Der Rondane-Nationalpark in Norwegen

22. September 2009 von  
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Der Rondane-Nationalpark ist der älteste Nationalpark Norwegens. Er bietet mit zehn Berggipfel die höher als 2.000 m sind, einer faszinierenden Flora und Fauna, einem recht trockenen Klima (nur 500 mm Niederschlag pro Jahr), und zahlreichen Pfaden und Wege, alles was das Trekking-Herz begehrt. Der Norwegische Bergwanderverein (DNT) betreibt zudem im Rondane Nationalpark mehrere Hütten, welche zum Teil bewirtschaftet werden, sowie Verpflegung und Unterkunft für Wanderer bieten. Außerdem kennzeichnet der DNT auch zahlreiche Wanderpfade im Park.

Rondane-Nationalpark

Wer Glück hat, kann im Rondane-Park die letzte Bestände wilder Rentiere (nicht die domestizierten Rentiere der Samen) sehen. Am Randgebiet des Parks kann man außerdem Rehe und Elche beobachten.

Im Rondane-Nationalpark gilt das Jedermannsrecht, ähnlich wie in Schweden, so dass man in fast allen Gebieten frei wandern und zelten kann. Ausnahme bilden hier bewirtschaftete Feldern und die unmittelbare Umgebung der Berghütten. Das Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil muss mindestens 150 Meter vom nächsten Haus oder der nächsten Hütte entfernt aufgestellt werden.

Weitere Informationen zum Rondane-Nationalpark gibt es unter Anderen unter VisitNorway.com und VisitRondane.com. Einen aktuellen Reisebericht mit jeder Menge tollen Fotos findet man im OutdoorSeiten.net Forum. Reise- und Wanderführer findet man bei Amazon.de.

Norwegen kommt auf jeden Fall gleich auf meine “To-Visit” Liste :)

Foto : Wikipedia

Wild campen in Schweden

13. Juli 2009 von  
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Nicht stören, nichts zerstören. So lautet die Grundregel des Allemansrätt, des schwedischen Rechts zum Gemeingebrauch der Natur. In Schwedens freier Natur darf man wandern, Fahrrad fahren, reiten und Ski fahren, wenn dadurch Saaten, Schonungen und dergleichen keinen Schaden nehmen. Man darf jedoch nicht ohne Erlaubnis ein privates Hausgrundstück (der engere Bereich um Wohn- oder Ferienhäuser) queren oder sich darauf aufhalten, denn dies gilt als Hausfriedensbruch.

Wild campen in Schweden

Camping und das Jedermannsrecht

Es ist dem Einzelnen erlaubt, in Schwedens Natur ohne Einwilligung des Grundbesitzers eine  Nacht zu zelten (zwei bis drei Zelte), sofern sich der Standort nicht auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche oder in der Nähe eines Wohn- oder Ferienhauses befindet. Gruppen benötigen zum Lagern und Zelten, wegen der Gefahr für Bodenschäden und sanitären Problemen,  in jedem Fall die Erlaubnis des Grundeigentümers! Will man in Sichtweite eines Hauses zelten oder länger als eine Nacht an einem Standort bleiben, muss man ebenfalls die Erlaubnis des Eigentümers einholen. Besondere Rücksichtnahme ist beim Campen mit Wohnwagen oder Wohnmobil geboten. Am besten nutzt man den hohen Komfort der naturnahen schwedischen Campingplätze, so vermeidet man Konflikte mit Grundeigentümern.
Für Nationalparks und Naturschutzgebiete gelten Sonderregelungen, die das Jedermannsrecht einschränken können.

Lagerfeuer sind nur dann erlaubt, wenn kein Risiko für Flächen- oder Waldbrände besteht. Bei Trockenheit wird ein allgemeines Feuerverbot erlassen. Feuer sollte immer sorgfältig mit Wasser gelöscht werden, bevor man den Lagerplatz verlässt. Sollte sich ein Feuer ausbreiten, haften man allein für den entstandenen Schaden!

Dass man keine Abfälle zurück lassen soll, versteht sich wohl von selbst. Glas, Dosen und Verschlüsse bilden eine Gefahr für Mensch und Tier. Auch können Plastiktüten bei Tieren zu qualvollem Verenden führen, wenn sie mit der Nahrung aufgenommen werden.

Viele weitere Informationen zum Allemansrätt (Baden, Bootfahren, Hunde, Angeln und Jagd, Naturschutz, u.v.m.) findet man unter www.naturvardsverket.se.

Quelle : Brochüre “Erläuterungen zum schwedischen Allemansrätt”
Foto : Martin Björnwall / Norrlandia / www.imagebank.sweden.se