European Outdoor Film Tour 12/13
Die European Outdoor Film Tour, kurz E.O.F.T., ist das renommierteste Filmevent der europäischen Outdoor-Community und zeigt bereits zum 12. Mal die spannendsten Sport- und Abenteuerfilme des Jahres. Ab 13. Oktober ist die Filmtour wieder in Deutschland unterwegs und am 11.Oktober schon in Luxemburg! Auf dem Tourplan stehen insgesamt über 200 Events in neun Ländern.
Drei Filme stehen bereits fest, unter anderem die Expeditionsdoku „The Crossing“.
„Achsenbruch. Sch…!“ murmelt Chris Bray und schaut betreten auf den Boden. Gerade eben ist er mit seinem Expeditionspartner Clark Carter noch mit vollem Tempo den Hügel heruntergesaust und jetzt liegt ihr Gefährt zerstört am Boden. Das PAC hat vor Victoria Island kapituliert. Sieht fast so aus, als sei die Expedition hier zu Ende. Eigentlich wollten Chris und Clark die ganze Insel überqueren. 1000 Kilometer durch die arktische Tundra: dafür haben sie ihr PAC konstruiert, das Paddleable Amphibious Cart – und bis vor zwei Minuten ist es mit seinen vier überdimensionalen Traktorreifen noch problemlos über Felsbrocken, Eis und durch knietiefen Matsch gerollt. Aber wie soll es jetzt weitergehen? „Wir haben erst mal ein bisschen geschlafen, eine heiße Schokolade getrunken und nachgedacht“, erinnert sich Clark. Dann wurde die kaputte Achse kurzerhand mit einer Handsäge gekürzt „… und nach zehn Stunden ging es endlich weiter“, meint Chris und fügt trocken hinzu: „Ich bin nur froh, dass es nicht gestern im strömenden Regen passiert ist!“
Bleibt nur zu hoffen, dass das PAC auch den Rest der Reise unbeschadet übersteht. Die Kevlarüberzüge der Reifen sehen bereits jetzt sehr mitgenommen aus – obwohl sie aus dem gleichen Material sind wie kugelsichere Westen. Aber auch für dieses Problem werden Chris und Clark hoffentlich eine Lösung finden.
Die beiden australischen Tüftler sind nicht die einzigen Querdenker im Filmprogramm der neuen E.O.F.T. Slackliner Andy Lewis ist mindestens genauso verdreht. Eine Anfrage von Madonna(!), sie als Showact auf ihrer Welttournee zu begleiten, lehnte er ab: „Das ist nicht mein Ding.“ Einen gemeinsamen Auftritt hatten die beiden dann aber doch: in der Halbzeitshow des amerikanischen Superbowls. Doch eigentlich braucht Andy für seine Tricks keine große Bühne.
Der amtierende Weltmeister hat den Rückwärtssalto auf der Slackline erfunden und verzichtet beim Highlining sogar ab und an auf das Sicherungsseil – sowie auf jegliche Bekleidung. Mit nur 26 Jahren gilt er bereits als „Father of Modern Tricklining“ – auch wenn es mit seiner Vorbildfunktion nicht weit her ist. Nicht alles, was Mr. Slackline macht, ist jugendfrei, geschweige denn zur Nachahmung empfohlen… Sein Porträt „Sketchy Andy“ wird auf der E.O.F.T. 12/13 zu sehen sein.
Außerdem im Programm: „The Shapeshifter“. Mit einer Warnfackel am Heck taucht Kajaker Ben Marr das Spiel mit den Elementen in ein völlig neues Licht. Mystische Whitewater-Action, packender Sound: ein visuelles Highlight der E.O.F.T. 12/13!
Den eindrucksvollen Trailer gibt es bereits hier zu sehen :
Besonders freue ich mich, dass die E.O.F.T. nach ihrem luxemburger Debüt im letzten Jahr wieder Halt in meinem Heimatland macht. Diesmal scheint sie auch in einem vernünftig großen Saal in der Rockhal in Esch statt zu finden.
Alle Infos zum Filmprogramm sowie sämtliche Tourtermine gibt es ab Mitte August auf www.eoft.eu.
Outdoor Action in 3D – Das GoPro 3D HERO System im Test
19. April 2012 von Sven
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Man nehme 2 GoPro HD HERO Actionkameras, kombiniere sie mit dem 3D HERO System, und schon kann man seine Outdoor Action auch in 3D aufzeichnen und an passenden Endgeräten abspielen. Die Marketing Agentur welche für GoPro die PR für Deutschland macht, hat mir freundlicherweise zum Testen dieses 3D Systems eine zweite HD HERO 2 sowie das 3D HERO System zur Verfügung gestellt.
Lieferumfang
Das 3D HERO System von GoPro besteht im Wesentlichen aus dem wasserdichten 3D Gehäuse und dem 3D Hero Sync Kabel (die roten Adapter im Foto) welches die Aufnahmen der beiden Kameras synchronisiert. Im umfangreichen Zubehör sind außerdem ein wasserdichter sowie ein offener (“Skeleton”, für bessere Tonaufnahme) Gehäusedeckel, 3 Anaglyphenbrillen, eine Helmhalterung, 2 flache und 2 gekrümmte Montageplatten, sowie diverse Halterungen enthalten.
Wie alle GoPro Produkte kommt auch das 3D HERO System in einer edlen Verpackung daher.
Aufnahme
Die Inbetriebnahme des 3D Systems ist denkbar einfach. Erst muss man beide identischen Kameras (HD Hero 1 oder 2, nicht die 960er Modelle) in den gleichen Aufnahmemodus versetzen, also z.B. 1080p Videomodus mit Weitwinkel Aufnahme. Anschließend setzt man die Kameras einmal richtig herum und einmal um 180° gedreht in das 3D Gehäuse und verbindet beide über das 3D Hero Sync Kabel. Klappe zu, fertig. Für die 3D Aufnahme benötigt man übrigens in jeder Kamera jeweils eine SD Karte.
Das 3D Gehäuse verfügt über insgesamt 3 Aufnahmen für das GoPro eigene Halterungssystem. So kann man die Kamera entweder über die mittlere Aufnahme an einer einzelnen Halterung (z.B. dem GoPro Saugnapf, siehe Foto unten) befestigen, oder, zur besseren Stabilität, über die beiden äußeren Aufnahmen mit entsprechend 2 Halterungen (z.B. 2 gebogene Montageplatten mit GoPro Schnellverschluss zur Befestigung am Helm).
Ist das 3D Gehäuse installiert, schaltet man die Kameras ein und wählt den Aufnahmemodus (Video oder Serienbildfunktion). Mit einem Druck auf den Auslöser wird nun die Aufnahme auf beiden Kameras synchron gestartet.
3D Bearbeitung
Bevor ich zur eigentlichen Bearbeitung des Filmmaterials der GoPro Kameras komme, erst mal eine kurze Erläuterung wie der 3D Effekt bei Bildern und Videos überhaupt erzeugt wird. Dazu ein Auszug aus Wikipedia:
Die räumliche Wahrnehmung des Menschen beruht darauf, dass durch den Abstand der Augen zwei unterschiedliche ebene Bilder auf der Netzhaut zu einem Bild mit einer räumlichen Tiefe zusammengesetzt werden, mit deren Hilfe wir den Vordergrund vom Hintergrund unterscheiden können. de.wikipedia.org/wiki/3D
Ein 3D-Film (dreidimensionaler Film, auch stereoskopischer Film oder Raumfilm) ist ein Film, der dem Zuschauer durch stereoskopische Verfahren ein bewegtes Bild mit dem Eindruck echter räumlicher Tiefe bietet. Beim Film arbeitet man mit zwei Objektiven, die ebenfalls in einem Abstand auseinanderliegen, um so den stereoskopischen Effekt zu ermöglichen. Wird dem Auge jeweils das richtige Bild zugeführt, entsteht ein räumlicher Eindruck. de.wikipedia.org/wiki/3D-Film
Das 3D HERO System macht also nichts anderes als die Umgebung mit zwei leicht versetzten Linsen aufzuzeichnen. So erhält man für eine Aufnahme zwei Filmdateien die sich lediglich durch die Endung “L” (links) bzw. “R” (rechts) im Dateinamen unterscheiden. Um diese Dateien nun zu einem 3D Film zusammen zu fügen, importiert man diese in die kostenlose GoPro Cineform Studio Software und konvertiert sie in ein 3D Bild. Hier kann man zwischen verschiedenen Exportformaten wählen:
- Anaglyph (rot/blau, für die Betrachtung an 2D Fernseher und Bildschirmen mit Anaglyphenbrille)
- Aktiv (für die Betrachtung an 3D Fernseher und Bildschirmen mit 3D-Shutterbrillen)
- Passiv (für die Betrachtung an 3D Fernseher und Bildschirmen mit Polfilterbrillen)
Da ich leider nicht über einen 3D fähigen Fernseher oder Laptopbildschirm verfüge, blieb mir nur die Möglichkeit des Anaglyphen-Verfahren. GoPro liefert hierzu auch gleich die passenden rot/blauen Brillen mit. Die Bildqualität und der 3D Effekt fallen bei diesem Verfahren allerdings recht bescheiden aus. Bei den beiden anderen Verfahren soll die Qualität laut GoPro wohl wesentlich besser sein.
Wie so ein 3D Film aussehen kann zeigt GoPro selbst sehr eindrucksvoll:
Meine Testaufnahmen mit dem 3D HERO System am Auto waren vielleicht nicht wirklich geeignet, da sich der 3D Effekt nicht so extrem ausgeprägt wie in dem obigen GoPro Video zeigte. Ausschlaggebend für einen guten 3D Effekt ist der Abstand zwischen Linse und dem Objekt. Die Straße vor dem Auto sowie die Leitplanken und Bäume an den Seiten sind hier wohl etwas zu weit von der Linse entfernt. Die räumliche Auflösung soll wohl eher vor allem im “Greifbereich” besonders hoch sein.
Fazit
Das GoPro 3D HERO System bietet eine sehr einfache aber effektvolle Lösung um Outdoor Action in hochkarätiger 3D Qualität aufzuzeichnen. Wer bereits über zwei GoPro Kameras verfügt, kann diese für recht günstige 120 Euro in ein 3D System verwandeln und seine Abenteuer zu hause nochmal hautnah miterleben. Wer nur eine oder noch gar keine GoPro HD HERO Kamera besitzt, der muss pro Kamera knapp 350 Euro einplanen.
Für mich persönlich ist das 3D HERO System jetzt weniger interessant, da ich weder über eine zweite GoPro Kamera, noch über einen geeigneten 3D Fernseher verfüge. Und wenn ich ehrlich bin machen die Anaglyphenaufnahmen auf Dauer nur recht wenig Spaß. Das 3D System ist wohl eher für ambitionierte Hobby Filmer oder gar den professionellen Bereich geeignet. Außerdem sollten Aufnahmen vor allem für die spätere Betrachtung mit “echten” 3D Brillen verwendet werden.
Vielleicht gibt es ja bald eine European Outdoor Film Tour oder Reel Rock Film Tour in 3D bei der sicherlich auch mal das GoPro 3D HERO System zum Einsatz gekommen ist …
Wer am Kauf des 3D System oder einer HD HERO Actionkamera von GoPro interessiert ist, dem kann ich übrigens wärmstes den CamForPro Online Shop empfehlen. Hier findet man alles für die GoPro Kamera und der Versand nach Deutschland und Europa erfolgt sehr schnell und schon ab 20 Euro portofrei.
Weitere Informationen zum 3D HERO System und der HD HERO gibt es auf der Seite von GoPro.
Reel Rock Film Tour 2012
Seit 2006 steht die Reel Rock Film Tour für hochkarätige Kletter-, Boulder- und Slacklinefilme, die weltweit bis zu 55.000 Kletterer und Outdoorbegeisterte anzieht. Die Gründer der Tour, Peter Mortimer und Josh Lowell, gehören zu den renommiertesten Kletterfilmproduzenten der Welt und nehmen den Zuschauer förmlich mit an den Fels. Vom 10. Mai bis zum 6. Juli kommt die Reel Rock Film Tour auch nach Deutschland und Österreich.
Anlässlich der diesjährigen Ausgabe verlost das Freiluft Blog 2x 2 Freikarten für einen Termin eurer Wahl.
Das Programm
Ice Revolution
Eiskletterer Will Gadd bezwingt seit 30 Jahren die anspruchvollsten Routen und will gemeinsam mit Tim Emmett seinen Traum wahr machen, die Helmcken Falls, die vierthöchsten Wasserfälle Kanadas zu klettern. Eisklettern mit Überhang ist eine der härtesten Herausforderungen und Will Gadd ist überzeugt, dass dieses revolutionäre Vorhaben seinen Sport auf eine neue Ebene hebt.
Dawn Wall
Tommy Caldwell liebt das Freikletterns an Big Walls. In den letzten zehn Jahren eröffnete er stetig neue Routen am El Capitan und schrieb damit Freikletter-Geschichte. Die Dawn Wall im Yosemity Park widersetzt sich ihm schon seit drei Jahren – standhaft! Gemeinsam mit Boulder Profi Kevin Jorgeson will er es schaffen und die Dawn Wall – die Wand seines Lebens- endlich zu bezwingen.
Race for the Nose
Die Nose im Yosemite National Park ist die berühmteste Speedkletterroute der Welt. Seit 50 Jahren übertrumpfen sich die besten Kletterer der Szene auf diesem Monolith aus massivem Granit. Knapp 1000 Meter steigt Die Nose senkrecht empor und der Rekord liegt bei unter drei Stunden, der jährlich Rivalkämpfen mit sich bringt. Auch Dean Potter und sein Seilpartner Sean Leary riskieren Leib und Leben für ein paar Sekunden, die für ihn einen Weltrekord bedeuten und die Huber Buam vom Sockel stößt.
Seid dabei, wenn Will Gadd und Tim Emmett gefrorene Wasserfälle klettern, Tommy Caldwell die Gefahr an den größten Wände sucht, die neunjährige Boulderin Ashima Shiraishi die kleinsten Griffe am Fels anpackt, und Andy Lewis die Slackline als große Showbühne nutzt.
Cold
In den vergangenen 26 Jahren versuchten die weltbesten Bergsteiger den Gasherbrum II in Pakistan im Winter zu besteigen – und scheiterten. Simone Moro, Denis Urubko und Cory Richards gelingt im Februar 2011 die scheinbar unmögliche Erstbesteigung des 8000ers im Winter. Sie trotzen Temperaturen von -50 Grad und entrinnen nur knapp einer Lawine. Ein Film, der zeigt, dass Erfolg und Leid im alpinen Extremsport ganz knapp beieinander liegen.
Obe & Ashima
Die neunjährige Ashima Shiraishi ist der neue Star am Boulderhimmel. Seit Ex-Kletterprofi Obe Carrion sie trainiert, nimmt sie direkten Kurs auf die vorderen Plätze bei den Jugend-Meisterschaften. Doch Obe Carrion hat noch mehr mit der talentierten Ashima vor, er fährt mit ihr in die texanische Wüste zu den Hueco Tanks. Dort soll sie am natürlichen Fels ihre Grenzen kennenlernen und überschreiten.
Sketchy Andy
Andy Lewis, der skurrilste Slackliner der Welt. Er balanciert solo über die längsten High-Lines und erfindet ständig neue Slackline-Tricks. Höher, schneller, weiter – mit dieser Devise stößt er selbst, aber auch sein Material immer wieder ans Limit. Die Welt unten schaut dabei gebannt zu und das liegt nicht nur an seinen gelegentlich fragwürdigen Outfits.
Termine
Alle Termine in Deutschland und Österreich gibt es auf der Seite der Reel Rock Tour.
Testival
Im Rahmen der Reel Rock Film Tour 2012 findet in sämtlichen Globetrotter-Filial-Städten ein Testival rund ums Thema Klettern und Bouldern statt. Von 14 bis 17 Uhr können die Besucher verschiedenstes Kletterequipment unter fachkundiger Anleitung ausprobieren, sich an einem Boulder Fun Cup beteiligen, ihre ersten Versuche auf der Slackline wagen und am Ende des Tages vielleicht sogar den Hauptpreis mit nach Hause nehmen: ein Klettertag einem Globetrotter-Experten – natürlich nicht in der Halle, sondern draußen! Auf jedem Testival wird ein Boulder- oder Kletter-Profi anwesend sein und vor Beginn der Filmvorführung einen kleinen Vortrag halten.
Gewinnspiel
Das Freiluft Blog verlost 2x 2 Tickets für einen Termin eurer Wahl. Mitmachen ist ganz einfach, schreibt einen Kommentar unter diesem Beitrag mit eurer Wunschlocation und ihr erhaltet ein Los für die Ziehung. Durch folgende Aktionen erhaltet ihr jeweils ein zusätzliches Los:
- Setzt folgenden Tweet auf eurem Twitter Account : “Gewinne 2 Tickets für die Reel Rock Film Tour 2012 bei @freiluftblog – http://j.mp/reel-rock”
- Teile das Gewinnspiel bei Facebook
- Teile das Gewinnspiel bei Google+
Verlinkt eure Tweets und Postings am besten in euren Kommentar, damit wir sofort sehen wer wie viele Lose erhält.
Teilnahmeschluss ist Sonntag der 21. April um 12:00 Uhr. Der Gewinner wird in der darauf folgenden Woche bekannt gegeben.
HEAVEN & HELL – Filmdokumentation über den GORE-TEX Transalpine-Run
Der GORE-TEX Transalpine-Run gilt als eine der größten Herausforderungen für Trail- und Bergläufer. In 8 Tagen überqueren 300 Zweier-Teams aus der ganzen Welt jeweils Anfang September den Alpenhauptkamm und legen dabei täglich über 30 Kilometer und zirka 2000 Höhenmeter zurück. Die Filmemacher Miriam Jakobs und Gerhard Schick haben zwei dieser Teams während des Laufevents begleitet und eine 60 minütige Dokumentation darüber gedreht.
„HEAVEN & HELL“ zeigt aus Sicht der beiden Teams in eindrucksvollen Bildern und emotionalen Geschichten die Faszination des GORE-TEX Transalpine-Run in allen Facetten: die Strapazen der langen An- und Abstiege, der Kampf mit Hitze, Regen und Kälte, aber auch die Magie der Berge, der Spaß beim Laufen auf wunderschönen Bergpfaden oder der Flair eines internationalen Events mit Läufern aus über 25 Ländern.
Neben den großartigen Aufnahmen sind es vor allem die persönlichen Momente, die „HEAVEN & HELL“ auszeichnen: der Kampf mit sich selbst und dem Teampartner, das Ausloten der eigenen Grenzen, der permanente Wechsel von Glücksgefühlen und Niedergeschlagenheit, von Begeisterung und Erschöpfung oder gar Schmerzen, von lachen und weinen – all jene Intensität, die nur ein mehrtägiger Teamwettbewerb mit sich bringen kann und den GORE-TEX Transalpine-Run so einzigartig machen.
Die Premiere zu „HEAVEN & HELL“ fand vor kurzem am 4. Februar 2012 im Rahmen des „ECCO Indoor Trail“ in der Dortmunder Westfalenhalle statt. Anschließend geht der Film auf Roadshow, Termine sind ab Mitte Februar zu finden.
Der GORE-TEX Transalpine-Run 2012 findet übrigens vom 1. bis 8. September statt. Die Route führt dieses Jahr von Ruhpolding nach Sexten.
Andreas Kieling – Mein Leben mit wilden Tieren
Andreas Kieling hat als Tierfilmer neue Maßstäbe gesetzt: Keiner kam wilden Tieren wie Grizzly-Bären, Salzwasserkrokodilen, giftigen Waranen, Wüstenelefanten, Berggorillas aber auch einheimischen Wildschweinen so nahe wie er. Keinem gelang es so, das Vertrauen dieser Tiere zu gewinnen, um wirklich einzigartige Aufnahmen mit nach Hause zu bringen, die vorher noch keinem anderen Tierfilmer gelungen waren.
In seiner ersten Multivisions-Show zeigt Andreas Kieling nun in 24 Städten vom 25. Januar bis 29. Februar 2012 seine bewegendsten Momente mit wilden Tieren in aller Welt. Er berichtet von seinen Erlebnissen aus 20 Jahren Tierfilmproduktion und kommentiert live, wie es zu diesen atemberaubenden Aufnahmen kam, wie man die Aktivitäten und Reaktionen der Wildtiere richtig liest und warum die Filmaufnahmen eines Kampfes zweier brünftiger Wildschwein-Eber in der Eifel für Andreas die gefährlichsten Tieraufnahmen überhaupt waren.
Nicht zu kurz kommen sehr persönliche Schilderungen, wie Andreas schon als Sechsjähriger erste Tierfotos in Thüringen machte, als Sechzehnjähriger spektakulär aus der DDR flüchtete, um seinen Träumen von Abenteuer und Wildnis näher zu kommen und wie er dann auf seiner 1.400 km langen Sommer-Wanderung auf dem ehemaligen Grenzstreifen zwischen BRD und DDR seine wilde Heimat Deutschland wiederentdeckt.
Das Programm der Multivisions-Show umfasst ca. 2 Stunden mit einer ca. 15minütigen Pause. Nach der Show steht Andreas Kieling für Fragen und zum Signieren von Büchern zur Verfügung.
Tickets zu Preisen von 20, 25 und 30 Euro (inklusive Gebühren) gibt es online über www.eventim.de oder an allen CTS-Vorverkaufsstellen.
Vielleicht sollte ich am 22. Februar mal in Trier vorbei schauen, liegt ja quasi direkt vor der Haustür :)
Alle Tourtermine und Programm-Infos findet man auf www.kieling-tour.de.
Über Andreas Kieling
Andreas Kieling, 1959 im thüringischen Gotha geboren, floh 1976 als Sechzehnjähriger aus der DDR. Er reiste durch Grönland, fuhr mit dem Mountainbike durch den Himalaja, arbeitete als Seemann und Förster. Seit 1990 bereist Kieling als Naturfotograf und Dokumentarfilmer die Welt. Für ihn sind Abenteuer nicht Selbstzweck; sie dienen ihm dazu, das Leben in der Wildnis zu dokumentieren und davon zu lernen, ohne die eigenen Grenzen zu vergessen.
Heute ist Andreas Kieling einer der bekanntesten deutschen Tierfilmer; seine Filme wurden vielfach preisgekrönt. Vor allem den großen Grizzlys kam er bei seiner Arbeit besonders nahe. Kaum jemand hat soviel Zeit mit den braunen Riesen verbracht und ist mit den Gewohnheiten und Eigenarten so vertraut wie er. Als im Sommer 2006 Braunbär Bruno Deutschland in Atem hielt, war Andreas Kieling als Bärenexperte vielfach in den Medien.
Mehrere Monate im Jahr ist er auf Expeditionen und Drehreisen rund um den Globus unterwegs, vorwiegend in den dünn besiedelten Gegenden Alaskas. Die restliche Zeit lebt Andreas Kieling mit seiner Familie auf einem Bauernhof in der Eifel.
Er veröffentlichte Reportagen und Aufnahmen in zahlreichen Tageszeitungen sowie großen Magazinen wie Geo und Stern. Seine Filme werden weltweit über National Geographic Channel ausgestrahlt. Dem deutschen Publikum ist er u.a. durch die ZDF-Serie Terra X: Kieling – Expeditionen zu den Letzten ihrer Art bekannt. Für den ARD Dreiteiler Abenteuer Erde – Yukon River wurde er mit dem Panda Award, dem Oscar des Tierfilms ausgezeichnet.
(PM und Fotos: www.kieling-tour.de)

























