Greg Hill schafft neuen Skitourenrekord – 2.000.000 Fuß in einem Jahr
1. März 2011 von Sven
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Zwei Tage vor Ablauf des Jahres 2010 erreichte Greg Hill sein selbst gestecktes Ziel: 609.600 Skitouren-Höhenmeter (2.000.000 Fuß) bergauf und bergab in einem Kalenderjahr zu schaffen.
Greg Hill, der im kanadischen Revelstoke lebt, hat bereits 2004/2005 die Marke von 1.000.000 Fuß geknackt, 2006/2007 waren es ebenfalls fast eine Million Fuß. Die sportliche Leistung ist umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass Hill die rund 850 Hm bergauf täglich, 365 Tage lang, in aller Regel selbst gespurt hat – und das Ganze mit voller Lawinenausrüstung. Die erste Spur zu legen, kostet ungleich viel mehr Kraft als in einer bereits gelegten zu laufen. Die meisten seiner Touren hat der Arc’teryx Athlet in den Selkirk Mountains rund um Revelstoke gemacht – den Sommer hat er allerdings in Südamerika verbracht, wo es auch dann Schnee gibt, wenn er in British Columbia längst verschwunden ist.
Beinahe wäre das Unterfangen in den letzten Wochen noch gescheitert: Wegen der in den USA erst spät einsetzenden Schneefälle musste Hill im dunklen Dezember täglich rund 1.250 Hm bergauf bewältigen. “In den letzten Tagen hatten wir viele anstrengende Spurarbeit zu leisten, wurden dafür aber mit perfekten Powder-Abfahrten belohnt,“ erzählt Hill.
Bekleidungssponsor Arc’teryx nutzte die Gelegenheit, seine Produkte auf diesen Langzeittest mitzuschicken. So trug Hill die preisgekrönten Alpha SV Handschuhe und testete die neuen Gore-Tex Active Shells ausgiebig. “Ich habe im letzten Jahr so ziemlich alle möglichen Wetterbedingungen erlebt. Dank der funktionellen Ausstattung, die ich von Arc’teryx mit hatte, hat mich das Wetter nie bei meinen Touren beschränkt.“
Am kalten, klaren 30. Dezember im Glacier National Park zeigte der Höhenmesser von Greg Hill die 2.000.000-Fuß-Marke an. Zusammen mit Freunden und Familie wurde die erste Flasche Champagner geköpft – und am nächsten Tag im Revelstoke Mountain Resort mit 500 Leuten ausgiebig gefeiert.
Greg’s Tourenrekord wurde in den USA bereits von Zeitschriften wie Globe&Mail, Outside und dem Powder Magazin gewürdigt. Hill dazu: „Meistens ist das Tourengehen im Zusammenhang mit schrecklichen Lawinenunglücken in den Medien – deshalb bin ich sehr froh, zu zeigen, dass man sogar so viele Höhenmeter sicher Tourengehen kann – mit der richtigen Ausrüstung und Ausbildung. Und was mich besonders freut, sind die vielen Glückwünsche und Kommentare aus aller Welt, auch von Nicht-Skifahrern, die sich von meinem Projekt inspiriert fühlen.”
Hier noch einige Zahlen zum Rekord:
- 4 Länder in denen er Ski gefahren ist : Argentiniern, Chile, USA und Kanada
- 4 Paar Skier wurden verbraucht
- 7.570 Fuß wurden durchschnittlich von Hill auf Skiern zurück gelegt
- 238.000 Fuß wurden alleine im Monat Dezember zurück gelegt
- 77 Tage an denen Hill mehr als 10.000 Fuß loggte
- 71 Gipfel wurden bestiegen
- 69 mal den Everest besteigen und abfahren, das entspräche 2 Millionen Fuß
- 18 kg an Gewicht trug Hill durchschnittlich an seinem Rücken
- 74 kg betrug das Gewicht von Hill zu Anfang seines Rekordversuchs
- 6.000 Kalorien verbrauchte Hill im Schnitt pro Tag um dieses Gewicht zu halten.
Schneeschuhwandern – der neue Trend für Jedermann
6. Dezember 2010 von Sven
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Genug vom Skifahren, Boarden, Langlaufen oder Rodeln? Lust auf was Neues? Es gibt nämlich durchaus noch andere Möglichkeiten, den Winter aktiv zu genießen. Eine dieser Alternativen ist mit Sicherheit das Schneeschuhwandern.
Seit Mitte der 90er Jahre erfreut sich diese Art der winterlichen Fortbewegung immer größerer Beliebtheit – vor allem bei jenen, die nicht Skifahren können oder denen es nicht auf schnelle Abfahrten ankommt. Denn der Reiz des Schneeschuhwanderns liegt woanders: verschneite und unberührte Winterlandschaften, Ruhe und Abgeschiedenheit, frische Luft und das leise Knirschen des Pulverschnees, das bei jedem Schritt erklingt.
Um all dies uneingeschränkt genießen zu können, ist es allerdings ratsam, auf die richtige Ausrüstung zu setzen. Neben winterfester Kleidung sind vor allem die Schneeschuhe ausschlaggebend. Denn sie verhindern das Kraft raubende Einsinken in den weichen und tiefen Pulverschnee. Für die gängigen Schneeschuhmodelle sind keine speziellen Schuhe, wie etwa beim Skifahren, nötig – die meisten Hersteller setzen auf Riemenbindungen, die für alle schneetauglichen und festen Wanderstiefel geeignet sind. Für zusätzliche Erleichterung beim Wandern sorgen Skistöcke mit großen Schneetellern. Der Umfang der notwendigen Ausrüstung ist also durchaus überschaubar und kostengünstiger als manch andere Winteraktivität.
Schneeschuhwandern geht überall dort, wo Schnee liegt, ob im flachen oder im hügeligen bis hinauf ins alpine Gelände – in diesen Bereichen ist eine Lawinenausrüstung jedoch unerlässlich. Auch ohne teuren Skipass wird Schneeschuhwandern somit durchaus zu einer Ganztages-Beschäftigung.
Schöner Nebeneffekt: Eine Wanderung mit Schneeschuhen ist ein wahrer Fatburner – satte 700 kcal werden stündlich verbrannt!
Was gibt’s da also noch zu überlegen? Passende Ausrüstung zulegen, raus in die Natur und ab geht’s!
Schneeschuhe von MSR
Der US-amerikanischen Outdoor-Spezialisten MSR bietet für jeden die passenden Schneeschuhe. Die Schuhe der Lightning Serie sind die leichtesten ihrer Klasse und besitzen
ausgeklügelte Bindungen mit revolutionärer Traktion. Erhältlich sind sie als Unisex- und Damenmodell.
Der neue MSR Lightning Axis gleicht mit seiner innovativen Bindung Fußfehlstellungen nach innen oder außen perfekt aus. Ganz einfach und schnell kann die Bindung je drei Einstellungen nach rechts bzw. nach links gedreht werden, wodurch ein paralleler, effizienter und komfortabler Schritt gewährleistet wird. Der patentierte 360° Traktions-Rahmen aus Flugzeug-Aluminium gibt perfekten Halt in jedem Gelände. Für Tiefschneetouren oder Touren mit schwerem Gepäck gibt es optionale Verlängerungen zum anstecken.
Der MSR Women’s Lightning Axis ist fast identisch, er weist jedoch eine kleine Besonderheit auf: Für Frauen ist der Schneeschuh schmaler geschnitten und damit perfekt an den weiblichen Gang angepasst. Auch für dieses Modell sind optionale Verlängerungen erhältlich.
Der neue MSR Lightning Flash ist das perfekte Einsteigermodell sowie auch für fortgeschrittene Schneeschuh-Fans bestens geeignet. Der leichte und leise Schneeschuh ist ideal, um im Schnee richtig Gas zu geben. Ein spezielles Damenmodell und Verlängerungen sind auch für dieses Modell verfügbar.
Der MSR Shift Kinderschneeschuh ist im Gegensatz zu anderen Schneeschuhen, die „nur für Kinder“ entwickelt wurden, mit der gleichen Traktion und Performance ausgestattet wie die Modelle für Erwachsene. Er ist so konstruiert, dass er auch schnell wachsenden Kindern im Alter von 7 – 12 Jahren passt. Der Shift ist die richtige Wahl für aktive Familien.
Schneeschuhe von MSR und anderen Marken gibt es übrigens im Freiluft Laden.
(Quelle : PR Mitteilung MSR)
PRIMUS SkiWax Set – Gasbetriebener Skiwachser
22. Oktober 2010 von Sven
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Nach dem Gasbetriebenen BBQ Grill und der Gasbetriebene Kaffeemaschine stellt Primus nun ein weiteres Gasbetriebenes Gerät vor, das SkiWax Set.
Mit einer Neuheit für Schneesportler erfreut der schwedische Outdoor-Spezialist Primus zur Wintersaison 2010/11: Ein gasbetriebener Skiwachser, mit man dem unabhängig vom Stromnetz Alpin- und Langlaufski oder Snowboards entsprechend den Schneeverhältnissen wachsen kann. Eine Temperaturanzeige am Wachseisen und die stufenlose Regulierung der Flamme garantieren ein optimales Ergebnis der Skipräparierung – ob auf dem Gletscher oder im nordischen Fjäll.
Eine vom Stromnetz unabhängige Lösung zur Skipräparierung ist vor allem in Skandinaviens weiter Winterwelt ein echtes Problem – aber manchmal auch am Parkplatz neben der Loipe oder am Lift. Mit dem gasbetriebenen SkiWax Set (bis zu 2100 Watt Leistung) präsentiert Primus eine sehr praxisnahe Lösung: Mit einem geriffelten Wachseisen aus gehärtetem Aluminium tropft man das Skiwachs auf den Belag und arbeitet es sorgfältig ein. Echte Freiheit auf Skiern!
Dank des integrierten Thermometers und der stufenlos regulierbaren Flamme kann die Hitze auf die jeweilige Wachsmischung eingestellt werden und verhindert zu hohe Temperaturen. Mit einem unkomplizierten Piezo-Zünder ist das Gerät im Nu startklar. Bei extrem kalten Bedingungen kann der Skiwachser sogar über Kopf gehalten werden und verbrennt dann Flüssiggas aus der Kartusche. Er funktioniert also auch bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Für den Transport lässt sich das Eisen abnehmen – vorher abkühlen lassen – und der Brenner von der Kartusche abschrauben. Klein verpackt, passt das Teil in jeden Rucksack. Das mobile Wachssystem in bewährter Primus-Qualität gibt es ab Herbst 2010 zu einem empfohlenen Preis von 69,95 Euro im Fachhandel.
Ich bin ja mal gespannt mit welchem Gasbetriebenen Teil Primus als nächstes aufwartet. Bügeleisen, MP3 Player, oder vielleicht gleich ein Gasbetriebener Stromgenerator? Auf Luxemburgisch würde man dazu sagen: “Décke Gas!” :)
Weitere Informationen gibt es auf www.primus.se.
Primus Produkte findet man unter anderem bei Bergzeit, Doorout, Globetrotter, OutdoorTrends, und im Tapir Store.
Serie auf outdoor.de : Powderalarm ohne Lawinentod
4. Februar 2010 von Sven
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Wegen den vermehrten Lawinenunfällen in den vergangenen Wochen hat die Redaktion des Info-Portals Outdoor.de das Thema Lawinen, Lawinenausrüstung und das richtige Verhalten abseits der Pisten in der Serie “Powderalarm ohne Lawinentod” behandelt.
Serie auf outdoor.de : Experten klären auf über Lawinen, Lawinenausrüstung und das richtige Verhalten abseits der Piste
Jetzt beginnt wieder die Hochsaison für Skitourengeher und Freerider. Outdoor.de beantwortet deshalb gemeinsam mit dem Bergführer Dieter Stopper und Sportwissenschaftler Dr. Tobias Bach Fragen rund um das Thema Lawinen, Lawinenausrüstung und richtiges Verhalten abseits der Pisten in einer sechsteiligen Serie.
109 tödliche Lawinenunfälle gibt es in den Alpen im Jahresdurchschnitt. Eine beängstigende Zahl, denn jeder Todesfall ist tragisch – und häufig selbst verschuldet. 109 Tote sind aber auch eine ermutigende Zahl, denn seit den 60er Jahren ist die Zahl der Lawinentoten in etwa gleich geblieben. Und das, obwohl sich die Anzahl an Wintersportlern, die sich abseits gesicherter Pisten bewegen, in den letzten Jahren vervielfacht hat. Der Deutsche Alpenverein schätzt, dass es europaweit derzeit mehr als 2 Mio. Skitourengeher gibt, hinzukommen etliche Freerider.
90 Prozent der Lawinenopfer lösen die Lawine selbst aus. Fünf Prozent werden von einer Lawine erfasst, die andere Schneesportler oberhalb von ihnen ausgelöst haben, und nur fünf Prozent kommen in Lawinen um, die ohne menschliches Verschulden abgegangen sind. Langzeitbeobachtungen des Schweizer Instituts für Schnee- und Lawinenforschung haben gezeigt, dass es in schneearmen Wintern entgegen der landläufigen Meinung mehr Lawinenunfälle als in schneereichen Wintern gibt. Der Grund: Eine dünne Schneedecke ist durch das Gewicht des Wintersportlers allgemein anfälliger für Störungen. Ausgelöste Brüche in der Schneedecke pflanzen sich fort in eingewehte Bereiche, wo auch bei relativer Schneearmut viel gebundener Schnee liegt, der sich als Schneebrett lösen kann. Eine Gefahr, die besonders für den Laien, schwer zu erkennen ist. Der Winter 2009/2010 ist – zumindest in weiten Teilen den Alpen – bislang eher schneearm. Powderjunkie sei achtsam!
Outdoor.de macht deshalb Lawinen zum Thema einer sechsteiligen Serie. Dabei geht es um die Frage: Wie kann ich mich gewissenhaft und angemessen mit der Lawinengefahr auseinandersetzen? Wie schütze ich mich vor Lawinen und was darf ich auf keinen Fall tun.
- Im 1. Teil der Serie wird ein Blick auf die notwendige Ausrüstung gelegt. (Notfallausrüstung aus LVS-Gerät, Schaufel und Sonde)
- In Teil 2 werden verschiedene LVS Geräte vorgestellt und erklärt was bei deren Kauf beachtet werden muss. (Welches LVS?)
- Der 3. Teil erklärt, wie Lawinenlageberichte funktionieren und gelesen werden. (Lawinen vermeiden)
- Teil 4 untersucht und bewertet zusätzliches technisches Equipment. (Was können Airbag & Co.?)
- Im 5. Teil werden Strategien für Entscheidungen und die Planung von Freeride-Ausflügen und Skitouren vorgestellt. (Strategien für richtiges Entscheiden)
- In Teil 6 geht es um soziales Risikomanagement, in dem die Gruppe als Gefahrenquelle im Vordergrund steht. (Soziales Risikomanagement)
Mit Veröffentlichung des letzten Teils ist die Serie nun komplett.
Die Autoren der Beiträge sind ausgewiesene Experten :
- Dieter Stopper, Bergführer und öffentlich bestellter Sachverständiger für Berg-, Kletter- und Lawinenunfälle der Regierung Oberbayern. Stopper leitete sieben Jahre lang, die Sicherheitsforschung des Deutschen Alpenvereins.
- Dr. Tobias Bach, Sportwissenschaftler an der Sporthochschule Köln und Bergführeranwärter. Dr. Tobias Bach ist Mitarbeiter in der Sicherheitsforschung des Deutschen Alpenvereins.












