Gasbetriebene Kaffeemaschine BrewFire von PRIMUS

1. September 2010 von  
Abgelegt unter Kochen

Bereits auf der OutDoor Messe konnte ich die erste Gasbetriebene Kaffeemaschine von PRIMUS namens das erste Mal begutachten. Dabei handelt es sich um eine vollwertige -Kaffeemaschine, mit der sich unabhängig vom Stromnetz jederzeit ein frisch gebrühter zubereiten lässt. Zwei unterschiedliche Anschlüsse für den Gasbetrieb garantieren volle Flexibilität. Ein integrierter Piezozünder bietet den gewohnten Komfort mit auf Knopfdruck.

Das Wasser wird dabei über einen gasbetriebenen Brenner erhitzt und zu einem herausnehmbaren metallischen Kaffeefilter geleitet. Die Inbetriebnahme erfolgt kinderleicht mittels elektrischem Piezozünder. Wasser rein, Kaffeepulver rein, einschalten – alles läuft wie von zu Hause gewohnt, nur eben mit . Die doppelwandige Isolierkanne aus Edelstahl mit einer Kapazität von 1,2 Litern hält den Aufguss noch lange Zeit warm. Bei Überhitzung oder bei Erlöschen der Flamme schaltet eine Schutzautomatik das ab.

Mit einem Gewicht von 2,9 kg kann der BrewFire auf dem Zeltplatz, im Wohnwagen, Boot, Wochenendhaus oder auch bei langen Autofahrten zum Einsatz kommen – die nächste Kaffeepause ist nie weit entfernt. Das Gerät ist zugelassen für die Verwendung im Haus und im Freien und funktioniert mit zwei unterschiedlichen Kartuschen: PRIMUS PowerGas mit Normgewinde oder Einweg-Propangasflaschen (mit 1 inch BOM-Anschluss). Eine normale 230 g Kartusche reicht aus für 20 Liter Kaffee.

Ein interessantes System wie ich finde. Die BrewFire Maschine würde bei unserer Pfadfinder Gruppe den Kaffeeaufguss am Lagerfeuer sicherlich um einiges erleichtern, würde aber auch den ursprünglichen Charakter des morgendlichen Kaffee-Rituals etwas trüben.

Der Primus BrewFire kommt im Frühjahr 2011 in den Handel und kostet 179,95 Euro. Weitere Informationen gibt es auf der Website www.primus.se.

Primus Produkte findet man unter anderem bei Bergzeit, Doorout, Globetrotter, OutdoorTrends, und im Tapir Store.

Handpresso – Espresso für unterwegs

16. Januar 2008 von  
Abgelegt unter Gadgets, Kochen

HandpressoIch hatte ja schon mal über eine Espresso Maschine von Relags für unterwegs berichtet. In Island habe ich sie dann zum ersten Mal getestet, und ich muss sagen, für den günstigen Preis macht sie wirklich guten . Nur die Handhabung ist etwas umständlich, zumal wenn das Gehäuse nach der ersten Tasse heiß ist.

Handpresso bietet nun eine etwas anderes System an. Auf den ersten Blick sieht die Handpresso Wild aus wie eine Kreuzung aus Fahrradpumpe und Maschine. Eigentlich ist der Vergleich gar nicht mal so falsch, denn bevor man überhaupt heißes Wasser einfüllt, muss man erstmal pumpen um die Espresso Maschine auf 16 bar zu “laden”. Anschliessend füllt man das heiße Wasser ein, und setzt das E.S.E. Pad (Easy Serving Espresso) ein, und schon hat man eine Tasse feinsten Espresso.
Am einfachsten lässt sich das ausgeklügelte System aber anhand des Videos erklären. Einfach genial, wie ich finde.

Weniger genial ist allerdings der Preis. Stolze 99 Euro soll die Handpresso Wild kosten, eine passende Transporttasche nochmal 20 Euro. Zudem bietet noch anderes spezifisches Zubehör wie Ristretto-Filteraufsatz oder leichte Espresso-Outdoor-Tassen. Hmm … eigentlich würde mich das Teil doch reizen. Ist bestimmt weniger aufwändig als die Maschine von Relags.

Kaufen kann man die Handpresso Wild unter anderem bei Amazon.