Angeln beim Camping am See – Alles, was du wissen solltest!

Dies ist ein Gastbeitrag von Celine, die mit ihrem Partner die Website Angelfabrik.de betreibt, bei der sich alles rund um das Thema dreht.

Was gibt es Schöneres, als einen Campingurlaub am See zu verbringen? Für mich persönlich kann man einen Campingurlaub am See nur noch mit dem wundervollen Hobby, dem Angeln toppen. Viele Campingplätze befinden sich in der Nähe eines Gewässers, wodurch sich das Angeln sehr gut mit dem Camping vereinen lässt. Aus diesem Grund ist es für jeden Campingbegeisterten naheliegend das Angeln zu versuchen.

In diesem Artikel verrate ich dir, welche Angelarten sich perfekt mit dem Camping verbinden lassen und worauf du rechtlich achten solltest.

Welche Angelarten lassen sich ideal beim Camping ausüben?

Wenn du einmal das Angeln versuchen möchtest, empfehle ich dir zwei Angelarten, die sich ideal mit dem Camping kombinieren lassen. Einerseits kannst du beim Camping das Spinnfischen auf Raubfische und andererseits aber auch das Feederangeln auf Weißfische ausüben. Welche Unterschiede es zwischen diesen beiden Angelarten gibt und worauf du dabei achten solltest, möchte ich dir im Folgenden erklären.

Spinnfischen auf Raubfische

Beim Spinnfischen kommen künstliche Köder zum Einsatz, welche kleine Beutefische imitieren. Somit ist klar, dass man ausschließlich Fischarten fängt, die andere kleine Fische fressen, wie zum Beispiel Hecht, Barsch, Zander etc. Damit man einen Raubfisch an die Leine bekommt, muss man den Kunstköder ständig in Bewegung halten, das heißt immer wieder auswerfen und einholen. Aus diesem Grund wird das Spinnfischen auch als eine sehr aktive Angelmethode bezeichnet.

Je nachdem, welchen Raubfisch man überlisten möchte, gibt es unterschiedliche Köderarten. Wenn du möglichst schnell einen Fisch fangen möchtest, rate ich dir einen Spinner zu verwenden. Durch das um ihren Körper rotierende Blatt senden sie starke Druckwellen und Lichtreflexe aus, was für Raubfische meist unwiderstehlich ist. Ein etwas anderer Kunstköder ist der sogenannte Wobbler. Im Gegensatz zum Spinner schwimmen die meisten Wobbler auf der Wasseroberfläche und erst wenn beim Einholen Druck auf ihn ausgeübt wird, sinkt er in die Tiefe.

Egal für welchen Kunstköder du dich entscheidest, Abwechslung in der Führung macht oftmals den kleinen Unterschied aus. Das heißt, durch Änderungen der Geschwindigkeit oder durch eine längere Absinkphase bei der Köderführung werden Raubfische zu einem Biss verleitet.

Feederangeln auf Weißfische

Im Gegensatz zum Spinnfischen wird beim Feederangeln ein mit Futter gefüllter Futterkorb gemeinsam mit dem Hakenköder ausgeworfen. Das duftende Futtergemisch, welches sich im Futterkorb befindet, löst sich anschließend im Wasser auf und lockt Weißfische, wie beispielsweise Brassen, Schleien, Rotfedern, Karpfen, etc. an, die dadurch auf den Köder stoßen. Wird der Köder von einem Fisch aufgenommen, erkennt man den Biss über die besonders weiche Spitze der Feederrute.

Für welche Angelmethode du dich entscheidest, hängt einerseits von deiner verfügbaren Zeit und andererseits von deinen persönlichen Vorlieben ab. Für das Feederangeln wird in der Regel mehr Zeit benötigt, da längere Vorbereitungen, wie beispielsweise das Anrühren des Futters, der Zusammenbau der Montage und das Anfüttern getätigt werden müssen.

Wenn ich nun dein Interesse geweckt habe und du mehr über das Spinnfischen und Feederangeln erfahren möchtest, dann schaue in der Angelfabrik.

Welche Erlaubnis benötigt man zum Angeln?

Bevor man zum ersten Mal seinen Köder ins Wasser werfen darf, müssen einige Hürden überwunden werden. Da das Fischereirecht Landessache ist, gibt es von Land zu Land gewisse Unterschiede, die man keinesfalls vernachlässigen sollte. Im Allgemeinen benötigt ein Angler jedoch zwei Dinge, nämlich einen staatlichen Fischereischein und einen Fischereierlaubnisschein des jeweiligen Gewässers.

Es gibt aber auch Ausnahmen. So kann man beispielsweise an Grenzgewässern zu Luxemburg (Mosel, Sauer, Our) oder im Bundesland Niedersachen in Deutschland das Hobby auch ohne staatlichen Fischereischein ausüben. Weiters kann man auch von einem sogenannten Urlaubsfischerschein gebrauch machen. Dieser ist jedoch ebenfalls nur in gewissen Bundesländern wie beispielsweise Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg erhältlich.

Wenn du dich also für das Angeln interessiert und es einmal versuchen möchtest, empfehle ich dir sich bei der zuständigen Behörde über die rechtlichen Kriterien zu informieren.

Fazit

Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig für das Angeln begeistern und würde mich sehr freuen, wenn du einen Versuch wagst. Ich bin mir sicher, dass auch dich das Angeln begeistern wird und wünsche dir in diesem Sinne ein kräftiges Petri Heil!

Über die Autorin

Der Gastbeitrag wurde verfasst von Celine Wautsche. Sie studiert Produktmarketing & Projektmanagement an der FH Wiener Neustadt, Campus Wieselburg. Neben dem Studium verbringt sie sehr viel Zeit in der Natur, vor allem beim Angeln und Reisen. Gemeinsam mit ihrem Partner betreibt sie die Website www.angelfabrik.de, bei der sich alles rund um das Thema Angeln dreht.

Kategorien: Outdoor Aktivitäten

Tags:

1 Kommentar

  1. Den Camping-Urlaub habe ich hier jeden Tag. Ich gebe dir Recht, es gibt nichts schöneres als die Natur. Schönes Foto hast du hier online gestellt, es schaut fast so aus, wie an unseren beiden Angel-Teichen.
    Danke für das schöne Panorama-Bild.
    Liebe Grüße
    Petra Ramona

Einen Kommentar hinterlassen

Your email address will not be published.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.