MicroRocket – Der neue Kocher von MSR im Hosentaschenformat

26. April 2012 von  
Abgelegt unter Kochen

Ein guter Tag startet mit einem heißen Kaffee. Doch was tun, wenn die Thermoskanne bereits versiegt ist und weit und breit kein Wasserkocher zu finden ist? Speziell für alle Grammjäger, hat den kleinsten und leichtesten , den MSR , entwickelt. Dank seines minimalistischen Packmaßes und des geringen Gewichts findet der MSR zur Not sogar in der Hosentasche Platz.

Für den kleinen Hunger zwischendurch, den heißen Kaffee am Wegesrand, oder eine frische Suppe auf der Hütte – der MSR MicroRocket Gaskocher darf auf keiner Tour fehlen. Mit gerade einmal 73 Gramm und einem Packmaß, so klein, dass er auch als Schlüsselanhänger durchgehen könnte, ist er der zurzeit leichteste und kleinste vollwertige Kocher aus dem Hause MSR. Seine großzügig dimensionierten Topfstützen nehmen es dabei auch mit größeren Töpfen auf. Der dreigeteilte WindClip-Schutz auf dem Brennerkopf schützt die Flamme vor Windböen und ermöglicht so eine durchgängig stabile Hitzeentwicklung. In nur rund dreieinhalb Minuten bringt der MSR MicroRocket einen Liter Wasser zum Kochen und das bei einem relativ sparsamen Verbrauch: Gesamtbrenndauer pro Kartusche (227g) ca. 60 Min. Für ein sicheres Anzünden gehört ein separater Piezoanzünder zum Lieferumfang dazu.

Der MSR MicroRocket ist in einer kleinen Transportbox verpackt findet aber auch ohne Probleme im MSR Kochgeschirr wie z.B. dem MSR-Isobecher Platz. Der MSR MicroRocket ist ab sofort für knapp 60 Euro im Sport- und Outdoorhandel erhältlich.

Einen ausführlichen Vergleich zwischen dem MSR MicroRocket und dem ebenfalls beliebten MSR PocketRocket, sowie zahlreiche Praxistests des neuen MicroRocket gibt es auf Adventures In Stoving (Englisch).

(PM und Foto: MSR)

Gewinner der Freikarten für die Reel Rock Film Tour 2012

25. April 2012 von  
Abgelegt unter Events

Seit 2006 steht die Reel Rock Film Tour für hochkarätige Kletter-, Boulder- und Slacklinefilme, die weltweit bis zu 55.000 Kletterer und Outdoorbegeisterte anzieht. Die Gründer der Tour, Peter Mortimer und Josh Lowell, gehören zu den renommiertesten Kletterfilmproduzenten der Welt und nehmen den Zuschauer förmlich mit an den Fels. Vom 10. Mai bis zum 6. Juli kommt die Tour auch nach Deutschland und Österreich.

Anlässlich der diesjährigen Ausgabe verloste das Freiluft Blog 2x 2 Freikarten für einen Termin nach Wahl. Hier nun die :

Herzlichen Glückwunsch! Bitte meldet euch bei mir mit eurem vollen Namen und bestätigt mir nochmal eure Wunschlocation.

Mountain Hardwear Ghost Whisperer Anorak – 53 Gramm Regenschutz

20. April 2012 von  
Abgelegt unter Bekleidung

präsentiert mit dem Ghost Whisperer Anorak ein absolutes Leichtgewicht unter den Shells. Mit nur 53 Gramm Gewicht und einem extrem kleinen Packmaß, kommt der Anorak überall dort mit, wo ein unkomplizierter und leichter Witterungsschutz gefragt ist. Gefertigt aus einem außergewöhnlich leichten Ripstop Nylon, bietet der Anorak zudem beeindruckende wasser- und windabweisende Eigenschaften.

Wer unterwegs auf Trail oder Berg vom Nieselregen oder dem frischen Wind nicht kalt erwischt werden will, der hat besser eine Shell dabei. Die Problematik: Ohne Rucksack ist die traditionelle Shell mit ihrem Packmaß zu groß, um als schneller und praktischer Schutz zu dienen. Mountain Hardwear bietet mit dem Ghost Whisperer Anorak (W + M) eine extrem leichte und stark komprimierbare Shell die sogar in die Hosentasche passt.

Das Besondere an dem extrem leichten Material ist die sehr langsame Webtechnik, die das 7-Denier-Gewebe mit einem Nylon-Ripstop-Gewebe aus 10-Denier-Garnen miteinander verarbeitet. Die ganze bringt nur 53 Gramm auf die Waage! Weltweit ist genau ein Produzent in der Lage diese Qualität zu produzieren. Mountain Hardwear hat derzeit die Exklusivrechte für das Material.

Weitere Features: Der Ghost Whisperer Anorak kommt mit einem tiefen Front-Reißverschluss für hervorragende Ventilation. Zudem bieten reflektierende Applikationen beste Sichtbarkeit im Dunkeln.

Den Ghost Whisperer Anorak gibt es für Männer in den Grössen S-XXL und für Frauen in den Grössen XS-XL zum Preis von rund  130 Euro und ist ab sofort im Handel erhältlich.

Outdoor Action in 3D – Das GoPro 3D HERO System im Test

19. April 2012 von  
Abgelegt unter Featured, Foto & Video

Man nehme 2 HERO Actionkameras, kombiniere sie mit dem 3D HERO System, und schon kann man seine Outdoor Action auch in 3D aufzeichnen und an passenden Endgeräten abspielen. Die Marketing Agentur welche für die PR für Deutschland macht, hat mir freundlicherweise zum Testen dieses 3D Systems eine zweite HD HERO 2 sowie das 3D HERO System zur Verfügung gestellt.

Lieferumfang

Das 3D HERO System von GoPro besteht im Wesentlichen aus dem wasserdichten 3D Gehäuse und dem 3D Hero Sync Kabel (die roten Adapter im Foto) welches die Aufnahmen der beiden Kameras synchronisiert. Im umfangreichen Zubehör sind außerdem ein wasserdichter sowie ein offener (“Skeleton”, für bessere Tonaufnahme) Gehäusedeckel, 3 Anaglyphenbrillen, eine Helmhalterung, 2 flache und 2 gekrümmte Montageplatten, sowie diverse Halterungen enthalten.

Wie alle GoPro Produkte kommt auch das 3D HERO System in einer edlen Verpackung daher.

Aufnahme

Die Inbetriebnahme des 3D Systems ist denkbar einfach. Erst muss man beide identischen Kameras (HD Hero 1 oder 2, nicht die 960er Modelle) in den gleichen Aufnahmemodus versetzen, also z.B. 1080p Videomodus mit Weitwinkel Aufnahme. Anschließend setzt man die Kameras einmal richtig herum und einmal um 180° gedreht in das 3D Gehäuse und verbindet beide über das 3D Hero Sync Kabel. Klappe zu, fertig. Für die 3D Aufnahme benötigt man übrigens in jeder Kamera jeweils eine SD Karte.

Das 3D Gehäuse verfügt über insgesamt 3 Aufnahmen für das GoPro eigene Halterungssystem. So kann man die Kamera entweder über die mittlere Aufnahme an einer einzelnen Halterung (z.B. dem GoPro Saugnapf, siehe Foto unten) befestigen, oder, zur besseren Stabilität, über die beiden äußeren Aufnahmen mit entsprechend 2 Halterungen (z.B. 2 gebogene Montageplatten mit GoPro Schnellverschluss zur Befestigung am Helm).

Ist das 3D Gehäuse installiert, schaltet man die Kameras ein und wählt den Aufnahmemodus (Video oder Serienbildfunktion). Mit einem Druck auf den Auslöser wird nun die Aufnahme auf beiden Kameras synchron gestartet.

3D Bearbeitung

Bevor ich zur eigentlichen Bearbeitung des Filmmaterials der GoPro Kameras komme, erst mal eine kurze Erläuterung wie der 3D Effekt bei Bildern und Videos überhaupt erzeugt wird. Dazu ein Auszug aus Wikipedia:

Die räumliche Wahrnehmung des Menschen beruht darauf, dass durch den Abstand der Augen zwei unterschiedliche ebene Bilder auf der Netzhaut zu einem Bild mit einer räumlichen Tiefe zusammengesetzt werden, mit deren Hilfe wir den Vordergrund vom Hintergrund unterscheiden können. de.wikipedia.org/wiki/3D

Ein 3D- (dreidimensionaler Film, auch stereoskopischer Film oder Raumfilm) ist ein Film, der dem Zuschauer durch stereoskopische Verfahren ein bewegtes Bild mit dem Eindruck echter räumlicher Tiefe bietet. Beim Film arbeitet man mit zwei Objektiven, die ebenfalls in einem Abstand auseinanderliegen, um so den stereoskopischen Effekt zu ermöglichen. Wird dem Auge jeweils das richtige Bild zugeführt, entsteht ein räumlicher Eindruck. de.wikipedia.org/wiki/3D-Film

Das 3D HERO System macht also nichts anderes als die Umgebung mit zwei leicht versetzten Linsen aufzuzeichnen. So erhält man für eine Aufnahme zwei Filmdateien die sich lediglich durch die Endung “L” (links) bzw.  “R” (rechts) im Dateinamen unterscheiden. Um diese Dateien nun zu einem 3D Film zusammen zu fügen, importiert man diese in die kostenlose GoPro Cineform Studio Software und konvertiert sie in ein 3D Bild. Hier kann man zwischen verschiedenen Exportformaten wählen:

  • Anaglyph (rot/blau, für die Betrachtung an 2D Fernseher und Bildschirmen mit Anaglyphenbrille)
  • Aktiv (für die Betrachtung an 3D Fernseher und Bildschirmen mit 3D-Shutterbrillen)
  • Passiv (für die Betrachtung an 3D Fernseher und Bildschirmen mit Polfilterbrillen)

Da ich leider nicht über einen 3D fähigen Fernseher oder Laptopbildschirm verfüge, blieb mir nur die Möglichkeit des Anaglyphen-Verfahren. GoPro liefert hierzu auch gleich die passenden rot/blauen Brillen mit. Die Bildqualität und der 3D Effekt fallen bei diesem Verfahren allerdings recht bescheiden aus. Bei den beiden anderen Verfahren soll die Qualität laut GoPro wohl wesentlich besser sein.

Wie so ein 3D Film aussehen kann zeigt GoPro selbst sehr eindrucksvoll:

Meine Testaufnahmen mit dem 3D HERO System am Auto waren vielleicht nicht wirklich geeignet, da sich der 3D Effekt nicht so extrem ausgeprägt wie in dem obigen GoPro Video zeigte. Ausschlaggebend für einen guten 3D Effekt ist der Abstand zwischen Linse und dem Objekt. Die Straße vor dem Auto sowie die Leitplanken und Bäume an den Seiten sind hier wohl etwas zu weit von der Linse entfernt. Die räumliche Auflösung soll wohl eher vor allem im “Greifbereich” besonders hoch sein.

Fazit

Das GoPro 3D HERO System bietet eine sehr einfache aber effektvolle Lösung um Outdoor Action in hochkarätiger 3D Qualität aufzuzeichnen. Wer bereits über zwei GoPro Kameras verfügt, kann diese für recht günstige 120 Euro in ein 3D System verwandeln und seine Abenteuer zu hause nochmal hautnah miterleben. Wer nur eine oder noch gar keine GoPro HD HERO Kamera besitzt, der muss pro Kamera knapp 350 Euro einplanen.

Für mich persönlich ist das 3D HERO System jetzt weniger interessant, da ich weder über eine zweite GoPro Kamera, noch über einen geeigneten 3D Fernseher verfüge. Und wenn ich ehrlich bin machen die Anaglyphenaufnahmen auf Dauer nur recht wenig Spaß. Das 3D System ist wohl eher für ambitionierte Hobby Filmer oder gar den professionellen Bereich geeignet. Außerdem sollten Aufnahmen vor allem für die spätere Betrachtung mit “echten” 3D Brillen verwendet werden.
Vielleicht gibt es ja bald eine European Outdoor Film Tour oder Reel Rock Film Tour in 3D bei der sicherlich auch mal das GoPro 3D HERO System zum Einsatz gekommen ist …

Wer am Kauf des 3D System oder einer HD HERO von GoPro interessiert ist, dem kann ich übrigens wärmstes den CamForPro Online Shop empfehlen. Hier findet man alles für die GoPro Kamera und der Versand nach Deutschland und Europa erfolgt sehr schnell und schon ab 20 Euro portofrei.

Weitere Informationen zum 3D HERO System und der HD HERO gibt es auf der Seite von GoPro.

MSR Hubba Hubba HP und MSR Dragontail trotzen Wind und Wetter

16. April 2012 von  
Abgelegt unter Zelt

Anspruchsvolle Touren, durch wind- und wettergebeutelte Regionen, gehen oft an die Belastungsgrenzen der Ausrüstung. Gerade Zelte – die letzte Bastion, wenn man in der Wildnis unterwegs ist – sind dabei häufig den Auswirkungen von Starkregen und stürmischen Windböen ausgesetzt. Die High Performance Zelte HP und MSR Dragontail trotzen den widrigsten Wetterkapriolen und liefern den perfekten Allround-Wetterschutz.

Mit dem freistehenden Zwei-Mann- Hubba Hubba HP hat MSR ganz klar Maßstäbe gesetzt. Das intuitive Alu-Gestänge macht das Aufbauen mit wenigen Handgriffen zum Kinderspiel: einfach Innenzelt daran festclippen, Überzelt darüber werfen und mit den Clips am Zeltboden verbinden. Der hochgezogene Zeltboden aus Ripstop-Nylon und der dreifachen Dura-Shield-Polyurethanbeschichtung (Wassersäule: 10.000 mm) hält auch beim kräftigsten Wolkenbruch der Nässe stand. Ebenso spannt sich das Überzelt wie ein Regenschirm über das großzügige Outdoor-Wohnzimmer und lässt Wind und Regen einfach daran abprallen. Die perfekt ausgeklügelte Ventilation, durch die weit oben am Innenzelt angebrachten Moskitonetze, verhindert die Bildung von Kondenswasser im Innenraum und lässt die Luft ohne Durchzug angenehm zirkulieren. Komplett abgespannt ergibt das MSR Hubba Hubba HP, mit seinen gerade einmal 1,93 kg Packgewicht, eine echte Festung im Kampf gegen die Elemente.

Das einwandige Zwei-Mann-Zelt MSR Dragontail ist die Nonplusultra-Lösung für alle Extrem- und Expeditionstouren. Mit seinem Obermaterial aus extrem reißfestem 40D Ripstop-Nylon mit einer Durashield-Polyurethan- und Silikonbeschichtung (Wassersäule: 1500 mm) hält es Schneestürmen genauso stand wie monsunartigen Regenfällen. Durch die leicht spitz zulaufende Tunnelkonstruktion, rinnen Wasser und Schnee noch leichter ab. Am Zeltboden kommt der widerstandsfähigste MSR Zeltstoff, 40D Ripstop-Nylon mit Durashield-Polyurethanbeschichtung, mit 10.000 mm Wassersäule zum Einsatz. Einmalig im MSR Dragontail ist der mit Reißverschlüssen verschließbare Ventilationstunnel. Er ist am Zelthimmel durch ein Moskitonetz abgehängt und verläuft über die komplette Länge des Zeltes. Selbst Sprühnebel kann hier dank des Netzes auch bei geöffneten Zippern nicht durchdrücken. Als größtes Sicherheitsfeature bringt MSR das Dragontail in der auffälligen Signalfarbe Orange zum Einsatz. Auch über weite Entfernungen hinweg ist es somit noch gut erkennbar. Mit einem Packgewicht von nur 2,53 kg ist das MSR Dragontail eines der leichtesten expeditionstauglichen Zwei-Mann-Zelte überhaupt.

Für noch mehr Sicherheit bei Zelttouren bietet MSR weitere optionale Sonderzubehörteile wie z.B. reflektierende Abspannleinen, Magnetleuchten zur Beleuchtung von Innen und Außen oder ein universell nutzbares Stangen Reparaturkit an.

Das MSR Hubba Hubba HP und das MSR Dragontail sind ab sofort im Sport- und Outdoorhandel, sowie online z.B. bei Bergfreunde.de oder OutdoorTrends.de für rund 450 Euro bzw. 500 Euro erhältlich. Weitere Informationen gibt es auch unter www.msrgear.com.

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