Dolomiten – Panorama vertikal

21. Oktober 2010 von  
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Mit “ – Panorama vertikal” präsentiert der Tyrolia Verlag einen weiteren interessanten Bildband. Die vertikalen Panoramen des Schweizer Fotografen Ulrich Ackermann werfen einen neuen, unverbrauchten Blick auf die Architektur eines einzigartigen Gebirges, gepaart mit einer landeskundlichen Einführung der Südtiroler Autorin und Publizistin Ingrid Runggaldier Moroder.

Ulrich Ackermann / Ingrid Runggaldier Moroder
Dolomiten
Panorama vertikal

Das Weltnaturerbe aus der Luft

112 Seiten, 103 ganzseitige farb. Abb.
22 x 38 cm, gebunden mit Schutzumschlag
Tyrolia-Verlag, Innsbruck-Wien 2010
ISBN 978-3-7022-3085-2
29,95 € / SFr. 43,50

Die Dolomiten von Kopf bis Fuß
Außergewöhnliche Perspektiven im exklusiven Hochformat

Le Corbusier bezeichnete die Dolomiten einst als „das schönste Bauwerk der Welt“. Die ungewöhnlichen vertikalen Panoramen des Schweizer Fotografen Ulrich Ackermann eröffnen einen neuen, unverbrauchten Blick auf die Architektur dieses einzigartigen Gebirges, das seit Sommer 2009 über weite Teile zum UNESCO-Weltnaturerbe zählt.

Ackermann ersetzt den klassischen weiten Panoramablick durch die radikale Verwendung der  Panoramakamera im Hochformat. Kombiniert mit der Vogelperspektive, verleiht dies den Ansichten große räumliche Tiefe und Höhe. Es entstehen Bilder, die mit den bisherigen Sehgewohnheiten brechen. Dabei scheint diese Art der Fotografie wie für die Dolomiten geschaffen zu sein: Kaum einer anderen Berglandschaft ist die Vertikalität so zu eigen wie diesem Gebirge mit seinem unmittelbaren Nebeneinander von blühenden Almen, steilen Karen und himmelragenden Zacken, Türmen und Zinnen.
Dem Bildteil vorangestellt ist eine landeskundliche Einführung der Südtiroler Autorin Ingrid Runggaldier Moroder.

Der Fotograf

ULRICH ACKERMANN, geb. 1947, lebt in Konolfingen/Kanton Bern in der Schweiz. Der gelernte Fotograf mit Schwerpunkt Natur- und Landschaftsfotografie veröffentlichte zahlreiche Fotoreportagen in internationalen Magazinen, mehrere Kalender und Bildbände. Seine innovative vertikale Panorama-Sichtweise findet auch international Beachtung. Mehr unter www.fotolangformat.ch

Die Autorin

INGRID RUNGGALDIER MORODER, geb. 1963, aus Gröden lebt heute mit ihrer Familie in Bozen. Sie arbeitet als Übersetzerin ins Ladinische und als freie Publizistin. Sieist Mitglied des Organisationskomitees des Internationalen Bergfilmfestivals von Trient, Kulturreferentin des Alpenverein-Südtirol, Mitbegründerin und Mitherausgeberin der ladinischen Frauenzeitschrift GANA. La Usc dles Ladines.

Das kann auch bereits bei Amazon vorbestellen werden. Einen Auszug aus dem Buch findet man auf der Seite des Tyrolia Verlags.

Das Freiluft Blog verlost ein Exemplar

Der Tyrolia Verlag hat dem Freiluft Blog freundlicherweise auch ein Exemplar von “Dolomiten – Panorama vertikal” zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Jeder der bis zum Mittwoch (27.10.2010) 23:59 Uhr einen Kommentar hier im Beitrag abgegeben hat, nimmt automatisch an der Verlosung Teil. Der Gewinner wird dann am Donnerstag veröffentlicht. Viel Glück allen Teilnehmern!

Ihr dürft natürlich gleichzeitig auch an der aktuellen Verlosung des Buchs “Tirol – Land in den Bergen” teilnehmen.

Tirol – Land in den Bergen

20. Oktober 2010 von  
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Der österreichische Buchverlag Tyrolia präsentiert mit “Tirol – Land in den Bergen” einen modernen Bildband der einen Einblick in die elementaren Schönheiten Tirols erlaubt und  viel Wissenswertes zu Geschichte, Kultur und den Eigenarten seiner Bewohner liefert.

Bernd Ritschel / Susanne Schaber
Tirol
Land in den Bergen

Ein Porträt mit Bildern von Bernd Ritschel und Texten von Susanne Schaber

256 Seiten, 164 großformatige farb. Abb,
25,5 x 32,5 cm, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-7022-3084-5
€ 49,00 / SFr. 76,90

Sehen, was wesentlich ist

Endlose Bergketten mit vergletscherten Gipfeln und verwitterten Zinnen und Zinken aus Fels, saftig grüne Almwiesen, Flüsse, in denen das Wasser perlt. Städte mit langer Geschichte, Bergwerke, uralte Bauernhöfe: die vielen Seiten von Tirol. Faszinierend und doch auch schwer zu fassen. Oft genug verschwindet das Land im Schatten der Klischees.

Bernd Ritschel und Susanne Schaber suchen neue Wege. Ihr Buch setzt sich dem Wesen Tirols auf die Spur, jenseits der festgefahrenen Bilder. Die folgen den Felsen, Gipfeln und Bergen, dem Wasser und den Flüssen, den Wiesen und Wäldern, dem Schnee und dem Eis: Die zeigt uns das Land, wo es elementar ist.
Die Texte begegnen den Menschen, ihren Lebenslinien und damit ihrer Kultur und Geschichte. Tirol zeigt seine vielen Gesichter: die imposanten und doch auch fragilen Landstriche, den Alltag und die Perspektiven seiner Bewohner.
Ein Bildband, der im Heute wurzelt. Er öffnet den Blick. Und lässt dieses Land lustvoll auf unausgetretenen Pfaden neu erkunden.

Tipp: Der große Tirol-Bildband der Extraklasse

  • Einzigartige Landschaftsfotografie, großartig in Szene gesetzt
  • Unverbrauchte Sprache, zeitgemäße Zugänge jenseits von Folklore und Kitsch
  • Erstklassige Druckqualität

Der Fotograf

BERND RITSCHEL wurde 1963 im oberbayerischen Wolfratshausen geboren und lebt heute in Kochel am See. Der international renommierte Fotograf veröffentlichte zwanzig Bildbände (z. B. Ötztaler oder Zillertaler ), ein Foto-Lehrbuch, Kalender, hält Vorträge und Foto- Wokshops. Seit mehr als zwei Jahrzehnten liegt ein Schwerpunkt seiner Arbeit in Tirol. Mehr unter www.lightwalk.de

Die Autorin

SUSANNE SCHABER wurde 1961 in Innsbruck geboren, hat dort studiert und lebt heute als Literaturkritikerin und Reiseschriftstellerin in Wien. Zahlreiche Ausstellungen und Bücher, darunter zahlreiche Veröffentlichen gemeinsam mit Cees Nooteboom (Suhrkamp) und in der Reihe Picus-Lesereisen, u. a. Herr Hofer und sein Hosenträger – Tiroler Gratwanderungen.

Das Buch kann auch bereits bei Amazon bestellen werden. Einen Auszug aus dem Buch “Tirol – Land in den Bergen” kann man auf der Tyrolia Seite einsehen.

Das Freiluft Blog verlost ein Exemplar

Der Tyrolia Verlag hat dem Freiluft Blog freundlicherweise ein Exemplar von “Tirol – Land in den Bergen” zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Jeder der bis zum kommenden Dienstag (26.10.2010) 23:59 Uhr einen Kommentar hier im Beitrag abgegeben hat, nimmt automatisch an der Verlosung Teil. Der Gewinner wird dann am Mittwoch veröffentlicht. Viel Glück allen Teilnehmern!

Zudem könnt ihr auch an der aktuellen Verlosung des Buchs “Dolomiten – Panorama vertikal” teilnehmen.

Tipps zur Fotografie auf Wintertouren

15. Dezember 2009 von  
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Dies ist ein von Martin Hülle, der sonst in seinem Blog über berichtet, und Redakteur des Online-Reisemagazins StadtLandFlucht ist.

Die Temperaturen fallen, Schnee liegt in der Luft. Passend zum kalendarischen Winteranfang, der nur noch wenige Tage entfernt ist, hat das Wetter ein Einsehen. Das triste verregnete „Novemberwetter“ weicht endlich knackig-kalten Tagen, die auch die Hoffnung auf weiße Weihnachten schüren. Vielen wird dabei richtig warm ums Herz, wenn sie an bevorstehende Touren in die verschneite Winterwunderwelt denken. Wer den funkelnden Schnee, Nordlichter am Nachthimmel oder die Freunde bei einer Schneeschuhwanderung fotografieren möchte, der sollte sich allerdings ein paar Gedanken dazu machen, welche Auswirkungen die eisigen Temperaturen auf die Fotoausrüstung haben können.

Martin Hülle

Ein Rückblick: In den ersten Jahren des noch immer jungen dritten Jahrtausends, nahm ich auf Wintertouren noch immer eine rein mechanische und natürlich analoge Kamera mit. Nur der eingebaute Belichtungsmesser benötigte eine kleine Batterie – zur Not hätte alles auch ohne funktioniert. Scharfstellung, Auslösung, Filmtransport. Ich hatte die Befürchtung, dass eine mit Elektronik voll gestopfte Kamera Temperaturen jenseits der minus 20 Grad nicht verkraften würde. Später steckte ich anstelle der altertümlichen Nikon FM2 eine zwar immer noch analoge, nun aber immerhin schon mit batterieabhängiger Technik ausgestattete F100 ins Gepäck. Auf einer Skitour über die norwegische Hardangervidda bewährte sich die Kamera auch bei bitterkalten Minusgraden. Lithium-Batterien hielten den Fotoapparat bei Laune und auch die Elektronik machte keine Mucken. Als ich dann im Frühjahr 2006 zu meiner ersten Grönland Expedition aufbrach, bei der ein Online-Tagebuch direkt vom Inlandeis mit digitalen Bildern gefüttert werden sollte, war es an der Zeit endgültig alle Bedenken über Bord zu werfen und mit High-Tech durch und durch in den Kampf zu ziehen. Wochenlange Minusgrade, Schneefall, Sturm. Dazu die Notwendigkeit, Batterien und Akkus über ein Solar Panel wieder aufladen zu müssen. Wie bedenkenlos verrichtete noch die alte Mechanikkamera ihren Dienst. Die Vorzüge des moderneren Geräts, seiner besseren Ausstattung und der digitalen Bilder, lag jedoch auf der Hand.

Mittlerweile hat sich gezeigt, dass auch modernste digitale Kameras selbst extreme Bedingungen schadlos überstehen und hervorragende Bildergebnisse liefern. Und auch zu Zeiten der Mechanik war es ja nicht so, als hätte man einfach drauflos fotografieren können, ohne einige Dinge zu beachten. Ich erinnere mich noch genau daran, wie sich bei dem Versuch einer Winterüberquerung des Jostedalsbreen in Norwegen Mitte der Neunziger Jahre, Kondensfeuchtigkeit zwischen den Linsen im Objektiv festgesetzt hatte. Unachtsamkeit war schuld daran und es dauerte eine kleine Ewigkeit, bis wieder klare Sicht herrschte und ich weiter fotografieren konnte.

Martin Hülle

Um ein ungetrübtes Fotografieerlebnis selbst bei wochenlangen Skitouren in abgeschiedener Winterlandschaft und bei Temperaturen weit unterhalb des Gefrierpunktes zu gewährleisten, sollten die nachfolgenden Tipps beherzigt werden. Damit alle Wintererlebnisse ohne Ausfälle auf den Chip gebannt werden können.

Die Energieversorgung

Die Akkus von DSLR-Kameras spenden selbst bei hohen Minusgraden erstaunlich viel Energie. Natürlich sind sie schneller erschöpft, als bei sommerlichen Temperaturen. Kompaktkameras mit ihren kleineren Akkus leiden stärker unter dem Einfluss der Kälte. Den Tipp, den Akku heraus zu nehmen, in der Hosentasche warm zu halten und erst bei Bedarf in die Kamera zu stecken, kann man getrost vergessen. Wer will schon die Handschuhe ablegen und mit zunehmend steifer werdenden Fingern den Akkufachdeckel öffnen, um den warmen Akku einzulegen? Das macht man nur, wenn es unbedingt sein muss, aber nicht für jedes Foto. Der eingelegte Akku wird also unter der Kälte leiden. Bei den Ersatzakkus macht es allerdings Sinn, diese an einem warmen Ort (Hosentasche, Innentasche der Jacke) zu verstauen, um ihr Potenzial bis zum Einsatz in der Kamera auf hohem Niveau zu halten.

Mehr Leistung gegenüber den Standard-Kameraakkus bieten meiner Erfahrung nach AA Lithium-Batterien bzw. die hervorragenden Sanyo eneloop Akkus. Wer die Möglichkeit hat, sollte an seiner DSLR einen Hochformatgriff nutzen, der den Einsatz von AA Batterien und Akkus zulässt. Auch wenn dadurch das Gewicht der Kamera steigt, es sind einfach erheblich mehr Auslösungen pro Ladung möglich.

Martin Hülle

Ist man viele Tage oder gar mehrere Wochen unterwegs, ohne Zugriff auf Steckdosen und die einfache Möglichkeit die Akkus wieder aufladen zu können, muss man entweder eine ausreichende Menge an Akkus bzw. Batterien mitnehmen, oder auf andere Art und Weise den Akkus neues Leben einhauchen. Bewährt hat sich die Kraft der Sonne. Mit leistungsstarken Solar Panels (z.B. von Off-Grid-Systems) ist man autark. Dabei lädt das Solar Panel die Kameraakkus nicht direkt, sondern es speist eine Art „Zwischenakku“, mit dem nachfolgend dann ein Ladegerät betrieben werden kann (z.B. ein Digi Charger von Annsmann). Auf dem Wege können nahezu alle handelsüblichen Spezialakkus und AA/AAA Akkus aufgeladen werden.

Klar ist natürlich, dass unnötige Energieverschwendung beim Fotografieren vermieden werden sollte. Vor allem der interne Blitz oder die Bildkontrolle auf dem Kameramonitor gilt als Stromfresser. Wird es eng mit der Energieversorgung, spart auch das Abschalten des Autofokus ein paar Körner.

Das Kondensproblem

Dramatischer als ein leerer Akku kann sich das Aufwärmen der Kamera gestalten. Nach einem längeren Einsatz in der Kälte ist besondere Vorsicht geboten. Betritt man mit der kalten Kamera einen wärmeren Ort – dabei ist es gleichgültig, ob es sich um eine beheizte Berghütte oder auch nur um ein etwas weniger kaltes Zeltinnere handelt -, dann kondensiert die Luftfeuchtigkeit aus der wärmeren Umgebungsluft an der Kamera und am Objektiv. Für den, der gerne mit Weichzeichner fotografiert, ist ein Schleier auf der Linse vielleicht willkommen, für alle anderen ein Ärgernis, das weitere fotografische Ambitionen vorübergehend auf Eis legt. Vom Gehäuse lässt sich Feuchtigkeit noch gut abwischen. Ein beschlagenes Objektiv ist schon schwieriger davon zu befreien. Am besten legt man die Kamera zur Seite und wartet, bis wieder klarer Durchblick herrscht. Wegwischen mit Synthetiktüchern führt oft zu Schlieren. Besser ist ein Baumwolllappen (wie auch bei Regentropfen). Ist es sehr kalt, gefriert das kondensierte Wasser als Eispanzer an der Kamera und auf den Linsen.

Richtig unangenehm wird es, wenn kondensierendes Wasser in die Kamera oder in das Objektiv eindringt. Besonders bei Zoomobjektiven ist nach einem Temperaturwechsel Vorsicht geboten, da durch das Zoomen wärmere Luft ins Objektivinnere gepumpt werden kann.

Martin Hülle

Behutsames Aufwärmen der Fotoausrüstung ist also sehr wichtig. Dabei ist es hilfreich, Kamera samt Objektiv vor dem Betreten eines wärmeren Raumes in ein geschlossenes Behältnis zu stecken. Eine Plastiktüte ist dafür schon ausreichend. Die wärmere Luft kondensiert dann außen an der Tüte und nicht an der Kamera. Diese sollte danach aber weiterhin langsam und noch immer verschlossen aufgewärmt werden. Steckt die Ausrüstung in einer gut gepolsterten Fototasche, so muss man bedenken, dass die Tasche hervorragend isoliert und auch nach langer Zeit in der warmen Stube Kamera und Objektive darin noch immer saukalt sein können! Also: Ein langsames Schritt für Schritt Aufwärmen ist nötig.

Einen Vorteil hat die Kälte jedoch: Der Sensor wird gekühlt, wodurch sich das Bildrauschen reduziert.

Die Belichtung

Aber nicht nur die Kälte fordert den Fotografen heraus. Eine Winterlandschaft korrekt belichtet zu verewigen, ist schwieriger als Palmen am Strand aufzunehmen. Bei älteren Kameras, die noch nicht über solch ausgeklügelte Belichtungsmesssysteme verfügten, wie es bei den heutigen Modellen der Fall ist, gestaltete sich die Belichtungseinstellung bei einer monochromen Schneelandschaft häufig sehr schwierig. Eine Belichtungsreihe war oftmals letzte Hilfe. Eine Digitalkamera bietet den großen Vorteil, immer direkt auf dem Monitor kontrollieren zu können, ob die Belichtung stimmt. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Belichtungsmessung bei Sonnenschein und blauem Himmel sehr treffsicher arbeitet. Bei trüber Wetterlage hingegen ist meistens eine Korrektur nötig. Die Kamera tendiert dann zu einer zu knappen Belichtung, die über die Belichtungskorrektur schon bei der Aufnahme korrigiert werden sollte. Einen Standardwert gibt es aber auch hier nicht. Meist liegt die optimale Korrektur jedoch bei etwa +1.

Martin Hülle

Hinzu kommt, dass die Aufnahmen bei schlechter Wetterlage fast immer sehr kontrastarm aufgezeichnet werden. Hier gilt es, dem schon über die Kontrasteinstellungen in der Kamera entgegen zu wirken (was dann aber heißen würde, je nach Aufnahmesituation die Einstellungen verändern zu müssen), oder die Kontrastoptimierungen nachträglich im Bildbearbeitungsprogramm vorzunehmen. Hier empfiehlt es sich besonders im RAW-Format zu fotografieren. Nur so stehen die umfangreichsten Möglichkeiten für die Nachbearbeitung zur Verfügung, ohne Verluste in der Bildqualität hinnehmen zu müssen.

Eine Wintertour stellt in nahezu allen Bereichen höhere Anforderungen als eine Sommerunternehmung – die Fotografie ist dabei keine Ausnahme. Wie löst Ihr das Kälteproblem im Winter? Welche Erfahrungen habt Ihr schon gemacht?

Über den Autor

Martin Hülle ist Fotograf, Autor und leidenschaftlicher Eiswanderer. Wochenlange Skitouren führten ihn durch viele Regionen Skandinaviens. Nach Gletschertouren in Norwegen und auf Island hat er darüber hinaus bereits zweimal das grönländische Inlandeis von Ost nach West überquert. In seinem Blog berichtet er über die Fotografie, das Reisen und Expeditionen. Zudem ist Martin Hülle Redakteur des Online-Reisemagazins StadtLandFlucht.

Gelungene Landschaftsfotos dank HDR

25. Februar 2009 von  
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Wer kennt das nicht von seinen Touren Fotos : unterwegs die schöne Landschaft fotografiert, und zuhause stellt man dann fest, dass der Himmel überbelichtet ist, die Berge viel zu dunkel sind, und Details verloren gegangen sind. Abhilfe schafft hier die -Fotografie oder auch High Dynamic Range genannt. Ritchie schildert im Datenschmutz Blog seine ersten Gehversuche in HDR.

HDR Panorama

Ein HDR Bild besteht aus zwei oder mehreren Fotos, welche mit unterschiedlichen Belichtungen geschossen worden sind, und dann mittels geeigneter zu einen neuen Foto zusammensetzt wurde. Hierbei versteht es sich wohl von selbst, dass sich eigentlich nur unbewegte Motive für dir HDR-Fotografie eignen, und man am besten mit einem Stativ arbeitet, da die Bilder vollkommen deckungsgleich sein müssen.

Viele Spiegelreflexkameras unterstützen schon von Haus aus die Möglichkeit Belichtungsreihen anzufertigen, wobei die Kamera z.B. 3 Bilder mit unterschiedlicher Belichtung aufnimmt (siehe Foto unten). Bei den kompakten Digitalkameras, welche in den seltensten Fälle eine HDR Funktion besitzen, muss man die Bilderserie manuell aufnehmen. Dabei muss man peinlichst darauf achten, dass weder die Kamera, noch das Motiv zwischen den Aufnahmen bewegt wird.

HDRI Belichtungsreihe

Später werden die Bilder dann am PC zu einem (hoffentlich) perfekt belichtetem Foto zusammen gefügt (siehe Foto unten). Wie das mit Photoshop funktioniert, erklärt Ritchie in seinem Beitrag.

HDR Belichtungsreihe - Resultat

Laut Wikipedia gibt es mittlerweile auch HDR-Kameras, welche Bilder mit vollem Dynamikumfang direkt erfassen können. Allerdings bewegt der Preis sich für diese im Bereich von 50.000 US-Dollar (2008), für den Heimgebrauch also eher nicht zu gebrauchen :)

Zelte zum Anziehen

27. September 2007 von  
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Dress TentsDress Tents , also wörtlich übersetzt “Zelte zum Anziehen”, ist ein Projekt der amerikanischen Fotografin Robin Lasser. Natürlich sind die zum Teil bizarren -Kleider nicht für einen echten Einsatz gedacht, sondern wurden speziell für dieses einzigartige Foto-Projekt angefertigt. Jedes der -Modelle bezieht sich auf das jeweilige Land und dessen Kultor, wo es zum Fotoshooting aufgestellt wurden. Ein sehr interessantes, aber auch lustiges Projekt, wie ich finde.

Auch die anderen Werke im Portfolio der Künstlerin sind interessant, und sollte man sich nicht entgehen lassen.