Mountain Skyver – Der Bergsportroller
Der Bergmönch bekommt mit dem Mountain Skyver Konkurrenz. Beim Mountain Skyver handelt es sich um einen klappbaren, voll gefederten Bergsportroller, welcher gleich in 4 verschiedenen Modellen Varianten, für den ambitionierten Bergsportler bis hin zum Downhill-Spezialisten, angeboten wird.
Der Mountain Skyver ist klappbar und lässt sich auf jeden Rucksack befestigen. Mit 3 Handgriffen ist er in 1 Minute startklar. Zu den allgemeinen Eigenschaften :
- Klappbarer, voll gefederter Bergsportroller mit Scheibenbremsen
- Seitlich ausklappbare Trittflächen mit stufenloser Höheneinstellung
- Optimale Kontrolle und hervorragende Fahreigenschaften
- 4 verschiedene Modelle, für den Bergsportler bis zum Downhill-Spezialisten
- Bequem tragbar mit jedem Rucksack
- Geringes Gewicht und kleines Packmaß
- Vortrieb auf Flachstrecken durch Rollertechnik
Weitere Details, wie z.B. das genaue Gewicht der verschiedenen Modelle, sind leider noch nicht bekannt. Die Webseite des Herstellers befindet sich im Aufbau und die Informationen sind leider noch recht spärlich gesät. Über eine Leserin des Freiluft Blogs konnte ich allerdings schon etwas über den Preis in Erfahrung bringen. So soll das Gerät je nach Modell um 900 bis 950 Euro kosten, also um einiges günstiger als der Bergmönch. Außerdem sind die Modelle Summit, Kibo, Cross und Rock schon ab dem 1. August 2009 lieferbar.
Übrigens werden noch Testfahrer für den Mountain Skyver gesucht. Weitere Informationen hierzu findet ihr unter MountainSkyver.com.
Bockerl auf SPON und Pro7
Bei Spiegel Online ist gestern ein netter Artikel zum Thema Bockerl und dessen Entstehungsgeschichte erschienen. Ich hatte hier vor einiger Zeit ja schon mal über dieses geniale Funsport Gerät berichtet.

Die Autorin hatte wohl auch jede Menge Spass beim Testen des Bockerl:
Berg raufklettern, abstoßen, runter. 10, 20, 50 Meter. Die Strecke bis zum nächsten Sturz wird mit jeder Abfahrt länger, der Spaß wächst mit jedem gefahrenen Meter. Irgendwie ist es wie Rodeln, nur besser. Man kann wirklich richtig lenken. Erst mit den Füßen, um Wurzeln und Erdlöchern auszuweichen, dann, viele Abfahrten später, wenn der Oberkörper leicht nach hinten kippt und die Beine überm Boden schweben, geht es tatsächlich mit dem Körper.
Der Bericht auf SPON macht wieder richtig Lust den Bockerl doch mal selbst auszuprobieren :)
Update : Eben habe ich einen weiteren Bericht bei Newstime von 18:00 Uhr auf Pro7 gesehen. Wirklich sehr cool! Aber die Moderatorin hatte da doch wohl die etwas falsche Kleidung an, und die konnte sie nach bem “bockerln” getrost in die Tonne kloppen :)
Bergmönch – Das Rucksack Mountainbike
Im Outdoor Camping Blog habe ich ein neuartiges Funsport-Gerät entdeckt, den Bergmönch. Der Bergmönch ist das Resultat der Fusion aus Bergsteigen und Mountainbiken – bergauf wandern bergab rollen.
Aus der Pressemitteilung :
Beim Bergsteigen liegt der Reiz in der Gewissheit jedem Gelände zu trotzen und sei es noch so schrofig. Stets mit einem Ziel vor Augen – der Gipfel. Der Abstieg hingegen ist gelenkbelastend und damit nötiges Übel. Ganz anders beim Mountainbiken: Dort stellt die Abfahrt ein belohnendes Adrenalinerlebnis dar, das einen mühelos ins Tal bringt und damit lange Distanzen ermöglicht. Der „Bergmönch“ vereint beides. Ein Sportgerät das bergwärts komfortabel transportiert wird und talwärts zum spaßigen Downhill-Gefährt fürs Grobe mutiert.
Das klingt nach einer Menge Spaß! Vom Konzept her ähnelt es stark dem Bockerl, wobei der Bergmönch (dank Federgabel vorn, gedämpfte Schwinge am Heck, und 2 hydraulischen Scheibenbremsen) wohl wesentlich bequemer zu fahren sein dürfte. Allerdings schlägt so viel Hightech auch ins Gewicht : 9,5 kg bringt das Mountainbike auf die Waage (inklusiv 12-Liter-Rucksack).
Derzeit ist die Entwicklung noch auf dem Stand “Ausgereifter Prototyp”. Wann und zu welchem Preis der Bergmönch verfügbar sein wird, ist also noch ungewiss. Ich befürchte allerdings, dass so ein Hightech-Gerät nicht wirklich günstig sein wird (im Gegensatz zum einfachen Bockerl der schon ab 280 Euro zu haben ist).
Der Name “Bergmönch“ ist übrigens abgeleitet vom Berg auf den man das Rad trägt, und bei der Abfahrt kniet man wie ein Mönch.
Weitere Informationen, Fotos, sowie Videos findet man auf der Homepage Bergmoench.com.
Bockerl
Bitte was? Bockerl? Nein, das kann man nicht essen :) Ein Bockerl ist eine dreirädrige Höllenmaschine mit der man eine Abfahrt hinunter rasen kann. Zum Glück hat das Ding eine Bremse.

Wie man sieht ist diese Kombination aus Inlineskate und Rodelschlitten durchaus Offroad tauglich, und bereitet offensichtlich eine Menge Spaß. Weitere Action Fotos kann man unter anderem im Bockerl Shop sehen, Videos vom Offroad sowie Onroad Fahren findet man bei Tretroller.de.
Das Funsportgerät selbst wiegt nur ca. 3 Kilo, besitzt 3 Luftreifen, eine Hydraulik-Bremsanlage mit innenbelüfteter Bremsscheibe, und besteht fast vollständig aus Aluminium. Ein richtiges Hightech-Gerät demnach. Das schlägt sich leider auch im Preis nieder : ca. 280 Euro kostet ein Bockerl.
Für den Winter gibt es übrigens eine günstigere Ski-Bockerl Version mit Mono-Carving Ski, für ca. 110 Euro (mit Federung 155 Euro).
Beziehen kann man ein Bockerl unter anderem bei Tretroller.de und im Bockerl Shop, oder man testet ihn erst mal bei einem Outdoor Adventure Anbieter.
Auf jeden Fall gehört Bockerln (ist das eigentlich das passende Verb zu dieser Funsportart?) nun auch auf meine Todo Liste :)
Extremsport Zorbing
Zorbing ist eine Freizeitaktivität bei der man im Inneren einer aufblasbaren Kugel, dem Zorb, einen Abhang hinunter oder auch auf einer flachen Strecke rollt. Der Zorb besteht aus einer kleinen PVC Kugel (Durchmesser ca. 180 cm) die in einer grossen PVC Kugel (Durchmesser ca. 320 cm) durch tausende von kurzen Seilen in der Mitte gehalten wird. Im Zwischenraum befinden sich ca. 14 Kubikmeter Luft. In das Innere der Kugel gelangt man durch zwei schmale Öffnungen.
Hat man erstmal im Inneren Platz genommen, kann es auch schon los gehen. Am meisten macht es wohl Spass, sich einen Hügel hinunterrollen zu lassen. Wenn man dabei das Kugelinnere noch mit etwas Wasser befüllt, weiss man wie man sich wohl in einer Waschmaschine fühlen muss :) Die Person im Zorb wird übrigens Zorbonaut genannt.
Leider gibt es die Zorbs nicht käuflich zu erwerben. Sie stehen nur auf den von Franchisenehmern betriebenen Anlagen zur Verfügung oder können samt Personal für Events gemietet werden. Der Hersteller dazu (gegenüber BBC) :
“We need to be sure that all Zorbs are used in the safest possible manner and that people do not harm themselves. It would be like buying a bungy rope – what do you do with it? Where’s the bridge to jump off – how do you get yourself back to the top when you’re dangling on the end. Similarly with Zorbing – you need a safe location and all the equipment to support activities. We therefore only supply Zorbs to licensed operators.”
Schade eigentlich. Wäre aber wohl eh unbezahlbar.
Weitere Informationen bei Zorb Limited.














