Reykjavik Restaurant Tip
Restaurant ist vielleicht etwas übertrieben, man könnte das Sægreifinn wohl eher als urige Hafenkneipe bezeichnen. Als wir das Lokal betraten, waren wir doch schon etwas verwirrt. Sind wir jetzt in einem Laden, einer Kneipe, oder doch einem Restaurant? Man findet zwei grosse Kühlschränke vor, einer mit Getränken, der andere mit verschiedenen frischen Fischspießen. Wir haben uns dann erstmal erklären lassen, dass man sich seine Spieße einfach selbst aussuchen kann und diese dann gebraten und serviert werden.
Man findet unter Anderem Wal (Minkle Whale), Lachs (Salomon), Wels (Catfish), Seeteufel (Angler), u.v.m. im Angebot. Aber auch die Hummersupper sollte man auf jeden Fall probieren. Die Preise sind aber leider Island-typisch sehr hoch. So zahlt man je nach Fisch ca. 7 bis 10 Euro pro Spieß.
Alkohol wird übrigens nicht im Sægreifinn verkauft. Man darf dafür aber sein eigenes Bier mitbringen.
Die Einrichtung im Restaurant ist wirklich klasse. Eine typische Hafenkneipe eben. Man kann bei schönen Wetter aber auch auf der ebenso urigen Terrasse essen.
Jeder der mal einige Tage in Reykjavik verbringt, sollte auch unbedingt im Sægreifinn vorbei schauen. Man findet das Restaurant am Hafen (wo auch sonst?).
Im 7. Himmel mit Therm-a-Rest!
Als mir eine Mitarbeiterin von ihrer Islandreise erzählte, machte sie mich auf die niedrigen Temperaturen in der Nacht aufmerksam. Im Juli, erreichte das Thermometer -1°C. Zunächst dachte ich mir Nichts dabei, doch sie beteuerte, dass es wirklich kalt war. Da Island am nördlichen Polarkreis liegt, ist dies auch nicht weiter verwunderlich. Beim WarmKalt-Gefühl von Mann und Frau gibt es doch wesentliche Unterschiede!
Nun gut… Beim Stöbern in einem Outdoorladen bin ich dann auf die Therm-A-Rest Matte aufmerksm geworden. (Einen warmen Schlafsack besitze ich bereits, so dass ich mich nach einer neuen Matte umschaute.) Der Preis von über 100 EUR gab mir doch zu denken. Eigentlich, war ich doch sehr zufrieden mit meiner 10 EUR Matte aus Schaumstoff. Zum Anderen, war es sicherlich nicht meine letzte Tour…
Nach anfänglichem Zögern, entschied mich dann doch für eine neue Matte, und zwar für die ProLite 4 Regular. Mit 680 g scheint die mir doch etwas schwer zu sein. Das Volumen lässt sich jedoch auf 28×12 cm reduzieren. Eine normale Schaumstoffmatte kann auch bei der Dicke von 3,8 cm nicht mithalten.
Nach unserem Trek in Island, muss ich sagen, dass ich den Kauf nicht bereue. So gut, wie auf der Matte hatte ich bisher noch nicht geschlafen. Das Handling ist super einfach, das “Aufblasen” genauso wie das Zusammenrollen. Ein rundum gutes Produkt.
Vermisste Eiskletterer in Island wahrscheinlich tot
1. September 2007 von Sven
Abgelegt unter Verschiedenes
Zwei Deutsche, die Ende Juli in Island am Gletscher Vatnajökull wanderten, traten am 17. August ihren Rückflug nicht an. Die sofortige Suchaktion, an der sich über mehrere Tage bis zu 200 Rettungskräfte auf Island beteiligten, blieb laut dem Südkurier leider erfolglos. Das Island-Blog berichtete, dass man die Zelte der beiden Vermissten vom Hubschrauber aus entdeckt hatte, und dabei feststellte, dass an Ausrüstung nur die Kletterausrüstung fehlte. So wird vermutet, das die beiden zu einer Tour auf den Gletscher aufgebrochen waren.
Beim Südkurier heisst es weiter :
Von Geologiestudenten wurden vor drei Tagen am Fuß des Vatnajökull-Gletschers zwei Plastiktüten und ein kleiner Tagesrucksack mit Ausrüstungsgegenständen und zwei Büchern über Island in deutscher Sprache gefunden. Wichtigster Fund war jedoch eine Eisschraube mit den Initialen eines der beiden Männer, hieß es in den isländischen Fernsehnachrichten.
Die Polizei in Reykjavik geht davon aus, dass die beiden bei einem Kletterausflug ums Leben gekommen sind. Gewissheit für die Hinterbliebenen gibt es aber leider immer noch nicht.
66° North – Islands Outerwear
28. August 2007 von Sven
Abgelegt unter Bekleidung, Hersteller
Ja ja, 66° Nord das hat was! Dies dachten sicherlich auch die Gründer der einstigen Manufaktur “66° North“. Das Land am nördlichen Polarkreis kann mit Stolz auf die über 80 jährige Erfahrung der Firma zurückblicken. Alles begann im Jahr 1926, die kleine Firma fertigte robuste und widerstandsfähige (Arbeits)kleidung, welche den härtesten Wetterbedingungen trotzen soll, an.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Manufaktur stets weiter, und wurde so in den vergangenen Jahren zu Islands grösstem Outdoorausrüster. Die, in unseren Breitengraden nicht so bekannte, Marke liegt jedenfalls dort mehr als im Trend.
Die erstklassig verarbeiteten Produkte gespickt mit allen Raffinessen werden dann auch zu den gängigen Preisen für Funktionskleidung angeboten. Auch die hiesige Polizei Reykjaviks sowie die Rettungskräfte greifen auf das Know How von “66° North” zurück.
Wieder zurück aus Island
Samstag gegen 22:00 Uhr sind wir wieder in Frankfurt/Hahn gelandet. Mal davon abgesehen, dass Hin- und Rück-Flug Verspätung hatten, muss ich sagen, dass die Flüge mit Iceland Express (die übrigens auch ein sehr interessantes und informatives Blog haben) recht angenehm waren.
Island ist ein großartiges Land, zumal wenn man so viel Glück mit dem Wetter hat wie wir. Die ersten beiden Tage waren eher verregnet und nebelig. Die restlichen Tage hatten wir dann aber bestes Trekking-Wetter : viel Sonne bei Temperaturen von 10 bis 15 Grad, was für isländische Verhältnisse schon recht ungewöhnlich ist.
Unser Programm im Überblick : 4 Tage Trekking auf dem Laugavegur-Trail, mit dem Auto einmal um die Westfjorde, sowie Goldener Ring (Þingvellir, Gullfoss und die Geysire in Haukadalur), Reykjavík, Blaue Lagune. Leider haben wir den Aufstieg auf den Hvannadalshnúkur nicht geschafft, da ich schon von der 4-Tagestour völlig ausgelaugt war. Dies könnte man später aber mal nachholen, zumal Iceland Express ab dem 28. September auch direkt den Flughafen in Luxemburg anfliegt.
Ansonsten gibt es noch zu sagen, dass Island wirklich ein sehr teueres Land ist (selbst für uns Luxemburger). Nur einige Preisbeispiele :
- eine Übernachtung in der Jugendherberge : ca. 30 Euro
- eine Übernachtung auf dem Campingplatz : ca. 10 Euro pro Person
- ein grosses Bier (0,5l) : ca. 7,50 Euro
- ein Auto mieten : ca. 90 Euro pro Tag
- einen Jeep (z.B. Land Rover Defender) mieten : ca. 300 Euro pro Tag
- eine einfache Busfahrt : ca. 3 Euro
- ein Menü bei KFC : ca. 9 Euro
Bilder unseres Island-Aufenthalts gibt es in der neu installierten Galerie. Weitere werden folgen, wenn ich die Fotos von den andern beiden Mitwanderer habe. Dann gibt es auch vielleicht einen netten Zusammenschnitt unserer Suzuki-Island-Rallye-Videos bei YouTube :) In der Zwischenzeit arbeitet Ander, wie ich gerade sehe, bereits am Laugavegur-Logbuch in seinem Blog.
Ich werde später noch ein kleines Review zu meiner Trekking-Ausrüstung schreiben, da ich doch das eine oder andere für die nächste Tour ändern würde.








