Anmeldung zum Halbmarathon – Werde ich zum Straßenläufer?

8. Mai 2013 von  
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Nach meiner ersten Teilnahme an einem Wettkampf, dem Urban Trail in Luxemburg, habe ich mich nun kürzlich in letzter Minute für einen angemeldet. Der ING Night Marathon ist jedes Jahr ein großes sportliches Ereignis in der Stadt Luxemburg. Bereits Wochen vor dem Event sind sämtliche Disziplinen (Marathon, Halbmarathon, Team Run und Mini) ausverkauft. Insgesamt ist die Teilnehmerzahl auf 10.000 limitiert, wobei der Großteil der Läufer den Halbmarathon bestreiten. Die Stimmung bei diesem Stadtlauf soll wohl grandios sein wie man in den Video Reportagen der vergangenen Jahre sehen kann. Das war unter anderem auch der Grund warum ich schon etwas länger über eine Teilnahme am Halbmarathon nachgedacht hatte.

ING Marathon

Bis zum 8. Juni habe ich noch knapp einen Monat Zeit um mich auf die 21,0975 km vorzubereiten. Erstes Ziel ist es überhaupt schon mal anzukommen, wobei ich mir hier weniger Sorgen mache. Mein zweites ehrgeiziges Ziel ist es den Halbmarathon in einer Zeit unter 2 Stunden zu absolvieren, das entspräche einer Pace von immerhin 5:41 pro km. Dabei gilt es etwa 260 Höhenmeter zu überwinden, wobei auf den letzten 4 km eine Steigung von 60 Hm ansteht. Der Trainingsplan für die nächsten 4 Wochen steht jedenfalls und ich bin zuversichtlich, dass meine Zielsetzung nicht unrealistisch ist. Ich freue mich schon auf die Herausforderung.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage was aus dem Trailrunning Projekt geworden ist. Werde ich etwa zum Straßenläufer? Jein. Der Straßenlauf sagt mir zu, wobei ich aber auch hier etwas abwechslungsreichere Strecken bevorzuge. Auf der Straße kann ich einfach schneller , und das Gefühl der Geschwindigkeit ist berauschend wenn man auf die Uhr schaut und wieder einen Kilometer unter 5:00 Minuten Tempo gelaufen ist. Nichtsdestotrotz werde ich sicherlich nicht zum Schönwetter- oder Laufbandläufer. Der bietet immer noch die größte Abwechslung und macht am meisten Spaß. Schön im Matsch stampfen, durch Bäche laufen, über Wurzeln springen, von Felsbrocken zu Felsbrocken hüpfen, oder Ästen und Bäumen auf schmalen Pfaden ausweichen, das macht den Reiz des Trailrunning aus! Hier spielt das Tempo dann auch eine untergeordnetere Rolle.

Letztendlich ist es egal ob Straße oder Trail, Hauptsache raus und laufen :)

(Foto: ing-night-marathon.lu)

Salomon Advanced Skin S-Lab 5 Set Trinkrucksack im Test

Meine ersten “längeren” Läufe habe ich bisher mit einem günstigen Vaude Laufrucksack aus dem Outdoor Outlet zurückgelegt. Dieser wippt beim allerdings ständig hin und her oder schnürt mir die Luft ab wenn ich ihn fester fixieren möchte. Da ich schon etwas länger mit den Rucksäcken von Salomon liebäugelte, entschloss ich mich schliesslich doch etwas tiefer in die Tasche zu greifen und bestellte wohl den Laufrucksack schlechthin, den Salomon Advanced Skin S-Lab 5 Set. Dank der Bergfreunde gab es das neue Modell dann sogar doch etwas günstiger als erwartet.

Salomon Advances Skin S-LAB 5 Set

Der Salomon Advanced Skin S-Lab 5 Set, ich kürze ihn jetzt mal auf S-Lab 5 ab, bietet 5 l Volumen verteilt auf ein Hauptfach und unzählige Taschen, sowie ein integriertes 1,5 l . Für meine vergleichsweise recht kurzen Läufe von 2-3 Stunden reicht das Platzangebot derzeit allemal aus. Wer mehr Stauraum benötigt bekommt mit dem Salomon Advanced Skin S-Lab 12 Set großzügige 12 l Volumen. Zum Lieferumfang gehört neben der bereits erwähnten Trinkblase noch eine Rettungsdecke welche in einem eigenen Fach mit Magnetverschluss untergebracht wird, sowie eine zusätzliche abnehmbare (Klettverschluss) Brusttasche welche bei Wettkämpfen einen schnellen Wechsel an den Verpflegungsstationen ermöglichen soll.

Der S-Lab 5 trägt sich nicht wie ein gewöhnlicher Wanderrucksack, sondern eher wie eine Weste die man vorne mit dünnen elastischen Gurten schließt und sich an die Körperform anschmiegt. Deshalb gibt es ihn auch in 3 verschiedenen Größen: XS/S, M/L und XL. Laut Salomon soll man sich einfach an seiner T-Shirt Größe orientieren. Da ich mir unsicher war ob M/L oder XL passen würde, hab ich mir gleich beide kommen lassen und ausgiebig anprobiert. Letztendlich passt bei meinen 1,90 und recht schlanken 80 kg die Variante in M/L doch am besten.

Salomon Advances Skin S-LAB 5 Set Salomon Advances Skin S-LAB 5 Set Salomon Advances Skin S-LAB 5 Set

Der komplette Rückenbereich und die Schulterträger bestehen aus hoch atmungsaktivem und elastischem Mesh. Die leichten Materialien trocknen schnell und sorgen für eine bessere Feuchtigkeitsregulierung. Das Außenmaterial besteht aus 70D Tassar Semi-silicone, einem sehr leichten Material mit Silikon-Beschichtung für bessere Wetterbeständigkeit und Ripstop-Gewebe für höhere Reißfestigkeit.

Die Trinkblase wird mit einer Isolierhülle geliefert, sowie einem isolierten Trinkschlauch. Somit ist das System auch komplett wintertauglich, denn nichts ist ärgerlicher als ein durch Eiswasser verstopfter Trinkschlauch. Über das “Plug-n-Play” Kopplungsventil kann die Trinkblase problemlos vom Schlauch, zum leichten Befüllen, getrennt werden. Der Trinkschlauch verläuft unter dem Arm über den Schultergurt hoch und verfügt über ein tropfsicheres Beißventil mit ON/OFF Drehventil.

Hauptfach mit Reißverschluss Plug-n-Play System für die Trinkblase Tasche mit Magnetverschluss für die Rettungsdecke

Atmungsaktives Mesh-Material am Rücken Trillerpfeife Befestigung des Twin link (verstellbares Anpassungssystem)

Zur weiteren Ausstattung gehören eine Trillerpfeife sowie eine “4D Stockhalterung”. Die robuste Schlaufe erlaubt eine leichte Handhabung, sowie einen schnellen und einfachen Zugriff auf die Stöcke beim Laufen. Sie kann auch zur Helmbefestigung verwendet werden.

In der Praxis

In der Praxis konnte mich der S-Lab 5 auf ganzer Linie überzeugen. Die Passform ist perfekt! Nichts reibt, baumelt, wippt oder engt ein. Man zieht den nur 330 g leichten an und vergisst ihn. Die zwei doppelten Brustgurte (“Twin Link”) halten den S-Lab 5 fest am Platz, beeinträchtigen die Atmung, dank elastischem Gewebe, aber in keiner Weise. Selbst das Smartphone und die Kompaktkamera in den Brusttaschen stören nicht beim Laufen und werden sicher an Ort und Stelle gehalten.

Salomon Advances Skin S-LAB 5 Set Salomon Advances Skin S-LAB 5 Set Salomon Advances Skin S-LAB 5 Set

Beim Befüllen der Trinkblase sollte man die überschüssige Luft heraus drücken oder saugen (die Blase dazu einfach kopfüber drehen), dann schwappt das Wasser auch nicht ständig hin und her. Ansonsten funktioniert das Trinksystem wie erwartet gut und das Beißventil hält bei Nichtgebrauch dicht.

Etwas störend sind die vielen Kordeln und Laschen wo man sich fragt welche Funktion diese nun denn genau haben. Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Auch die recht schwer zu lösenden Brustgurte trüben den Gesamteindruck etwas. Das ist aber letztendlich doch eher Jammern auf hohem Niveau.

Fazit

Der Salomon Advanced Skin S-Lab 5 Set ist ein wirklich genialer Trink- bzw. Laufrucksack. Wenn man es mit der Beladung nicht übertreibt, dann vergisst man tatsächlich, dass man beim Laufen einen Rucksack am Rücken trägt. Die Ausstattung ist mit isoliertem Trinksystem, Rettungsdecke, Stockhalterung, und jeder Menge Taschen mehr als üppig, und das bei einem sensationellem Gewicht von gerade mal 330 g.

Einziger Wermutstropfen neben den erwähnten kleinen Kritikpunkten, ist der recht hohe Preis von knapp 140 Euro. Hierfür bekommt man auch schon einen mittelgroßen Marken-Trekkingrucksack. Aber der S-Lab 5 ist schon ein sehr hochwertiger und technisch ausgefeilter Laufrucksack der jeden Cent wert ist. Von mir gibt es jedenfalls eine klare Kaufempfehlung.

Tor des Géants 2013 – Das härteste Ausdauerrennen der Welt

26. April 2013 von  
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Der ist ein Ausdauerrennen auf einer 330 km lange Strecke mit einem Höhenunterschied von 24.000 Metern entlang der Höhenwege 1 und 2 im Valle d’Aosta in Norditalien. Dabei werden von der Organisation keine obligatorischen Etappen vorgeschrieben und es gewinnt derjenige, der weniger Zeit braucht und sich die Pausen und Stopps an den Versorgungsposten gut einteilt. Die maximale Zeit, um den Wettkampf abzuschließen, beträgt 150 Stunden.

In diesem Jahr dringt der Tor des Géants in neue Dimensionen vor. Nach einem Ansturm an Anmeldungen wurden 660 Athleten ausgelost, die die fünf Kontinente mit 41 Ländern an der Startlinie vertreten. Unter den Favoriten von 2013 findet man zum ersten Mal auch berühmte Namen wie den italienischen Skyrunner Bruno Brunod und Iker Karrera aus Spanien, der für das Salomon International Team läuft.

Tor des Géants

Der Countdown für das weltweit aufregendste Ultra--Event läuft, seit in Aosta die 660 Teilnehmer für die Ausgabe 2013 ausgelost wurden. Das Ausdauerrennen findet vom 8. bis 15. September in Valle d’Aosta statt. Für eine Woche wird die ganze Welt des Ausdauersports im Aosta-Tal zusammenkommen, um ein einzigartiges Abenteuer zu erleben.

Der Regionalrat für Tourismus, Aurelio Marguerettaz, freut sich über die große Teilnahme, insbesondere für einen Wettbewerb, der sich in so wenigen Jahren zu einem der wichtigsten Events für alle Ultra-Trail-Fans auf der ganzen Welt entwickelt hat.

Tor des Géants

Nicht weniger als 41 Nationen werden bei der vierten Ausgabe des Rennens vertreten sein, erstmals überhaupt kommen die Athleten aus allen fünf Kontinenten. Europa führt die Liste mit 25 Ländern an: , Frankreich, Deutschland und Spanien haben die höchste Teilnehmerzahl, gefolgt von der Schweiz und Großbritannien. Zum ersten Mal dabei sind Athleten aus Bulgarien, Finnland, Slowakei, Ukraine Ungarn und Russland.

Aber auch in Übersee ist der Tor des Géants absolut gefragt. Neben den USA und Kanada ist in diesem Jahr auch Südamerika vertreten, und zwar mit Athleten aus Argentinien, Mexiko, Peru und Venezuela. Nach einer vollen 360°-Reise um die Welt werden 26 Athleten aus Japan eintreffen, sowie Läufer aus China, Hongkong, Singapur und Malaysia. Ozeanien ist mit Athleten aus Australien, Neuseeland und Neukaledonien vertreten, Afrika mit Madagaskar und Reunion.

Tor des Géants

Bereits zum Meldeschluss am 14. Februar hat sich der Tor des Géants als ein voller Erfolg entpuppt, insgesamt 1497 Teilnehmer (810 aus Italien) hatten sich sich um einen der begehrten Startplätze beworben.

Im Kreis der Teilnehmer sind viele bekannte Gesichter: Oscar Perez, der Sieger von 2012, und seine Kollegen vom Podium, der Zweitplatzierte Grégoire Millet und der Drittplatzierte Christophe Le Saux, wollen erneut vorne dabei sein. Unter den Neuzugängen finden sich auch Namen aus der Skyrunning Szene wieder: der spanische Athlet Iker Karrera, Mitglied des Salomon Team 2012 und Gewinner des Lavaredo Ultra Trails und der Italiener Bruno Brunod, früherer Extrembergsteiger, der sich jetzt einer neuen Herausforderung in den Bergen seiner Heimat widmet.

Für die Journalisten unter euch gibt es übrigens noch die eine oder andere Wildcard, wer also Lust hat als Teilnehmer von dem “härtesten Ausdauerrennen der Welt” zu berichten sollte sich schleunigst melden :)

Weitere Informationen gibt es unter tordesgeants.it.

(Pressemitteilung und Fotos: Tor des Géants)

Projekt Trailrunning – Der erste Wettkampf

9. April 2013 von  
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Am vergangenen Wochenende war es endlich soweit, mein erster offizieller Wettkampf stand an. Beim DKV Urban Trail habe ich zusammen mit Aender die kürzeste der 3 Stecken (“Les Traces de Vauban”) in Angriff genommen. Auf dem 13 km langen in urbaner Landschaft mussten einige Höhenmeter, meist über Treppenstufen, bewältigt werden. Der abwechslungsreiche Parcours führte dabei durch Luxemburgs Oberstadt, die tolle Altstadt und über das moderne Plateau Kirchberg. Dabei liefen wir zum Teil auch über die schmalen, alten Festungsmauern.

DKV Urban Trail 2013 Da sahen Aender (r) und ich noch recht fit aus :)

Bei herrlichem Sonnenschein und recht kühlen Temperaturen liefen wir kurz vor 12:45 Uhr los. Getrieben von der Masse der Läufer legten wir vom Start weg ein, für meine Verhältnisse, recht hohes Tempo vor, ehe es dann kurz vor Kilometer 4 die ersten Stufen hoch ging und ich meinen Maximalpuls von 183 bpm erreicht habe. Ab hier gingen wir den Lauf dann etwas ruhiger an, schliesslich stand noch der Anstieg auf den Kirchberg an. Oben angekommen freute ich mich über die Verpflegungsstelle und den anschließenden Abstieg vorbei an der Philharmonie Luxembourg und dem Museum für moderne Kunst (Mudam). Auf den letzten beiden Kilometern mussten wir noch eine leichte Steigung im 1,3 km langen Tunnel quer unter der Oberstadt, sowie abermals zahlreiche kräftezehrende Treppenstufen bewältigen. Das ist dann schon leicht frustrierend wenn man auf den letzten Metern, wo die meisten Zuschauer stehen, die Stufen langsam hoch gehechelt kommt und völlig außer Puste die letzten 50 Meter ins Ziel läuft. Aber geschafft ist geschafft :)

Meine Forerunner Uhr zeigte am Ende eine Zeit von 1:14:58 bei einer Distanz von knapp 12 km und 237 Höhenmeter, was einer Pace von 6:15 min/km entspricht. Die offizielle Zeit laut ChronoRace lautet 1:15:09 bei einer Pace von 5:47 min/km (wobei hier wohl einfach die offizielle Distanz von genau 13 km zur Berechnung genommen wurde). Das macht im Endresultat einen, für mich persönlich, sehr guten 424. Platz unter 1.125 Teilnehmern. Aender hat auf den letzten Metern nochmal alles gegeben und schaffte es auf den 407. Platz.

Als ich später die Daten auf dem Garmin Connect Portal ausgewertet habe, musste ich feststellen, dass meine durchschnittliche Herzfrequenz mit 170 bpm und einem Maximalpuls von 183 bpm doch schon recht hoch war. Erstaunlich was der Körper unter Wettkampfbedingungen doch alles leisten kann.

Fazit

Super Strecke, super Wetter, super anstrengend, und ein, für mich persönlich, super Ergebnis für einen ersten Wettkampf :) Es wird sicherlich nicht das letzte Lauf/Trail Event gewesen sein an dem wir teilgenommen haben. Der Trail in steht auf jeden Fall schon auf der Liste für nächstes Jahr.

Einen kleinen Video Beitrag zum DKV Urban Trail gibt es übrigens bei RTL, alle Resultate bei ChronoRace, und alle Fotos unter sportonline-foto.de. Einen weiteren tollen Bericht über “La GranDucale” (56 km Strecke) gibt es bei Trailrunning.de.

(Fotos: sportonline-foto.de)

Salomon XR Crossmax Guidance CS Trailrunningschuh im Test

15. März 2013 von  
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Nach dem Beast von Brooks der eher ein Straßenschuh ist, und dem Speedcross 3 CS von der ein reinrassiger Trailschuh ist, musste ein Hybrid her der sich sowohl im Wald als auch auf Asphalt wohl fühlt. hat hier eine eigene Kategorie welche sich passender weise “Door-To-” nennt. Als Überpronierer habe ich mir den XR Guidance CS ausgesucht, da er über eine Pronationsstütze für mehr Stabilität verfügt. Purefashion.de hat mir freundlicherweise ein Paar zum Testen zur Verfügung gestellt.

Salomon XR Crossmax Guidance CS

Bei der ersten Anprobe machte der Crossmax, dank der bewährten Sensiflex Konstruktion die eine optimale Kombination von Stabilität und Bewegungsfreiheit verspricht, einen guten Eindruck. Der Schuh sitzt fest am Fuß und drückt nicht. Ganz anders sah es dann aber in der Praxis beim aus. Nach nicht mal einer halben Stunde und 5 km schmerzten die Füße enorm, so dass ich meinen Lauf vorzeitig abbrechen musste. Schuld waren große Blasen welche sich an der Innenseite beider Fußsohlen gebildet haben. Grund könnte eine zu stark ausgeprägte Pronationsstütze sein. Allerdings lese ich im Trail Forum, dass wohl viele Läufer auch in der neutralen Version des Crossmax Probleme mit Blasen haben.

Auch nach dem Tragen im Alltag über mehrere Tage stellte sich leider keine Besserung ein, so dass der Crossmax bei mir wohl nicht mehr beim Laufen zum Einsatz kommt. Vielleicht passt der Schuh auch einfach nicht zu meinen Füßen.

Guter Grip dank grobem Profil Stabile Dämpfung und Bewegungskontrolle schützen vor Überpronation Das Sensiflex System sorgt für einen sicheren Sitz

Wie fast alle Trailrunningschuhe von Salomon verfügt auch der Crossmax über das robuste Quicklace Schnürsystem. Es erlaubt ein schnelles Schnüren des Schuhs und hält extrem gut. Die Schnürsenkeltasche an der Lasche wird durch den Schnürsenkel oben abgeklemmt (siehe Foto), so dass die Bedienung leider etwas fummelig ist.

Quicklace - Minimalistisches, robustes Schnürsystem Schnürsenkeltasche zum einfachen Verstauen des Quicklace Schnürsystems Clima Shield (CS) Membran

Die CS Version des Crossmax verfügt im Vorderfußbereich über eine wasserabweisende und atmungsaktive Membran (Climashield). Ich konnte den Schuh aufgrund des Blasenproblems nicht wirklich auf nassen Trails testen, gehe aber mal von ähnlich guten Eigenschaften wie von meinem Salomon Speedcross 3 CS aus. Das heißt auch der Crossmax hält die Füße über längeren Zeitraum trocken.

Fazit

Der Crossmax von Salomon ist ein Schuh den man wohl auf jeden Fall im Laden anprobieren und einige Meter damit laufen sollte, egal ob Guidance (mit Pronationsstütze) oder Neutral Version, denn nicht jeder Fuß scheint mit diesem Trailschuh kompatibel zu sein. Meine Füße werden sich jedenfalls nicht mehr mit dem Crossmax anfreunden. Auch die Schnürsenkeltasche wird durch die ungünstige Führung des Schnürsenkels leider etwas behindert, was in der Praxis recht nervend ist.

Vor kurzem hat Salomon übrigens den Nachfolger XR Crossmax 2 vorgestellt, vorerst wohl nur in der neutralen Variante und ohne CS Membran. Vielleicht hat Salomon ja hier nachgebessert. Das neue Modell gibt es für rund 135 Euro.

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