Jeanne Immink – Die Frau, die in die Wolken stieg
19. Mai 2010 von Sven
Abgelegt unter Magazine & Bücher
Der österreichische Buchverlag Tyrolia präsentiert mit “Jeanne Immink – Die Frau, die in die Wolken stieg” das neueste Buch aus seiner Reihe “Alpine Geschichte”. Die abenteuerliche Biografie erzählt das Leben der Jeanne Immink die in Hosen, mit Reiterkappe, Hanfseil und einem der ersten Klettergurte bewaffnet sich als Frau einen historischen Platz unter den geschicktesten Bergsteigern ihrer Zeit errang.
Harry Muré
Jeanne Immink – Die Frau, die in die Wolken stieg
Das ungewöhnliche Leben einer großen Bergsteigerin216 Seiten, 30 Farb- und Schwarzweißabbildungen
15 x 22,5 cm, gebunden mit Schutzumschlag
Tyrolia-Verlag – Innsbruck-Wien
ISBN 978-3-7022-3075-3
€ 24,95 / SFr. 42,90Faszinierend
Das Buch mit dem Titel »Jeanne Immink – Die Frau, die in die Wolken stieg« erzählt die Geschichte einer Bergsteigerin, deren Lebenswandel genauso faszinierend ist wie die Bergwelt selbst. Sie fühlte sich wohl in der Münchner Schickeria und gehörte zur Wiener Hautevolee, zog aber gleichzeitig als Nomadin durch die Berge. »Madame Immink« – so unterschrieb sie – spielte die vermögende Witwe und heuerte die besten Bergführer an. Mit Sepp Innerkofler, dem späteren Kriegshelden, bildete sie eine famose Seilschaft. Das Buch folgt den Spuren und Routen, es lässt uns die Kühnheit der Pioniere mit ihren Hanfseilen neu erleben.
Freundschaft
Jeanne Immink unternahm auch als Einzelgängerin schwerste Bergfahrten, genauso wie mit ihrem unehelichen elfjährigen Sohn – eine Verwegenheit, die aus heutiger Sicht schwer verständlich ist. Sie pflegte eine enge Freundschaft zu Theodor Wundt, dem Berufssoldaten und namhaften Publizisten. Dank seiner Fotoreportagen ist uns ihr Bildnis erhalten geblieben. Es handelt sich um die ersten historischen Aufnahmen einer Felsgeherin.
Besondere Menschen
Die Biografie der Jeanne Immink zeichnet – spannend wie ein Abenteuerroman – inmitten der überwältigenden Schönheit der Berge eine Welt von besonderen Menschen. Dem Autor war daran gelegen, die Leistungen der Bergsteigerin wirklichkeitsnah zu beschreiben. Deshalb wiederholte er zusammen mit dem Bergführer und Alpinexperten Donato Zagonel aus Primiero die meisten Touren. Wer die Berge liebt und dem Bergsteigen aus Überzeugung nachgeht, wird sich in den Erlebnissen von Jeanne Immink wiederfinden. Der Tyrolia-Verlag Innsbruck erkannte das Potenzial dieser überraschenden Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart und räumte Jeanne Immink den ihr gebührenden Platz ein.
Das Buch kann man übrigens auch schon bei Amazon vorbestellen. Weitere Hintergrundinformationen zum Buch, zum Autor und zur Person Jeanne Immink gibt es unter www.Jeanne-Immink.at.
Das Freiluft Blog verlost ein Exemplar
Der Tyrolia Verlag hat dem Freiluft Blog freundlicherweise ein Exemplar von “Jeanne Immink – Die Frau, die in die Wolken stieg” zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Jeder der bis zum Sonntag (23.05.2010) 23:59 Uhr einen Kommentar hier im Beitrag abgegeben hat, nimmt automatisch an der Verlosung Teil. Der Gewinner wird dann am Montag veröffentlicht. Viel Glück allen Teilnehmern!
Nanga Parbat – Das Buch zum Film
30. März 2010 von Sven
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Es ist das am häufigsten erzählte und am schärfsten debattierte Bergsteiger-Drama überhaupt: die Geschichte um Reinhold Messner und den Tod seines Bruders Günther 1970 am Nanga Parbat. Nach dem Film (den ich leider noch nicht gesehen habe) erscheint nun das Buch mit Fakten, Fragen, Hintergründe zur Messner-Tragödie :
Hemmleb, Jochen
Nanga Parbat. Das Drama 1970 und die Kontroverse
Wie die Messner-Tragödie zum größten Streitfall der Alpingeschichte wurdeVerlag : Tyrolia
ISBN : 978-3-7022-3064-7
Einband : gebunden
UVP : 24,95 EUR
232 SeitenFakten, Fragen, Hintergründe zur Messner-Tragödie von 1970
Es ist das am häufigsten erzählte und am schärfsten debattierte Bergsteiger-Drama: die Geschichte um Reinhold Messner und den Tod seines Bruders Günther 1970 am Nanga Parbat. Eine Tragödie voller Widersprüche, begleitet von Kontroversen, Verdächtigungen und Schuldzuweisungen. Die Öffentlichkeit nimmt von dieser Geschichte nur die medienwirksamen Spitzen, wie zuletzt den Spielfilm “Nanga Parbat” von Joseph Vilsmaier, wahr. Die eigentlichen Fragen rund um Nanga Parbat 1970 lassen sich damit jedoch nicht beantworten.
Hatte Reinhold Messner damals die Überschreitung des Berges beabsichtigt? Oder war er auf der anderen Seite des Berges abgestiegen, weil es mit dem höhenkranken Bruder keinen anderen Ausweg gab? Warum hatte Messner nicht eindeutig auf eine Notlage hingewiesen, als zwei andere Expeditionsmitglieder in seiner Nähe vorbeistiegen? Warum hatten diese nicht versucht, ihn zu erreichen? War Günther erst am Wandfuß von einer Eislawine verschüttet worden? Oder war er schon vorher gestorben? Hatte die Expeditionsleitung versagt und versäumt, den verschollenen Messners zu Hilfe zu kommen?
Jochen Hemmleb greift diese Fragen auf, gibt sich mit einfachen Antworten und medienwirksamer Schwarz-Weiß-Malerei nicht zufrieden – sondern hakt nach: Mit der gebotenen Distanz des unabhängigen Betrachters, mit klarem Blick für die Komplexität der Fakten und mit dem ihm eigenen detektivischen Spürsinn beobachtet und analysiert er die Geschehnisse um Nanga Parbat 1970. Er hört die Stimmen aller Beteiligten, deckt Zusammenhänge auf und skizziert Entwicklungen, die die Ereignisse und Protagonisten in einem neuen, differenzierten Licht erscheinen lassen.
So entstand die erste und einzige vollständige und unabhängige Darstellung, wie und warum die Messner-Tragödie zum größten Streitfall in der Alpingeschichte wurde: Ein Buch, das unter die Haut geht, fundiert und akribisch recherchiert wie ein Fachbuch, packend wie ein Krimi.
Das Buch kann man übrigens auch schon bei Amazon vorbestellen. Weitere Informationen zum Buch gibt es auf der Seite des Tyrolia Verlags. Trailer, Bilder und Hintergrundinformationen zum Film gibt es unter www.salewa.com/nanga-parbat-film.
Das Freiluft Blog verlost zwei Exemplare
Der Tyrolia Verlag hat dem Freiluft Blog freundlicherweise zwei Exemplare von “Nanga Parbat” zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Jeder der bis zum Sonntag (04.04.2010) 23:59 Uhr einen Kommentar hier im Beitrag abgegeben hat, nimmt automatisch an der Verlosung Teil. Der Gewinner wird dann am Montag veröffentlicht. Viel Glück allen Teilnehmern!
P.S. : Ein weiteres Exemplar könnt ihr übrigens bei der kommenden Blogparade hier auf dem Freiluft Blog gewinnen.
Mount St. Elias – Das Buch zum Film
28. Januar 2010 von Sven
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“Mount St. Elias. Die längste Skiabfahrt der Welt” hat als Dokumentarfilm von Extremsportregisseur Gerald Salmina bereits zahlreiche internationale Auszeichnungen auf Bergfilm-Festivals abgeräumt. Seit dem 26. November läuft er in den österreichischen Kinos und konnte schon mehr als 80.000 Besucher begeistern. Nun ist auch das Buch zum Film erschienen :
Axel Naglich / Joachim Rienhardt
Mount St. Elias
Die längste Skiabfahrt der WeltEine wahre Geschichte von Axel Naglich,
aufgezeichnet von Joachim Rienhardt
240 Seiten, 106 farb. Abb., gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7022-3065-4
€ 24,95 / SFr. 42,90
„Es war von Anfang an klar: Du wirst Entscheidungen treffen, die deine normale Schwelle überschreiten. Du willst was Großes machen, dann musst du was Großes hergeben, dann musst du was Großes leisten, dann musst du einmal mehr riskieren …“
Das aufwändig bebilderte Buch zum gleichnamigen Kinofilm blickt hinter die Kulissen und erzählt von einem der entlegensten und unberechenbarsten Gipfel der Erde: 5489 Höhenmeter auf 25 Kilometer Distanz – vom Gipfel bis zum Strand am Golf von Alaska.
Der Berg wird für die beiden Tiroler Extrem-Skialpinisten zu einem der letzten Abenteuer in einer überzivilisierten, doppelt und dreifach versicherten Welt.
Das Buch kann man übrigens auch schon bei Amazon vorbestellen. Weitere Informationen zum Buch gibt es auf der Seite des Tyrolia Verlags. Trailer, Bilder und Hintergrundinformationen zum Film gibt es unter mountstelias.com.
Das Freiluft Blog verlost ein Exemplar
Der Tyrolia Verlag hat dem Freiluft Blog freundlicherweise ein Exemplar von “Mount St. Elias” zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Jeder der bis zum Sonntag (31.01.2010) 23:59 Uhr einen Kommentar hier im Beitrag abgegeben hat, nimmt automatisch an der Verlosung Teil. Der Gewinner wird dann am Montag veröffentlicht. Viel Glück allen Teilnehmern!
StadtLandFlucht – Das Magazin für Reise & Kultur
1. Oktober 2009 von Sven
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StadtLandFlucht ist ein neues, reines Online-Magazin für Reise und Kultur, bestehend aus dem StadtLandFlucht-Blog und dem StadtLandFlucht PDF-Magazin.
Aus dem Editorial :
Hinter StadtLandFlucht steht ein engagiertes Team mit langjähriger Erfahrung im Journalismus, der Fotografie, des individuellen Reisens und des kulturellen Lebens. StadtLandFlucht informiert über attraktive Orte und ergreifende Erlebnisse – in Wort, Bild und Ton; spannende Interviews und fesselnde Foto-Galerien; Informationen zu Reise, Kultur und nützlichen Produkten; dazu ausführliche Reportagen, Portfolios und Geschichten.
Inhalt der ersten Ausgabe :
- Harte Tour – Eiswind – Mit Ski und Parawings über das grönländische Inlandeis
- Sanfte Tour – Die Brunnen der Wüste – Eine Wanderung durch das Dünenmeer Erg Ouarane
- Stadt Ansichten – Nordischer Stadtbummel – Stadtansichten der schwedischen Metropole
Wie man sieht umfasst das Magazin in der ersten Ausgabe zwar nur 3 Artikel, diese sind dafür aber um so ausführlicher und mit zahlreichen tollen Fotos auf 66 Seiten dokumentiert. StadtLandFlucht ist sicherlich ein interessantes und zudem kostenloses Magazin, und ich bin schon auf die nächste Ausgabe, welche übrigens am 1.1.2010 erscheint, gespannt.
Gefunden via Twitter
NORR – Das Skandinavien-Magazin
4. September 2009 von Sven
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Bei der diesjährigen Outdoor Academy of Sweden habe ich zum ersten Mal vom NORR Magazin gehört. Mit dabei war nämlich Katja Lehmann, welche unter anderem auch für das Skandinavien-Magazin schreibt.
Als ich mich dann heute im Zeitungsladen umsah, entdeckte ich die Sommer Ausgabe und musste diese nach kurzem Durchblättern gleich mitnehmen.
NORR ist eine vierteljährig erscheinende Zeitschrift die über die attraktivsten Orte und Erlebnisse in Skandinavien informiert. Dabei ist NORR eher ein Lifestyle Magazin als eine klassische Outdoor-Zeitschrift. Neben Reisezielen, Touren und Städten im hohen Norden, werden auch neue Trends und Ausrüstung von skandinavischen Herstellern vorgestellt. Natürlich werden sämtliche Artikel von grandiosen Fotos begleitet.
Das Magazin liest sich sehr interessant und frisch wie ich finde. Da hat man gleich wieder Lust gen Norden aufzubrechen :) Wer sich selbst überzeugen möchten, kann die aktuelle Sommer Ausgabe als Leseprobe im PDF Format unter NORRMagazin.de herunterladen.










