10 Tipps für energiesparendes Kochen

23. September 2010 von  
Abgelegt unter Kochen, Tipps & Tricks

Rund 90% der , die ein Outdoor-Kocher in seinem Produktlebenszyklus (ca. 10 Jahre) verbraucht, gehen auf das Konto des Treibstoffs beim Betrieb des Kochers. Lediglich 10% fallen bei der Herstellung des Kochers an. Das geht aus einer Untersuchung hervor, die der Kocher-Hersteller Primus durchgeführt hat.

Für die schwedische Firma war dies Anlass, den Nutzern ihrer Produkte an die Hand zu geben, wie man den Brennstoffverbrauch beim reduzieren kann: Die “Zehn Gebote für Grünes ”.

  1. Benutze einen Topfdeckel. Damit kocht es schneller.
  2. Aluminiumtöpfe mit Wärmetauscher besitzen den besten Wirkungsgrad. Sie reduzieren Kochzeit und Brennstoffverbrauch um ein Drittel.
  3. Verwende schnell garende Nahrungsmittel (z.B. dünne Pasta).
  4. Schneide die Zutaten vorher klein. Dann garen sie schneller.
  5. Koche das nicht komplett durch. Lass es im Topf noch etwas ziehen und verwende dabei die Topfisolation.
  6. Drehe den Kocher nicht voll auf. Mit ca. ¾ der Maximalleistung erzielst Du bei den meisten Kochern die optimale Energieausnutzung.
  7. Benutze einen Windschutz und suche eine windgeschützte Kochstelle.
  8. Gas ist gut. Flüssiggas besitzt einen extrem hohen Brennwert und muss nicht vorgeheizt werden.
  9. Wenn Du heißes Wasser übrig hast, bewahre es in einer Isolierflasche bis zum nächsten Kochen auf.
  10. Topf und Kocher müssen zusammenpassen. Verwende keine kleinen Töpfe auf großer Flamme. Mit der richtigen Kombination erzielst Du das beste Ergebnis.

Neben dem ökologischen Fußabdruck lässt sich so praktischerweise auch an zwei anderen Stellen sparen: bei den Kosten für den Brennstoff und beim Gewicht. Weniger verbrauchen heißt auch, weniger zahlen und tragen!

Gasbetriebene Kaffeemaschine BrewFire von PRIMUS

1. September 2010 von  
Abgelegt unter Kochen

Bereits auf der OutDoor Messe konnte ich die erste Gasbetriebene Kaffeemaschine von namens das erste Mal begutachten. Dabei handelt es sich um eine vollwertige Filter-Kaffeemaschine, mit der sich unabhängig vom Stromnetz jederzeit ein frisch gebrühter zubereiten lässt. Zwei unterschiedliche Anschlüsse für den Gasbetrieb garantieren volle Flexibilität. Ein integrierter Piezozünder bietet den gewohnten Komfort mit auf Knopfdruck.

Das Wasser wird dabei über einen gasbetriebenen Brenner erhitzt und zu einem herausnehmbaren metallischen Kaffeefilter geleitet. Die Inbetriebnahme erfolgt kinderleicht mittels elektrischem Piezozünder. Wasser rein, Kaffeepulver rein, einschalten – alles läuft wie von zu Hause gewohnt, nur eben mit . Die doppelwandige Isolierkanne aus Edelstahl mit einer Kapazität von 1,2 Litern hält den Aufguss noch lange Zeit warm. Bei Überhitzung oder bei Erlöschen der Flamme schaltet eine Schutzautomatik das ab.

Mit einem Gewicht von 2,9 kg kann der BrewFire auf dem Zeltplatz, im Wohnwagen, Boot, Wochenendhaus oder auch bei langen Autofahrten zum Einsatz kommen – die nächste Kaffeepause ist nie weit entfernt. Das Gerät ist zugelassen für die Verwendung im Haus und im Freien und funktioniert mit zwei unterschiedlichen Kartuschen: PRIMUS PowerGas mit Normgewinde oder Einweg-Propangasflaschen (mit 1 inch BOM-Anschluss). Eine normale 230 g Kartusche reicht aus für 20 Liter Kaffee.

Ein interessantes System wie ich finde. Die BrewFire Maschine würde bei unserer Pfadfinder Gruppe den Kaffeeaufguss am Lagerfeuer sicherlich um einiges erleichtern, würde aber auch den ursprünglichen Charakter des morgendlichen Kaffee-Rituals etwas trüben.

Der Primus BrewFire kommt im Frühjahr 2011 in den Handel und kostet 179,95 Euro. Weitere Informationen gibt es auf der Website www.primus.se.

Primus Produkte findet man unter anderem bei Bergzeit, Doorout, Globetrotter, OutdoorTrends, und im Tapir Store.

Primus was here!

17. Juni 2010 von  
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Das schwedische Unternehmen Primus ist vielen wohl bekannt als Hersteller für Camping--Lösungen aller Art. Bei der Outdoor Academy of Sweden hatte ich dieses Jahr die Gelegenheit diverse Kocher sowie weitere Ausrüstung von zu testen und einige nette und lustige Gespräche mit Joachim über seine Produkte zu führen.

Primus Kocher

Von den Kocher Modellen haben wir ausschließlich die -betriebenen getestet, darunter diverse Eta Modelle sowie den EasyFuel. Besonders beeindruckt hat mich die EtaPower Reihe (siehe Foto oben). Diese Sets (EtaPower MF, EF und EF Trail) bestehen aus Brenner, Windschutz, Topf, Bratpfanne sowie Alu-Handgriff, und passen jeweils komplett in die mitgelieferte Kochertasche welche zudem auch als Isolierung dienen kann. Das Besondere bei den EtaPower Töpfen sind die Lamellen am Topfboden welche die Hitze besonders effizient weiterleiten. Damit erhitzt man z.B. Wasser wesentlich schneller als mit herkömmlichen Töpfen und spart zudem noch Brennstoff. Natürlich verfügen alle Kocher über eine praktische Piezozündung.

Ein weiteres interessantes Primus Teil konnten wir bei unserem Dinner auf dem Floss testen, den Gasbetriebenen BBQ Grill (siehe Foto unten). Dieser äußerst handliche und leichte ist zwar etwas zu groß für eine Rucksacktour, eignet sich aber sicherlich hervorragend für einen Campingurlaub. Einziger Nachteil ist, dass der nur mit speziellen Gaskartuschen funktioniert und nicht mit den herkömmlichen Kocher Kartuschen kompatibel ist.

Primus BBQ Grill

Primus fertigt übrigens auch die Kochereinheit für die Kochsets des bekannten Herstellers Trangia.

Ansonsten hat jeder Teilnehmer der OAS noch eine Stirnlampe und ein Meal Set erhalten, wobei mir diese Produkte weit weniger gefallen haben als die Kocher. Die Stirnlampe wirkte vom Design her recht langweilig und billig. Zum Einschalten musste man zudem den Schalter einige Sekunden lang gedrückt halten, was ich als sehr nervig empfand.
Das Meal Set besteht aus 2 tiefen Teller, einer Gewürzdose, einem kleinen Behälter für z.B. Spülmittel oder Öl, dicht schließende Vorratsdose, Trinkgefäß, klappbarer Spork sowie kombiniertes Schneidbrett, Sieb, Reibeisen und Messer. Der klappbare Spork ist zwar eine nette Idee aber eigentlich doch unbrauchbar. Dieser klappt nämlich bei etwas Belastung gleich wieder zusammen. Hier hat mir das Meal Kit von Light My Fire doch wesentlich besser gefallen.

Fazit

Auf dem Gebiet der Kocher und dem passenden Zubehör gehört Primus sicherlich zu den Besten und ist uneingeschränkt zu empfehlen. Bei anderen Produkten gibt es allerdings noch etwas Nachbesserungsbedarf.

Wusstet ihr übrigens dass bereits Salomon August Andrée im Ballon und ebenso Edmund Hillary auf dem Mount Everest Primus Kocher verwendeten?

Primus Produkte findet man unter anderem bei Bergzeit, Doorout, Globetrotter, OutdoorTrends, und im Tapir Store.

Travellunch Outdoorverpflegung im Test – Teil 2

27. Juli 2009 von  
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Heute auf dem Menü: Paella vonTravellunch. Ich bin ja eigentlich kein wirklicher Freund von Paella, und nach dem Fischtopf Disaster bei Stefanie und Christian, war mir eigentlich schon Angst und Bange vor dem :)

Paella Paella

Kommen wir erst mal zu den Zutaten: Reis, Stärke z.T. modifiziert (was das wohl bedeuten soll?), Fett pflanzlich gehärtet, Vollmilchpulver, Hühnerfleisch (4%), Krabben (3%), Kabeljau (2%), Hühnerbrühe, Butterpulver, Salz, Erbsen, Paprika, Molkenerzeugnis, Zwiebeln, Maltodextrin, Gewürze, Kräuter, natürliche Aromen, Gewürzextrakte, Farbstoff: Riboflavin. Was man im ungekochten Zustand schon auf den ersten Blick erkennen konnte, waren die Krabben (siehe Foto o.r.).

Paella Paella

Die Zubereitung

Die Zubereitung ist, wie bereits beim Nudelgericht, kinderleicht und geht extrem schnell : 350 ml Wasser zum bringen (ich habe dazu den Wasserkocher zuhause benutzt), kochendes Wasser in den Beutel schütten, umrühren, Beutel schließen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Ich habe diesmal etwas weniger Wasser (300 ml) genommen, und habe ca 7-8 Minuten gewartet. Das Resultat war genau auf den Punkt richtig. Schön zu erkennen sind die Erbsen und die dunkelrote Paprika.

Der Geschmack

Ich hatte ja schon das Schlimmste befürchtet, aber eigentlich war die Paella recht gut. Ich musste nicht mal nachwürzen. Da ich etwas am Wasser gespart hatte, war die Konsistenz diesmal auch wirklich gut. Optisch macht das Gericht auch etwas her, wobei aber laut Verpackung wohl auch der Farbstoff etwas nachgeholfen hat.

Fazit

Die Paella von ist sehr einfach zu zu bereiten, und ist geschmacklich durchaus zu vertreten. Die Portion ist ganz ordentlich und sicherlich perfekt am Abend nach einer längeren Tour.

Das Travellunch Paket wurde mir von den Berfreunden zur Verfügung gestellt, bei denen man quasi das komplette Sortiment von Simpert Reiter kaufen kann. Ein Paella Tütchen à 125 Gramm kostet dort 4,95 Euro.

Travellunch Outdoorverpflegung im Test – Teil 1

16. Juli 2009 von  
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Simpert Reiter ist mit der Marke Travellunch, neben Trekking Mahlzeiten, sicherlich einer der bekanntesten Hersteller für Outdoorverpflegung. Die Bergfreunde haben mir freundlicherweise ein Tagespaket von Travellunch zum Testen zur Verfügung gestellt.

Travellunch Travellunch Inhalt

Travellunch bietet insgesamt 3 verschiedene Tagespakete für jeweils 3 unterschiedliche klimatische Regionen an (Standard, warme Regionen, kalte Regionen), was insgesamt also 9 verschiedene Pakete macht. Ich habe das Paket 2 für warme Regionen zum Testen, was folgendes beinhaltet (siehe Foto):

  • 1 x Schokomüsli mit Vollmilch
  • 1 x Paella
  • 1 x Nudeln in Kräutercreme vegetarisch
  • 1 x XISS Mineraldrink Zitrone
  • 4 x Sesamriegel
  • 1 x Zusatzpäckchen mit Pfeffer, Salz, Zucker, Kaffeepulver und Serviette

Im Test : Nudeln in Kräutercreme vegetarisch und Sesamriegel

Als erstes habe ich die Nudeln und die Sesamriegel gestestet, wobei es zu den Riegeln eigentlich nicht viel zu sagen gibt. In einer Packung befinden sich jeweils 3 dünne Riegel welche durchaus gut schmecken. Allerdings sollte man sie nicht zu warm lagern, da sie sonst gerne zusammenkleben.

Kommen wir also zum Hauptgericht, den Nudeln in Kräutercreme Sauce. Was hier besonders lobenswert ist, ist der Verzicht auf Konservierungsstoffe, wie bei (fast?) allen Produkten von Travellunch. Zu den Zutaten im Einzelnen: Nudeln (wer hätte das gedacht?), Fett pflanzlich gehärtet, Kartoffelstärke, Molkenerzeugnis, Butterpulver, Sahnepulver, Salz, Würze, Karotten, Aromen und Kräuter. Die genauen Nährwerte kann man auf der Homepage von Travellunch nachlesen.

Nudeln in Kräutercreme - vegetarisch Nudeln in Kräutercreme

Die Zubereitung

Die Zubereitung ist kinderleicht und geht extrem schnell : 400 ml Wasser zum bringen (ich habe dazu den Wasserkocher zuhause benutzt), kochendes Wasser in den Beutel schütten, umrühren, Beutel schließen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Das Ergebnis seht ihr auf dem Foto. Eigentlich sehr appetitlich.

Der Geschmack

Nun ja, Geschmäcker sind ja eigentlich verschieden, aber hier war der Geschmack erst gar nicht vorhanden. Da haben die wenigen Karottenstückchen leider auch nichts zur Geschmacksverstärkung beigetragen, so dass die Nudeln eher fad schmeckten. Zudem war die Sauce recht dünnflüssig. Beim nächsten Mal würde ich sicherlich weniger (300-350 ml) Wasser dazu tun. Die Nudeln an sich waren al dente und mit etwas zusätzlichen Gewürzen schmeckten sie auch.

Fazit

Positiv ist zum einen ganz klar die einfache und schnelle Zubereitung direkt im Beutel, zum anderen der Verzicht auf Konservierungsstoffe. Weniger berauschend war das Geschmackserlebnis, wobei die Nudeln keinesfalls schlecht waren, aber es hat einfach an Geschmack gefehlt. Hier kann man zum Glück aber mit eigenen Gewürzen sehr leicht nachhelfen.
Negativ ist sicherlich die Tatsache, dass man recht viel Abfall mit den Beuteln verursacht und der Preis pro Portion doch nicht wirklich günstig ist (3,95 Euro bei Bergfreunde.de). Bei den billigeren Trocken-Fertiggerichte, wie z.B. die von Maggi, kann man aber meist kein kochendes Wasser direkt in den Beutel einfüllen. Für die faulen bequemen Weitwanderer die keinen Topf nach dem spülen möchten, ist Travellunch also erste Wahl ;)

Die weiteren Mahlzeiten werden später getestet, die Produkte sind ja jahrelang haltbar. Aber so lange sollte es dann doch nicht dauern :)

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