Samsung Fitness Camp 2014 – Tag 2: Rafting, Bergwanderung, Kegeln

Auch am zweiten Tag klingelte der Wecker schon viel zu früh. Das hinderte mich aber nicht daran, meine Sportklamotten anzuziehen und zum Frühsport anzutreten. So versammelten wir uns wieder in der Lobby, wenn auch etwas dezimiert in der Teilnehmeranzahl, und starteten mit einer leichten Laufrunde und Yoga. Nach dem anschließenden Frühstück erwartete uns ein echtes Highlight.

Mit dem Bus ging es nach Sterzing zum Veranstalter Tiger wo wir uns für eine Tour auf der Eisack in Neoprenanzüge pressten (einige schafften es sogar zwei Neoprenjacken übereinander anzuziehen). Im Bus wurden wir dann direkt weiter nach Freienfeld gefahren, wo wir nach einer kurzen Einweisung die Raftingboote zu Wasser ließen. Im recht ruhigen Gewässer konnten wir noch einige Manöver üben, ehe die ersten Stromschnellen für jede Menge Spaß sorgten.

Rafting auf der Eisack

 Rafting auf der Eisack Kurzes Briefing Eine mehr oder weniger freiwillige Schwimmübung

Nach nicht mal 2 km legten wir an und alle mussten von Bord. Wir staunten nicht schlecht als 3 der 4 Bootsführer mit ihren Rafts mal eben ohne uns davon trieben. Notfallübung war nun für jeden angesagt! Als erster watete ich bis etwa in die Mitte der Eisack und lies mich dann auf dem Rücken rund 100 Meter weiter treiben. Beim Ganzkörperkontakt mit dem 5°C kaltem Wasser kann einem da schon mal der Atem kurz stocken, auch trotzt Neoprenanzug. An einem größeren Kehrwasser konnten wir uns wieder ans Ufer retten.
Nachdem wieder alle halbwegs warm waren, setzten wir unsere Tour fort. Leider führte die Eisack zu dieser Jahreszeit recht wenig Wasser, so dass wir später sogar die Boote an Land holen mussten, um sie einige Kilometer weiter wieder zu Wasser zu lassen. Der letzte Teil mit einigen ordentlichen Stromschnellen der Stufe 3-4 (von maximal 6), war dann nochmal so richtig nach meinem Geschmack … aber leider viel zu kurz. Wer noch mehr Action will, muss hier definitiv im Sommer eine Tour buchen.

Am Nachmittag stand eigentlich die Yoga Master Class auf dem Plan, einige hatten aber schon die 2.709 Meter hohe Wetterspitze im Visier. Das fand ich dann doch spannender, und kurz nach unserer Ankunft im Hotel marschierten wir auch schon zu fünft los. Allen voran machten Andi und Nils das Tempo. Laut Wanderführer sollte man etwa 3,5 bis 4 Stunden für den Aufstieg (immerhin rund 1.400 Höhenmeter) einplanen. Bei uns artete dies aber eher in eine Speedbesteigung aus, so dass Andi und Nils nach nicht mal 1:50 am Gipfelkreuz standen. Ich kämpfte mich immerhin in rund 2:15 den Berg hoch, hatte diesen Kraftakt aber etwas unterschätzt bzw. war schlecht vorbereitet. Oben angekommen, kritzelte ich mit klammen Fingern ich einen kurzen Gruß ins Gipfelbuch und futterte meine einzige Verpflegung, einen Apfel.

Aufstieg zur Wetterspitze Fantastische Aussicht Nur noch wenige Höhenmeter bis zum Gipfel

Eintrag ins Gipfelbuch der Wetterspitze (2.709 m)

Für den Abstieg benötigte ich dann fast genau so viel Zeit wie für den Aufstieg. Ich war ausgelaugt und fiel regelrecht in einen Hungerast. Andi, Nils und „John“ joggten hingegen frisch und fröhlich den Berg hinab. Nur Alex, der das Unterfangen recht entspannt und langsam anging, lag noch weiter hinter mir zurück. Bei Dämmerung erreichte ich dann Abends kurz vor 19:00 Uhr wieder das Hotel, wo Andi und Nils mir bereits mit der unterwegs sehnlichst gewünschten Spezi entgegen kamen :) Etwas später traf auch Alex mit dem letzten Tageslicht ein.

Nach dem Zuckerschub und einer langen Dusche fühlte ich mich dann schon wieder etwas besser. Die leckere Pizza aus dem hauseigenen Steinofen hat den Abend schließlich vollends gerettet und ich war doch noch einigermaßen fit für den Kegelabend. Auf den 4 Bahnen, welche alle für uns reserviert waren, ließen wir es nochmal ordentlich krachen … naja, so mehr oder weniger.

Kegelabend (Foto: Thomas)

Irgendwann war dann doch mal Feierabend und ich musste schwer überlegen, ob ich den Wecker wirklich für den alltäglichen Frühsport stellen sollte …

Weitere Berichte zum zweiten Tag beim Camp gibt es bei:

Alle Beiträge auf dem Freiluft Blog zum Samsung Fitness Camp:

Hinweis: Samsung bzw. SportScheck haben sämtliche Kosten (Anreise, Übernachtung und Verpflegung) für das Event übernommen, sowie die Samsung Gear Fit und Samsung Galaxy S5 Testgeräte kostenlos zur Verfügung gestellt.

Kategorien: Events

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