Neue Outdoorkameras von Panasonic und Olympus
5. Februar 2010 von Sven
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Es ist schon erstaunlich wie viele Outdoor taugliche Digitalkameras derzeit auf den Markt kommen. Kürzlich haben nun wieder Panasonic und Olympus die Nachfolger ihrer robustesten Kamera Serien vorgestellt.
Panasonic Lumix DMC-FT2
Panasonic präsentiert mit der Lumix DMC-Ft2 das Nachfolgemodell der Lumix DMC-FT1. Kommen wir also gleich zu den Neuerungen im Detail :
- Stoßgeschützt bis zu einer Fallhöhe von 2m (FT1 nur 1,5m)
- Wasserdicht bis 10m (FT1 nur 3m)
- Kältetauglich bis -10° C
- 14,1 Megapixel (FT1 nur 12,1 Megapixel)
- Power-OIS-Bildstabilisator, der “doppelt so effektiv wie sein Vorgänger arbeitet”
- 6,9 cm LC-Display (FT1 nur 6,7 cm)
Wie man sieht bietet die FT2 nicht wirklich neue Features, sondern wurde im Detail und ihren Nehmerqualitäten beim harten Outdoor Einsatz verbessert. Das Datenblatt der Lumix DMC-FT2 gibt alle weiteren Auskünfte über deren technischen Eigenschaften.
Die unverbindliche Preisempfehlung liegt wie beim Vorgänger Modell bei 399 Euro und soll ab März erhältlich sein.
Olympus µ TOUGH-8010 und µ TOUGH-6020
Auch Olympus hat seiner µ TOUGH Serie ein Facelift verpasst. Kommen wir auch hier gleich zu den Unterschieden im Vergleich mit den Vorgängermodellen.
Olympus µ TOUGH-8010
Der Vorgänger der Olympus µ TOUGH-8010 ist die µ TOUGH-8000 welche ich selbst besitze. Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick :
- 14 Megapixel (8000 nur 12 Megapixel)
- 5-fach optischer Zoom (8000 nur 3,6-fach)
- HD (720p) Video Aufnahme (8000 nur 640×480 PIxel)
- 2 GB großer interner Speicher (die 8000 hat gar keinen)
Was die Stoßfestigkeit (2m Fallhöhe), Wasserdichtigkeit (10m), Bruch- und Frostsicherheit (-10° C) betrifft, so gibt es keine Unterschiede zum Vorgänger.
Olympus µ TOUGH-6020
Die Olympus µ TOUGH-6020 bietet im Prinzip die gleichen Eigenschaften wie das 8010er Modell, unterscheidet sich allerdings in der Robustheit.
Unterschiede zum Vorgängermodell :
- 14 Megapixel (6010 nur 12 Megapixel)
- 5-fach optischer Zoom (6010 nur 3,6-fach)
- HD (720p) Video Aufnahme (6010 nur 640×480 PIxel)
- 2 GB großer interner Speicher (die 6010 hat gar keinen)
Unterschiede zur 8010 :
- Stoßfest bis zu einer Fallhöhe von 1,5 m (2m bei der 8010)
- Wasserdicht bis 5 m Tiefe (10m bei der 8010, nur 3m beim Vorgängermodell)
- Kein integriertes Manometer
Die Olympus µ TOUGH-8010 und µ TOUGH-6020 stehen ab März 2010 zum Preis von 399 Euro bzw. 319 Euro (UVP) in den Läden.
Update : Alle Kameras sind nun (z.B. bei Amazon.de) erhältlich.
- Panasonic Lumix DMC-FT 2 für unter 350 Euro
- Olympus Mju-TOUGH-8010 für unter 340 Euro
- Olympus Mju-TOUGH-6020 für knapp 290 Euro
Tipps zur Fotografie auf Wintertouren
15. Dezember 2009 von Sven
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Dies ist ein Gastbeitrag von Martin Hülle, der sonst in seinem Blog über Fotografie berichtet, und Redakteur des Online-Reisemagazins StadtLandFlucht ist.
Die Temperaturen fallen, Schnee liegt in der Luft. Passend zum kalendarischen Winteranfang, der nur noch wenige Tage entfernt ist, hat das Wetter ein Einsehen. Das triste verregnete „Novemberwetter“ weicht endlich knackig-kalten Tagen, die auch die Hoffnung auf weiße Weihnachten schüren. Vielen wird dabei richtig warm ums Herz, wenn sie an bevorstehende Touren in die verschneite Winterwunderwelt denken. Wer den funkelnden Schnee, Nordlichter am Nachthimmel oder die Freunde bei einer Schneeschuhwanderung fotografieren möchte, der sollte sich allerdings ein paar Gedanken dazu machen, welche Auswirkungen die eisigen Temperaturen auf die Fotoausrüstung haben können.

Ein Rückblick: In den ersten Jahren des noch immer jungen dritten Jahrtausends, nahm ich auf Wintertouren noch immer eine rein mechanische und natürlich analoge Kamera mit. Nur der eingebaute Belichtungsmesser benötigte eine kleine Batterie – zur Not hätte alles auch ohne funktioniert. Scharfstellung, Auslösung, Filmtransport. Ich hatte die Befürchtung, dass eine mit Elektronik voll gestopfte Kamera Temperaturen jenseits der minus 20 Grad nicht verkraften würde. Später steckte ich anstelle der altertümlichen Nikon FM2 eine zwar immer noch analoge, nun aber immerhin schon mit batterieabhängiger Technik ausgestattete F100 ins Gepäck. Auf einer Skitour über die norwegische Hardangervidda bewährte sich die Kamera auch bei bitterkalten Minusgraden. Lithium-Batterien hielten den Fotoapparat bei Laune und auch die Elektronik machte keine Mucken. Als ich dann im Frühjahr 2006 zu meiner ersten Grönland Expedition aufbrach, bei der ein Online-Tagebuch direkt vom Inlandeis mit digitalen Bildern gefüttert werden sollte, war es an der Zeit endgültig alle Bedenken über Bord zu werfen und mit High-Tech durch und durch in den Kampf zu ziehen. Wochenlange Minusgrade, Schneefall, Sturm. Dazu die Notwendigkeit, Batterien und Akkus über ein Solar Panel wieder aufladen zu müssen. Wie bedenkenlos verrichtete noch die alte Mechanikkamera ihren Dienst. Die Vorzüge des moderneren Geräts, seiner besseren Ausstattung und der digitalen Bilder, lag jedoch auf der Hand.
Mittlerweile hat sich gezeigt, dass auch modernste digitale Kameras selbst extreme Bedingungen schadlos überstehen und hervorragende Bildergebnisse liefern. Und auch zu Zeiten der Mechanik war es ja nicht so, als hätte man einfach drauflos fotografieren können, ohne einige Dinge zu beachten. Ich erinnere mich noch genau daran, wie sich bei dem Versuch einer Winterüberquerung des Jostedalsbreen in Norwegen Mitte der Neunziger Jahre, Kondensfeuchtigkeit zwischen den Linsen im Objektiv festgesetzt hatte. Unachtsamkeit war schuld daran und es dauerte eine kleine Ewigkeit, bis wieder klare Sicht herrschte und ich weiter fotografieren konnte.

Um ein ungetrübtes Fotografieerlebnis selbst bei wochenlangen Skitouren in abgeschiedener Winterlandschaft und bei Temperaturen weit unterhalb des Gefrierpunktes zu gewährleisten, sollten die nachfolgenden Tipps beherzigt werden. Damit alle Wintererlebnisse ohne Ausfälle auf den Chip gebannt werden können.
Die Energieversorgung
Die Akkus von DSLR-Kameras spenden selbst bei hohen Minusgraden erstaunlich viel Energie. Natürlich sind sie schneller erschöpft, als bei sommerlichen Temperaturen. Kompaktkameras mit ihren kleineren Akkus leiden stärker unter dem Einfluss der Kälte. Den Tipp, den Akku heraus zu nehmen, in der Hosentasche warm zu halten und erst bei Bedarf in die Kamera zu stecken, kann man getrost vergessen. Wer will schon die Handschuhe ablegen und mit zunehmend steifer werdenden Fingern den Akkufachdeckel öffnen, um den warmen Akku einzulegen? Das macht man nur, wenn es unbedingt sein muss, aber nicht für jedes Foto. Der eingelegte Akku wird also unter der Kälte leiden. Bei den Ersatzakkus macht es allerdings Sinn, diese an einem warmen Ort (Hosentasche, Innentasche der Jacke) zu verstauen, um ihr Potenzial bis zum Einsatz in der Kamera auf hohem Niveau zu halten.
Mehr Leistung gegenüber den Standard-Kameraakkus bieten meiner Erfahrung nach AA Lithium-Batterien bzw. die hervorragenden Sanyo eneloop Akkus. Wer die Möglichkeit hat, sollte an seiner DSLR einen Hochformatgriff nutzen, der den Einsatz von AA Batterien und Akkus zulässt. Auch wenn dadurch das Gewicht der Kamera steigt, es sind einfach erheblich mehr Auslösungen pro Ladung möglich.

Ist man viele Tage oder gar mehrere Wochen unterwegs, ohne Zugriff auf Steckdosen und die einfache Möglichkeit die Akkus wieder aufladen zu können, muss man entweder eine ausreichende Menge an Akkus bzw. Batterien mitnehmen, oder auf andere Art und Weise den Akkus neues Leben einhauchen. Bewährt hat sich die Kraft der Sonne. Mit leistungsstarken Solar Panels (z.B. von Off-Grid-Systems) ist man autark. Dabei lädt das Solar Panel die Kameraakkus nicht direkt, sondern es speist eine Art „Zwischenakku“, mit dem nachfolgend dann ein Ladegerät betrieben werden kann (z.B. ein Digi Charger von Annsmann). Auf dem Wege können nahezu alle handelsüblichen Spezialakkus und AA/AAA Akkus aufgeladen werden.
Klar ist natürlich, dass unnötige Energieverschwendung beim Fotografieren vermieden werden sollte. Vor allem der interne Blitz oder die Bildkontrolle auf dem Kameramonitor gilt als Stromfresser. Wird es eng mit der Energieversorgung, spart auch das Abschalten des Autofokus ein paar Körner.
Das Kondensproblem
Dramatischer als ein leerer Akku kann sich das Aufwärmen der Kamera gestalten. Nach einem längeren Einsatz in der Kälte ist besondere Vorsicht geboten. Betritt man mit der kalten Kamera einen wärmeren Ort – dabei ist es gleichgültig, ob es sich um eine beheizte Berghütte oder auch nur um ein etwas weniger kaltes Zeltinnere handelt -, dann kondensiert die Luftfeuchtigkeit aus der wärmeren Umgebungsluft an der Kamera und am Objektiv. Für den, der gerne mit Weichzeichner fotografiert, ist ein Schleier auf der Linse vielleicht willkommen, für alle anderen ein Ärgernis, das weitere fotografische Ambitionen vorübergehend auf Eis legt. Vom Gehäuse lässt sich Feuchtigkeit noch gut abwischen. Ein beschlagenes Objektiv ist schon schwieriger davon zu befreien. Am besten legt man die Kamera zur Seite und wartet, bis wieder klarer Durchblick herrscht. Wegwischen mit Synthetiktüchern führt oft zu Schlieren. Besser ist ein Baumwolllappen (wie auch bei Regentropfen). Ist es sehr kalt, gefriert das kondensierte Wasser als Eispanzer an der Kamera und auf den Linsen.
Richtig unangenehm wird es, wenn kondensierendes Wasser in die Kamera oder in das Objektiv eindringt. Besonders bei Zoomobjektiven ist nach einem Temperaturwechsel Vorsicht geboten, da durch das Zoomen wärmere Luft ins Objektivinnere gepumpt werden kann.

Behutsames Aufwärmen der Fotoausrüstung ist also sehr wichtig. Dabei ist es hilfreich, Kamera samt Objektiv vor dem Betreten eines wärmeren Raumes in ein geschlossenes Behältnis zu stecken. Eine Plastiktüte ist dafür schon ausreichend. Die wärmere Luft kondensiert dann außen an der Tüte und nicht an der Kamera. Diese sollte danach aber weiterhin langsam und noch immer verschlossen aufgewärmt werden. Steckt die Ausrüstung in einer gut gepolsterten Fototasche, so muss man bedenken, dass die Tasche hervorragend isoliert und auch nach langer Zeit in der warmen Stube Kamera und Objektive darin noch immer saukalt sein können! Also: Ein langsames Schritt für Schritt Aufwärmen ist nötig.
Einen Vorteil hat die Kälte jedoch: Der Sensor wird gekühlt, wodurch sich das Bildrauschen reduziert.
Die Belichtung
Aber nicht nur die Kälte fordert den Fotografen heraus. Eine Winterlandschaft korrekt belichtet zu verewigen, ist schwieriger als Palmen am Strand aufzunehmen. Bei älteren Kameras, die noch nicht über solch ausgeklügelte Belichtungsmesssysteme verfügten, wie es bei den heutigen Modellen der Fall ist, gestaltete sich die Belichtungseinstellung bei einer monochromen Schneelandschaft häufig sehr schwierig. Eine Belichtungsreihe war oftmals letzte Hilfe. Eine Digitalkamera bietet den großen Vorteil, immer direkt auf dem Monitor kontrollieren zu können, ob die Belichtung stimmt. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Belichtungsmessung bei Sonnenschein und blauem Himmel sehr treffsicher arbeitet. Bei trüber Wetterlage hingegen ist meistens eine Korrektur nötig. Die Kamera tendiert dann zu einer zu knappen Belichtung, die über die Belichtungskorrektur schon bei der Aufnahme korrigiert werden sollte. Einen Standardwert gibt es aber auch hier nicht. Meist liegt die optimale Korrektur jedoch bei etwa +1.

Hinzu kommt, dass die Aufnahmen bei schlechter Wetterlage fast immer sehr kontrastarm aufgezeichnet werden. Hier gilt es, dem schon über die Kontrasteinstellungen in der Kamera entgegen zu wirken (was dann aber heißen würde, je nach Aufnahmesituation die Einstellungen verändern zu müssen), oder die Kontrastoptimierungen nachträglich im Bildbearbeitungsprogramm vorzunehmen. Hier empfiehlt es sich besonders im RAW-Format zu fotografieren. Nur so stehen die umfangreichsten Möglichkeiten für die Nachbearbeitung zur Verfügung, ohne Verluste in der Bildqualität hinnehmen zu müssen.
Eine Wintertour stellt in nahezu allen Bereichen höhere Anforderungen als eine Sommerunternehmung – die Fotografie ist dabei keine Ausnahme. Wie löst Ihr das Kälteproblem im Winter? Welche Erfahrungen habt Ihr schon gemacht?
Über den Autor
Martin Hülle ist Fotograf, Autor und leidenschaftlicher Eiswanderer. Wochenlange Skitouren führten ihn durch viele Regionen Skandinaviens. Nach Gletschertouren in Norwegen und auf Island hat er darüber hinaus bereits zweimal das grönländische Inlandeis von Ost nach West überquert. In seinem Blog berichtet er über die Fotografie, das Reisen und Expeditionen. Zudem ist Martin Hülle Redakteur des Online-Reisemagazins StadtLandFlucht.
Casio Exilim EX-G1 Outdoor Kamera
23. November 2009 von Sven
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Casio präsentiert mit der Exilim EX-G1 eine besonders flache Outdoor Kamera für den Einsatz unter härtesten Bedingungen. Wie in dieser Klasse mittlerweile üblich ist die Kamera natürlich stoßfest, wasserdicht bis 3 Meter Tiefe nach IPX8 Schutzart (Schutz gegen dauerndes Untertauchen), staubgeschützt nach IP6X (kein Staubeintritt), sowie kälteresistent bis -10°C.
Zu den technischen Eigenschaften :
- Stoß- und Schlagfest bis zu einer Fallhöhe von 2,13 m
- Wasserdicht bis zu 3 m
- Staubdicht
- Kälteresistent bis -10 °C
- 12,1 Millionen Effektivpixel
- 3fach optischer Zoom
- 6,4 cm (2,5 Zoll) TFT-Farbdisplay
- Gewicht ca. 154g (inkl. Batterie und Speicherkarte)
Der lächerlich kleine interne Speicher von 35,7 MB kann mit microSD Speicherkarten erweitert werden. Interessant sind die beiden abnehmbaren Protektoren, welche der Kamera neben zusätzlichem Schutz, auch noch so einen “tactical Look” geben :) Insgesamt finde ich das Design der Exilim EX-G1 wirklich sehr interessant und gelungen. Auch das Gewicht von nur 154g ist für eine Outdoor Kamera hervorragend.
Verfügbar ist die neue Outdoor Kamera von Casio ab Januar 2010. Der Verkaufspreis für die Exilim EX-G1 wird voraussichtlich bei 349 Euro liegen.
Ein erstes detailliertes Preview gibt es bei Digitalkamera.de. Weitere Informationen findet ihr auf der Homepage von Casio.
Update : Die Casio Exilim EX-G1 ist mittlerweile für rund 325 Euro bei Amazon.de erhältlich.
Pentax Optio WS80 Outdoor Kamera
17. August 2009 von Sven
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Etwas spät zieht nun auch Pentax mit einer Outdoor tauglichen Kamera nach. Die Optio WS80 folgt dem aktuellen Trend der wasserdichten Kompaktkameras, die in jeder Lage noch einsatzbereit sind. Wasserdicht heißt in diesem Fall bis zu 1,5 m für maximal 2 Stunden. Nach IP68 Schutzart ist die Kamera zudem Staubdicht. Außerdem verkraftet sie Temperaturen bis zu frostigen -10°C.

Die Optio WS80 ist mit 91,5 x 59,5 x 22 mm äußerst kompakt und mit 125 g im betriebsbereiten Zustand zudem recht leicht. Zur Ausstattung gehören des weiteren:
- 10 Megapixel CCD
- Bis zu 5facher optischer Zoom
- 2,7 Zoll LCD Monitor mit Antireflexbeschichtung
- Video- und Tonaufzeichnung in HDTV kompatiblen 1.280 x 720 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde
- Panoramafunktion die aus 3 Einzelaufnahmen ein extra breites Bild errechnet
- Gesichtserkennung von bis zu 32 Gesichtern in 0,03 Sekunden, Lächelerkennung und Warnung bei geschlossenen Augen
- Intervall Funktion für Aufnahmeserien in Abständen von 10 Sekunden bis zu 99 Minuten individuell programmierbar
Interessant bei der Pentax Optio WS80 ist vor allem auch der Preis. Bei Amazon kann man die Kamera schon für knapp 260 Euro erstehen.
Gelungene Landschaftsfotos dank HDR
25. Februar 2009 von Sven
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Wer kennt das nicht von seinen Touren Fotos : unterwegs die schöne Landschaft fotografiert, und zuhause stellt man dann fest, dass der Himmel überbelichtet ist, die Berge viel zu dunkel sind, und Details verloren gegangen sind. Abhilfe schafft hier die HDR-Fotografie oder auch High Dynamic Range genannt. Ritchie schildert im Datenschmutz Blog seine ersten Gehversuche in HDR.
Ein HDR Bild besteht aus zwei oder mehreren Fotos, welche mit unterschiedlichen Belichtungen geschossen worden sind, und dann mittels geeigneter Software zu einen neuen Foto zusammensetzt wurde. Hierbei versteht es sich wohl von selbst, dass sich eigentlich nur unbewegte Motive für dir HDR-Fotografie eignen, und man am besten mit einem Stativ arbeitet, da die Bilder vollkommen deckungsgleich sein müssen.
Viele Spiegelreflexkameras unterstützen schon von Haus aus die Möglichkeit Belichtungsreihen anzufertigen, wobei die Kamera z.B. 3 Bilder mit unterschiedlicher Belichtung aufnimmt (siehe Foto unten). Bei den kompakten Digitalkameras, welche in den seltensten Fälle eine HDR Funktion besitzen, muss man die Bilderserie manuell aufnehmen. Dabei muss man peinlichst darauf achten, dass weder die Kamera, noch das Motiv zwischen den Aufnahmen bewegt wird.
Später werden die Bilder dann am PC zu einem (hoffentlich) perfekt belichtetem Foto zusammen gefügt (siehe Foto unten). Wie das mit Photoshop funktioniert, erklärt Ritchie in seinem Beitrag.
Laut Wikipedia gibt es mittlerweile auch HDR-Kameras, welche Bilder mit vollem Dynamikumfang direkt erfassen können. Allerdings bewegt der Preis sich für diese im Bereich von 50.000 US-Dollar (2008), für den Heimgebrauch also eher nicht zu gebrauchen :)
















