Umweltfreundliches Geocachen
18. Januar 2010 von Sven
Abgelegt unter Featured, Geocaching
Der Deutsche Wanderverband und GARMIN Deutschland haben gemeinsam ein Positionspapier für ein Naturverträgliches Geocaching veröffentlicht. Darin werden einige Hinweise gegeben, die ein
“naturverträgliches Geocaching gewährleisten und ein gemeinsames Miteinander in der Natur möglich machen” :
- Naturschutzgebiete sind für Caches abseits der Wege tabu
- Gesetzlich geschützte Biotope sind kein Ort für Caches
- Baumhöhlen dürfen nicht als Caches genutzt werden
- Höhlen, auch scheinbar von Tieren unbewohnte, werden nicht mit Caches besetzt
- Brut- und Setzzeiten sind besonders sensibel und zu beachten
Dies sind offensichtlich Hinweise die sich in erster Linie an die Cache Owner richten, welche zum Teil bekannt sind und vom Großteil der Cacher auch respektiert werden. Allerdings gibt es auch genügend Caches die in Höhlen liegen oder weit abseits der Wege.

Aber auch die Cache Suchenden können viel zum umweltfreundlichen Geocachen beitragen. Das fängt schon bei den Vorbereitungen an, Stichwort Papierloses Geocaching. Sicherlich reicht es meist nicht einfach die Koordinaten des Caches aufzuschreiben oder im GPS Gerät zu speichern, aber es ist auch recht unsinnig komplette Cache Beschreibungen inklusive Logs aus zu drucken. Dies gilt besonders für einfache Traditionals. Bei Multicaches ist es aber oft von Vorteil die Cache Beschreibung auf Papier dabei zu haben um eventuelle Notizen fest zu halten und Koordinaten von Wegpunkten aus zu rechnen.
Bei Tradi Caches und einfachen Multis hat sich bei mir die Kombination von Garmin Oregon (wegen der genauen Positionierung) und iPhone 3G inklusive Geocaching App (Beschreibung, Spoiler Fotos, Logs, …) sehr gut bewährt. Für besonders “geekige” Geocacher eignet sich auch ein modernes Netbook mit 3G Modem zum Papierlosen Geocachen :)
Bei der Ausrüstung kann man ebenso seinen Beitrag zur Umwelt leisten. So sollte man grundsätzlich nur wiederaufladbare Akkus im GPS Gerät, Taschenlampe, Funkgerät, und allen anderen technischen Geräten verwenden. Zudem kann man z.B. bei seinen Snacks (wenn’s mal wieder länger dauert) auf unnötige Verpackung wie Plastiktüten, Alufolie, oder Frischhaltefolie verzichten und stattdessen auf Plastikdosen (wie passend) zurückgreifen. So geht auch sicherlich kein Müll unterwegs verloren.
Die größten Schäden entstehen sicherlich direkt durch das Verhalten im Gelände. So ist der kürzeste Weg nicht immer der beste. Rücksichtloses Querfeldein-Laufen kann sowohl die Flora schädigen, als auch die Fauna aufschrecken und stören. Außerdem muss man ja nicht immer mit dem (Gelände-) Wagen gleich bis auf 5 Meter an den Cache heran fahren, sondern kann auch mal das Auto an der Straße stehen lassen und die Feld- und Waldwege zu Fuß begehen.
Bei den beliebten T5 Kletter Caches sollte tunlichst darauf geachtet werden keine Bäume unnötig zu schädigen.
Würde jeder Geocacher sich rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst in der Natur verhalten (und ich bin mir sicher, dass der Großteil dies ohnehin tut), dann wird es sicherlich in Zukunft keine Probleme mit Förstern und Umweltschützern geben, und solch ärgerlichen Meldungen blieben uns erspart.
Wer als Geocacher übrigens mal aktiven Umweltschutz betreiben möchte, der sollte an einem sogenannten Cache In Trash Out (CITO) Event teilnehmen. Dieses Jahr ist unter anderem ein weltweites CITO Event für das Wochenende vom 24. und 25. April geplant.
Das neue Geocacher Magazin
2. Januar 2010 von Sven
Abgelegt unter Geocaching
Neues Jahr, neues Geocacher Magazin! Das aktuelle Luxemburger Geocaching Magazin präsentiert sich im neuen Jahr in frischer Optik. Sehr schick muss ich sagen! Auch inhaltlich ist das kostenlose Magazin wieder mit interessanten Artikeln gefüllt. So gibt es diesmal z.B. eine nette Übersicht zum iPhone im Geocaching Einsatz.
Das Magazin kann man kostenlos auf der dazugehörigen Homepage herunterladen. Die aktuelle Ausgabe gibt es direkt hier. Viel Spaß beim Lesen!
Cachen Frauen anders als Männer?
16. Dezember 2009 von Sven
Abgelegt unter Geocaching
Dies ist ein Gastbeitrag von Martina, die sonst auf martinascachenews.wordpress.com bloggt.
Vor einiger Zeit bat mich der liebe Sven darum, einen Gastbeitrag hier im Freiluftblog zu schreiben. Ui, mein erster! Dieser Aufforderung bin ich sehr gerne nachgekommen, da der Freiluftblog der erste war, auf dem ich, ICH, mich auf der Blogroll wiederfand. Wow, war ich stolz. Mein erster Backlink war geboren, lol!
Doch nun endlich zum Thema ;-)
Cachen Frauen anders als Männer?
Spontan, sage ich da doch mal ja.
Männer nähern sich der Thematik eher technisch und Frauen eher intuitiv an. Ich erinnere mich noch daran, wie einer meiner Leser sich mehr als wunderte, dass ich viele meiner Caches, in der Anfangszeit, ohne GPS gefunden habe … Er hätte noch keinen seiner ca. 700 Caches ohne Funktechnik in der Hand gefunden, so sein trockener, doch lustiger Kommentar ;-)

Ich wie gesagt, habe mir, nachdem mein Liebster mich in das Thema GeoCaching „technisch“ eingeführt hat, die ersten ohne digitales Helferlein geschnappt.
Dies wiederum, ist mir allerdings nur gelungen, weil mein Freund mir diverse „Apps“ auf den Rechner installierte. Ein für mich damals sehr nützliches: das „App“ in Google Earth. Damals, ach lang ist es her, konnte man sich z.B. die Stadt Tradis via Satelliten Foto ansehen. Was lag da näher, funklos, die Caches zu bergen, an den Plätzen, an denen Frau so wie so oft vorbeikommt.
Für einen Mann ist das scheinbar nicht so reizvoll. Er bevorzugt die Multi Caches und die Mysteries bei dem ein GPS nicht fehlen darf, denn das Auffinden der nächsten Stationen, geht ohne selbiges nicht.
Mit „langweiligen“ Tradis allerdings, kann er nicht viel anfangen. Auch die T5er, werden meiner Meinung, eher von den Herren, als von den Damen angegangen, zumindest vermute ich das mal frech :-)
Eine Frau hingegen, also ich, mag es lieber ohne großen Aufwand und Tamm Tamm. Mir reichen da auch mal die Tradis, die ich bspw. beim Shoppen einkassieren kann.
Wo unterscheiden wir uns noch?
Betrachtet man die einschlägigen Szene-Foren, wird Frau schnell klar, dass es sich dabei eher um eine reine Männer-Domäne handeln muss. Dort diskutieren die „Cache-Nerds“ nach Herzenslust: Von der neusten GPS-Software bis hin zur Planung aufwendiger GeoCache-Touren, wir dort kein Thema ausgelassen.
Selten, bekomme ich das Gefühl in den Foren, engagieren sich auch Frauen. Und warum nicht? Frauen, behaupte ich mal, finden es langweilig, sich stundenlang und mit vollem Ernst über Neuheiten im Softwaremarkt oder aber über Ausrüstung und korrekter GeoCache-Bekleidung zu unterhalten. Aber jedem das seine! ;-)
Fazit:
Männer cachen anders als Frauen, aber zusammen, sind wir unschlagbar! Selten, dass ich mich beim Cachen mit einem Mann, gelangweilt hätte. Im Gegenteil, gerade dort werden die Unterschiede in der Herangehensweise sehr deutlich, und es ist immer lustig ;-)
Über die Autorin
Martina ist leidenschaftliche GeoCacherin. Darüber berichtet sie auf ihrem Blog Martinas Cache News Weblog und beglückt ihre Leserschaft mit ihren Erlebnissen beim Cachen.
Sind Geocacher asozial?
30. November 2009 von Sven
Abgelegt unter Geocaching
Zugegeben, der Titel mag etwas provokativ sein, aber angesichts solcher Aktionen könnte man sich die Frage schon mal stellen :
Den “Tathergang” könnt ihr aus den Logs des Caches entnehmen. Ich finde es sehr schade wenn Geocacher sich untereinander so beschimpfen. Noch schlimmer ist es wenn dabei, wie in diesem Fall, sogar ein Cache sabotiert wird. Natürlich sind Geocacher im Allgemeinen nicht asozial, aber leider gibt es auch wenige Ausnahmen wie man sieht.
Habt ihr schon mal einen ähnlichen Fall von bewusstem Cache Vandalismus erlebt?
(Gefunden im Forum von Luxembourg Geocacher Talk)
Luxemburg : Deutschland – Die Revange
19. November 2009 von Sven
Abgelegt unter Geocaching
2:1 lautete das Ergebnis des ersten CacheBall Spiels. Luxemburg gewinnt gegen Deutschland! Was für ein Spiel! Da ist es natürlich selbstverständlich, dass die Deutschen nach einer Revanche lechzen.
Bitte was? CacheBall? Das ist ein spezieller Cache, der von dem erfahrenen Geocacher Maacher erfunden wurde. Als Spielfeld dient diesmal die Brücke an der deutsch-luxemburgischen Grenze in Wormeldange. Die Spielregeln sind recht einfach:
Die Cacheball-Nationalmannschaften von Luxemburg und Deutschland (Ihr!) treten erneut gegeneinander an! Ihr versucht Tore zu erzielen, indem Ihr den vor Ort angebrachten Ball (ein magnetischer Nanocache!) jeweils einen großen Geländerpfosten weiterbewegt in Richtung gegnerisches „Tor“. Ziel ist es, den Ball hinter die Torlinie zu bewegen. Die Torlinie ist durch die beiden Laternen auf der jeweiligen Brückenseite deutlich mit “GOAL” gekennzeichnet.
Das Spiel dauert voraussichtlich 90 Tage zuzüglich eventueller Nachspielzeit :) Die Spielregeln wurden etwas angepasst um das Spiel noch einfacher zu gestalten :
- Der Ball darf nur noch einmal von jedem Spieler, also mit dem Found Log, bewegt werden, nicht mehrfach!
- Es gibt keine Torwart-Regelung mehr
- Es wird auf einer Seite gespielt
- Der Nano ist unten an den Pfosten angebracht
- Ihr müßt mindestens 25 Caches gefunden haben
Na da hoffe ich doch wieder auf einen Sieg unserer Nationalmannschaft! Wir sind zwar nie bei einer WM, EM, Championsleague oder sonst irgendeiner bedeutenden Veranstaltung dabei, aber beim CacheBall spielen wir die Deutschen an die Wand ;) Hoffentlich komme ich diesmal auch von der Ersatzbank zum Einsatz auf dem Feld.
Weitere Informationen zum CacheBall gibt es beim Owner des Caches und natürlich auf Geocaching.com.







