Garmin Forerunner 620 im Test

Als Garmin vor wenigen Monaten die neue Forerunner 620 Laufuhr vorgestellt hat, war für mich klar, die muss ich haben! Design und Funktionsumfang des FR 620 sind genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten. Seit einigen Wochen ist die neue Laufuhr nun in der HR Version (mit Brustgurt) bei mir im Einsatz.

Garmin Forerunner 620

Lieferumfang

Der Lieferumfang fällt recht überschaubar aus. Neben der Forerunner 620 GPS-Uhr gibt es noch eine USB-Ladehalterung, den HRM-Run Pulsgurt (nur bei der HR Version) sowie diverse Handbücher.

Garmin Forerunner 620 Lieferumfang

Beim Pulsgurt handelt es sich um das neue HRM-Run Modell, welches über einen eingebauten Beschleunigungssensor verfügt, der jede Bewegung des Oberkörpers aufnimmt und daraus drei verschiedene Lauf-Parameter errechnet. So werden neben Herzfrequenz auch Schrittfrequenz, Vertikalbewegung und Bodenkontakt ermittelt.

Die USB-Ladehalterung verfügt über eine magnetische Aufnahme für die Uhr und kann diese an jedem USB-Port oder -Netzstecker aufladen. Leider liefert Garmin keinen Netzstecker mit, mittlerweile sollte aber wohl jeder mindestens ein solches Teil zu Hause liegen haben.

Im Vergleich mit dem FR 410

Bisher war mein Begleiter bei Training und Wettkämpfen, der Garmin Forerunner 410. Das ist zwar nicht der direkte Vorgänger des FR 620, ähnelt vom Aufbau aber vielen anderen FR Modellen. Allen gemein war bisher das starre, vorgeformte Armband. Der Forerunner 620 verfügt hingegen über ein flexibles Armband welches wie bei herkömmlichen Armbanduhren direkt am Rundgehäuse selbst befestigt wird. Das verleiht der Uhr ein besonders angenehmes Tragegefühl. Die schmale und elegante Gehäuseform macht den FR 620 zudem alltagstauglich, im Gegensatz zu vielen anderen überdimensionierten GPS-Uhren.

Garmin Forerunner 620 vs. 410 Garmin Forerunner 620 vs. 410 Garmin Forerunner 620 vs. 410

Weitere Unterschiede findet man bei der Ladeklemme, welche nun keine Klemme im eigentlichen Sinne wie beim FR 410 ist, sonder eine magnetische Ladeschale. Diese funktioniert tadellos und hält die Uhr während des Ladevorgangs sicher fest.

Auch der Brustgurt ist beim FR 620 komplett neu und verfügt nun, wie eingangs schon erwähnt, über einen integrierten Beschleunigungssensor mit dessen Daten verschiedene Lauf-Parameter errechnet werden. Äußerlich ähnelt er dem FR 410 beiliegendem Premium Herzfrequenz-Brustgurt, und trägt sich auch genau so angenehm auf der Haut. Durfte man diesen bisher nur per Hand waschen, so empfiehlt Garmin beim neuen HRM-Run Pulsgurt des FR 620 einen Waschgang bei 30°C in der Waschmaschine nach jedem 7. Einsatz.

Funktionen

Der Forerunner 620 verfügt über ein hochauflösendes Farbdisplay mit Touchscreen. Die Farben sind leider nicht so satt und kontrastreich wie auf den Produktfotos von Garmin, und sind allenfalls ein nettes Gimmick welches nicht wirklich viel zur Funktion der Uhr beiträgt. Das Display an sich ist scharf und sehr gut ablesbar.

Die Bedienung der Uhr erfolgt über 4 Tasten am Gehäuserand, über 2 Touchflächen links und rechts des Displays, sowie über den Touchscreen selbst. Die Tasten bieten einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Funktionen wie Start/Stop, Lap, oder Displaybeleuchtung. Der Touchscreen funktioniert sehr gut, einzig der rechte Bereich zum Aufrufen des Menüs am äußeren Rings des Displays, reagiert zuweilen schon mal recht träge.

Garmin Forerunner 620 Garmin Forerunner 620 Garmin Forerunner 620
Garmin Forerunner 620 Ladekabel Garmin Forerunner 620 Ladekabel Garmin Forerunner 620 Ladekabel

Der Forerunner 620 vereint natürlich wieder alle bisherigen Funktionen die man schon von anderen Forerunner Modellen kennt, wie etwa Auto Pause, Auto-Lap, Pace-Alarm, Auto-Scroll der individuell konfigurierbaren Datenseiten, oder den Virtual Partner. Zusätzlich bietet der FR 620 aber auch einige neue interessante Features wie z.B. die integrierte Leistungsanalyse welche anhand eines ausgeklügelten Algorithmus die maximale Sauerstoffaufnahmekapazität (VO2 max) und eine Lauf-Prognose ermittelt. Bei mir steht dieser Wert mittlerweile bei sehr guten 55 ml/min/kg. Die vorausgesagten Zeiten für 5 km (18:48), 10 km (39:01), Halbmarathon (1:26:18) und Marathon (3:00:04), halte ich dann aber doch für sehr optimistisch und liegen rund 20% unter den Zeiten die ich derzeit realistisch schaffe.

Die neue Laufuhr verarbeitet auch die Daten des erstmals im Gehäuse eingebauten Beschleunigungssensors (G-Sensor). Neben den bekannte Werten wie Herzfrequenz, Distanz, Geschwindigkeit etc. zeigt der Forerunner nun zusätzlich auch die Schrittfrequenz an (spm = Steps per Minute) an. Trägt man den neuen Premium Herzfrequenz-Brustgurt namens “HRM-Run”, berechnet der Forerunner 620 zudem Bodenkontaktzeit (GCT = Ground Contact Time) und Vertikalbewegung (in cm). Denn der HRM-Run Brustgurt enthält ebenfalls einen Beschleunigungssensor, der aber im Gegensatz zum schwingenden Handgelenk relativ ruhig sitzt und so genauere bzw. ergänzende Daten liefert.
Im Prinzip erhält man mit dem FR 620 somit wertvolle zusätzliche Daten, welche aber wohl eher für erfahrenere Läufer interessant sind, welche ihren Laufstil verbessern möchten.

Neu sind auch die Connectivity Features via WLAN und Bluetooth LE. Somit ist der 620 der erste Forerunner welcher über WLAN mit der Online-Trainingsplattform Garmin Connect synchronisiert werden kann. Auch Firmware Updates können mittels WLAN automatisch auf die Uhr übertragen und installiert werden. Über die Bluetooth Anbindung kann man die Laufuhr mit dem Smartphone koppeln und so seine Daten via die kostenlose Garmin Connect App auf die Trainingsplattform übertragen oder die Live-Tracking Funktion nutzen.
Seit den letzten Firmware Updates funktioniert die WLAN und Bluetooth Übertragung nun übrigens tadellos.

In der Praxis

Der Forerunner 620 wiegt nicht mal 44 g und trägt sich dank der schlanken Gehäuseform wie eine normale Uhr. In der eleganten weiß/orangen Version macht die Uhr auch im Alltag stets eine gute Figur. Doch als einfache Uhr wäre der FR 620 sicherlich zu schade (und zu teuer), denn beim Lauftraining spielt er seine vollen Stärken aus. Ich habe nun schon einige hundert Kilometer mit der neuen Garmin Uhr zurückgelegt und möchte deshalb auch etwas aus der Praxis berichten.

Garmin Forerunner 620 im Einsatz

Die Positionsbestimmung erfolgt Dank aGPS (Positionsdaten werden automatisch via WLAN im Vorfeld bezogen) binnen weniger Sekunden. Nur vereinzelt musste ich bis zu 3 Minuten auf ein Signal warten, aber bei regelmäßiger WLAN Synchronisation ist dies eher die Ausnahme.
Die Trackaufzeichnung erfolgt auch im dichten Großstadtdschungel (OK, Luxemburg ist nicht wirklich eine Großstadt) recht präzise und es gab, wenn überhaupt, nur sehr selten kurze Ausfälle.

Die Bedienung der Tasten und vor allem des Touchscreens funktioniert tadellos, auch im Regen oder mit verschwitzten Fingern. Die Ablesbarkeit des Displays ist bei allen Lichtverhältnissen hervorragend, selbst bei 4 Datenfeldern auf einer Seite. Wer eine größere Schrift bevorzugt kann auch nur ein oder zwei Datenfelder pro Seite anzeigen, hier kann man das Display ganz individuell auf seine Bedürfnisse einstellen.

An die Angabe der Batterielaufzeit von bis zu 10 Stunden im Trainingsmodus bin ich noch nicht heran gekommen. Hier geht aber zwischen den Trainingseinheiten wohl auch einiges an Energie verloren beim Synchronisieren über WLAN / Bluetooth, sowie der normalen alltäglichen Nutzung der Uhr. Mir ist es bisher nur ein mal passiert, dass sich der Akku während eines Laufs komplett entleert hat und die Uhr sich abschaltete. Schuld daran war wohl die etwas unpräzise Akkuanzeige welche nur als kleines Symbol im Uhrzeit-Modus angezeigt wird. Hier wäre eine Angabe in Prozent sicherlich hilfreicher.

Fazit

Dank der umfangreichen Funktionen zur Datenanalyse ist der Forerunner 620 derzeit wohl die GPS-Uhr schlechthin für ambitionierte Läufer. Allerdings auch nur für Läufer. Und auch nur für Straßenläufer. Für andere Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen sind schlichtweg keine Funktionen vorgesehen. Selbst Trailrunner werden den barometrischen Höhenmesser vermissen und eher auf eine andere Uhr zurück greifen. Fürs Fitnessstudio fehlt mir zudem die Option zum Abschalten des G-Sensors wenn ich am Rudergerät, dem Crosstrainer oder dem Spinningrad trainiere.
Der Forerunner 620 richtet sich somit, meiner Ansicht nach, ausschließlich an ambitionierte Straßenläufer.

Mit einem unverbindlichen Verkaufspreis von 449 Euro (derzeit knapp unter 400 Euro bei Amazon) ist der FR 620 inkl. HRM-Run Brustgurt zudem kein Schnäppchen. Wenn man bedenkt, dass die kürzlich vorgestellte fenix 2 aus dem selben Haus quasi sämtliche Funktionen des FR 620 bereits integriert hat und bei identischer UVP noch weit mehr kann, dann sollte man sich überlegen ob man nicht gleich zur etwas klobiger wirkenden Outdoor-Uhr greift.

Da ich derzeit fast ausschließlich auf der Straße laufe, und für meine Wanderungen und Geocaching Touren einen wunderbaren Garmin Oregon 650 mein Eigen nennen kann, bin ich trotz Erscheinen der fenix 2 überaus glücklich mit meinem Forerunner 620. Nicht zuletzt weil sie auch im Alltag stets am Handgelenk bleiben kann.

Weitere Informationen zum Forerunner 620 gibt es auf der Forerunner Seite von Garmin. Weitere ausführliche Reviews gibt es zudem bei DC Rainmaker, im Blog von Bergzeit, sowie bei Eiswuerfelimschuh.

Garmin Fitness-Armband vívofit – Motivator am Handgelenk

7. Januar 2014 von  
Abgelegt unter Elektronische Ausrüstung

Mit dem neuen vívofit bringt Garmin ein stylisches Activity-Armband mit innovativen Funktionen auf den Markt. Das ergonomisch geformte Armband aus softem TPU-Material ist mit einem farbigen Display ausgestattet, das über täglich zurückgelegte Schritte, Distanz und verbrauchte Kalorien informiert. Außerdem zeigt das Display durch einen roten Aktivitätsbalken das tägliche „Bewegungs-Soll“ an. Das vívofit dient auch als Armbanduhr und die Batterie muss – dem energiesparenden E-Ink-Display sei Dank – erst nach über ein Jahr ausgetauscht werden. Die Bedienung des Armbands ist dank nur einer Taste und des klaren Menüs ein Kinderspiel.

Garmin vivofit

Fitness und Körperbewusstsein nehmen in der Gesellschaft einen immer höheren Stellenwert ein. Bewegung und ein ausgeglichener Lebensstil bedeuten mehr Gesundheit und Lebensqualität. Doch viele Menschen beklagen, es fehle ihnen im Alltag an Zeit für ausreichend Sport. Oft fehlt es auch an Wissen oder der Motivation. Das Garmin vívofit Armband richtet sich deshalb nicht primär an Menschen mit einem aktiven Lebensstil – sondern vielmehr an jene, die täglich mit ihrem inneren Bewegungsmangel-Schweinehund kämpfen.

Fortschrittliche Technik

Das vívofit lässt sich dank der ergonomischen Form des geschwungenen Displays und des angenehm „weichen“ Materials rund um die Uhr tragen. Das macht Sinn, denn es zeichnet auch das Schlafverhalten auf.
Garmin setzt auf ein farbiges, extrem energiesparendes E-Ink-Display, wie es beispielsweise für moderne E-Reader verwendet wird. Ohne aufgeladen werden zu müssen, macht das vívofit etwa ein Jahr lang praktisch alles mit: es ist wasserdicht und muss weder zum Duschen, Baden oder Schwimmen abgenommen werden. Besucher von Fitness-Studios können ihr vívofit mit einem optional erhältlichen ANT+ Brustgurt auch als Pulsuhr nutzen und Herzfrequenz bzw. Herzfrequenzzone ablesen. Die Verwendung mit Herzfrequenzsensor sorgt außerdem für eine noch genauere Berechnung des Kalorienverbrauchs.

Wegweiser zu Gesundheit

Das vívofit zeichnet dank eines integrierten 3D-Beschleunigungssensors die täglich zurückgelegten Schritte auf und berechnet die Distanz sowie die verbrauchten Kalorien. Doch es ist nicht nur Recorder, sondern auch Motivator. Als täglicher Begleiter gibt das Armband über einen roten Aktivitätsbalken Aufschluss, ob man sich bisher schon genug bewegt hat – oder lieber noch ein paar Mal die Treppen statt des Aufzugs nehmen sollte. Oder es gratuliert, wenn das persönliche Tagesziel erreicht oder gar überschritten wurde. Das Armband informiert also nicht nur über die Zeit – sondern auch, wenn es Mal wieder Zeit ist, sich zu bewegen!

Garmin vivofit

Garmin Connect – Erfolge sichtbar machen

Man kann alle Daten vom vívofit blitzschnell auf Garmin Connect übertragen – entweder mit der kostenlosen Garmin Connect Mobile App via Bluetooth Smart oder am PC bzw. Mac per ANT+. Das komplett überarbeitete Fitness-Portal bietet neben einer neuen Optik auch viele neue Funktionen. Ob tägliche Aktivitäten, Schlaf- oder Essverhalten – Garmin Connect stellt es grafisch dar und wertet alles aus. Eine Art Buchführung für Gesundheitsbewusste und Abnehmwillige! Selbst die größte Couch-Potatoe schafft so den Absprung zu einem aktiven und gesunden Lebensstil. Die Tagesziele richten sich dabei nach dem persönlichen Aktivitäts-Level und werden entsprechend der individuellen Entwicklung automatisch angepasst. vívofit-Nutzer und -Nutzerinnen werden so nach und nach an einen immer aktiveren Tagesablauf herangeführt. Wer möchte, kann sich mit Freunden, Kollegen und anderen Usern vergleichen, sie herausfordern, mit ihnen zusammen Motivationsgruppen bilden oder einfach nur seine Aktivitäten und Meilensteine über Social Networks teilen.

Preise und Verfügbarkeit

Das vívofit kommt in fünf verschiedenen Farben voraussichtlich ab März 2014 zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 119 Euro in den Handel (bzw. 149 Euro mit Pulsgurt) und in den Garmin Online Shop. Zum Lieferumfang gehören neben einem ANT+ Dongle (ein kleiner Empfänger-Stick mit USB-Stecker) zur Auswertung am PC oder Mac auch je zwei Armbänder in verschiedenen Längen für schmale bzw. stärkere Handgelenke. Als Zubehör gibt es außerdem (Ersatz-) Armbänder in verschiedenen Farben sowie den ANT+ Herzfrequenz-Brustgurt.

Garmin vivofit

Ein durchaus interessantes Gadget für weniger sportliche Menschen. Ob die Motivation sich im Alltag mehr zu bewegen allerdings wirklich lange anhält? Die Garmin Connect Plattform bietet jedenfalls eine Menge Daten und Informationen welche die eigene sportliche Leistung ausführlich dokumentiert und somit für den nötigen Motivationsschub sorgen kann. Bei funktioniert das jedenfalls :) Zur Not kann das vívofit Armband auch immer noch als stylische Uhr her halten.

Bei DC Rainmaker gibt es übrigens schon, wie könnte es anders sein, ein erstes ausführliches Hands on mit dem brandneuen Garmin Fitness-Armband vívofit.

Weitere Informationen gibt es unter www.garmin.de.

Technische Daten & Fakten

  • Gewicht: nur 25,5 Gramm
  • energiesparendes E-Ink Display (farbig; 25,5 x 10 mm)
  • Weiches Armband aus TPU (thermoplastisches Polyurethan)
  • über ein Jahr Batterielaufzeit (2 x CR1632; selbst austauschbar)
  • wasserdicht bis 5 ATM (entspricht 50 m Wassertiefe)
  • Speicherung aller Aktivitäten von bis zu 1 Monat (bei Nutzung 24/7)
  • drahtloser Datenaustausch
    - stationär mit PC/Mac: ANT+
    - mobil mit Smartphones/Tablets: Bluetooth 4.0/Bluetooth Low Energy/Smart (kostenlose Garmin Connect Mobile App erforderlich)
  • erhältlich in fünf Farben: schwarz, grau, grün, blau, lila
  • zwei Armbänder im Lieferumfang enthalten:
    - Small: 120–175 mm
    - Large: 152–210 mm

(Bilder und Pressemitteilung: Garmin)

STORACELL – Einfacher Transport für Batterien und Akkus

25. Oktober 2013 von  
Abgelegt unter Elektronische Ausrüstung, Gadgets

Wer viel und länger draußen unterwegs ist, hat oftmals auch elektronische Geräte und Ausrüstung dabei, wie etwa GPS Gerät, Digitalkamera, Mobiltelefon, Stirn- oder Taschenlampe. Viele dieser Geräte benötigen auch heutzutage noch Standardakkus oder -batterien der gängigen Größen AA, AAA, C oder gar eine 9V Blockbatterie. STORACELL bietet mit seinen Battery Caddies eine praktische Aufbewahrung und Transportlösung für solche Batterien, und hat mir freundlicherweise verschiedene Modelle zum Testen zur Verfügung gestellt.

STORACELL

Insgesamt ist der aus robusten Kunststoff gefertigte Battery Caddy von STORACELL in 9 verschiedenen Varianten und jeweils 4 verschiedenen Farben (Schwarz, Orange, Olivgrün, und Glow-in-the-dark) erhältlich. Die Modelle reichen dabei von einem kompakten Slimline Caddy für 4 AAA Akkus bis hin zum Original Battery Caddy für bis zu 19 Batterien unterschiedlichen Typs (4x AAA, 12x AA, 2x C und 1x 9V). Auch für die weniger geläufigeren Batterietyp CR 123 (kommt immerhin bei einigen LED Taschenlampen zum Einsatz) gibt es einen eigenen Caddy.

STORACELL

Die Akkus und Batterien lassen sich sehr einfach einstecken und wieder herausnehmen, halten beim Transport aber bombenfest im Caddy. Ein nettes Feature wäre noch die Möglichkeit mehrere Caddies (z.B. 2 Slimline AAA Caddies) fest miteinander zu verbinden.

Die Preise der STORACELL Caddies reichen von 4,95 Euro für die kleinste Version in den Standardfarben, bis hinzu doch recht happigen 13,95 Euro für den großen Original Battery Caddy in der, zugegebenermaßen, äußerst coolen Glow-in-the-dark Farbe.

STORACELL STORACELL STORACELL

Fazit

Die STORACELL Caddies sind praktische Gadgets mit welchen man nicht nur unterwegs Akkus und Batterien bequem und sicher transportieren, sondern diese auch zu hause geordnet aufbewahren kann. Bei meinen AA und AAA Eneloop Akkus waren allerdings immer schon Transportboxen dabei, die ihren Dienst sehr gut erfüllten. Wer keine solchen hat, der kann auf die robuste, wenn auch etwas teure Lösung von STORACELL zurückgreifen.

ICY BOX Zusatzakku mit 7.800 mAh für mobile Geräte im Test

16. Mai 2013 von  
Abgelegt unter Elektronische Ausrüstung

Jens hat kürzlich in einem Beitrag auf dem Hiking Blog von den Vorteilen seines Apple Smartphones auf Wandertouren geschwärmt. Dabei vergisst er natürlich nicht zu erwähnen, dass der Akku des iPhones, zumal bei intensiver Nutzung der GPS Funktion, recht schnell leer gesaugt wird. Abhilfe schafft hier ein Zusatzakku mit USB Anschluss, so dass man auch fernab jeder Steckdose das Gerät aufladen kann. Die Firma RaidSonic hat mir nun vor kurzem ein Testmuster des ICY BOX IB-PBa7800 USB Akkus zur Verfügung gestellt da dieser sich eben auch besonders für unterwegs eignen soll.

ICY BOX IB-PBa7800 - Lieferumfang

ICY BOX kannte ich bisher nur als Hersteller von externen Festplattengehäusen. Nun vertreibt ICY BOX also auch einen ersten Zusatzakku für mobile Geräte. Die integrierten Li-ion Akkus des ICY BOX IB-PBa7800 bieten, wie der Name es schon erahnen lässt, eine Kapazität von 7.800 mAh. Zum Vergleich: der Akku eines aktuellen iPhone 5 verfügt über eine Kapazität von 1.440 mAh, der einer GoPro HERO 3 über 1.050 mAh. Die Kapazität des ICY BOX Akkus bezieht sich allerdings auf die Spannung der verbauten Sanyo Zellen mit 3,7 V, die USB Ladeanschlüsse liefern hingegen 5 V. Somit dürfte ein iPhone 5 in etwa 4x aufgeladen werden, und die Laufzeit der HERO 3 dürfte um 5-6 mal verlängert werden.

Zum Laden verfügt der ICY BOX Akku einen Micro USB Anschluss. Mitgeliefert wird ein passendes USB Kabel, allerdings ohne Netzstecker. So muss man einen bereits vorhandenen USB Netzstecker (z.B. den des iPhones) verwenden um den Akku auf zu laden. Der Lieferumfang fällt übrigens allgemein recht spärlich aus. Neben dem Akku selbst und dem besagten USB Kabel, wird lediglich eine (mehrsprachige) Benutzeranleitung mitgeliefert. Kein Netzstecker, keine Kabel oder Adapter für gängige Mobiltelefone oder sonstige Geräte. Aber meist hat man ja eh schon ein passendes Kabel mit USB Anschluss.

2 USB Ladeanschlüsse - 1 Micro USB Anschluss zum Aufladen des Akkus

Zum Laden von mobilen Geräten wie Smartphone, Tablet oder Digitalkamera, verfügt der ICY BOX IB-PBa7800 gleich über zwei 5 V USB Anschlüsse. Ein Anschluss verfügt dabei über eine Stromausgabe von 1,2 A, der zweite sogar über 2,1 A, so dass auch z.B. ein iPad problemlos geladen werden kann. Außerdem können auch zwei Geräte gleichzeitig geladen werden. Dabei bietet der Akku gleich mehrfachen Schutz: vor Kurzschluss, vor Überladung, vor Tiefenentladung, vor Überspannung und vor Überhitzung.

Die Outdoor Tauglichkeit ist eher eingeschränkt. Sicher, der ICY BOX Akku ist handlich und praktisch für unterwegs, mit rund 190 g allerdings nichts für Leichtgewichtsfreaks. Beim Gehäuse würde ich mir zudem eine (zumindest zum Teil) rutschfeste Gummierung wünschen, sowie Verschlusskappen für die USB Anschlüsse oder eine passgenaue Transporttasche.

Fazit

Der ICY BOX IB-PBa7800 Akku wird derzeit bei Amazon für rund 55 Euro gelistet. Für meine Begriffe ist der Preis, angesichts des spärlichen Lieferumfangs und dem großen Angebot an deutlich günstigeren Alternativen, etwas hoch gegriffen, auch wenn die verwendeten Sanyo Akkus sicherlich ein Qualitätsmerkmal sind. Wer viel Energie benötigt und dabei in nicht all zu rauem Gelände unterwegs ist, wird mit dem ICY BOX Akku aber glücklich werden. Ich werde ihn zukünftig wohl eher als Stromquelle für meine GoPro Actioncam bei langen Timelapse Aufnahmen einsetzen.

Kurzum, ein etwas teurer aber solider Akku ohne Zubehör.

Weitere Infos zum ICY BOX IB-PBa7800 gibt es unter raidsonic.de.

4 Outdoor Schutzhüllen für das iPhone 5 im Vergleich

5. April 2013 von  
Abgelegt unter Elektronische Ausrüstung, Featured

Fragile Hightech Smartphones und rauer Outdoor Einsatz ist eine Kombination die gerne mal teuer enden kann. Kein Wunder also, dass es mittlerweile zahlreiche Anbieter für maßgeschneiderte Schutzhüllen für Smartphones gibt. Als Nutzer eines iPhone 5 von Apple möchte ich hier gleich 4 verschiedene Outdoor taugliche Schutzhüllen vorstellen.

Outdoor Schutzhüllen für das iPhone 5

Seit meinem ersten iPhone (3G) begleitete mich stets das Defender Case von OtterBox bei Outdoor Aktivitäten. Bei meinem jetzigen iPhone 5 haben sich mittlerweile 3 weitere Schutzhüllen angesammelt. Auf den Fotos seht ihr (v.l.n.r.) :

Nachfolgend möchte ich die verschiedenen Schutzhüllen etwas genauer vorstellen.

OtterBox Defender Series

Das Defender Case von OtterBox gehört sicherlich zu den bekanntesten Outdoor Schutzhüllen. Es besteht aus 3 Schichten (transparente Schicht für das Display, ein Gehäuse aus stoßfestem Polycarbonat, sowie einer dämpfenden Silikonhülle) und wird mit einem Gürtelclip geliefert.

Schutz

Das Case schützt vor Stößen, Kratzern, Staub und Wasserspritzern. Allerdings unterliegt es keiner Schutznorm wie den IP Schutzarten oder der MIL-STD-810 Militärnorm. Durch die Öffnungen für Lautsprecher, Mikrofon, Kamera und Blitz ist der Staub- und Wasserschutz auch nur eher gering.

Handhabung und Bedienbarkeit

Das Einlegen des Smartphones in das Case erfolgt recht schnell. Etwas Übung erfordert allerdings das Herausnehmen, da das Polycarbonat Gehäuse recht fest an mehreren Punkten zusammengehalten wird. Die Bedienung über den Displayschutz funktioniert reibungslos und alle Tasten und Anschlüsse sind leicht zugänglich. Da Kamera und Blitz frei liegen, können Fotos ohne Trübung des Bilds aufgenommen werden.

Preis

Bei Amazon gibt es das Defender Case ab rund 25 Euro in vielen verschiedenen Farbkombinationen. Weitere Infos gibt es unter otterbox.com.

Gumdrop Drop Tech Series

Das zweiteilige (Gummihülle in Kombination mit einem Polycarbonat-Rahmen und Displayschutz) Drop Tech Case von Gumdrop habe ich vor kurzem ja schon mal ausführlicher vorgestellt.

Schutz

Ebenso wie das Otterbox Case schützt die Gumdrop Hülle vor Stößen, Kratzern, Staub und Wasserspritzern. Allerdings ist auch dieses durch keine besondere Schutznorm ausgezeichnet. Wie man im Video des verlinkten Beitrags sehen kann, hält das Drop Tech Case doch schon so manches aus.

Handhabung und Bedienbarkeit

Das Einsetzen des iPhones in die Gumdrop Schutzhülle ist recht einfach: Smartphone in den Polycarbonat-Rahmen einlegen und Gummi-Hülle über die Ecken stülpen. Das iPhone wird dabei vom Rahmen festgehalten. Beim Einklemmen in den Hartplastik-Rahmen habe ich aber jedes mal Bedenken, dass vielleicht Kratzer an der empfindlichen Alu Oberfläche des iPhones entstehen können.
Die Bedienung durch die integrierte Schutzfolie sowie die geschützten Tasten erfolgt problemlos. Auch beim Drop Tech Case liegen Linse und Blitz frei, so dass man beim Fotografieren saubere Bilder erhält.

Preis

Das iPhone 5 Case von Gumdrop gibt es derzeit für rund 30 Euro in Schwarz und Schwarz/Rot bei Amazon. Weitere Infos gibt es unter gumdropcases.com.

Outdoor Schutzhüllen für das iPhone 5

LifeProof frē iPhone Case

Das frē von LifeProof ist ein extrem leichtes und dünnes Gehäuse welches einen Rundumschutz verspricht. Jedes einzelne Gehäuse wird dabei vom Hersteller extra getestet.

Schutz

Das LifeProof Case ist komplett Wasserdicht nach IPX8 Schutzart (Schutz gegen dauerndes Untertauchen), Staubdicht nach IP6X Schutzart, und Schock resistent nach Militärstandard MIL STD 810F-516. Laut Angaben des Herstellers hält das Case Stürzen aus bis zu 2 Meter Höhe stand und bleibt mindestens 30 Minuten in 2 Meter tiefem Wasser dicht. Außerdem verfügt das frē Gehäuse über einen wasserdichten Kopfhöreranschluss.
Vor dem ersten Gebrauch soll man die Schutzhülle übrigens selbst testen indem man es für rund eine Stunde komplett unter Wasser taucht. Gesagt, getan, und siehe da, das Case ist wirklich absolut dicht. Trotzdem würde ich jetzt nicht mein iPhone im frē Case als GoPro Ersatz fürs Erlebnisbad oder eine Canyoning Tour nehmen wollen.

Handhabung und Bedienbarkeit

Das Einlegen in das zweiteilige LifeProof Case erfolgt recht einfach. Man sollte aber tunlichst aufpassen, dass der Dichtungsring frei von jeglichen Fremdkörpern wie grober Staub oder Fusseln ist, und das Gehäuse rundum sauber schließt, ansonsten ist eine hundertprozentige Wasserdichtigkeit nicht gewährleistet. Das Auseinandernehmen des Gehäuses gestaltet sich schon etwas schwieriger. Der Hersteller empfiehlt die beiden Hälften mit Hilfe einer Münze an einer Ecke zu lösen, dann kann man sie unter Anwendung leichter Gewalt von einander trennen.
Das iPhone lässt sich problemlos über das Display und die Tasten bedienen. Der Lightning Connector ist über eine Wasserdichte Klappe weiterhin zugänglich. Konstruktionsbedingt ist der Klang des Lautsprechers natürlich etwas gedämpft und an der Rückseite vibriert die Plastikschale, aber Telefonieren lässt sich damit immer noch problemlos. Kamera und Blitz werden übrigens nicht vom geschlossenen Case beeinträchtigt.

Preis

Mit knapp 80 Euro ist das frē Case von LifeProof vergleichsweise schon verdammt teuer. Dafür erhält man aber auch ein leichtes und kompaktes Case das nach IP Schutznorm absolut Wasser- und Staubdicht ist, und dabei noch vor Stößen schützt. Weitere Infos gibt es unter lifeproof.com.

E-Case iSeries

Eine weitere Wasserdichte Schutzhülle bietet E-Case (anfänglich noch unter der Marke SealLine vertrieben) mit der iSerie.

Schutz

Das iSerie Case ist Wasserdicht nach IPX7 Schutzart (bis zu 30 Minuten vollständiges Eintauchen in ein Meter tiefes Wasser). Es eignet sich also vor allem bei sporadischem und weniger intensivem Wasserkontakt (z.B. im Regen) und sollte nicht beim Tauchen oder Baden verwendet werden. Das robuste Material schützt zudem vor Kratzern und leichten Stößen.

Handhabung und Bedienbarkeit

Das Case der iSeries ist laut Hersteller kompatibel mit allen iPhone Modelle. Beim iPhone 5, welches deutlich länger als seine Vorgänger ist, wird der Platz aber schon recht knapp und das Smartphone lässt sich nur mit etwas Fummelei einsetzen bzw. herausnehmen. Dafür funktioniert der wasserdichte SealLock Reißverschluss hervorragend.
Die Bedienung des Touchscreens funktioniert immer noch recht gut, auch wenn das Schutzfenster aus Urethan nicht 100% eben auf dem Display aufliegt.  Die Funktion der Tasten ist hingegen deutlich eingeschränkt und die Anschlüsse sind gar nicht zugänglich (es gibt allerdings auch eine Version mit integriertem Wasserdichten Kopfhöreranschluss). Die Fotos der Kamera werden leider etwas trüb bedingt durch das Schutzfenster auf der Rückseite welches nicht eben aufliegt. Außerdem ist das Case durch seine Größe recht sperrig und kann nicht mal eben in der Brusttasche verstaut werden.

Preis

Mit rund 20 Euro ist die iSeries Schutzhülle von E-Case die günstigste im Vergleich, bietet aber leider auch die meisten Nachteile. Weitere Infos gibt es unter cascadedesigns.com/de/e-case.

Outdoor Schutzhüllen für das iPhone 5

Fazit

Wer sein Smartphone beim harten Outdoor Einsatz vor Kratzern, Stößen und Stürzen schützen möchte, ist mit den Hüllen von OtterBox und Gumdrop auf der sicheren Seite. Mein Favorit ist hier immer noch das Defender Case von OtterBox. Leider bieten beide nur eingeschränkten Schutz vor Wasser und Staub.

In richtig feuchter bzw. nasser Umgebung (z.B. im Regen oder Schnee) führt kein Weg an einer absolut dichten Hülle vorbei. Hier bietet das frē Case von LifeProof einen wirklich optimalen Rundumschutz. Es schützt perfekt vor Wasser, Staub und Stürzen, ist leicht und robust, und die Bedienbarkeit bleibt voll erhalten. Mit rund 80 Euro ist es aber leider auch das mit Abstand teuerste Case im Vergleich.
Wer sein Smartphone vor Wasser schützen will und dabei eine recht eingeschränkte Bedienbarkeit in Kauf nehmen kann, der ist der iSeries Schutzhülle von E-Case gut bedient. Vorteil ist hier, neben dem günstigen Preis, auch die Kompatibilität mit anderen Smartphones bzw. zukünftigen iPhone Modellen, da die Hülle nicht auf ein bestimmtes Modell maßgeschneidert wurde.

Kurzum, für jeden Anspruch und jeden Geldbeutel findet man heute einen passenden Schutz für sein teures Hightech Smartphone, so dass man auch im harten Outdoor Einsatz live von seinen Abenteuern Bericht erstatten kann.

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