SALEWA sucht 75 Teams für weltweiten Gipfelsturm

23. April 2010 von Sven  
Abgelegt unter Events, Klettern & Bergsteigen

SALEWA feiert dieses Jahr seinen 75. Geburtstag und sucht 75 Teams die im Juli 75 stürmen.

Was passiert genau?

Ziel ist es, weltweit 75 2er Teams zu finden, die in dem Zeitraum rund um das Jubiläum den ihrer Träume besteigen, ganz egal ob Olympiaberg oder Manaslu.
Alles was sie tun müssen, ist ein wenig kreativ zu sein und einen kleinen über sich auf Youtube hochzuladen. Dann gilt es die meisten Klicks zu bekommen.
Wie so etwas aussieht, seht ihr hier:

Wie läuft die Bewerbung?

Für die Bewerbung wird ein Kurzvideo mit folgenden Infos auf YouTube gestellt: – Vorstellung des Teams – geplante Route – Begründung, warum gerade dieses Team ausgewählt werden soll.

Wer gewinnt?

Ganz einfach: das Team mit den meisten Youtube Klicks gewinnt! Das SALEWA Pro Team wird dann komplett von SALEWA ausgestattet und die Tour wird von einem professionellen Fotografen begleitet. Die weiteren Top 20 Teams werden ebenfalls von Kopf bis Fuß in SALEWA eingekleidet (im Wert von ca. 2000.-€), die restlichen Gewinner Teams erhalten einen coolen Preis, den sie gleich auf ihrer Tour testen können.

Und so bewirbst Du dich:

  1. Such Dir deinen Partner und erfindet eure Tour.
  2. Macht ein kurzes Video von Euch und der Tour.
  3. Ladet das Video bei YouTube hoch und nennt es “SALEWA 75 – “
  4. Schickt es all euren Freunden weil nur die 75 Videos mit den meisten Klicks gewinnen!

Wie Du deine Chancen zu gewinnen erhöhst:

  • denk dir eine einmalige Tour aus: Sie kann besonders schwierig, lustig oder ungewöhnlich sein
  • mach ein Video dass sich auf eine große Idee spezialisiert (z.B. spezieller Dialekt, abgefahrene Klamotten, Video-Effekte, usw.)
  • den Global: SALEWA sucht Videos und Touren aus der ganzen Welt
  • aktiviere deine Community: sobald das Video auf YouTube geladen ist kannst du es deinen Freunden schicken und auf facebook oder anderen Communities posten

Anforderungen:

Technik: keine – das Video muss nicht professionell sein
Sprache: Deine – mach das Video in deiner Muttersprache oder in englisch
Tour: jede – es ist egal ob Ihr auf einen Hügel oder einen echten Berg steigt
Sportarten: jede – Bergsteigen/Ski//Mountain-Biking/… alles ist erlaubt

Der :

  • die Top 75 Teams werden Mitte Juni aufgrund Ihrer Video-Views auf Youtube und der Internationalität der Videos ausgesucht
  • die Top 20 Teams werden mit einer SALEWA Vollausstattung im Wer von ca. 2000 € prämiert
  • die restlichen Teams bekommen den neuesten SALEWA Rucksack

Mittelrhein Klettersteig Boppard

19. April 2010 von Sven  
Abgelegt unter Deutschland, Featured, Klettern & Bergsteigen

Am Wochenende war es endlich soweit, mein erster stand an! Leider ist es nicht wirklich einfach einen geeigneten in unmittelbarer Nähe zu finden der sich für eine Tagestour eignet. Schließlich haben wir, das heißt ich sowie Ander und Dani vom Trekking.lu Blog, uns für den Mittelrhein Boppard entschieden. Eine Anfahrt von rund 200 Kilometer stand an.

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Vom Parkplatz St.-Remigius-Platz aus führt eine kurze, leicht ansteigende Wanderpassage zum Einstieg des . Von hier aus geht der Weg zuerst über mehrere Leitern runter und einige Aufstiege über Eisenbügel rauf, welche immer wieder durch kurze bis längere Wanderpassagen unterbrochen werden. Die schwierigste Stelle ist die Querung einer senkrechten Wand auf Eisenstiften, welche in einer Höhe von geschätzten 5 Metern über eine Länge von rund 10 Metern um eine Ecke führt. Von solchen Passagen hätte ich mir wirklich mehr gewünscht.

Nach einigen weiteren Leitern und ausgedehnten Wanderpfaden gelangt man schließlich zum finalen Abschnitt. An einer etwa 40 Meter hohen Felswand geht es über Eisenbügel gepaart mit natürlichen Tritten und Griffen hinauf zum Aussichtspunkt. Den 45-minütigen Weg zum Rastplatz mit Aussicht auf den Rhein und Boppard haben wir uns gespart und sind gleich noch auf die Suche nach dem Klettersteig Geocache gegangen (den wir dann aber leider doch nicht gefunden haben).

Insgesamt ist der Mittelrhein eine tolle Tour, aber selbst für mich als Neuling schon fast zu einfach. Die Bergfreunde und Edelrid hatten mir eigentlich ein komplettes Klettersteigset (inkl. Sitzgurt und Helm) zum Testen zur Verfügung gestellt, allerdings ist der so sicher und einfach, dass ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte mich mit dem Set sichern zu müssen. Als wir schließlich oben am Aussichtspunkt ankamen, dachte ich “Oh, das war’s schon?”.
Wir sind auf unserer Tour beiden Extremen begegnet was Ausrüstung und Sicherheit anbelangt. Unmittelbar vor uns war ein Pärchen in Jeanshose und Hemd unterwegs, sowie ein Pärchen in kompletter Ausrüstung mit Gurt, Helm, Klettersteigset sowie Handschuhen.

Für alle Neulinge ist der Mittelrhein auf jeden Fall empfehlenswert. Eine spezielle Ausrüstung ist nur bei Kindern notwendig oder wenn man wirklich nicht trittsicher oder schwindelfrei ist. Für mich, der eine leichte Höhenangst nicht leugnen kann, war die abschließende Fahrt mit der Sesselbahn zurück ins Tal viel beängstigender als der selbst :)

Fazit : Toller für Anfänger der sehr gut gesichert ist. Leider sind die Passagen an sich aber recht kurz.

Eines ist klar, der nächste soll schon bald folgen. Dann geht es aber wohl für ein komplettes Wochenende in die Alpen Region zu einer etwas anspruchsvolleren Tour.

Alle Fotos unserer Tour gibt es wie gewohnt in der Foto Galerie.

Weitere Fotos und Informationen zum Mittelrhein Boppard findet man unter anderem auf folgenden Internetseiten :

SKYRIDER – Das innovative Klettersteigset

Mit dem SKYRIDER präsentiert die Firma SKYLOTEC ein innovatives Klettersteigset welches diese beliebte Trendsportart bedeutend sicherer machen soll.

Bei richtiger Ausrüstung und korrekter Handhabung ist das eines Steiges prinzipiell für jeden Hobbykletterer möglich: Mit zwei Karabinern an einem durchgehenden Stahlseil vom Einstieg bis zum Ausstieg gesichert, klettert man an künstlichen Haltegriffen und Steigbügel kombiniert mit natürlichen Griffen an der Felswand. In variierenden Abständen von drei bis fünf Metern befinden sich Ankerpunkte, die bei einem Sturz die Fallhöhe begrenzen.

Trotzdem sind Klettersteige umstritten. Denn ein Sturz wird zwar abgebremst, allerdings teilweise so heftig, dass es zu schmerzhaften Verletzungen kommen kann. Deshalb wurden Klettersteigsets mit eingebauten Fallstoßdämpfern entwickelt, die den Sturz dynamisch bremsen.

SKYLOTEC hat es sich zur Aufgabe gemacht in diesem Bereich absolute Sicherheit zu gewährleisten und den SKYRIDER entwickelt. Das Set besteht aus zwei neuartigen Komponenten und verhindert Abstürze bis zum Fixpunkt. Das Verbindungselement SKYTURN ersetzt den Karabiner an einem Ende des Sets und wird mit einem Verriegelungsknopf automatisch gesichert. Bei einem Sturz übt das SKYTURN eine Klemmwirkung auf das Stahlseil aus, wodurch der Stürzende in der Position gehalten wird und nicht mehr bis zum nächsten Ankerpunkt stürzt. Somit wird das Risiko absturzbedingter Verletzungen drastisch reduziert. Die zweite Komponente des Sets stellt ein speziell konzipierter Karabiner dar. Dieser ist aus Stahl gefertigt und garantiert hohe Zugfestigkeit und Biegebelastung. Ein größerer Öffnungswinkel erleichtert das Anbringen des Karabiners am Stahlseil.
Das Set ist auch für Kinder geeignet.

Wer den SKYRIDER in Aktion sehen möchte, sollte sich diesen ausführlichen Schulungsfilm ansehen :

Mit rund 150 Euro ist dieses Klettersteigset kein Schnäppchen aber sicherlich eine Überlegung wert. Erhältlich ist der SKYRIDER im Fachhandel voraussichtlich nach Ostern.

Update : Der SKYRIDER ist mittlerweile erhältlich, so z.B. im OutdoorTrends.de Online Shop für knapp 150 Euro.

Challenge the wall – Klettern gegen die Profis

4. März 2010 von Sven  
Abgelegt unter Klettern & Bergsteigen

Challenge the wall geht im März 2010 wieder auf Tour. Amateure erhalten erneut Gelegenheit, sich gegen Größen des Klettersports zu beweisen. Die Veranstalter erwarten volle Kletterhallen bei sechs Terminen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Holland.

Es war eine Wettbewerbs-Innovation, die für Aufsehen gesorgt hat in der Welt des Klettersports. Amateure gegen Profi-Kletterer, David gegen Goliath hieß das Prinzip bei der „Challenge the wall“-Tour im Frühjahr 2009. Kann so etwas fair sein und geht das überhaupt? Es ging. Volle Kletterhallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sprachen Bände über die Faszination dieser Idee. Die Tour sorgte für enormen Publikumsandrang. Und die Zuschauer feuerten Profis und Amateure gleichermaßen an. Auch Experten der Szene waren verblüfft über die mitreißende Atmosphäre bei den Wettbewerben. Georg Hoffmann meinte im vergangenen Frühjahr: “Es herrschte eine phänomenale Stimmung. Das ist eine einmalige Idee, die wohl eine erfolgreiche Zukunft haben wird.” Der Geschäftsführer des DAV-Kletterzentrums in Stuttgart sollte Recht behalten. Denn im März 2010 wird Challenge the wall erneut auf Tour gehen.

Effektives Konzept

Das Konzept ist einfach und effektiv. Die Weltklasse-Kletterer Angela Eiter, Killian Fischhuber, , Anna Stöhr und „Local Heroes“ der Region bilden Zweierteams mit Amateuren. Im treten die Teams gegeneinander an. Die Summe der gemeinsam erzielten Ergebnisse entscheidet über die Platzierung im Klassement.  Zu den vier Top-Athleten Eiter, Fischhuber, Lama und Stöhr gesellen sich an den einzelnen Wettkampfstätten im März 2010 wieder illustre Namen. So etwa Thomas Tauporn, Jonas Baumann, Juliane Wurm und der Lead-Weltcup-Gesamtsieger 2008 Jorg Verhoeven. Angela Eiter: „Ich freue mich schon sehr auf die zweite Ausgabe der Tour. Die Stimmung und das Publikum waren bereits letztes Jahr echt super und wir haben viele neue Leute kennengelernt.“

Kletterer fiebern der Tour entgegen

Die Tourstopps stehen auch schon fest. Das DAV-Kletterzentrum München Thalkirchen (4. März 2010), das DAV-Kletterzentrum Darmstadt (5. März 2010), das DAV-Kletterzentrum Stuttgart (6. März 2010), die Mountain Network Kletterhalle in Amsterdam (18. März 2010), das Kletterzentrum Gaswerk in Zürich (19. März 2010) sowie die Kletterhalle Wien (20. März 2010). „Ein absolutes Highlight der CTW-Tour ist die ausgelassene Stimmung und die super Atmosphäre in den Hallen. Außerdem bin ich schon sehr gespannt auf meine Partner in den jeweiligen Städten. Ganz nebenbei will ich bei der Neuauflage natürlich auch den Gesamtsieg mit nach Hause nehmen.“ Mit dieser Zielsetzung ist Kilian Fischhuber, Boulder-Gesamtweltcup Sieger 2009, natürlich nicht allein. „Der beeindruckende Auftakterfolg der letztjährigen CTW-Tour hat meine Vorfreude auf 2010 mehr als geweckt. Und ganz so einfach werden meine Local-Partner und ich Kili den Gesamtsieg bestimmt nicht überlassen – darauf kann er sich gefasst machen“, stellt Anna Stöhr klar. Im Anschluss an die Wettkämpfe sorgt eine Climber’s Party für einen gemütlichen Ausklang der Veranstaltung. Darauf freut sich auch schon besonders:„Challenge the Wall ist alles in allem eine coole Veranstaltung. Das in dieser lockeren Atmosphäre stellt für uns einen super Ausgleich zum Weltcup dar. Und auch die After Contest-Partys haben letztes Jahr viel Spaß gemacht – da werden wir wohl auch heuer wieder Gas geben.“

Prominente Sponsoren

Unterstützt wird die Tour von prominenten Sponsoren. So etwa Mammut, Vaude, Red Bull sowie die auf spezialisierten österreichischen Tourismusregionen Ötztal, St. Anton am Arlberg, Imst-Gurgltal und Mieminger Plateau. Organisiert wird das Spektakel von Peter Reinthaler und Roman Polak. Der Deutsche Alpenverein (DAV) ist Partner der Tour in Deutschland. Einen Vorgeschmack gibt es bereits im Internet unter www.challengethewall.com

Hier noch einige Impressionen aus dem Jahr 2009

(Ankündigung “Challenge the wall 2010” via Mammut Basecamp)

Sächsische Schweiz – das etwas andere Klettererlebnis

18. Dezember 2009 von Sven  
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Dies ist ein von Alexandra, die sonst auf mybackpacking.de bloggt.

Liebe Freiluftblog Leser, ich bin Alexandra vom mybackpacking-Blog und ich habe die Ehre heute einen schreiben zu dürfen.

Neben dem Reisen ist eines meiner Hobbys das und da ich aus Dresden komme, würde ich Euch in meinem Beitrag gern ein ganz besonderes deutsches Klettergebiet vorstellen:  die Sächsische Schweiz.

Die Sächsische Schweiz zählt zu den markantesten und schönsten Klettergebieten der Welt. Kletterer finden hier über 1.100 freistehenden Sandsteinfelsen mit ca. 19.000 Kletterwegen in allen Schwierigkeitsstufen. Achtung: die Sächsische Kletterskala unterscheidet sich etwas von der UIAA-Skala und sollte in Bezug auf die Leistungsanforderungen nicht einfach 1:1 umgerechnet werden.

Sächsische Schweiz

Eine weitere Besonderheit ist, dass 64 % der und Wege im Gebiet des Nationalparks Sächsische Schweiz und die übrigen im Naturschutzgebiet liegen. Wer hier klettert, sollte sich bewusst sein, dass man nicht im Klettergarten ist, sondern der Naturschutz und das Erlebnis am Naturobjekt Fels im Vordergrund steht.

Die Sächsischen Kletterregeln sollen ein verträgliches Nebeneinander von Klettersport und Naturschutz ermöglichen und sind daher unbedingt einzuhalten.

Wesentlichste der Sächsischen Kletterregeln

Erlaubt ist das nur an freistehenden Felsen mit mindestens 10 Meter Höhe. Das ist ausschließlich aus eigener Körperkraft und nur mittels der natürlichen Felsstruktur erlaubt. Da der sächsische Sandstein insgesamt recht weich und verletzlich ist, erfolgt im sächsischen Fels die Sicherung durch Seil- oder Bandschlingen mithilfe verschiedener Knoten, die ausschließlich aus der Kletterhaltung heraus gelegt werden dürfen. Sowohl Schlingen als auch Ringe sind nicht zur Fortbewegung zu verwenden. Nicht erlaubt sind außerdem Begehungen unmittelbar nach Regen, Toprope-, die Verwendung künstlicher Hilfsmittel, Klemmkeile, Klemmgeräte und Magnesia.

Sächsische Schweiz

Für Kletterer aus anderen Gebieten dürften auch die Ringabstände gewöhnungsbedürftig sein, die mindestens 3 – 5 Meter betragen und nach der Regel “geringste Ringanzahl und größtmöglicher Ringabstand” in den Routen verteilt sind. Da die Ringe spärlich gesät sind, werden Sanduhren, Platten, Zacken und Risse als natürliche Zwischensicherungsmöglichkeiten genutzt, es kann auch mal ein Felskopf oder ein gut stehender Felsbaum sein.

Der Elbsandstein bietet eine reichhaltige grob oder fein gekörnte Felsstruktur mit einer sehr guten Rauhigkeit, an der man über Stufen und Henkelgriffe, Fingerlöcher, Rippen, Bänder, zarte Risse und Reibungswände, Hand- und Schulterrissen, Kamine, Verschneidungen, Quergänge und Überhänge zum gelangt. Auch Unterstützungsstellen, Übertritte oder Überfälle und Sprünge können bei einzelnen Wegen gefordert sein. in der Sächsischen Schweiz – das ist vor allem atemberaubende Natur, sportliche Herausforderung und teilweise Grenzerfahrung.

Sächsische Schweiz

Ich hoffe ich konnte Euch trotz „einschränkender“ Regeln Lust auf einen Kletterausflug in die Sächsische Schweiz machen. Wenn Ihr Fragen habt, hinterlasst einen Kommentar oder meldet Euch!

Über die Autorin

Alexandra schreibt für das Reiseblog von Backpacking.de. Bei Backpacking.de findet man aktuelle Reiseinfos, Bilder und persönliche Berichte von Backpacker, sowie Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten, welche von Backpackern besucht und bewertet wurden.

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