Fazit zur E.O.F.T. 15/16 in Luxemburg

Die Aufführung der (kurz E.O.F.T. oder ) in liegt zwar schon ein paar Tage zurück, trotzdem möchte ich es nicht missen meine Eindrücke zur 15. Ausgabe des renommierten Filmevents hier zu schildern. Wie bereits die Jahre zuvor standen wieder zwei Aufführungen in der Rockhal in Esch auf dem Programm. Wir habe die zweite Show am späteren Abend besucht.

Auch in diesem Jahr wurden insgesamt wieder 9 Filme gezeigt, ein bunter Mix aus actionreichen Outdoor Sportarten, welche eindrucksvoll in Szene gesetzt wurden. Einen gelungenen Einstieg in den Abend bot der Kurzfilm Burn it down, bei dem der junge Longboarder James Kelly die endlosen Serpentinen im Westen der Sierra Nevada in einem wahnsinnigen Tempo hinunter brettert. Da geht dann schon mal ein schmerzhaftes Raunen durchs Publikum, wenn er sich dabei spektakulär auf die Fresse legt.

Ich bin ja wahrlich kein Freund von den typischen Freeski-Filmen, aber Onekotan – The Lost Island hat mich echt fasziniert. Das lag aber wohl eher daran, dass der Film mehr die komplette Expedition zu einer unbewohnten und unzugänglich Insel irgendwo zwischen Kamtschatka und Hokkaido, inmitten einer der kältesten Regionen Russlands, erzählt, als Bilder des eigentlichen Ziels, nämlich der Erstbefahrung des Vulkans im Herzen der Insel, zeigt. Im Gegenzug fand ich den letzten Film des Abends Degrees North, eben einer dieser typische Freeski-Filme, total langweilig.

Fasziniert hat mich ebenfalls der Film A line across the sky, in dem Alex Honnold sich zusammen mit Tommy Caldwell an die Fitz-Traverse in Patagonien wagt, sieben Zinnen in eisigen Höhen. Manchmal fragt man sich echt, weshalb Menschen solche Strapazen überhaupt auf sich nehmen. Trotz harten Bedingungen verloren die beiden Profis dabei nie ihren Humor.
Ebenso eindrucksvoll war auch der „Cowboy-Film“ Unbranded. Ich mag Pferde ja am liebsten mit einer guten Zwiebelsauce, aber bei diesem Film bekam man echt Lust doch mal das Reiten zu erlernen. Die 4 Amerikaner reiten auf ihren wilden Mustangs einmal quer durch den Westen der USA, von Mexiko bis nach Kanada, insgesamt 3.000 Meilen durch beeindruckende Landschaften.

Unterhaltsam, aber weniger spannend, fand ich die weiteren Filme der diesjährigen E.O.F.T., Masters of slack, 1h 46min, Tamara, sowie Unreal. Letzteren fand ich für einen Mountainbike-Film irgendwie … naja, unreal halt. Etwas wirr. Ist wohl einfach nicht mein Filmstil.

Fazit

Wie jedes Jahr hat sich der Besuch der European Outdoor Film Tour auch diesmal wieder gelohnt. Der besondere Kracher war, für mich, zwar leider nicht dabei, aber das Gesamtpaket war wieder mal stimmig. Ich freue mich schon auf die 16. Ausgabe, dann auch gerne wieder in Luxemburg!

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2 Kommentare

  1. Pingback: So hat mir die E.O.F.T. 15/16 in Dortmund gefallen | Hiking Blog

  2. Pingback: E.O.F.T. 15/16: Sechs Gründe, warum die Filme begeistern – OutZeit Blog

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