Ein Blick hinter die Kulissen : alles über die GORE-TEX Experience Tour
Seit ihrem Start im Oktober 2010 hat die GORE-TEX Experience Tour ihr Versprechen gehalten, Outdoor Fans mit Profis zusammen zu bringen und Outdoor-Wünsche zu erfüllen. In Kooperation mit Top-Athleten und High-End Outdoor-Marken bietet die GORE-TEX Experience Tour einmalige und außergewöhnliche Abenteuer.
Majestätische Berge, steile Felswände und schwindelerregende Höhen – das sind nur einige der Dinge, die Outdoor-Fans süchtig machen. Ob eine Reise zu noch unbekannten Kletterrouten in Norwegen, eine Besteigung der höchsten Gipfel der spanischen Pyrenäen oder ein Simulationscamp für hochalpine Expeditionen – die GORE-TEX Experience Tour macht all das möglich. Doch nicht nur die Anwendung, auch die Produktion von Outdoor-Equipment ist gefragt: Die GORE-TEX Experience Tour Projekte schaffen mit den Teilnehmern in Kooperation mit High-End Outdoor-Marken die Produktion von eigenen Designs, wie individuellen Meindl Schuhen oder Mammut Jacken. Idee aller Projekte ist es, die passionierten Träger von GORE-TEX Produkten persönlich kennenzulernen und von ihren außergewöhnlichen Ideen zu lernen.
Zusammen mehr erreichen und voneinander lernen
Das hoch gesteckte Ziel jeder GORE-TEX Experience Tour ist es, Outdoor-Fans und Outdoor-Experten in Kontakt zu bringen, um den interkulturellen Austausch der Gemeinschaft zu fördern. Jürgen Kurapkat, PR Manager der Marke GORE-TEX, erklärt wie das erste GORE-TEX Experience Tour Projekt zu Stande kam: „Durch unsere Kontakte mit Sportlern und Industriepartnern sind wir in der Branche weltweit sehr gut vernetzt. So sind wir auf die Idee gekommen, dieses vielfältige Know-How, die unterschiedlichsten Ideen und Vorstellungen über das Thema Outdoor und Sport zusammenzubringen – und zwar mit allen Beteiligten, die diese Branche so faszinierend machen: Athleten, Hersteller, Händler und Endverbraucher.“
Eine kleine Idee – ein großer Erfolg
Diese Idee hat eingeschlagen: Das Feedback der Outdoor-Fans auf die Abenteuer des GORE-TEX Experience Tour Projekts ist überwältigend. Verständlich – denn wer würde schon solch einzigartige Abenteuer verpassen wollen? Sogar die Top-Athleten und Partner-Marken sind stark beeindruckt von der Leidenschaft und dem Enthusiasmus der Teilnehmer. Kein Grund für die Marke GORE-TEX, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen: Die nächsten spannenden Abenteuer sind bereits in Planung!
Die GORE-TEX Experience Tour: Was bisher geschah
Bisher fanden nicht weniger als 13 GORE-TEX Experience Touren in 10 Ländern weltweit statt :
- Und Action! Dreh deinen eigenen Outdoor-Film mit den Profis der E.O.F.T.! (April 2012)
Viele Outdoor-Fans wollen ihre Erinnerungen festhalten – am besten in bewegten Bildern. Die GORE-TEX Experience Tour gibt vier Bewerbern die Möglichkeit, professionelle Techniken für einen Outdoor-Dreh von den Experten der Europen Outdoor Film School zu lernen. Teilnahme noch bis zum 30. November via Facebook. - Nur für echte Fans – Fan Meeting beim International Mountain Summit (22.10.-24.10.2011)
Echte Outdoor-Fanatiker bekommen nie genug. Um den Austausch zwischen Outdoor-Fans und -Experten zu unterstützen, ermöglichte die GORE-TEX Experience Tour 20 Gewinnern die Teilnahme am International Mountain Summit 2011 in Brixen, Südtirol. Sie konnten die Extrembergsteiger Stefan Glowacz und Edurne Pasaban treffen, die den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite standen. - Frauenpower – Gipfelstürmen mit Edurne Pasaban (14.10-17.10.2011)
Ein wahres Abenteuer der GORE-TEX Experience Tour Projekte – nur für Frauen – fand im Oktober 2011 in Spanien statt. Edurne Pasaban, professionelle Bergsteigerin und eine der wenigen Frauen, die alle 8.000er Gipfel der Welt bestiegen hat, leitete die Gewinnerinnen auf den Gipfel des Aneto – des höchsten Berges der spanischen Pyrenäen. - Entdecke unbekannte Pfade im arktischen Norwegen – mit Dave MacLeod (13.08.-27.08.2011)
Einen unerwarteten und überraschenden Erfolg erlebte die Gewinnerin Julia Snihur auf der GORE-TEX Experience Tour in Norwegen, als ihr gemeinsam mit dem weltweit bekannten Kletterer Dave MacLeod, eine Erstbegehung der Bongo Bar am norwegischen Blamann glückte. - Auf und Ab – europäisches Trailrun Camp in den Dolomiten (21.07.-24.07.2011)
In Vorbereitung auf den GORE-TEX Transalpine-Run schickte die GORE-TEX Experience Tour 20 ambitionierte Läufer aus ganz Europa in das European Trailrun Camp in den Dolomiten. Die britische Profiläuferin Lizzy Hawker gab vor Ort Tipps und Infos aus erster Hand. 10 Teilnehmer des Camps traten schließlich beim GORE-TEX® Transalpine Run 2011 an. - Am Limit – mit Ralf Dujmovitz im Expeditionscamp (10.06.-14.06.2011)
Oft scheitert der Traum von hochalpinen Touren am Training und an der Erfahrung. Die GORE-TEX Experience Tour ermöglichte acht Gewinnern die Teilnahme an einer Expeditions-Simulation in den Alpen, die einer Himalaya-Tour nachgestellt war, geleitet von Ralf Dujmovitz. Dujmovitz ist der erste Deutsche, der alle 8.000er Gipfel bestieg. - Outdoor-Träume werden wahr – Klettern mit Robert Jasper (06.05.2011)
Eine Tour am Matterhorn mit Besteigung des Breithorns, zusammen mit Spitzensportler Robert Jasper, war definitiv ein einzigartiges Erlebnis für David Bouskila, dem Gewinner der Tour. - Der perfekte Moment – ein außergewöhnliches Shooting mit Dan Kullberg (14.04.-17.04.2011)
Die Teilnehmer der Tour, alle passionierte Fotografen, konnten das Nordlicht in seiner ganzen Schönheit fotografieren. Der magische Monat April bot den glücklichen Gewinnern den perfekten Moment zu einem ganz besonderen Shooting mit Dan Kullberg, einem der besten skandinavischen Outdoor- und Reise-Fotografen. - Die eigenen Schuhe – mit der Marke GORE-TEX und La Sportiva (28.03.-29.03.2011)
Beim Schuh-Workshop mit La Sportiva konnten die Teilnehmer der GORE-TEX Experience Tour ihre eigenen Schuhe herstellen. Dieser exklusive Workshop fand in der Manufaktur in Val Di Fiemme, Italien statt. - Die eigene Jacke – mit der Marke GORE-TEX und Mammut (14.03.-15.03.2011)
Um zu verstehen, was eigentlich hinter der Produktion einer Jacke und der Qualität von Outdoor Produkten steckt, öffnete Mammut für die Teilnehmer der GORE-TEX Experience Tour seine Türen – und ließ jeden seine ganz individuelle Jacke schneidern. - Die eigenen Islands – mit der Marke GORE-TEX und Meindl (20.02.-22.02.2011)
Zusammen mit dem Wanderstiefel-Spezialisten Meindl gab die GORE-TEX Experience Tour 8 Teilnehmern die Chance, ihren eigenen Meindl „Island“ zu gestalten. - Von Aviemore nach Knodyard, oder: von Loch Heaven to Loch Hell (26.10.-02.11.2010)
Gemeinsam mit Outdoor-Experte Cameron McNeish reisten Keith Ruffles und James MacKeddie nach Knodyard, Schottland, um die verwunschene Region des Vereinigten Königreiches zu erkunden: auf dem Weg von Loch Heaven (Loch Nevis) nach Loch Hell (Loch Hourn). - Wie alles begann… in den Fußstapfen von Ines Papert (21.10.-26.10.2010)
Das erste der GORE-TEX Experience Tour Projekte führte Gewinnerin Sabine Bruckmaier mit Top-Bergsteigerin Ines Papert nach Mount Kyzyl Asker in Kirgistan. Sabines stolzes Resumée: „Ich war noch nie in meinem Leben so weit oben!“
Insgesamt nahmen mehrere Hundert Bewerber unter der Leitung von führende Top Athleten und in Kooperationen mit High-End Marken des Outdoor-Bereichs, an den verschiedenen Touren teil.
Auch wenn ich mich wiederhole, jeder Outdoor Fan der an einem Projekt Interesse hat sollte die Chance wahr nehmen und sich auf jeden Fall bewerben. Mit etwas Glück kann man so eine einzigartige Erfahrung an der Seite von Outdoor Spezialisten machen. Ich bin mal gespannt welche Projekte in Zukunft noch folgen werden …
What a Trip – Maximilian Semschs Film und neues Projekt
Den Film über Maximilian Semsch, der alleine auf dem Fahrrad von München nach Singapur fuhr, habe ich ja bereits hier im Blog vorgestellt. Auf seiner siebenmonatigen Reise durch 10 Länder legte er 13.500 km zurück. Dabei reiste er ohne Kamerateam und produzierte alle Aufnahmen selbst. Nicht umsonst hat er deshalb unter anderen auch den Bayrischen Nachwuchsfilmpreis 2010 gewonnen.
Mittlerweile ist Maximilians Abenteuerfilm “What a Trip – mit 15 km/h bis ans Ende der Welt” auf DVD erhältlich und vom 1. November bis zum 15. Dezember auch kostenlos auf seiner Homepage abrufbar!
Maximilians neues Projet : Mit dem E-Bike einmal um Australien
Der 28-Jährige Münchner startet im Januar 2012 zu einer unglaublichen Radreise. In Australien will er 18.000 Kilometer in sechs Monaten zurücklegen und darüber einen Film drehen.
What a Trip – Around OZ: Mit dem E-Bike um Australien
Der Startschuss für Maximilians neues Abenteuer fällt am 01. Januar 2012 vor dem berühmten Opera House in Sydney. Sein ehrgeiziges Ziel: auf dem National Highway 1 einmal um den Kontinent – und das in sechs Monaten! Der fünfte Kontinent am anderen Ende der Welt ist bekannt für seine raue Natur, extreme klimatische Bedingungen und seine unendliche, menschenleere Weite. Der National Highway 1 führt rund um Australien, durch drei Zeit- und mehrere Klimazonen und ist der längste nationale Highway der Welt. Vorbei an Melbourne folgt Maximilian dem Highway entlang der wunderschönen Great Ocean Road nach Adelaide, durch einsame Wüstenregionen nach Perth, weiter nach Darwin, dem nördlichsten Punkt der Reise. Anschließend geht es durch die Nationalparks von Northern Territory weiter nach Queensland, die Ostküste entlang nach Brisbane und schließlich entlang der Gold Coast zurück nach Sydney. Die ca. 18.000 km lange Reiseroute bringt sowohl klimatische als auch soziale Herausforderungen mit sich und imponiert gleichzeitig mit Naturschönheiten wie dem Great Barrier Reef, dem Kakadu National Park und den Whitsunday Islands. Die Route ist schon mit dem Auto ein Abenteuer – und verspricht mit dem E-Bike eine große Herausforderung unter Extremsituationen zu werden.
Ein neuer Gefährte: das E-Bike
Das Elektrorad, auch E-Bike genannt, ist ein Fahrrad mit eingebautem Elektromotor. Der Akku des Motors ist abnehmbar und immer wieder aufladbar. Als Pedelec gilt ein E-Bike, dessen Motor Unterstützung nur durch Treten abgefordert werden kann. Und mit genau so einem Rad macht sich Maximilian auf den Weg: Mit dem professionellen Trekkingrad „Haibike eQ Trekking“, ausgestattet mit einem eBike System von Bosch und der innovativen NuVinci N360 Nabe, der ersten und einzigen stufenlos schaltbaren Nabe. Für den sicheren und wasserdichten Gepäcktransport setzt Semsch auf Fahrradtaschen von Vaude. Da es im Outback oft keine Steckdosen gibt, um den Akku aufzuladen, gehören effiziente, umweltfreundliche Solarzellen mit zur Reiseausrüstung. Maximilian Semsch über die sorgfältige Wahl seiner Partner:
Während meiner Reise sind meine Ausrüstung und ich extremen Situationen ausgesetzt. Da muss ich mich auf Rad, Ausstattung und Technik absolut verlassen können. Haibike, Bosch und Vaude sind deutsche Unternehmen, die Werte wie Qualität, Nachhaltigkeit, Präzision und Tradition leben – aber auch in Sachen Forschung aktiv sind und neue Standards setzen. Auch eine zuverlässige Gangschaltung ist entscheidend – da baue ich auf die stufenlose NuVinci Nabenschaltung.
Mit dieser Wahl liegt Semsch voll im Trend: In den letzten zwei bis drei Jahren hat sich das Image des E-Bikes grundlegend gewandelt – weg vom „Oma-Rad“, hin zum sportiven, alltagstauglichen Allzweckrad, das auch jüngere Generationen anspricht. Und ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht, vermutet der Abenteurer:
Ich bin mir sicher, dass das E-Bike in naher Zukunft eine immer größere Rolle spielen wird. Meine Reise ist nicht nur die bisher längste E-Bike-Reise, die je unternommen wurde, sondern auch die erste wirkliche Testfahrt unter extremen Bedingungen.
Um außerdem dem Vorurteil entgegen zu wirken, E-Bike fahren habe wenig mit Sport zu tun, unterzieht sich Maximilian vor, während und nach der Reise sportmedizinischen Tests, um zu zeigen wie sich sein Körper während der sechs Monate verändert.
Das Team
Schlug er sich auf seiner ersten Reise noch alleine durch, so hat Maximilian dieses Mal Unterstützung: neben seiner Lebensgefährtin Marion Fahl, die für die Organisation zuständig ist, wird ihn ein professioneller Kameramann begleiten, der auch diese Reise filmisch festhalten wird. Außerdem hat Maximilian ein zweites E-Bike mit dabei. Um Land und Leute besser kennen zu lernen, lädt er unterwegs immer wieder Mitfahrer ein, ihn ein Stück zu begleiten. Er freut sich auf den Austausch mit ihnen und darauf, ihnen das Abenteuer E-Bike näher zu bringen. Diese „Radtour“ wird die bisher längste durchgeführte E-Bike-Reise sein. Über die Fortbewegung per Elektromobilität und seine Erlebnisse in Down Under wird Maximilian ausführlich berichten: Unter www.what-a-trip.de präsentiert er in einem Video-Tagebuch einmal pro Woche die Highlights seiner Reise. Anfang 2013 wird die sicherlich beeindruckende Reisedokumentation „What a Trip – Around Oz“ in Form einer DVD und Blue Ray auf den Markt kommen.
Wanderung auf dem Alzette Pfad
Der Alzette Pfad (französisch Sentier de l’Alzette) ist ein knapp 24 km langer nationaler Wanderweg der von der Hauptstadt Luxemburgs in die Landesmitte führt. Bei schönstem Herbstwetter haben wir am vergangenen Wochenende diese Wanderung in meiner Heimatregion, dem Alzette Tal, in einer kleiner Gruppe gemacht.
Startpunkt unserer Wanderung war am Bahnhof in Dommeldingen. Von hier aus geht es erst mal einige Höhenmeter durch die Siedlung hinauf in den Wald. Nach einigen Kilometern kommt man schon an einem sehr schönen Aussichtspunkt mit Blick ins Alzettetal vorbei. Perfekt für die erste kurze Pause.
Weiter geht es über Walferdingen in meine Heimatgemeinde Lorentzweiler. Hier machten wir für unsere Mittagspause auf dem “Fautelfels” Halt, einem sehr schönen Aussichtspunkt auf einem Sandsteinfelsen in dem man auch eine kleine Kapelle direkt im Felsen findet. Anschließend setzten wir unsere Wanderung Richtung Blaschette weiter, wo man am Neolithikum, einem kleinen Keltenhaus, vorbei kommt.
In Lintgen geht es runter in den Dorfkern bevor man dann den längsten Anstieg (von ca. 230 auf 385 m ü. M.) in Angriff nimmt. Nun kommt man im Wald oberhalb von Rollingen noch vorbei an zahlreichen schönen Sandsteinfelsformationen ehe man schließlich hinab zur Hauptstraße in Rollingen wandert, von wo aus man in wenigen Minuten am Ziel, dem Bahnhof in Mersch, ist. Mersch ist übrigens ein Knotenpunkt mehrerer nationaler Wanderpfade, so dass man den Alzette Pfad auch hervorragend zu einer Mehrtageswanderung ausbauen kann.
Der gesamte Weg lässt sich sehr gut in leichten (halbhohen) Wanderschuhen gehen, da er abwechselnd zum Teil über asphaltierte Straßen, befestigte sowie unbefestigte Waldwege führt. Das gelbe Dreieck zeigte uns den Weg der somit meist recht gut zu finden war. Zwischendurch warf ich immer wieder einen Blick auf das GPS Gerät, welches uns unser Voranschreiten dank topographischer Karte von Luxemburger und GPX Datei des Alzette Pfades, genau anzeigte. Insgesamt benötigten wir rund 7 Stunden für die Wanderung, wobei wir einige kleine Pausen und eine längere Mittagspause einlegten. Zwischendurch ging es dann auch mal nur im Kleinkinderschritttempo voran :)
Fazit : Der Alzette Pfad ist kein spektakulärer, aber ein schöner und einfacher Wanderweg.
Fotos unserer Tour gibt es wie immer in der Galerie.
Weitere Informationen zum Alzette Pfad :
- Topographische Karte und GPX Datei des Pfades auf dem Luxemburger Geoportal
- Beschreibung auf Tours.lu
- Offizielle Brochüre zum Alzette Pfad im PDF Format
Fjällräven Polar – Neuauflage der Hundeschlitten-Tour in Nordskandinavien
Der Fjällräven Polar erlebt eine Neuauflage. Im April 2012 veranstaltet der schwedische Outdoor-Ausrüster Fjällräven das beliebte Hundeschlitten-Abenteuer in einem neuen Format. Insgesamt 20 Teilnehmer, alle ohne nennenswerte Erfahrung mit dem Hundeschlitten, lernen, diesen selbstständig durch die eisige Landschaft 200 Kilometer nördlich des Polarkreises zu lenken. Interessenten können sich für einen der begehrten Startplätze bewerben. Die Bewerbungsphase beginnt am 15. Oktober 2011.
Es ist eine besondere Erfahrung, einen Hundeschlitten selbstständig zu lenken – in den einsamen Weiten nördlich des Polarkreises erst recht. Insgesamt 20 Teilnehmer bekommen beim Fjällräven Polar die Chance den Winter fernab der Zivilisation in der arktischen Region Nordskandinaviens zu erleben. Teilnehmen kann – zumindest theoretisch – jede/r Volljährige. Einzige Einschränkung: man darf noch nie als Musher auf den Kufen eines Hundeschlittens gestanden haben.
Der Weg zum Start im norwegischen Signaltal führt potentielle Teilnehmer über ein Bewerbungsverfahren, das in Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Belgien, Niederland, Luxemburg, Deutschland, Großbritannien, USA und Polen zeitgleich anläuft. Ab dem 15. Oktober 2011 sind alle Polar-Interessenten aufgerufen, ihre Bewerbung abzugeben: Die Bewerber benötigen einen eigenen facebook-Account und müssen ein Foto oder Video auf der Website von Fjällräven posten. Für den Video-Upload ist zusätzlich ein Youtube-Account notwendig. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist am 15. November 2011 entscheidet die Anzahl der Stimmen („Likes“) pro Foto/Video über die Vergabe eines einzelnen Startplatzes. Zusätzlich vergibt eine Jury aus Fjällräven-Mitarbeitern einen zweiten Startplatz an eine/n weitere/n Bewerber/in. Nähere Details über Form, Inhalt und Ablauf der Bewerbung stehen unter www.fjallraven.de/polar.
Beim Polar selbst werden die Musher-Novizen von zwei ausgewiesenen Experten für das Überleben draußen in der Natur begleitet: Fjällräven-Produktberater Johan Skullman und Kenth Fjellborg, Hundeschlitten-Ikone reisen mit den Auserwählten die 330 Kilometer lange Strecke von der norwegischen Küste bis in die Nähe von Jukkasjärvi in Lappland. Sie zeigen den Teilnehmern, wie man draußen in der Natur bei eisigen Temperaturen sicher, ja fast komfortabel, überlebt.
„Mit dem richtigen Wissen und der entsprechenden Ausrüstung kann wirklich beinahe jeder der rauen Schönheit der arktischen Region begegnen. Wir wollen die Leute dazu animieren und anleiten. Aus dem gleichen Grund veranstalten wir auch den Fjällräven Classic. Das ist sozusagen das Pendant im Winter“, sagt Andreas Cederlund, Event Manager bei Fjällräven. Bis 2006 fand der Fjällräven Polar als Hundeschlitten-Rennen statt. Mit der Neuauflage im März 2012 behält die Veranstaltung zwar ihren einzigartigen Charakter, nun erhalten aber ‚Durchschnittssportler’ die Chance auf ein großartiges Abenteuer in einer der beeindruckendsten und exotischsten Gegenden Europas.
Nähere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.fjallraven.de/polar.
Geoportal.lu jetzt auch mit Rad- und Wanderwegen
Über das Geoportal des Luxemburger Kataster und Topographie Amts habe ich hier im Blog bereits berichtet. In der interaktiven Kartenansicht des Portals kann man von 1:1.500.000 bis auf einen Maßstab von 1:1.500 hinein zoomen und einzelne Kartenausschnitte nach Bedarf ausdrucken. Ideal also wenn man nur einen kleinen Ausschnitt einer topografischen Karte benötigt, denn dieser Service wird kostenlos angeboten.
Nun hat das Geoportal aufgerüstet und bietet zusätzlich Informationen zu Luxemburgs zahlreichen Rad- und Wanderwegen.
Auf einem eigenen thematischen Portal unter tourisme.geoportail.lu welches in Zusammenarbeit mit dem Luxemburger Ministerium für Mittelstand und Tourismus realisiert wurde, kann man ab sofort Rundwanderwege (“sentiers auto-pédestres”), Mountainbike Treks, den Mullterthal Trail sowie den luxemburgischen Teil des Jakobswegs, nationale Wanderwege, die Wanderwege der Jugendherbergen (AJL), und die großen Wanderwege (GR5, E2, E3, …) auf der bekannten interaktiven Karte einblenden. Später sollen zudem noch alle Radwege folgen.
Mit einem Klick auf einen Weg erhält man Informationen zur Länge sowie zum Höhenprofil. Interessant ist zudem die Möglichkeit einen Weg als GPX-Datei herunter zu laden und auf sein GPS Gerät zu übertragen.
Das neue thematische Portal ist, wie ich finde, ein gelungenes Projekt und wird sicherlich nicht nur Touristen nützlich sein. Falls Ander mir irgendwann mal mein Garmin Oregon zurück gibt werde ich gleich mal den einen oder anderen Rundwanderweg auf das Gerät übertragen :)














