PowerTrekk – Die mobile Brennstoffzelle

17. Februar 2011 von  
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Über die mobile Solarenergiegewinnung habe ich ja schon mehrfach hier berichtet. Sie ist die derzeit wohl verbreitetste Art um sich auch auf Tour immer mit Energie für die elektronischen Geräte (Mobiltelefon, GPS, Digitalkamera, …) zu versorgen. Aber es gibt auch Alternativen zur Solarenergie, wie z.B. die Gewinnung von Strom aus kinetischer Energie oder aus Brennstoffzellen. Für letztere Möglichkeit bietet nun der schwedische Hersteller myFC eine Lösung an.

Der PowerTrekk ist eine portable Brennstoffzelle welche elektronische Geräte jederzeit und überall sofort mit Energie versorgen kann. Die 2-in-1 Lösung besteht aus einem 1600 mAh und einer zur Energieerzeugung. Der Akku verfügt zum einen über einen eigenen Stromanschluss und kann so unabhängig von der geladen werden, zum anderen dient er als Pufferspeicher wenn die in Betrieb ist.

Um die Brennstoffzelle zu betreiben werden lediglich 15 ml Wasser und ein Brennstoff-Pack, der sogenannte PowerPukk, benötigt. Das System arbeitet komplett passiv, also ohne Ventilator oder Pumpe, und wandelt so lautlos Wasserstoff in Energie um. Der chemische Prozess ist sicher und . Das einzige Nebenprodukt welches dabei entsteht ist etwas Wasserdampf.

Dank des universellen USB Anschlusses ist der PowerTrekk mit sehr vielen elektronischen Geräten kompatibel.

Technischen Eigenschaften des PowerTrekk :

  • Ausgangsleistung Brennstoffzelle : 2.5 W
  • Ausgangsleistung Akku : 5.0 W
  • Akkukapazität : 5.9 Wh (1600 mAh, 3.7 V)
  • Betriebstemperatur : +5°C … +30°C
  • Ladeeingang : Micro USB-B
  • Ladeausgang : USB-A
  • Abmessungen : 66 x 128 x 42
  • Gewicht : 175 g bzw. 240 g
  • Gehäuse : Spritzwassergeschützt

Technische Eigenschaften des PowerPukk :

  • Energieträger : Natrium Silicide Puder
  • Energiemenge : 4 Wh
  • Wasserstoff Volumen : 4 L
  • Benötigte Wassermenge : 15 ml
  • Betriebstemperatur : +5°C … +30°C
  • Lagertemperatur : bis 70°C
  • Abmessungen : 52 x 19 mm
  • Gewicht : 30 g (5 g NaSi Puder)
  • Gehäuse : Wasserdicht

Der PowerTrekk ist sicherlich eine interessante Alternative zur beliebten Solarenergie zumal man zur Energiegewinnung nicht abhängig von Wetterlage und Tageszeit ist. Allerdings funktioniert das Ladegerät auch nur solange man noch PowerPukks, also das eigentlich Herzstück der Energieerzeugung, dabei hat. Somit ist die mobile Brennstoffzelle wohl eher als Notfalllösung anzusehen. Das Gewicht (240 g für den PowerTrekk und 30 g pro PowerPukk) summiert sich da dann doch schon. Außerdem entsteht durch die gebrauchten PowerPukks auch Abfall, was bei Solarladern z.B. nicht der Fall ist.

Über die Verfügbarkeit und den Preis des PowerTrekks und der PowerPukks ist leider noch nichts bekannt. Weitere Informationen gibt es unter powertrekk.com.

Akkus durch kinetische Energie wieder aufladen

9. Oktober 2009 von  
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Dass Solarenergie immer noch nicht den wahren Durchbruch im Bereich der mobilen Energieversorgung geschafft hat, habe ich nach einigen Tests von diversen Solarladern bereits selbst festgestellt. Eine Alternative bieten hier Lader welche durch kinetische Strom erzeugen. Allerdings steckt dieses Konzept noch in den Kinderschuhen und die verschiedenen Varianten müssen sich erst noch in der Praxis bewähren. Den nPower PEG hatte ich bereits vorgestellt. Ein ähnliches Konzept zeigt dieses Video, wo der Stromerzeuger gleich in das Rucksackgestänge integriert wurde :

Der Einsatz bei diesem Modell ist sicherlich eher im militärischen Bereich zu sehen, allerdings haben schon so manche Entwicklungen des Militärs später den Weg zu uns Konsumenten gefunden.

Zwei weitere interessante Konzepte kennt man schon von diversen Taschenlampen die durch Schütteln oder Kurbeln wieder Einsatzfähig gemacht werden können. Die Wind Up Battery integriert eine Kurbel direkt in das Gehäuse einer AA Batterie :

Wind Up Battery

Nachteil bei diesem Konzept ist sicherlich, dass man rund 20 Minuten kurbeln muss, bis der vollständig geladen ist. Bei meinem Garmin Oregon mit 2 AA Batterien macht das eben mal 40 Minuten.

Ein anderes Konzept zeigt der Shakenergy Akku, welcher durch kräftiges Schütteln wieder aufgeladen werden kann :

Shakenergy

Leider handelt es sich bei diesen beiden Varianten immer nur um Konzepte, welche noch nicht umgesetzt wurden. Die gezeigten Akkus sind zudem eher Lösungen für Notfälle, wenn man mal dringend Energie benötigt, als wirklich brauchbare Alternativen zu herkömmlichen Akkus die man zusätzlich mit sich führt. Die Entwicklung geht aber in die richtige Richtung da man heute ja bei Trekking-Touren mittlerweile ein ganzes Arsenal an Ersatzakkus mit schleppen muss um sämtliche Geräte wie Kamera, GPS, oder Handy mit Energie zu versorgen.

Solar-Rucksack im Test

10. August 2009 von  
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Vor einiger Zeit schon hat Daniel Dombrowski von Solar-Rucksack.com mir einen mit Panels zum Testen zur Verfügung gestellt. Der Rucksack besteht aus vier Teilen: Tasche, Solarzelle direkt im Rucksack integriert, -Box, und Adapter Set.

Solar-Rucksack Solar-Rucksack Solar-Rucksack - Zubehör

Der Rucksack

Im Vorfeld wurde ich schon darauf hingewiesen, dass es sich beim Rucksack nicht um ein High-Quality Modell handelt, sondern vielmehr um eine kostengünstige Alternative zu anderen namhaften Herstellern. Leider bestätigt sich dies auch in der Praxis. Die Nähte sind nicht sehr sauber verarbeitet und bei den Reißverschlüssen handelt es sich um No-Name-Teile. Die Polsterung am Rücken und den Schultergurten ist recht spärlich ausgefallen, am Hüftgurt ist erst gar keine vorhanden.

Die Aufteilung des Rucksacks ist mit etlichen Taschen im Inneren indes recht gut gelungen. Ein Fach dient als Halterung für den Akku der über einen Mini USB Stecker mit den Solar Panels verbunden wird.

iPod laden Akku Akku Anschluss

Der Akku

Die kompakte Akku-Box (83 x 35 x 22 cm bei 70 g) ist mit einem 2200 mAh Li-Ionen-Akku ausgestattet, und wird mit vielen verschiedenen Adapter geliefert. Leider fehlt aber ein passender Stecker für Apple Geräte wie iPod oder iPhone. Hier bleibt nichts anderes übrig als das original USB Ladekabel von Apple an die Akku-Box anzuschließen. Hierzu verfügt der Akku über einen Standard USB Anschluss. Die Kapazität der Power Box reicht aus um mein iPhone 2x vollständig zu laden, wobei man allerdings beachten sollte, dass der Akku des iPhones nicht komplett entladen sein darf (das Telefon sich also nicht selbständig ausschaltet) da sonst der Strom der Box nicht ausreicht um das iPhone laden zu können. Dies ist aber eher ein iPhone spezifisches Problem, als ein Problem mit der Akku-Box.

Was definitiv fehlt ist eine Anzeige des Ladezustandes der Power Box. Sie verfügt lediglich über zwei einfache Anzeigen, eine für das Laden des Akkus und eine die leuchtet wenn die Box eingeschaltet ist.

Das Solar-Ladegerät

Die beiden Solar-Panels sind fest mit dem Rucksack vernäht und können nicht ohne weiteres entfernt werden. Sie sind wasserresistent und wiegen zusammen 240 Gramm. Nach einigen Test scheinen die Solarfelder bei günstigen Wetterverhältnissen den Akku recht gut zu laden. Aufgrund mangelnder Anzeige des Ladezustandes der Power Box ist es mir allerdings nicht möglich genauere Angaben zur Leistungsfähigkeit des Solar-Ladegerätes zu machen. Laut Homepage soll der Akku innerhalb von 5-6 Stunden vollständig geladen sein (über den mitgelieferten Netzstecker dauert es gerade mal 3-3,5 Stunden), was schon sehr schnell wäre.

Fazit

Der Akku hat mich in Verbindung mit den Solarfeldern überzeugt. Die Leistungsfähigkeit ist ganz akzeptabel. Bei der Power Box fehlt mir allerdings eine genaue Anzeige die mich über den Ladezustand des Akkus informiert.
Der Rucksack ist definitiv nicht für anspruchsvolle Aufgaben im Outdoor Bereich ausgelegt, dafür ist die Verarbeitung einfach nicht ausreichend gut ausgefallen. Ich sehe den Einsatzbereich eher im Alltag wenn man mal zum Einkaufen geht, oder als Schultasche für Schüler die einen hohen Energiebedarf für iPod, , PSP, u.s.w. haben.

Der Solar-Rucksack kostet knapp 60 Euro und kann über www.solar-rucksack.com bezogen werden.

Powermonkey eXplorer Solar-Ladegerät – Review

6. Juni 2009 von  
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Für meine Reise nach Schweden nächste Woche, sowie für das Pfadfinderlager diesen Sommer, habe ich mir nun den Powermonkey eXplorer, über den ich kürzlich hier berichtet habe, gekauft. Der eXplorer von Powertraveller ist eine Kombination aus (2.200 mAh) und Solar-Ladegerät, mit der man die unterschiedlichsten Geräte wieder aufladen kann.

Powermonkey Powermonkey

Lieferumfang

Wie man auf den Fotos sehen kann ist der Lieferumfang mehr als üppig. Das Set kommt in einer praktischen Tasche und enthält neben dem Powermonkey Akku und dem - ein USB Kabel und einen Wechselstecker zum Laden des Akkus, 9 verschiedene Adapter für die unterschiedlichsten Geräte (iPod, , PSP, …), ein Klettband um das -Ladegerät z.B. am Rucksack zu befestigen, sowie ein kleines Aufbewahrungssäckchen.

Powermonkey Zubehör Powermonkey Anschlüsse

Der Akku

Der erste Ladevorgang des Powermonkey Akkus (90 x 45 x 38 mm bei leichten 83 Gramm) an der Steckdose hat knapp 3 Stunden gedauert. Anschließend habe ich mein iPhone 3G (weniger als 20% Batterieladung) über den iPod Adapter am Akku aufgeladen. Der Vorgang hat gerade mal 1,5 Stunden gedauert bis das iPhone wieder vollständig geladen war. Dabei zeigt mir der Akku des eXplorers immer noch 4 von 7 Balken beim Ladezustand an. Im Klartext heisst das also, dass ich mein Handy auf einer Tour wohl 2x vollständig wieder aufladen kann.

Das Solar-Ladegerät

Das handliche Solar-Panel (110 x 70 x 10 mm bei 82 Gramm) kann zum Laden des Powermonkey Akkus genutzt werden, oder man läd das leere Gerät direkt über das Panel auf. Eine grüne Status-LED zeigt an, ob das Sonnenlicht zum Erzeugen von Energie ausreicht. Eine rote LED am Akku gibt Auskunft ob dieser auch tatsächlich geladen wird. Leider fiel die Sonne heute eher feucht in Strömen vom Himmel, so dass ein Testen der Solar-Panels bisher nicht möglich war. Laut Hersteller sollen 6 Stunden Sonnenlicht reichen um den Powermonkey Akku zu einem Drittel zu laden.

Fazit

Lädt man den Akku des Powermonkey eXplorers vor der Reise zuhause vollständig auf, so hat man schon mal jede Menge Reserve-Energie für die Tour dabei, und das bei einem recht günstigen Gewicht. Das Solar-Panel gibt einem zusätzlich die Möglichkeit den Akku während der Reise umweltfreundlich nachzuladen, wobei ich allerdings etwas skeptisch über dessen Leistungfähigkeit bin. Aber das muss erst mal ein Praxis-Test bei ausreichendem Sonnenschein zeigen.

Für rund 60 (habe ich bei eBay UK gezahlt) bis 70 Euro (z.B. bei Amazon.de) erhält man eine handliche und leichte Power-Reserve für seine elektronischen Geräte, inklusive sehr viel Zubehör. Vom Akku bin ich schon mal sehr begeistert! Ob das Solar-Panel auch so überzeugen kann, wird sich noch zeigen.

Powermonkey eXplorer Solar-Ladegerät

31. März 2009 von  
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Ich bin schon seit einigen Jahren auf der Suche nach einem - für und iPod, wobei ich das Teil eigentlich nur einmal im Jahr bei unserem Pfadfinder Sommerlager oder einer Trekking Tour abseits jeder Zivilisation, nutzen würde. Mit dem Powermonkey eXplorer von Powertraveller habe ich wieder ein interessantes Gerät entdeckt, welches besonders für den Outdoor Bereich geeignet ist.

Powermonkey eXplorer

Der Powermonkey eXplorer besteht zum einen aus einem (2.200 mAh) über den man, dank der zahlreichen Adapter, von iPod über Handy bis hin zur Spielkonsole, alles aufladen kann, zum anderen aus einem Solar-Panel mit dem man den selbst wieder aufladen kann. Den recht kompakten (90 x 45 x 38 mm)  und leichten (83 g) kann man vor Reisebeginn zu Hause bequem über die Steckdose (in 3,5 Stunden) aufladen. Powertraveller liefert hier auch gleich einen Wechselstecker mit, welcher in über 150 Ländern eingesetzt werden kann. Alternativ kann der auch über USB an einem PC oder Laptop (in 6 Stunden) aufgeladen werden.

Das ebenfalls recht handliche Solar-Panel (110 x 70 x 10 mm bei 82 g) kann zum Laden des Powermonkey Akkus genutzt werden, oder man läd das leere Gerät direkt über das Panel auf. Laut Hersteller reichen 6 Stunden Sonnenlicht um den Powermonkey Akku zu einem Drittel zu laden. Eine Status-LED gibt dabei Auskunft über die Solar-Leistung (je nachdem wie stark die Sonne scheint). Je heller die LED leuchtet um so effizienter wird der Akku geladen.

Eine Ladung des Akkus reicht, laut Powertraveller, für 96 Stunden Standby bei einem Handy, 40 Stunden bei einem iPod, oder 5 Stunden Spielzeit bei einer Konsole. Das LCD-Display informiert über die aktuelle Akku- und die Ladekapazität.

Was den Powermonkey eXplorer besonders Outdoor-tauglich macht, ist zum einen die gummierte Oberfläche womit beide Geräte gut in der Hand liegen und geschützt sind, zum anderen ist er Wasser-resistent (eine IP Schutzart ist allerdings nicht angegeben).

Mit gut 80 Euro ist der Powermonkey eXplorer sicherlich kein Schnäppchen, bedenkt man aber den üppigen Lieferumfang (siehe Foto + Aufbewahrungstasche) so ist der Preis durchaus angemessen. Über Amazon kann man das Gerät ausserdem schon für rund 60 Euro erstehen.

Hat von euch schon jemand Erfahrungen mit Solar-Ladegeräten sammeln können?

(gefunden bei neuerdings.com)