Mit Kindern auf Radtour – Ausrüstung und Organisation

Eine kleine Radtour alleine, oder mit Freunden, kann man schon mal recht spontan machen. Ist man aber mit Kindern bzw. Kleinkindern unterwegs, so muss selbst die kleinste gewissenhaft geplant werden, und kann gar zum Mini-Abenteuer ausarten. Dabei kann man mit Kindern quasi jeden Alters unternehmen, es ist lediglich eine Frage des richtigen Fortbewegungsmittels und der Organisation.

Es gibt unzählige Möglichkeiten wie an einer Radtour teilnehmen können. Eine ausführliche Übersicht hat idealo.de in der nachfolgenden Infografik zusammengestellt. Am unkompliziertesten ist es sicherlich, wenn bereits selbstständig Rad fahren können, aber auch der Kinderanhänger ist eine beliebte Möglichkeit, welche jede Menge zusätzlichen Stauraum bietet. Wir sind derzeit sowohl mit Anhänger (für unsere Svea, 1 Jahr), als auch mit Laufrad (Phil, 3 Jahre) und einem 24 Zoll Kinderfahrrad (Eve, 7 Jahre) unterwegs. Dank zweisitzigem Anhänger (Croozer Kid for 2) kann Phil zur Not auch mal Pause machen und neben seiner kleinen Schwester Platz nehmen. Das Laufrad passt gerade noch in den „Kofferraum“ des Croozers :)

Organisatorisch muss man bei einer Radtour mit Kindern an einiges denken. Mal eben aufs Rad schwingen und los radeln geht vielleicht noch, wenn man zum Tante Emma Laden um die Ecke fährt. Bei einer „richtigen“ Tour wird sich aber schon nach 2-3 Kilometern das erste Kind mit „Ich hab Durst!“ oder „Mir ist kalt!“ melden. Also heißt es im Vorhinein Fahrradtasche, Rucksack oder Anhänger packen. Auch hierzu hat idealo.de eine handliche Checkliste zusammengestellt. Wichtig bei Kindern ist immer die Verpflegung… naja, bei mir ist die eigentlich auch immer wichtig :) Wasser und Snacks (Müsliriegel, Obst, Kekse, u.s.w.) dürfen bei keiner Tour fehlen.
Ebenso wichtig (auch wenn dies die Kinder weniger interessiert) ist passendes Werkzeug und Ersatzteile. Nichts wäre schlimmer als mit einem platten Reifen irgendwo auf dem Radweg hängen zu bleiben. Am besten also zumindest eine Fahrradpumpe, Flickzeug, sowie Multitool (speziell für Fahrräder) einpacken. Damit sollte man für die häufigsten Radpannen gerüstet sein.
Ein Erste-Hilfe-Set mit Pflastern, Verbandszeug, und Desinfektionsspray sollte auch nicht fehlen. Stürze kommen bei Kindern schon mal vor. Selbstverständlich sollte der Helm bei jedem Tour Teilnehmer Pflicht sein. Sowohl bei den aktiven Radlern, als auch bei den Mitfahrern auf dem Kindersitz oder im Anhänger.
Kleidung sollte natürlich dem Wetter angepasst werden. Eine leichte Regenjacke dabei zu haben, ist nie verkehrt. Sie schützt nicht nur vor plötzlichem Regen, sondern auch vor Fahrtwind oder dem Auskühlen bei Pausen.

Das Streckenprofil sollte dem Alter der Kinder angepasst werden. Bergetappen sind da eher zu vermeiden. Flache Fahrradwege oder breite, gut befestigte Waldwege eignen sich sehr gut, am besten noch mit einem Spielplatz entlang der geplanten Strecke. So bleiben die Kids motiviert und haben etwas Abwechslung.

Wie man sieht, bedarf es schon einiger Vorausplanung ehe man sich mit den Kids aufs Rad schwingt. Hat man alles Nötige dabei, steht einer stressfreien Radtour mit Kindern eigentlich nichts im Weg.

Idealo hat noch viele weitere Informationen zum Thema Fahrradtouren, nicht nur mit Kindern, zusammengestellt.

Hinweis
Dieser Beitrag wurde von idealo.de finanziell unterstützt.

Foto: SylwiaAptacy / Pixabay

Kategorien: Fahrrad & Mountainbike

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1 Kommentar

  1. Ein interessanter und vor allem sehr informativer Beitrag – danke dafür! Wir waren kürzlich als Familie im Urlaub in Südtirol und ich muss ehrlich sagen, dass die Region vor allem aufgrund der vielen Radstrecken, die auch problemlos mit Kindern machbar sind, ein lohnendes Ziel ist! Vielleicht ja auch für dich und deine Kids interessant ;)

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