The North Face Flux – Power Stretch Fleecejacke im Test
31. Januar 2012 von Sven
Abgelegt unter Bekleidung, Featured
Da die Mammut Aconcagua Jacke mich bereits seit 3 Jahren überzeugt, war klar, dass die nächste Fleecejacke wieder aus dem bewährten Polartec Power Stretch Material bestehen muss. Wie gut, dass das Angebot der Bergfreunde da einige passende Modelle bereit hält. Die Wahl ist schließlich auf die The North Face (TNF) Flux gefallen.
Stoffe aus Polartec Power Stretch sind elastisch und besonders atmungsaktiv. Bei körperlicher Anstrengung halten sie den Körper trocken und bieten Wärme bei sehr geringem Gewicht. Die TNF Flux verfügt dabei über zwei unterschiedliche Oberflächen. Die robuste Außenseite ist windabweisend und abriebfest, während die weiche Innenseite Feuchtigkeit von der Haut weg transportiert und den Träger dadurch angenehm trocken und warm hält. Die beworbene wasserabweisende DWR (Durable Water Repellent) Beschichtung, welche besonders langlebig sein soll, habe ich noch nicht wirklich getestet da die Jacke bei mir bei feuchtem Wetter eher als mittlere Schicht unter einer Hardshell Jacke verwendet wird.
Die Flux Jacke gehört übrigens zur Summit Series Produktreihe von TNF. Diese wurde für die Verwendung unter extremen Wetter- und Geländebedingungen entwickelt und bietet Höchstleistungen vom Basislager bis zum Gipfel, so jedenfalls der Hersteller.
Die TNF Jacke ist sportlich geschnitten, fällt recht groß aus. So empfinde ich selbst Größe L beim meinen 1,90m und 80kg schon fast als zu groß. Die Ärmel sind recht lang so dass auch beim Hochgreifen die Arme nicht gleich frei liegen. Das weiche Material an der Innenseite der TNF Flux trägt sich, wie von Polartec Power Stretch gewohnt, sehr angenehm auf der Haut. Die Bewegungsfreiheit ist dank des elastischen Gewebes hervorragend.
Weiter verfügt die Fleecejacke über elastische Ärmelbündchen und Saum, sowie zwei geräumige Einschubtaschen. An der Verarbeitung gibt es wahrlich nichts zu beanstanden. Alle Nähte sind sauber verarbeitet und die Reißverschlüsse lassen sich einwandfrei bedienen. Apropos Reißverschlüsse, der Schieber ist hier an der rechten Seite angebracht. Das stellt an sich kein Problem bei der Handhabung dar, ist allerdings etwas ungewöhnlich da geschätzte 90% aller Jacken die ich besitze den Schieber an der linken Seite haben.
Preislich schlägt die The North Face Flux mit knapp 120 Euro zu Buche. Wer mit etwas Glück die passende Größe und Farbe findet, kann die Flux derzeit mit 40% Rabatt günstig im WSV bei den Bergfreunden ergattern. Dafür erhält man eine hochwertige Fleecejacke welche sowohl im Alltag, als auch bei sportlichen Aktivitäten mit guter Wärmeleistung und hoher Atmungsaktivität punkten kann. Ich bin jedenfalls großer Fan des Power Stretch Materials von Polartec.
PRIMUS OmniLite Ti – Neuer Expeditions-Vielstoffkocher
Primus zündet die nächste Evolutionsstufe seines vielfach preisgekrönten Vielstoffkochers OmniFuel. Basierend auf dessen Brenner-Technologie und die unerhörte Robustheit sowie Expeditionstauglichkeit beibehaltend, präsentiert der schwedische Kocher-Spezialist den OmniLite Ti. Der aus Titan gefertigte Kocher wiegt lediglich 239 Gramm (339 Gramm mit FuelPump) und wurde für die Verwendung von Töpfen mit Wärmetauscher optimiert. Letztere sorgen für eine zusätzliche Gewichtseinsparung durch reduzierten Brennstoffverbrauch.
Sieben Mal in Folge (2002 bis 2009) gewann der Primus OmniFuel seit seiner Vorstellung 2001 den „Gear of the Year“-Award der Zeitschrift Outdoor. 2006 kürten die Outdoor-Redakteure den ersten echten Vielstoffkocher zudem mit dem „Editor’s Choice“-Award. Jetzt baut Primus auf dessen Technologie einen weiteren absolut expeditionstauglichen Vielstoffkocher: den Primus OmniLite Ti. Und auch der Ti hat bereits Preise abgeräumt: den OutDoor Industry Gold-Award 2011 sowie den Scandinavian Outdoor Award (SOA Overall Winner Summer 2012).
Gehäuse, Standfüße und Topfauflagen des 239 Gramm leichten Newcomers fertigt Primus aus 1,2 mm starkem Titan. Dadurch fällt er nicht nur extrem leicht, sondern auch äußerst stabil und korrosionsbeständig aus. Den Brenner haben die Schweden explizit für die Verwendung von Töpfen mit Wärmetauscher – z.B. die Primus Eta-Töpfe – optimiert: dank kleinerer Düsen und mit etwas reduzierter Heizleistung gegenüber dem OmniFuel verbraucht der OmniLite Ti so weniger Brennstoff. Zudem bündelt ein geringerer Abstand zwischen Düse und Diffusor die Flamme stärker, was weniger seitlichen Wärmeverlust mit sich bringt. Klassifiziert wird der OmniLite Ti in der Wirkungsgradkategorie C. In Verbindung mit einem Eta Topf gelingt der Sprung in Kategorie A, die höchste Klasse der vierstufigen Effizienz-Skala. Während die grundsätzliche Bedienung des Kochers unverändert bleibt, verbessert sich beim OmniLite Ti neben dem Spritverbrauch auch das Handling bei der Reinigung: das gesamte Brenner-Oberteil lässt sich inklusive Flammendiffusor abschrauben. Die Düse liegt dann offen und kann schnell gewechselt oder gereinigt werden.
Der OmniLite Ti kostet voraussichtlich 199,95 Euro (unverbindlicher Verkaufspreis) und ist ab Frühjahr 2012 beim Outdoor- oder Bergsport-Fachhändler erhältlich.
Weitere Informationen gibt es auf www.primus.se.
Primus Produkte gibt es unter anderem in den Partnershops Globetrotter, Bergzeit sowie OutdoorTrends zu kaufen.
Was ist eigentlich der R-Wert?
Gelegentlich liest man bei Outdoor Ausrüstung etwas über den sogannten R-Wert. Das R steht für den Wärmedurchlasswiderstand und charakterisiert das Verhältnis der Dicke zur Wärmeleitfähigkeit des Materials eines Produkts. Je höher der Wärmedurchlasswiderstand, desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft einer Schicht. Im Outdoor Bereich wird mit dem R-Wert die Isolationseigenschaft von Thermomatten ausgedrückt, so dass diese untereinander vergleichbar gemacht werden können.

Die Isolationseigenschaften einer Matte hängen von verschiedenen Faktoren ab. So verfügt die dickste Matte nicht unbedingt über den besten Wärmedurchlasswiderstand. Neben Material und Dicke beeinflussen z.B. auch die Konstruktion oder die Oberflächenstruktur die Isolation. Die beliebten (weil bequem und leicht) aufblasbaren Isomatten (wie z.B. die Therm-a-Rest NeoAir) verfügen zwar häufig über einen recht guten R-Wert, sind aber nur bedingt für Temperaturen unter dem Gefrierpunkt geeignet, da Kondenswasser im Innern der Matte gefrieren kann, so dass die Matte von innen vereist.
Für Isomatten gelten folgende allgemeinen Richtwerte bezüglich des R-Werts (Quelle):
R-Wert 1 : bis +7 °C (3 Jahreszeiten, warme Nächte)
R-Wert 2 : bis +2 °C (3 Jahreszeiten, gemäßigte Nächte)
R-Wert 3 : bis -5 °C (3-4 Jahreszeiten, kühlere Nächte)
R-Wert 4 : bis -11 °C (4 Jahreszeiten, wintertauglich)
R-Wert 5 : bis -17 °C (hochalpine Winterbiwaks)
R-Wert 6 : bis -24 °C (ausgedehnte Wintertouren)
Beachten sollte man allerdings, dass es keine einheitlichen Methoden zur Ermittlung des R-Werts gibt. So gibt z.B. der Outdoor Ausrüster Globetrotter erst gar keine Werte an: “Im Handbuch und auf der Webseite geben wir keine R-Werte an, da bisher keine einheitlichen Methoden zur Ermittlung dieser Werte existieren.”.
Die Wahl einer geeigneten Isomatte sollte man nicht ausschließlich von reinen Zahlen wie dem R-Wert abhängig machen. Der Schlafkomfort ist mir persönlich sehr wichtig. Meine Therm-a-Rest NeoAir bietet eine Dicke von mehr als 6cm bei einem Gewicht von gerade mal 410g. Der R-Wert liegt hier allerdings “nur” bei 2,5. Sollte ich wirklich mal im tiefsten Winter draußen übernachten, wäre eine Kombination von NeoAir und einer klassischen leichten Schaummatte hier wohl die einfachste Lösung. R-Werte lassen sich nämlich addieren!
Einen sehr ausführlichen Vergleich von Isomatten in Bezug auf deren R-Wert und Gewicht gibt es übrigens bei Marcel auf Ausgeruestet.com.
(Foto: iStockPhoto.com)
Wi-Fi BacPac – Neue ungeahnte Möglichkeiten für die GoPro Actionkamera
16. Januar 2012 von Sven
Abgelegt unter Foto & Video
Bei der kürzlich in Las Vegas statt gefundenen International Consumer Electronics Show (kurz CES) hat der Actionkamera Hersteller GoPro seine neuste Erweiterung der Öffentlichkeit präsentiert. Das GoPro Wi-Fi BacPac erweitert jede HD HERO-Kamera mit einer Wi-Fi Funktionalität und erlaubt somit ungeahnte Möglichkeiten wie etwa live Video-Streaming auf ein Smartphone oder direkt in das Internet.
Das Wi-Fi BacPac passt auf die neue HD HERO2-Kamera und ermöglicht Videofernbedienung über weite Strecken mit der Wi-Fi Fernbedienung oder einem Smartphone / Tablet-PC / Computer und der kostenlosen GoPro App. Mit der ebenfalls zum Bundle gehörenden, wasserdichten, robusten Wi-Fi Remote kann man bis zu 50 (!) HD HERO2-Kameras gleichzeitig steuern.
Mit dem Wi-Fi BacPac unterstützt die HD HERO2 auch live Video-Streaming und Fernbedienung über Smartgeräte, Computer und das Web, sofern Wi-Fi oder ein mobiler Hotspot vorhanden ist. So kann man einen Video-Stream auf der SD-Karte der HD HERO2 aufzeichnen und einen zweiten via Wi-Fi an sein Smartgerät, Computer oder das Web senden.
Die ursprüngliche HD HERO ist nur kompatibel mit dem Wi-Fi BacPac und Wi-Fi Remote mit Unterstützung für Fernbedienfunktionen. Video-Streaming ist auf der ursprünglichen HD HERO-Kamera also leider nicht möglich.
Erhältlich ist das Wi-Fi BacPac inklusive Wi-Fi Fernbedienung ab Ende März für knapp 120 Euro. Das BacPac sowie die Fernbedienung werden auch einzeln für knapp 80 Euro bzw. 70 Euro erhältlich sein. Online kann man das Bundle bei CamForPro bereits vorbestellen.
Erste Fotos und weitere Informationen direkt von der CES gibt es unter anderem bei Engadged und Pocket-lint.
(Foto: GoPro)
helt-pro – Innovativer Kopfschutz für die Piste
11. Januar 2012 von Sven
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Beanie meets Hardshell – helt-pro ist Mütze und Hartschale in einem, sozusagen das Beste aus zwei Welten: cooles Design kombiniert mit komfortabler Sicherheit. Der kompakte Protektor ist innen mit dämpfendem PU-Schaum ausgestattet und besitzt 10 Öffnungen für eine optimale Belüftung.
Das 3D-Gurtsystem sorgt für den richtigen Sitz auf dem Kopf. Der einzigartige Magnetverschluss wird mühelos einhändig und sogar mit angezogenen Handschuhen geöffnet und geschlossen. Eingeklemmte Haut und kalte Finger gehören somit der Vergangenheit an.
Egal, ob Fleece oder Fell – das Inlay schützt einen vor Kälte und sorgt für den perfekten Sitz und Tragekomfort deines “helts”. Die Mütze kann unkompliziert abgenommen und gegen ein anderes Modell aus den helt-pro Kollektionen ausgetauscht werden. Außerdem passen auch die helt-pro Sommermodelle problemlos auf die Hartschale.
Sommermodelle? Ja! Die helt-pro Streetcollection bietet luftige Kopfbedeckungen in Hut oder Mützen Optik auch für die wärmeren Tagen. Ideal für Fahrrad, Inliner, Pferd, oder auch Wakeboard.
Wer es ganz individuell mag, kann die Farben seiner Mütze auch selbst im Konfigurator zusammen stellen. Eine Kooperation zwischen den Machern des helt-pro Helms für Snowboarder, Skifahrer und Radler und den beliebten myboshis ermöglicht es einem von den vielen Farb- und Formvariationen von myboshi und dem Kopfschutz von helt-pro zu profitieren.
Die innovativen Helme sind aber nicht nur stylish sondern schützen auch effektiv, und zwar nach der europäischen Richtlinie 89/686/EWG, Kategorie 1. Die Produktion erfolgt übrigens in Deutschland. Alle großen Komponenten werden in Deutschland hergestellt und zusammengeführt. Die Hartschale kommt nicht aus Fernost, sondern aus der schönen Lausitz. helt-pro arbeitet mit lokalen und regionalen Partnern. Konfektion, Montage und Versand werden von Werkstätten für behinderte Menschen in der Umgebung durchgeführt.
Preislichen liegen die helt-pro Helme je nach Ausführung zwischen 80 und 110 Euro. Die Wechselmützen liegen zwischen 30 und 50 Euro. Erhältlich ist der innovative Kopfschutz direkt auf der Homepage von heltpro, oder auch über Amazon.de.
(Fotos : helt-pro)





















