Blog Vorstellung #17 : OUTDOORSEITE

7. Oktober 2011 von  
Abgelegt unter Blogs

Die letzte liegt schon einige Monate zurück, Zeit mal wieder das eine oder andere tolle Outdoor Blog hier vorzustellen. Axel’s OUTDOORSEITE verfolge ich schon seit längerem, spätestens seit unserem Treffen beim Meindl Workshop im Rahmen der GORE-TEX Experience in diesem Jahr. Neben Ausrüstungstests, Geocaching und Outdoor Events, schreibt er vor allem auch über die zahlreichen Touren rund um seine Heimat Aachen und insbesondere die schöne Region der . Demnächst wird es wohl auch vermehrt Baby- und Kinder-Outdoor-Content geben ;)

Mittlerweile bloggt Axel nicht mehr ganz alleine, sondern hat sich tatkräftige Unterstützung ins Blog geholt.

Über die Autoren :

Axel Jansen

Axel ist unser Spezialist für Ausrüstung, Wandern, Trekking und Hochtouren. Er rief die Outdoorseite 2008 ins Leben.

Nils Mainz

Erste Erfahrungen bei Trekkingtouren sammelte Nils schon in seiner frühen Jugend bei den Pfadfindern, später startete er dann auch immer mehr private Touren. So konnte er viele wertvolle Erfahrungen sammeln, insbesondere bei mehrwöchigen Touren, die er nun bei uns versucht weiterzuvermitteln.

Lisa Wilke

Lisa hat ihre halbe Kindheit mit Wandern und Skifahren in den Alpen verbracht und arbeitet seit 4 Jahren als Verkäuferin für Outdoorbekleidung – hier hat sie auch ein Auge auf die Entwicklungen für etwas alltäglichere Anwendungen und modische Aspekte.

Felix Haupts

Wurde von seinem Vater früh mit der Lust am Wandern angesteckt. Zusammen wanderten sie unter anderem in den Vogesen und in den französischen Alpen. Zu seinen „Wander-Highlights“ gehören außerdem der Nationalpark Torres del Paine in Chile und die Besteigung des 6088m hohen Huayna Potosi in Bolivien.

Thomas Hübner

Thomas ist gelernter Orthopädietechiker und seit vielen Jahren in den Bergen unterwegs. Vorallem in der Schweiz und auf der Schwäbischen Alb. Über letztere wird er demnächst mehr berichten!

Ein überaus lesenswertes Blog mit toller grafischer Aufmachung und interessanten Autoren. Ich freue mich schon auf den GORE-TEX Blogger Summit in rund einer Woche, wo Axel auch teilnehmen wird. Man sieht sich :)

Speläologie in der “Ste Barbe” Grotte

20. September 2011 von  
Abgelegt unter Featured, Geocaching, Klettern & Bergsteigen

Speläologie (bzw. Speleologie, Höhlenwandern oder auch Caving genannt) stand schon seit einiger Zeit auf meiner Outdoor-ToDo-Liste. Letzte Woche konnte ich nun endlich Ander vom Trekking Blog überreden einen Abstieg in die Ste Barbe (“Heilige Barbara”) Grotte im Mullerthal zu wagen. Drei weitere Freunde, darunter ein Ortskundiger der schon mehrmals in dieser Grotte unterwegs war, begleiteten uns am vergangenen Wochenende. Bei meinen Recherchen zu der Grotte stellte ich zudem fest, dass man nebenbei noch einen 5/5 Earthcache (GC27N1Q) loggen kann.

Schon am Parkplatz unweit vom Eingang 2 der Grotte mussten wir am späten Samstag Morgen feststellen, dass wir an diesem Tag wohl nicht allein unterwegs sein würden. In der Tat scheint die Grotte besonders bei Geocachern sehr beliebt zu sein. Insgesamt sollten wir 11 anderen “Höhlenforschern” begegnen, eine 3er Gruppe war bereits auf dem Rückweg, ein 2er Team startet gleichzeitig mit uns, und auf unserem Rückweg begegneten wir einer weiteren 6 Mann starken Gruppe. Dies führte dann auch unweigerlich zu längeren Staus an diversen Engpässen.

Kommen wir nun aber zur eigentlichen Speläologie Tour. Los ging es wie gesagt am Eingang 2 (siehe Plan “entrée 2″) der Grotte, da Eingang 1 schon vor einer Weile verschüttet wurde. Hier mussten wir auch gleich durch eine enge Spalte geschätzte 10 Meter hinunter, weiter hinab durch einige ähnlich tiefe Schächte, bis wir schließlich in der Region “Tord-Boyau” angelangt waren. Von hier aus ging es über einige besonders enge und etwas kniffelige Stellen weiter zum Abseilpunkt in die Kathedrale, dem Highlight der Tour. Rund 18 Meter geht es hier hinab in den beeindruckenden großen Raum. Die Kathedrale war dann auch der ideale Platz für die Mittagspause.

Anschließend erforschten wir noch die Regionen “Galerie des miroirs” und “Pays des merveilles”, bis hin zum “Reseau sud”, und wieder zurück um auch noch Teile des “Reseau nord” zu erkunden. Hier waren vor allem ein sicherer Tritt, etwas , und Quetschen durch Engpässe gefragt. In der südlichen Region kann man zudem auch interessante Sinterformationen und Tropfsteine beobachten, etwas was man sonst an keiner Stelle der Ste Barbe Grotte findet.

Der Rückweg gestaltete sich ebenso einfach oder schwierig wie der Hinweg. Allerdings verlangte der letzte Anstieg zum Ausgang nochmal alle Kraftreserven. Zum Glück hatten wir zuvor beim Einstieg eine Strickleiter befestigt, welche den Aufstieg etwas erleichterte, allerdings mussten die letzten Meter entlang der glatten Wände so überwunden werden.

Insgesamt waren wir rund 7 Stunden unter Tage, was aber zum Teil auch, wie schon erwähnt, auf das hohe Geocacher Aufkommen und den damit verbundenen “Staus” zurück zu führen war. Wer nur wegen dem Cache runter geht, kann auch in nur 4-5 Stunden wieder oben sein.

Die Fotos unserer Tour gibt es wie immer in der Galerie. Weitere (bessere) Fotos vom Kollegen der seine DSLR Kamera dabei hatte, werden noch folgen.

Zur speziellen Kletterausrüstung wie Seile, Abseilgeräte oder Steigklemmen kann und will ich nichts weiter sagen da ich mich hier einfach nicht wirklich auskenne. Ich denke Ander wird da sicherlich noch mehr dazu schreiben. Deshalb gibt es hier nur meine persönliche Ausrüstungsliste (von den Schuhen bis zum Helm):

  • Alte Wanderstiefel sind für diese Grotte ideal. Sie bieten einen recht guten Halt und stabilisieren den Fuß. Da die Grotte trocken ist, sind Gummistiefel nicht unbedingt notwendig.
  • Ein robuster Overall aus dem Baumarkt (unter Speläologen auch Schlatz genannt) ist bestens geeignet, denn die Kleidung wird am rauen Sandfelsen stark beansprucht.
  • Eine Schicht wärmende Thermounterwäsche (langarmig und langbeinig) reichte bei mir um die ca. 12°C im Innern der Grotte ohne Frösteln zu überstehen.
  • Robuste Handschuhe schützen die Hände vor Abschürfungen.
  • Als Hüftgurt kam mein Edelrid Duke, den die Bergfreunde mir zur Verfügung gestellt hatten, erstmalig zum Einsatz. Dieser war recht bequem und störte nicht weiter in den Engpässen.
  • Meinen Kopf schütze ein Kletterhelm, ebenfalls von Edelrid, bestückt mit der Petzl Tikka XP Stirnlampe. Die Kollegen hatten zum Teil spezielle Steinschlaghelme mit festmontierter Stirnlampe im Einsatz. Unser Höhlenguide (a.k.a. Höllenguide) hatte sogar einen Helm mit Karbidlampe dabei. Genügend Ersatzbatterien sowie Ersatzlampen dürfen bei einer solchen Tour auf keinen Fall fehlen.
  • Ein Schleifsack (ein besonders strapazfähiger wasserdichter Rucksack, den man in Engstellen nachschleifen kann) für unseren Proviant und unser Material wäre sicherlich von Vorteil gewesen. Letztlich mussten aber einfache alte Rucksäcke herhalten.

Ansonsten sollte man alles dabei haben was man z.B. auch bei längeren Wanderung mitführt, wie etwa ausreichend Wasser, Proviant, und ein Erste-Hilfe-Set.

Zur technischen Ausrüstung ist vielleicht noch zu sagen, dass im Fels einige Gewindestangen zum Befestigen von Haken vom G.S.L. (Groupe Spéléologique Luxembourgeois) installiert wurden. Die Größe der Stangen müsste M12 sein, sollte aber vielleicht vorher beim G.S.L. nachgefragt werden. Wir haben die wenigen übrig gebliebenen fest installierten Bohrhaken genutzt, weitere Haken hätten unsere Seile aber sicherlich etwas mehr geschont. Auch das früher installierte Stahlseil am Eingang ist nicht mehr vorhanden. Dieses hätte wahrscheinlich vor allem den Ausstieg etwas erleichtert.

Garmin eTrex-Serie 2011 mit drei neuen Modellen

4. Juni 2011 von  
Abgelegt unter Geocaching, GPS & Navigation

Nach der neuen Montana Serie bringt Garmin nun auch den Nachfolger der beliebten -Serie auf den Markt. Die neue eTrex Serie glänzt ab dem Sommer 2011 mit drei technisch komplett neuen Modellen in einer neuen, sehr frischen Optik.

Die eTrex-Serie von Garmin gehört zu den beliebtesten und meistverkauften -Handgeräten und hat inzwischen fast Kultstatus erreicht. Jetzt hat der Navigationsspezialist die Klassiker komplett überarbeitet. Heraus kamen drei verschiedene Modelle mit einer frischen, aber dennoch eTrex-typischen Optik. Zahlreiche neue Features wie papierloses , mehr Speicherplatz, ANT+ oder 3-Achsen-Kompass lassen die neue eTrex-Serie ab diesem Sommer aber nicht nur optisch in neuem Glanz erstrahlen. Das Wichtigste hat Garmin natürlich beibehalten: Alle drei eTrex-Modelle sind kompakt, leistungsstark und preiswert.

Die eTrex-Reihe kam 1998 auf den Markt und ist heute wohl eine der am weitesten verbreiteten Outdoor-GPS-Geräteserien. Garmin hat sie jetzt komplett überarbeitet und bringt im Sommer 2011 drei neue Modelle auf den Markt. Geblieben sind das bewährte Bedienkonzept, das aber durch eine optimierte Menüführung verbessert wurde, sowie das hervorragende Preis-/Leistungs-Verhältnis (ab 119 Euro UVP). Trotz kompakter Maße und sehr attraktiver Preise sind die drei Neuen leistungsstark wie nie zuvor. Dank unterschiedlicher Ausstattungsmerkmale und Funktionen ist für jeden Einsatz das richtige Gerät dabei.

Das günstigste der drei neuen Modelle, der eTrex 10, ist genau das richtige Gerät für Einsteiger und Minimalisten, die nicht mehr brauchen als die absoluten Basics. Das Graustufen-Display zeigt Wegpunkte, Trackverlauf sowie die eigene Position und informiert zuverlässig über die wichtigsten Daten, wie zurückgelegte Distanz oder Geschwindigkeit.

Mit dem eTrex 20 bietet Garmin ein sehr preisgünstiges Gerät mit Farbdisplay an – der Einstieg in die Welt der mit Karte auf dem Gerät oder als kompaktes Zweitgerät. Das
extrem helle und brillante 2,2-Zoll Display mit einer Auflösung von 128 x 160 Pixeln stellt alle gängigen Vektorkarten (Straße, Topo, Marine) dar, ein moderner Prozessor sorgt für einen schnellen Bildaufbau. Karten können entweder auf den 1,7 GB großen internen Speicher übertragen oder einfach als Speicherkarte in den microSD-Kartenslot eingelegt werden.

Das Top-Gerät der Serie, der eTrex 30, besitzt neben der Ausstattung des eTrex 20 weitere Funktionen: einen neigungsunabhängigen 3-Achsen-Kompass, einen barometrischen Höhenmesser sowie einen drahtlosen Datentransfer von Gerät zu Gerät bzw. von geeignetem Zubehör mit der ANT+ Technologie. Den eTrex 30 könnte man als den „preiswertesten Alleskönner“ bezeichnen.

Für Geocacher dürften die neue eTrex Modelle besonders interessant sein – egal ob Genuss-Dosensucher, T5-Jäger oder Power-Cacher mit Funden im vierstelligen Bereich. Alle Modelle unterstützen jetzt das papierlose Geocaching. Und das robuste Gehäuse macht jedes noch so harte Abenteuer mit.

Die neue eTrex-Serie kommt Ende August zu unverbindlichen Verkaufspreisen von 119 Euro (eTrex 10), 199 Euro (eTrex 20) und 249 Euro (eTrex 30) in den gut sortierten Fachhandel sowie im Garmin Shop. Weitere Informationen gibt es unter www.garmin.de.

Technische Daten

  • Maße und Gewicht:
    - Gehäuse (B x H x T): 5,3 x 9,9 x 3,3 cm
    - Display: transflektiver 2,2-Zoll TFT-Touchscreen (= 5,6 cm Displaydiagonale), 65.000 Farben, 128 x 160 Pixel
    - Gewicht: 142 Gramm (mit Batterien)
  • leistungsstarkes und kontrastreiches Display
  • leistungsstarker Prozessor für schnellen Kartenaufbau
  • Mini USB-Anschluss
  • wasserdicht nach IPX7 (30 Minuten in bis zu 1 m Wassertiefe)
  • Unterstützung von papierlosem Geocaching
  • Batterielaufzeit: bis 25 Stunden (je nach Benutzung)
  • Galileo-fähig
  • eTrex 20 und 30 zusätzlich mit:
    - 1,7 GB freier interner Datenspeicher
    - microSD-Kartenslot
    - Unterstützung von Garmin Vektorkarten (Straße, Topo, BlueChart g2 Marinekarten)
    - Unterstützung von GPI-Daten
  • eTrex 30 zusätzlich mit:
    - neigungsunabhängigem 3-Achsen-Kompass
    - barometrischem Höhenmesser
    - ANT+: drahtloser Datentransfer von Gerät zu Gerät bzw. von geeignetem Zubehör

(Fotos : Garmin)

Mein allererster FTF!

30. Mai 2011 von  
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In Sachen Geocaching ist es beim Team Atoggota (wird auch Zeit mal einen vernünftigen Namen zu wählen) seit einigen Monaten schon recht still geworden. Umso mehr freute ich mich heute meinen allerersten FTF () loggen zu können.

Zusammen mit dem Rätselknacker Danillo hatte ich das auf den ersten Blick etwas konfus anmutende Rätsel schnell geknackt, wobei die zündende Idee diesmal aber von mir ausging :) Prima wenn der Cache dann auch nur 5 Minuten vom Büro entfernt versteckt ist. Zum Glück ließ das Gelände bei der aktuell perfekten Wetterlage den Einsatz meiner nicht wirklich Outdoor-tauglichen Büroschuhe problemlos zu. Nachdem Danillo die Cachebox schnell entdeckt hatte war die Spannung schon groß beim Umblättern der ersten Seite des Logbuchs. Und tatsächlich, ein jungfräuliches Logbuch lag vor uns! Das ist in der städtischen Umgebung in der dieser Cache liegt schon recht ungewöhnlich da besonders engagierte Geocacher auch schon mal gerne frühzeitig das Büro verlassen um ein zu loggen.

Für Danillo war es somit der 191. Logeintrag bei einem Mystery Cache und für mich der erste FTF Eintrag.

Jetzt steht allerdings immer noch der erste T5 Cache (hierzu sollte ich mal was mit Ander ausmachen) und der erste eigene Cache auf meiner “Geocaching-To-Do-Liste” :)

1.157 Geocaches in 24 Stunden geloggt

4. Januar 2011 von  
Abgelegt unter Geocaching

Am 27. September letzten Jahres haben die Geocacher F0t0m0m, Foomanjoo and Ventura_Kids unglaubliche 1.157 Caches an nur einem Tag auf einer in Nevada () geloggt. Das ist für eine 24-Stunden--Tour!

Geschafft haben die 4 (Ventura_Kids ist ein 2er-Team) das überwiegend indem sie den E.T. Highway abgegrast haben. Dabei handelt es sich um eine Serie von 1.000 Drive-In-Caches welche im Mindestabstand entlang eines Highways in den USA gelegt wurden. Insgesamt macht das eine Strecke von über 180 Kilometern.

Wenn ich bedenke, dass man sich in ein Auto setzt (ich bezweifele, dass die Herren die Strecke dabei zu Fuß zurück gelegt haben), eine Strecke von mehr als 180 Kilometer fährt, dabei alle 160 Meter aussteigt und eine kleine Plastikdose sucht um seinen Namen 1.000 mal auf einen Fetzen Papier zu kritzeln, dann finde ich das doch schon irgendwie … naja … bescheuert. Aber das ist halt Geocaching. Irgendwie muss man ja auf über 9.000, 25.000, oder gar 27.000 Finds kommen, wie man es im Profil der 3 Geochachern sehen kann.

Ein Interview mit dem Geocacher Team über ihr “Epic Adventure” gibt es auf Geocaching.com.

Unser Rekord liegt bei gerade mal 13 Caches an einem Tag, aber wir haben ja eh bisher nur “läppische” 133 Finds zu verbuchen. Was sind eure persönlichen “Bestleistungen” beim Geocachen? Oder setzt ihr eher auf Klasse statt Masse?

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