Zu Fuß durch den größten Salzsee der Welt

19. November 2012 von  
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Unter einem Survival-Experten stellt man sich jemanden vor, der im Wald lebt, sich aus einer Birke einen Unterschlupf zimmert, Pilze sammelt und mit selbstgeschnitzten Pfeilen kleine Waldtiere erlegt.

Dass Survival viel mehr ist, beweist ein junger Abenteurer: Der „Vivalranger“ Joe Vogel ist Survival-Experte, Autor, Coach und Extremsportler in einem. Er ist zudem diplomierter Biologe. Joe hat schon die spektakulärsten Herausforderungen bestanden, er schwamm 300 Kilometer durch den Rhein, lief zu Fuß durch das Australische Outback, lebte mit den indigenen Ureinwohnern und durchquerte die Negev.

Nach eigener Aussage braucht Joe für seine Unternehmungen nicht viel, nur ein Messer müsse immer dabei sein – und nach Möglichkeit auch der heißgeliebte Kaffee. Für seine neueste war auch Ausrüstung des britischen Outdoor-Spezialisten SealSkinz im Gepäck, die – wie sich später herausstellte – einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen des Projekts leisten sollten.

Durchquerung des größten Salzsees der Erde

Hierbei ging es um die Durchquerung des 10.000 Quadratkilometer großen Salzsees Salar de Uyuni in , dessen Fläche mit einer bis zu 30 Meter dicken Salzkruste bedeckt ist. Der Salar de Uyuni ist der größte der Erde und rund 110 Kilometer breit sowie 140 Kilometer lang.

Im Projektzeitraum März diesen Jahres war die Regenzeit gerade zu Ende gegangen, der See war noch mit knöchel- bis kniehohem Wasser bedeckt. Die aggressive Salzlauge hat auf der Haut sofort zu Entzündungen geführt. Daher trugen die beiden Abenteurer wasserdichte und atmungsaktive Socken und Handschuhe der Firma Sealskinz.

„Die SealSkinz Socken waren für uns eine große Hilfe, wenn nicht sogar ausschlaggebend für die Weiterführung des Projektes. Sie haben die Füße und Hände sehr gut vor blutigen Blasen geschützt und damit ermöglicht, dass wir durchgekommen sind,“ berichtet Joe. „Die Socken waren außerdem äußerst robust. Es gab keinerlei Schäden am Material.“

Aggressive Salzlauge war im Übrigen nicht das Einzige, womit Joe und Kollege Gregor Olenik zu kämpfen hatten. „Nach der Ankunft in La Paz haben wir über eine Woche gebraucht, um Militärkarten des Salars zu besorgen. Außerdem wurde das Ersatzzelt inklusive Gestänge des Hauptzelts während des Gepäcktransports von Cochabamba nach Las Paz entwendet und wir haben es nur mit einigem Nachdruck wieder erhalten“, so Joe.

Aus Ost-West wird Nord-Süd

Die Tour selbst war anspruchsvoll, unter anderem, weil sich das gesamte Gelände auf rund drei- bis fünftausend Höhenmetern befindet. Zudem wurden Joe und Gregor regelmäßig von heftigen Unwettern mit rund zehn Blitzen die Sekunde heimgesucht: „Auf der glatten Ebene wäre ein Direkteinschlag fast sicher gewesen, wenn wir weiter nach Westen gelaufen wären. Deshalb sind wir entgegen der Pläne nach etwa einem Viertel der Strecke nach Norden abgezweigt. So wurde es eine Nord-Süd-Durchquerung. Wir planen aber, nächstes Jahr im März, nach der Regenzeit, nochmal runterzufliegen und die ursprünglich angedachte Ost-West Durchquerung zu vollenden.“

Einen schönen Eindruck über das außergewöhnliche Projekt und die fast mondähnliche Landschaft des Salar de Uyuni gibt es in der Bildgalerie auf Picasa.

Das nächste große Projekt von Joe Vogel ist, neben einem erneuten Versuch im Salar de Uyuni, eine Reise in den Dschungel in Nordthailand.

(PM und Fotos: SealSkinz)

Fjällräven Polar 2013 – Ein arktisches Abenteuer

7. November 2012 von  
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Vom 9. bis zum 13. April 2013 haben gewöhnliche Menschen aus der ganzen Welt wieder die Möglichkeit am Abenteuer ihres Lebens teilzunehmen. ist überzeugt davon, dass jeder an einer arktischen teilnehmen kann, wenn er richtig angeleitet und für die entsprechenden Gegebenheit ausgestattet wird. Deshalb werden 18 Personen aus der ganzen Welt eingeladen, nördlich des Polarkreises an einem Abenteuer über 330 Kilometer teilzunehmen.

Die Teilnehmer werden eigenhändig einen steuern, durch eine spektakuläre Landschaft in einer augenscheinlich unwirtlichen Gegend, über karge Böden und gefrorene Seen, über Berge und durch schneebedeckte Wälder. Kenth Fjellborg, einer von Schwedens erfahrensten Hundeschlittenführern, wird den Teilnehmern beibringen, wie man ein Schlittenhundgespann durch die Wildnis lenkt. Außerdem werden die Teilnehmer während der ganzen Reise von Johan Skullman, Schwedens bekanntestem Outdoorexperten, unterstützt und angeleitet.

Gestartet wird hoch oben an den nordnorwegischen Fjorden im Signaldalen, vier Tage später erreichen die Teilnehmer ihr Ziel, Jukkasjärvi im schwedischen .

Nun öffnet Fjällräven bald das Fenster für Bewerbungen zum Fjällräven Polar 2013. Ab dem 15. November können sich Volljährige für die Teilnahme an diesem Hundeschlitten-Abenteuer im norwegischschwedischen Winter bewerben. Aber Kreativität ist gefragt – nur 20 Startplätze werden international vergeben, insgesamt vier davon in Deutschland.

Im letzten Jahr bewarben sich über 1.000 Menschen aus der ganzen Welt für ein persönlich vielleicht einmaliges Abenteuer – eine 300 km lange Reise vom norwegischen Signaldalen ins schwedische Jukkasjärvi. In diesem Jahr bekommen Musher-Novizen in Deutschland gleich zwei Möglichkeiten, auf den Hundeschlitten aufzusteigen: sowohl auf der Fjällräven-Homepage als auch auf der Website des Globetrotter-Kundenmagazins ‚4-Seasons’ kann man sich bewerben.

Auf der Fjällräven-Homepage beginnt die Bewerbungsfrist am 15. November und endet am 10. Dezember. Per Video oder Foto müssen die Bewerber erklären, warum sie für die Rolle als Musher am besten geeignet sind. Die Entscheidung, ob das überzeugend wirkt, fällt die Mehrheit der Besucher per Abstimmung („Likes“). Der Beitrag mit den meisten Stimmen gewinnt einen Startplatz. Einen weiteren Startplatz vergibt eine Jury aus dem Fjällräven Team.

Auf der 4-Seasons Website ist ab dem 20. November Trainingseifer gefragt: „Wie würdest Du Dich vorbereiten, wenn Deine Teilnahme bereits fest stünde“, lautet die Aufforderung für den reinen Videowettbewerb auf www.4-seasons.de. In einer ersten Runde entscheidet auch hier die Anzahl der Stimmen pro Video. In zweiter Instanz wählt die 4-Seasons-Redaktion die endgültigen Gewinner aus den beliebtesten Videos aus. Ende der Bewerbungsfrist bei Globetrotter ist der 20. Dezember.

Mehr dazu unter www.fjallraven.de und unter www.4-seasons.de.

(PM und Foto: Fjällräven)

Cho Oyu Expedition – Keine weitere Berichterstattung mehr wegen Lawinenunglück

26. September 2012 von  
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Am frühen Sonntagmorgen hat sich am ein tragisches Lawinenunglück ereignet. Das Expeditions-Team um Benedikt Böhm und Sebastian Haag geht es soweit gut – sie wurden von der Lawine glücklicherweise nicht berührt. Sie konnten als Erste am Unglücksort sein, wo zwei Lagerstätten verschüttet wurden, und erste Hilfe leisten.  Mittlerweile ist die Gruppe im Basislager eingetroffen.

Aus gegebenen Anlass haben sie sich dazu entschlossen, die Berichterstattung über ihre am Manaslu abzuschließen.

Bisherige Episoden der Expedition :

Zur Vervollständigung der Berichterstattung liefere ich an dieser Stelle noch die Episoden 7 und 8 nach.

Episode 7 : Planänderung – zurück am Manaslu

Benedikt Böhm, Basti Haag und haben unerwartet ihr Ziel geändert. Das Team ist von Kathmandu direkt nach Sama (3.600 m), dem Ausgangspunkt zum Basecamp des MANASLU (8.163 M) geflogen.

Nachdem die Einreise nach Tibet gesperrt ist, kehren Benedikt Böhm, Basti Haag und Greg Hill an den Manaslu in Nepal zurück. Zurück? Die beiden Extrembergsteiger mussten dort 2007 ihre Speedbegehung aufgrund der Wetterbedingungen abbrechen. Der Manaslu ist mit 8.163 Metern Höhe der achthöchste Berg der Erde, gelegen im Gurka-Himal im Himalaya-Gebirge.

Mit gemischten Gefühlen stehen sie jetzt an alter Stelle – die Anforderungen sind höher als am ursprünglich geplanten Cho Oyu. Denn abgesehen von der größeren Stecke, die vom Basislager bis zum Gipfel zurückzulegen ist, erinnern sich die Speedbergsteiger daran, wie schnell ein Wetterwechsel die Besteigung des 8.163 Meter hohen Berges unmöglich machen kann. Bei einer heiligen, traditionellen Messe bittet das junge Bergsteiger-Team für gute Bedingungen für die Skibesteigung am Manaslu.

In den nächsten Tagen werden sie ihre Ski auspacken und sich weiter akklimatisieren. Böhm: „Der Berg ist wunderschön, wenn man ihn erst zu Gesicht bekommt. 2007 waren wir bereits hier und wurden komplett eingeschneit. Wir brauchen gutes Wetter.“

Episode 8 – Akklimatisation auf Ski & Einzug in Camp 1

Zurück am Manaslu (8.163 m) gewöhnen sich Benedikt Böhm, Sebastian Haag und Greg Hill weiter an die Höhe und ziehen ein auf Camp 1. Zur Akklimatisation starten sie mit Skiern am Basislager auf ca. 5.000 Metern und überwinden beim Aufstieg auf über 6.000 Meter gewaltige Gletscherspalten und Serac-Zonen. Dann überraschen aber die Schneeverhältnisse und das Team zieht perfekte Schwünge im Firn des Achttausenders.

Gestern haben die Extrembergsteiger ihr Camp 1 auf 5.800 Metern installiert, wo sie reservierten Flächen ausweichen mussten – eine neue Situation für Benedikt Böhm, der so was auf einer Expedition noch nicht erlebt hat. Nach den ersten Akklimatisationstagen ist das Team top motiviert – sie sind auf Skiern schnell unterwegs und die täglichen Ausflüge sind die optimale Vorbereitung für die bevorstehende Speed-Besteigung.

Der größte Feind ist das Wetter, das sich am Manaslu rasant ändert. Genau dieses Phänomen dürfen die drei Speedbergsteiger am eigenen Leib erfahren. Noch vor ein paar Tagen prallte die Sonne herunter und jetzt sitzen sie im eingeschneiten Basislager und warten. Es erinnert an die geplante Besteigung des Manaslu vor fünf Jahren, als das Wetter den Aufstieg auf den Gipfel unmöglich machte. Trotz ein paar negativen Erinnerungen an damals freut sich Sebastian Haag wieder hier zu sein: „Der Manaslu ist für mich einfach der schönste Achttausender.“ Mit voller Zuversicht kann das Team auf passende Wetterbedingungen warten, denn dieses Mal haben sie den Segen vom Lama. Außerdem ist Bene Böhm nichts anderes gewöhnt: „Entweder es war saukalt, arschheiß… aber es war nie „comfort“… es war nie angenehm! Ich find`s geil.“

Das GORE-TEX Active Projekt im Detail

Ziel: Besteigung des 8.188 Meter hohen Cho Oyu in Rekordgeschwindigkeit vom Basecamp (5.800m) mit anschließender Skiabfahrt vom Gipfel zurück zum Basecamp (5.800m). Das Team hat sich 24 Stunden als Zeitrahmen gesetzt. Böhm, Haag und Hill nehmen bei ihren Expeditionen weder künstlichen Sauerstoff noch Fremdhilfe in Anspruch. Die richtige Ausrüstung ist für den Erfolg dieses Projektes natürlich maßgeblich: alle drei Athleten werden Jacken mit GORE-TEX Active Laminat tragen. Zudem sind die Skier sind ein wichtiger Teil der Philosophie und Ziel ist, eine durchgehende Skiabfahrt vom Gipfel bis zum Basecamp zu meistern. Kein 8.000er ist objektiv als Skiabfahrt geeignet, aber der Cho Oyu kann mit seinen bis zu 50 Grad steilen Flanken für die erfahrenen Bergsteiger machbar sein.

Daten: 19. August – 02. Oktober 2012

Ablauf: Anreise nach Katmandu/Nepal. Besteigung des 6.461 Meter hohen Mera Peak in Nepal mit anschließender Skiabfahrt zur Akklimatisation. Anschließend Anreise über Nyalam nach Tibet. Aufstieg zum Basecamp (5.800m) des Cho Oyu in Tibet. Route: Gipfelbesteigung über die Nord-West Route der Erstbesteiger. Geplante Speedbesteigung Ende September 2012.

(Quelle: Dynafit / GORE-TEX | Bildmaterial: Baschi Bender | Footage und Film: Greg Hill)

Cho Oyu Expedition – Episode 6 : Mera Peak

7. September 2012 von  
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und Sebastian Haag berichten von den Eindrücken am Gipfel des – dem wunderschönen Skiberg in Nepal, den das Team als Vorgipfel auf ihrer Expedition besteigt.
Die Türen nach Tibet sollen für das gesamte Expeditions-Team allerdings verschlossen bleiben.  Das Ursprüngliche Ziel „“ ist damit gestorben. Spontanität gilt hier als Voraussetzung, denn stattdessen geht es weiter zum nächsten Gipfel, Manaslu (8.156m) von dem das Team weiter berichten wird!

Das Team des Gore-Tex Active Projektes beschreibt ihren Weg zum ersten Gipfel der Expedition. Der Mera Peak in Nepal sollte als Vorgipfel und Akklimatisation helfen bevor es weiter in die 8.000er geht :

Der Regen lässt nun etwas nach und wir brechen zum letzten Hochlager vor dem Gipfel auf. Wir haben uns daran gewöhnt, nur noch unser Gore-Tex Material zu tragen.

Endlich ziehen wir die Skischuhe und Skier an und sind in unserem Element. Das ewige Wandern bzw. Trekking ist nun vorbei und wir bewegen uns auf Schnee. Über einige Spalten geht es zum Hochlager das wir wegen des Schneefalls auf nur 5.400 Meter einrichten. Einigen geht es jetzt relativ bis ziemlich schlecht. Nach einer sehr kurzen Nacht brechen wir um 3 Uhr Morgens auf.  Die Route haben wir am Tag davor bis 5.800m markiert, sodass wir trotz schlechter Sicht den Weg bis dahin finden. Ab nun beginnt ein großes Gletscherfeld welches wir vor dem Aufschwung zum Gipfel wie ein Labyrinth passieren müssen. Es ist stockdunkel und kalt. Basti, Constantin und ich gehen voraus und stehen nun vor dem Gletscherfeld. Ich gehe schließlich voraus und immer wieder in großen Bögen links oder rechts an den teilweise schiffsgroßen Spalten vorbei. Bei Stirnlampen-Licht ist es nicht einfach, den Gipfelkurs zu halten und sich von den Spalten nicht abdrängen zu lassen.

ABER: unglaublich – es reißt auf! Wir sehen zwar im Hintergrund das nächste Gewitter oder Wetterleuchten, doch das zieht an uns vorbei.

Die Sonne vertreibt die letzten Wolken und wir ziehen eine frische Spur durch den kalten frischen Schnee. Wir sind winzige Punkte auf dem riesigen Schneeberg. Perfekt ist seine Neigung für unsere Ski und so stehen wir um kurz nach sechs Uhr Morgens am Südgipfel des Mera Peak und schreiten Fort zum höchsten Punkt, dem Nordgipfel der steil aufschwingt. Von hier aus sehen wir nach uns nach die anderen 13 Freunde auf den Zentralgipfel des Mera Peaks aufsteigen.

Auf 6.476m erreichen wir den Gipfel und erblicken eine einmalige Kulisse vor uns. Die höchsten Berge der Welt bauen sich unwirklich direkt vor uns auf: Everest, Lohtse, Cho Oyu, Kanchenzoenga und viele andere…unglaublich dieses Glück, dass wir genau das eine Wetterfenster erwischen und wirklich alle 16 Expeditionsteilnehmer den Gipfel des Mera Peak erreichen.

Direkt am Gipfel schnallen wir die Skier an. Die ersten Nebelschauer ziehen schnell wieder auf. Es fängt wieder an zu schneien, aber davon lassen wir uns nicht unsere fast 1.500m lange Abfahrt verderben, sondern geben ordentlich Gas.

Der bekannte kanadische Freerider und DYNAFIT Athlet Eric Hjorleifson – auch „Hoji“ genannt – kommt sichtlich zu sich und gibt sich mit Basti Haag ein Rennen durch das Spaltengebiet. , unser kanadischer Kameramann filmt wie ein Profi.

Als wir alle gesund unten ankommen, genießen wir den Augenblick. Wir sind glücklich dabei auch abgekämpft. Unsere nepalesische Küchenmannschaft reicht uns eine Suppe und wir sind uns alle spätestens jetzt bewusst, dass wir einen besonderen Moment am Mera Peak geteilt haben – alle einigermaßen gesund und genau dieses einzige Wetterfenster.

Manaslu statt Cho Oyu

Zurück in Kathmandu trennen wir uns von sechs unserer Freunde und ziehen weiter zum nächsten Gipfel – dem Manaslu (8.156m). Die Türen nach Tibet bleiben für uns verschlossen – Die Chinesen haben komplett dicht gemacht. Das Gerücht hat sich bewahrheitet und das ursprüngliche Ziel „Cho Oyu“ ist somit gestorben.

Mit dem Manaslu haben wir noch eine Rechnung offen. Der Berg ist wunderschön, wenn man ihn erst zu Gesicht bekommt. 2007 waren wir bereits hier und wurden komplett eingeschneit.

Ein Inferno. Wir brauchen gutes Wetter…

Episode 6 der Cho Oyu Dokumentation zeigt Bilder direkt vom Gipfel des Mera Peak :

Weitere Informationen zur Cho Oyu Expedition gibt es auf der Seite von Dynafit.

Bisherige Episoden:

Das GORE-TEX Active Projekt im Detail

Ziel: Besteigung des 8.188 Meter hohen Cho Oyu in Rekordgeschwindigkeit vom Basecamp (5.800m) mit anschließender Skiabfahrt vom Gipfel zurück zum Basecamp (5.800m). Das Team hat sich 24 Stunden als Zeitrahmen gesetzt. Böhm, Haag und Hill nehmen bei ihren Expeditionen weder künstlichen Sauerstoff noch Fremdhilfe in Anspruch. Die richtige Ausrüstung ist für den Erfolg dieses Projektes natürlich maßgeblich: alle drei Athleten werden Jacken mit GORE-TEX Active Laminat tragen. Zudem sind die Skier sind ein wichtiger Teil der Philosophie und Ziel ist, eine durchgehende Skiabfahrt vom Gipfel bis zum Basecamp zu meistern. Kein 8.000er ist objektiv als Skiabfahrt geeignet, aber der Cho Oyu kann mit seinen bis zu 50 Grad steilen Flanken für die erfahrenen Bergsteiger machbar sein.

Daten: 19. August – 02. Oktober 2012

Ablauf: Anreise nach Katmandu/Nepal. Besteigung des 6.461 Meter hohen Mera Peak in Nepal mit anschließender Skiabfahrt zur Akklimatisation. Anschließend Anreise über Nyalam nach Tibet. Aufstieg zum Basecamp (5.800m) des Cho Oyu in Tibet. Route: Gipfelbesteigung über die Nord-West Route der Erstbesteiger. Geplante Speedbesteigung Ende September 2012.

(Quelle: Dynafit / GORE-TEX | Bildmaterial: Baschi Bender. Nepal. Mera Peak | Footage und Film: Greg Hill. Nepal. Mera Peak)

Cho Oyu Expedition – Episode 5 : Trekking zum Mera Peak

5. September 2012 von  
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Benedikt Böhm und Sebastian Haag befinden sich beim Trekking auf dem Weg zum Vorgipfel, dem auf 6.476 Meter Höhe in . Der Weg zum ersten Gipfel, bevor es auf den Cho Oyu geht, stellt sich als Kampf durch den Monsun heraus und es sind so einige Hürden zu überwinden.

Benedikt Böhm, Speedbergsteiger und Expeditionsteilnehmer berichtet aus Nepal:

„Zuletzt hatten wir uns aus Lukla gemeldet. Von dort aus sind wir Richtung Mera Peak zum Trekking und Akklimatisation gestartet. Es hat dabei heftig geregnet mit der Folge, dass wir völlig durchnässt waren und kleine Bergbäche absolut überflutet waren. Um diese zu überqueren, mussten wir Seile spannen und die ganze Mannschaft über die reißenden und oft senkrecht fallenden Wassermassen übersetzen. Dabei hat ein Träger den Halt verloren und die komplette Medizinbox im Wert von 2.500 Euro wurde mitgerissen. Ein Teampartner ist hinterher gesprungen und wurde dabei fast selbst mitgerissen – ein Helfer war gleich zur Stelle. Ein anderer Teilnehmer hat versucht über einen Fluss zu springen. Er ist ausgerutscht, gegen einen Felsen gefallen und wurde weit vom Wasser mitgerissen. Er konnte sich glücklicherweise sicher an Land bringen und ist mit leichten Rippenprellungen noch gut davon gekommen. Für ihn ist die Reise damit leider zu Ende. Unser Teamkollege musste mit einem Helikopter ausgeflogen werden. Nun sind wir nur mehr 16 statt 17 Freunde in der Gruppe auf dem Weg zum Mera Peak der den Vorgipfel zur an den Cho Oyu bildet und als Akklimatisations-Gipfel helfen soll.

Als wir endlich alles – unser Gepäck und uns selbst – über die Flüsse gebracht haben, entdeckten wir Abends bei jedem von uns einen oder mehrere Blutegel. Ich selbst hatte einen voll gesaugten Blutegel am Schienbein – ekelerregend – es blutet lange nach, wenn man diese Schnecken-Tiere entfernt.

Kurz gesagt: Hier ist es wie im Urwald und man kann sich sehr schlecht vorstellen, dass wir bald Skifahren werden! Zusätzlich senkt das schlechte Wetter teilweise die Moral, da alles um einen herum feucht und nass ist. Dennoch nähern wir uns unserem Ziel und wir können den Mera Peak schon deutlich erkennen, wenn die dichten Wolken diesen Mal frei geben.

Eine positive Seite hat das Wetter doch – wir sind völlig alleine. Wir haben noch keinen einzigen Touristen oder Bergsteiger außer uns gesehen. Einige Teilnehmer haben immer wieder mit der Höhe und ihren Auswirkungen zu kämpfen. Wir akklimatisieren entsprechend geduldig, denn nur das macht in der Höhe Sinn.

Basti Haag ist klar der inoffizielle Leiter der 16-köpfigen Gruppe – ob er will oder nicht. Er macht den Job so gut, dass er es einfach ist. Die 16 Skibergsteiger sind alle befreundet. Die meisten kennen sich über DYNAFIT – Athleten, Kunden, Partner, Journalisten, Freunde und Arbeitskollegen. Sechs von uns werden nach dem Mera Peak weiter an den Cho Oyu in Tibet fahren.

Wir riechen jetzt schon den Schnee und schlafen auf 4.200 Meter Höhe. Wir waren bereits auf über 5.000 Meter und haben dort am Mera Peak Bergschrund unsere Ski verstaut.

Morgen geht es über zwei Hochlager zum Gipfel – wenn die Bedingungen passen…“

Episode 5 der Cho Oyu Dokumentation beschreibt die Trekking Tour zum Vorgipfel, dem Mera Peak :

Weitere Informationen zur Cho Oyu Expedition gibt es auf der Seite von Dynafit.

Bisherige Episoden:

Das GORE-TEX Active Projekt im Detail

Ziel: Besteigung des 8.188 Meter hohen Cho Oyu in Rekordgeschwindigkeit vom Basecamp (5.800m) mit anschließender Skiabfahrt vom Gipfel zurück zum Basecamp (5.800m). Das Team hat sich 24 Stunden als Zeitrahmen gesetzt. Böhm, Haag und Hill nehmen bei ihren Expeditionen weder künstlichen Sauerstoff noch Fremdhilfe in Anspruch. Die richtige Ausrüstung ist für den Erfolg dieses Projektes natürlich maßgeblich: alle drei Athleten werden Jacken mit GORE-TEX Active Laminat tragen. Zudem sind die Skier sind ein wichtiger Teil der Philosophie und Ziel ist, eine durchgehende Skiabfahrt vom Gipfel bis zum Basecamp zu meistern. Kein 8.000er ist objektiv als Skiabfahrt geeignet, aber der Cho Oyu kann mit seinen bis zu 50 Grad steilen Flanken für die erfahrenen Bergsteiger machbar sein.

Daten: 19. August – 02. Oktober 2012

Ablauf: Anreise nach Katmandu/Nepal. Besteigung des 6.461 Meter hohen Mera Peak in Nepal mit anschließender Skiabfahrt zur Akklimatisation. Anschließend Anreise über Nyalam nach Tibet. Aufstieg zum Basecamp (5.800m) des Cho Oyu in Tibet. Route: Gipfelbesteigung über die Nord-West Route der Erstbesteiger. Geplante Speedbesteigung Ende September 2012.

(Quelle: Dynafit / GORE-TEX | Bildmaterial: Baschi Bender. Nepal. Mera Peak | Footage und Film: . Nepal. Mera Peak)

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