diesem Event scheint immer größer zu werden, denn mittlerweile ist man in einen noch größeren Saal eingezogen, und an besagtem Abend standen gleich zwei Aufführungen auf dem Programm. Das zeigt deutlich wie beliegt und bekannt die inzwischen ist.

E.O.F.T. 13/14 in Luxemburg

Die Filme

Die Filmauswahl umfasste dieses Jahr 9 der besten Outdoor- und Abenteuerfilme des Jahres mit zum Teil sehr beeindruckenden Bildern. Fangen wir aber erst mit den etwas weniger beeindruckenden Aufnahmen in „The Road from Karakol“ an, welche von Kyle Dempster auf seinem Rad durch Kirgisistan gefilmt wurden. Die Dokumentation seiner einsamen Reise durch die abgelegensten Gebiete Kirgisistans hat er mit einfachsten technischen Mitteln und ohne Kamerateam aufgenommen. Trotz der eher verwackelten und unscharfen Bildern ist sein Abenteuer aber umso beeindruckender. Alle anderen Abenteurer und Extremsportler wurde hingegen offensichtlich von professionellen Kamerateams begleitet.

Meine persönlichen Highlights waren die beiden Filme „Wide Boyz“ und „North of the Sun“. In ersterem zeigten die beiden Engländer Tom Randall und Pete Whittaker wie man auch ohne die geeigneten natürlichen Gegebenheiten und nur mithilfe eines improvisierten (Folter-) Kellers für das Unmögliche trainieren kann, nämlich den First Ascent des Century Crack, der härtesten aller Offwidth-Routen in Moab (Utah). Beim Offwidth klettert man übrigens in Rissen die zu breit sind, um die Faust zu verklemmen, aber schmaler sind als ein Kamin, oder wie es so schön im Film heißt „too wide to fit your fist and too narrow to fit your arse“. Wirklich beeindruckend wie die beiden Engländer erfolgreich in das Hoheitsgebiet der Amerikanischen Offwidth-Kletterer eingedrungen sind.

In „North of the Sun“ beeindruckt nicht nur die sportliche Leistung der beiden norwegischen Surfer Inge Wegge und Jørn Nyseth Ranum, sondern auch der ökologische Aspekt ihres 9-monatigen Aufenthalts im nordischen Winter. In einer selbst gebauten Hütte aus Strandgut leben die beiden wie die Hobbits in einer geheimen Bucht am Polarkreis. Neben dem Surfen mit dicken Neoprenanzügen im eisigen Meer, befreien die Norweger auch mal eben den Strand von unzähligem Plastikmüll. Erschreckend wie viel alleine in einer so kleinen Bucht alles angespült wird.

Insgesamt waren es sehr unterhaltsame 120 Minuten.

Die Location

Wie bereits im letzten Jahr wählten die Veranstalter der EOFT wieder die Rockhal in Esch als Austragungsort. Diesmal, wie schon eingangs erwähnt, wurden die Filme aber im größeren Saal gezeigt. Das hatte den Vorteil, dass alles nicht so beengt zuging. Wir waren zudem mit die ersten im Saal und konnten uns somit die besten Plätze sichern. Bild und Ton waren zudem überaus gut für einen mobilen Kinosaal.

Fazit

Wie bereits die beiden Jahre zuvor war die EOFT in Luxemburg mal wieder einen Besuch wert. Ich würde mir für die nächste Ausgabe aber etwas mehr Abwechslung, insbesondere was die Sportarten betrifft (mal etwas anderes anstatt immer wieder Skiabfahrten und Mountainbike), wünschen. Ich freue mich aber jetzt schon auf die 4. Ausgabe in Luxemburg!

Kategorien: Events

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3 Kommentare

  1. Pingback: Wie mir die European Outdoor Film Tour 13/14 in Dortmund gefallen hat | Hiking Blog

  2. Hi Sven,

    bin schon ganz gespannt auf die Filme und demnächst gastiert ja die EOFT in München!
    Danke für dein kleines Fazit und beste Grüße,
    Andreas

  3. Pingback: Wie mir die European Outdoor Film Tour 13/14 in Dortmund gefallen hat – Hiking Blog

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