Wavegarden Overall Winner bei ISPO BRANDNEW 2012
2. Februar 2012 von Sven
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Am vergangenen Wochenende kürten die 14 Jurymitglieder im Rahmen der ISPO die Sieger des weltgrößten Jungunternehmer-Wettbewerbs der Sportartikelindustrie mit dem ISPO BRANDNEW Award. Nina Eichinger moderierte die Veranstaltung und präsentierte den Overall Winner sowie die Gewinner der sieben Kategorien.
Die ISPO hat in diesem Jahr beim ISPO BRANDEW auf ein neues Konzept gesetzt: Die Jury bestand fast ausschließlich aus ehemaligen Finalisten und Gewinnern. “Sie können beurteilen, ob junge Marken das Potenzial haben, sich mit ihren Innovationen auf dem Markt zu etablieren und die Kunden zu überzeugen”, erklärte Markus Hefter, Exhibition Group Director ISPO. Er gehörte selbst zu dem 14-köpfigen Team aus Produkt-, Design- , Handels- und Sportexperten. Rund zehn Stunden haben sie die 269 Einsendungen aus 27 Ländern getestet und diskutiert, bis am Donnerstagabend die acht Gewinner und 40 Finalisten feststanden.
Overall Winner: Wavegarden
Die Bekanntgabe des Overall Winners hat mit einer Überraschung begonnen. “Der Sieger ist heute nicht hier”, sagte Markus Hefter. Im gezeigten Video wurde schnell klar, warum: Gewonnen hat Wavegarden, deren Produkt eine von Menschenhand geschaffene Welle ist. Im Video schwärmen Profi-Surfer von der bislang einzigen Anlage in Nordspanien. “Surfen ist die Mutter aller Trendsportarten”, sagte Jury-Vorsitzender Reinhard Pascher. “Die Jugend in aller Welt ist davon begeistert. Und die ISPO kann nun daran teilhaben, dass der Sport in der Welt verbreitet wird.” Dieser sei mit großartigen Emotionen verbunden, doch die Möglichkeiten, ihn auszuüben, seien gering. “Wavegarden bringt das Surfen zum Menschen.” Die Jurymitglieder waren sich einig: Das Konzept aus dem spanischen San Sebastian hat großes Potenzial und kann überall zum Publikumsmagneten werden.
Weitere Informationen: www.wave-garden.com
Social Awareness Award: Choclo Project – support kids in Peru
Die Bekleidung, ob T-Shirts, Jacken oder Pullover, hat überaus kunstvolle Motive. Die Künstler sind Kinder. Denn beim Choclo Project, welches in Frankreich ins Leben gerufen wurde, werden Bilder, die Mädchen und Jungen in peruanischen Kinderheimen zeichnen, auf die Bekleidungsstücke gedruckt. Ein Teil des Verkaufserlöses der Kollektionen geht wiederum an die Kinderheime zurück. Dieses Engagement in Verbindung mit einer hohen Qualität der Produkte hat die Jury überzeugt. Sie zeichnete Choclo Project – support kids in Peru mit dem Social Awareness Award aus.
Weitere Informationen: www.chocloproject.com
Kategorie Style: Poler Camping Stuff
Dieses Unternehmen und seine Produkte, Camping-Artikel aller Art, “sind eine Gegenbewegung zu diesem ganzen Technologie-Wahnsinn von heute”, erklärte Maloja-Geschäftsführer Peter Räuber die Entscheidung der Jury, das US-amerikanische Unternehmen Poler Camping Stuff in der Kategorie Style auszuzeichnen. Denn heutzutage gehe es oft nur noch um leichter und technischer. “Diese Jungs gehen einfach raus in die Natur und haben Spaß.” Darum seien die Produkte, im Vintage-Stil und ursprünglich einfach, Ausdruck eines Lebensstils.
Weitere Informationen: www.polerstuff.com
Kategorie Sportswear: Polychrome
Eine Weltneuheit kürte die Jury in der Kategorie Sportswear. “Diese Jacke ist die erste wendbare 3-Lagen-Jacke”, sagte Jurymitglied Timo Perschke, Geschäftsführer von Pyua. Das neue Laminat aus Österreich schützt vor Hitze ebenso wie vor Kälte. Entwickelt wurde es nach den Grundsätzen der Reflexion von UV-Strahlen, der Absorption von Umgebungstemperatur und der Adaption an jedes Wetter. Das Konzept: Die schwarze Schicht nimmt Wärme auf und leitet sie nach innen weiter. Die weiße Schicht reflektiert Wärme und hat eine kühlende Wirkung. Das macht die Jacke, die zudem wasserdicht und atmungsaktiv ist, überaus vielseitig.
Weitere Informationen: www.polychromelab.com
Kategorie Footwear: Pelé Sports
Pelé, die Fußball-Ikone aus Brasilien, steht hinter dem Gewinner des ISPO BRANDNEW in der Kategorie Footwear. “Er engagiert sich mit seinem Know-how und seinem Namen”, informierte Jurymitglied Peter Kreidlmeyer über das deutsche Unternehmen Pelé Sports. Und das Ergebnis ist offenbar überzeugend: “Der Fußballschuh wiegt fast nichts”, sagte der langjährige Head of Footwear bei K1X begeistert. Zugleich entspreche er hinsichtlich der Funktionsweise in jeder Hinsicht den hohen Standards – bei einem Preisvorteil gegenüber etablierten Marken.
Weitere Informationen: www.pele-sports.com
Kategorie Hardware Winter: Free Motion
Die österreichische Damen-Skinationalmannschaft hat den Skischuh getestet – und sie ist zu dem Schluss gekommen: Er funktioniert. Ihr Erfahrungsbericht ist in das Juryurteil eingeflossen. Denn beim Preisträger in der Kategorie Hardware Winter ist es entscheidend, dass ein Konzept in der Praxis besteht. Das Unternehmen Free Motion aus Österreich präsentiert mit seinem Schuh eine innovative Technologie: ein Softboot in einem harten Exo Frame, wodurch „er absolut komfortabel ist und zugleich einen sehr aggressiven Fahrstil unterstützt “, erklärte Nico Kuhner, Produktmanager Hardlines bei SportScheck, die Entscheidung.
Weitere Informationen: www.freemotion.cc
Kategorie Hardware Sommer: Wavecave
Manchmal sind es die schlichten Dinge, die das Potenzial haben, etwas zu verändern. So wie im Fall des Gewinners in der Kategorie Hardware Sommer. Ausgezeichnet hat die Jury Wavecave aus UK, Zelt und Surfboard Bag in einem. “Das Zelt bietet einen großen Mehrwert am Strand, nimmt aber im Transport keinen Platz weg”, erklärt Markus Kreykenbohm, Diplom-Designer und kreative Kopf von Zirkeltraining. Zudem hob er die hervorragende Verarbeitung und die einfache Handhabung hervor. “Diese einfache Idee braucht unsere Unterstützung.”
Weitere Informationen: www.wavecavesurf.com
Kategorie Accessoires: TakWak
High-Tech hat in der Kategorie Accessoires den ISPO BRANDNEW gewonnen: TakWak. Dahinter steckt ein Handy, “das viel mehr ist als ein Smartphone”, lobte Dirk Sandrock, Geschäftsführer von O-Synce das Produkt, welches in Deutschland entwickelt wurde. Das TakWak sei eine konsequente Weiterentwicklung. “Es verfügt über eine Navigation, ist wasserdicht, der Akku hält länger, die Kommunikation funktioniert gut und es beinhaltet sogar ein Walkie-Talkie, wenn am Berg mal keine Verbindung hergestellt werden kann. Damit sei es im Vergleich zu anderen outdoorfähigen Smartphones das Beste auf dem Markt “.
Weitere Informationen: www.takwak.com
(PM und Fotos: ISPO BRANDNEW)
The North Face Flux – Power Stretch Fleecejacke im Test
31. Januar 2012 von Sven
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Da die Mammut Aconcagua Jacke mich bereits seit 3 Jahren überzeugt, war klar, dass die nächste Fleecejacke wieder aus dem bewährten Polartec Power Stretch Material bestehen muss. Wie gut, dass das Angebot der Bergfreunde da einige passende Modelle bereit hält. Die Wahl ist schließlich auf die The North Face (TNF) Flux gefallen.
Stoffe aus Polartec Power Stretch sind elastisch und besonders atmungsaktiv. Bei körperlicher Anstrengung halten sie den Körper trocken und bieten Wärme bei sehr geringem Gewicht. Die TNF Flux verfügt dabei über zwei unterschiedliche Oberflächen. Die robuste Außenseite ist windabweisend und abriebfest, während die weiche Innenseite Feuchtigkeit von der Haut weg transportiert und den Träger dadurch angenehm trocken und warm hält. Die beworbene wasserabweisende DWR (Durable Water Repellent) Beschichtung, welche besonders langlebig sein soll, habe ich noch nicht wirklich getestet da die Jacke bei mir bei feuchtem Wetter eher als mittlere Schicht unter einer Hardshell Jacke verwendet wird.
Die Flux Jacke gehört übrigens zur Summit Series Produktreihe von TNF. Diese wurde für die Verwendung unter extremen Wetter- und Geländebedingungen entwickelt und bietet Höchstleistungen vom Basislager bis zum Gipfel, so jedenfalls der Hersteller.
Die TNF Jacke ist sportlich geschnitten, fällt recht groß aus. So empfinde ich selbst Größe L beim meinen 1,90m und 80kg schon fast als zu groß. Die Ärmel sind recht lang so dass auch beim Hochgreifen die Arme nicht gleich frei liegen. Das weiche Material an der Innenseite der TNF Flux trägt sich, wie von Polartec Power Stretch gewohnt, sehr angenehm auf der Haut. Die Bewegungsfreiheit ist dank des elastischen Gewebes hervorragend.
Weiter verfügt die Fleecejacke über elastische Ärmelbündchen und Saum, sowie zwei geräumige Einschubtaschen. An der Verarbeitung gibt es wahrlich nichts zu beanstanden. Alle Nähte sind sauber verarbeitet und die Reißverschlüsse lassen sich einwandfrei bedienen. Apropos Reißverschlüsse, der Schieber ist hier an der rechten Seite angebracht. Das stellt an sich kein Problem bei der Handhabung dar, ist allerdings etwas ungewöhnlich da geschätzte 90% aller Jacken die ich besitze den Schieber an der linken Seite haben.
Preislich schlägt die The North Face Flux mit knapp 120 Euro zu Buche. Wer mit etwas Glück die passende Größe und Farbe findet, kann die Flux derzeit mit 40% Rabatt günstig im WSV bei den Bergfreunden ergattern. Dafür erhält man eine hochwertige Fleecejacke welche sowohl im Alltag, als auch bei sportlichen Aktivitäten mit guter Wärmeleistung und hoher Atmungsaktivität punkten kann. Ich bin jedenfalls großer Fan des Power Stretch Materials von Polartec.
Tour der vertikalen Nächte – Eine einzigartige Veranstaltungsserie
Bergfreunde.de, Mountain Equipment und GORE-TEX sind im März und April 2012 mit einer einzigartigen Veranstaltungsserie gemeinsam unterwegs. Die „Tour der vertikalen Nächte“ stoppt in 18 Kletterhallen quer durch Deutschland, mit einem exklusiven Zwischenstop in Österreich.
Die sportliche Abendveranstaltung besteht jeweils aus einem einmalig-unverwechselbaren Kletter-Vortrag und einem anschließenden Portaledge-Workshop unter professioneller Anleitung von Tom Tivadar. Krönender Abschluss ist die Übernachtung in der vertikalen Wand in luftiger Höhe über dem Hallenboden.
Die Roadshow der drei Outdoor-Partner umfasst insgesamt 19 Tourstopps in Deutschland und Österreich von Dornbirn bis Berlin, vom Rheinland bis nach Sachsen. Bestandteil der einzigartigen Abendveranstaltung ist ein einstündiger, öffentlicher Vortrag des Bigwall-Experten Tom Tivadar und ein anschließender Portaledge-Workshop mit Biwak in der Senkrechten für acht vorher ausgewählte Teilnehmer/innen.
Der aktive Techno-Spezialist und Bigwall-Experte Tom Tivadar erzählt in seiner unverwechselbaren Art von der Extrembesteigung am Trango Tower 1999 im Karakorum: 2.000 Meter senkrechter Granit, 36 Nächte, drei Männer, ein Portaledge.
Direkt im Anschluss führt der gebürtige Ungar einen exklusiven Portaledge-Workshop durch. Inhalte sind der Aufbau und die richtige Anbringung des Portaledges in der Senkrechten sowie grundlegende Bigwall-Techniken vom Bigwall-Kletterer persönlich. Doch damit nicht genug, das Beste kommt wie gewöhnlich zum Schluss: Höhepunkt der Tour ist die Übernachtung in der Senkrechten, sechs Meter über dem festen Boden – na gute Nacht!
Während der gesamten Tour wird den Teilnehmern Ausrüstung der drei Veranstaltungs-Partner zur Verfügung gestellt. Alle Termine, weitere Informationen zum Veranstaltungsablauf sowie Bewerbungsdetails für einen begehrten Schlafplatz sind hier zu finden: www.bergfreunde.de/vertikalenaechte
Für das einzigartige Erlebnis mit Gänsehautgarantie können sich alle bewerben, die sicher im 5. Grad vorsteigen und ein Abseilgerät bedienen können. Pro Tourstopp wird direkt vor Ort noch ein zusätzlicher Schlafplatz in Form einer „Wild Card“ vergeben.
(PM: GORE-TEX / Foto: Mountain Equipment)
PRIMUS OmniLite Ti – Neuer Expeditions-Vielstoffkocher
Primus zündet die nächste Evolutionsstufe seines vielfach preisgekrönten Vielstoffkochers OmniFuel. Basierend auf dessen Brenner-Technologie und die unerhörte Robustheit sowie Expeditionstauglichkeit beibehaltend, präsentiert der schwedische Kocher-Spezialist den OmniLite Ti. Der aus Titan gefertigte Kocher wiegt lediglich 239 Gramm (339 Gramm mit FuelPump) und wurde für die Verwendung von Töpfen mit Wärmetauscher optimiert. Letztere sorgen für eine zusätzliche Gewichtseinsparung durch reduzierten Brennstoffverbrauch.
Sieben Mal in Folge (2002 bis 2009) gewann der Primus OmniFuel seit seiner Vorstellung 2001 den „Gear of the Year“-Award der Zeitschrift Outdoor. 2006 kürten die Outdoor-Redakteure den ersten echten Vielstoffkocher zudem mit dem „Editor’s Choice“-Award. Jetzt baut Primus auf dessen Technologie einen weiteren absolut expeditionstauglichen Vielstoffkocher: den Primus OmniLite Ti. Und auch der Ti hat bereits Preise abgeräumt: den OutDoor Industry Gold-Award 2011 sowie den Scandinavian Outdoor Award (SOA Overall Winner Summer 2012).
Gehäuse, Standfüße und Topfauflagen des 239 Gramm leichten Newcomers fertigt Primus aus 1,2 mm starkem Titan. Dadurch fällt er nicht nur extrem leicht, sondern auch äußerst stabil und korrosionsbeständig aus. Den Brenner haben die Schweden explizit für die Verwendung von Töpfen mit Wärmetauscher – z.B. die Primus Eta-Töpfe – optimiert: dank kleinerer Düsen und mit etwas reduzierter Heizleistung gegenüber dem OmniFuel verbraucht der OmniLite Ti so weniger Brennstoff. Zudem bündelt ein geringerer Abstand zwischen Düse und Diffusor die Flamme stärker, was weniger seitlichen Wärmeverlust mit sich bringt. Klassifiziert wird der OmniLite Ti in der Wirkungsgradkategorie C. In Verbindung mit einem Eta Topf gelingt der Sprung in Kategorie A, die höchste Klasse der vierstufigen Effizienz-Skala. Während die grundsätzliche Bedienung des Kochers unverändert bleibt, verbessert sich beim OmniLite Ti neben dem Spritverbrauch auch das Handling bei der Reinigung: das gesamte Brenner-Oberteil lässt sich inklusive Flammendiffusor abschrauben. Die Düse liegt dann offen und kann schnell gewechselt oder gereinigt werden.
Der OmniLite Ti kostet voraussichtlich 199,95 Euro (unverbindlicher Verkaufspreis) und ist ab Frühjahr 2012 beim Outdoor- oder Bergsport-Fachhändler erhältlich.
Weitere Informationen gibt es auf www.primus.se.
Primus Produkte gibt es unter anderem in den Partnershops Globetrotter, Bergzeit sowie OutdoorTrends zu kaufen.
Blog Vorstellung #19 : outdoor-presse.blog
Heute stelle ich wieder mal einen “weiblichen” Outdoor Blog vor. Petra, welche ich bei der Outdoor Academy of Sweden kennen lernen durfte, ist Journalistin von Beruf und, wie sie selbst so schön sagt, “irgendwie in die Bloggerei hinein gerutscht”. In ihrem Blog unter outdoor-presse.blogspot.com schreibt Petra über Outdoor im Allgemeinen, sowie über ihre zahlreichen Touren auf denen sie auch schon mal ihre Ausrüstung einem Härtetest unternimmt.
Petra über sich :
Mein Wohnort: Brannenburg, im tiefsten oberbayerischen Inntal. Mein Zuhause: Vorderleiten, ein Haus mit Geschichte und viel Inspiration. Zum Leben und zum Schreiben. Der Blick aus dem Fenster: direkt auf den letzten Hang der Ostabfahrt des Wendelsteins. Was das Arbeiten – zugegebener Maßen – an richtig schönen Powdertagen im Winter für mich nicht immer ganz einfach macht.
Sport gehört für mich zum Leben. Genauso wie Schreiben. Schon immer. Beides wird von mir sehr intensiv, mit viel Leidenschaft und in seiner ganzen Vielseitigkeit gelebt.
Neben dem Thema Outdoor gilt Petras Leidenschaft vor allem auch dem Ski Sport sowie dem Tennis. Hierüber schreibt sie ebenfalls in ihren Blogs ski-presse.blog bzw. tennis-presse.blog. Alle Themen auf einen Blick findet man schließlich im petra-rapp.blog wo sie alle Beiträge anteasert, aber auch ihre eigene Kolumne “Notiz am Rande” schreibt. Wie ihr seht gibt es bei Petra eine Menge interessanten Lesestoff :)



















