Eine neue Outdoor Digitalkamera muss her
11. Juli 2011 von Sven
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Nach nur rund 2,5 Jahren hat meine Olympus µ Tough-8000 Outdoor Kamera nun wohl das zeitliche gesegnet. Nach unserem letzten Urlaub konnte ich noch die Bilder aus dem Erlebnisbad von der Kamera herunterladen, seitdem verweigert sie nun allerdings komplett den Dienst. Einschalten ist nicht mehr. Und das gerade mal knapp 6 Monate nach Ablauf der Garantie.
Im allgemeinen hat mich die Olympus über die Zeit eh nicht wirklich überzeugt. Von Anfang an machte die Batterieanzeige Probleme indem sie einen fast leeren Akku anzeigte obwohl dieser frisch aus dem Ladegerät stammt. Auch das xD Kartenformat an das sich Olympus zum Zeitpunkt des Kaufs immer noch klammerte ist mehr als nervig. Die maximale Kartengröße beträgt 2 GB, die Karten sind teuer, und der Kartenslot meiner Note-/Netbooks konnten das xD Format nicht aufnehmen. Die Bildqualität ging in Ordnung, war Outdoor-Kamera-typisch aber nicht überragend.
Eins hat die Tough-8000 allerdings hervorragend gemacht : Spaß! Bedingt durch das wasserdichte und robuste Gehäuse konnte ich z.B. Fotos beim Rafting oder im Erlebnisbad machen, wo jede herkömmliche Digitalkamera sofort den Dienst quittiert hätte. Und das ist der Grund weshalb nun wieder eine Outdoor Kamera her muss!
Aktuell gibt es einige interessante neue Modelle, wobei die Outdoor Eigenschaften eigentlich immer mehr oder weniger die gleichen sind : wasserdicht bis 10-12 m, stoßfest aus einer Höhe von bis zu 2 m, bruchsicher bis zu einem Gewicht von 100 kg, frostsicher bis -10 °C. Interessanter wird es dann schon bei der weiteren Ausstattung. Derzeit ist ein integriertes GPS Modul zum Geotaggen der Fotos voll im Trend. Hier ist allerdings zu beachten, dass dies zwar ein nettes Feature ist, der GPS Empfänger aber oftmals bis 3 Minuten benötigt um ein Signal zur Positionsbestimmung zu finden. Bei Dauerbetrieb des GPS Empfängers im Standby Betrieb der Kamera (um keine erneute Positionsbestimmung abwarten zu müssen) leert der Akku sich zudem recht schnell.
Worauf ich auch besonders Wert lege, ist ein gutes entspiegeltes Display mit einer hohen Auflösung da den Kompaktkameras oft ein optischer Sucher fehlt. Zudem sollte die Kamera mit SD Speicherkarten funktionieren, was aber mittlerweile eh der Standard bei fast allen Herstellern ist.
Zu meinen Favoriten zählt ausgerechnet wieder eine Olympus Kamera, die neue Olympus Tough TG-810. Aber auch die Panasonic Lumix Tough DMC-FT3 und die Pentax Optio WG-1 GPS machen einen guten Eindruck. Und selbst die schon etwas ältere Casio Exilim EX-G1 die ich bereits selbst für einige Wochen im Gebrauch hatte, ist aufgrund ihrer kompakten Abmessungen (für eine Outdoorkamera) immer noch interessant. Im Moment spricht eigentlich alles für die Olympus. Sie verfügt über GPS, ein großes hochauflösendes Display, sowie einen guten Bildstabilisator, und funktioniert mittlerweile mit SD Speicherkarten. Einzig eine Full HD Video Aufzeichnung vermisse ich (HD würde es aber auch tun). Die Olympus ist preislich auch etwas interessanter als z.B. die Panasonic oder die Pentax. Über die Bildqualität konnte ich mangels Testberichten allerdings noch nichts in Erfahrung bringen.
Ich denke mit meiner Entscheidung werde ich noch bis nach der OutDoor Messe warten, obwohl ich nicht davon ausgehe dort an einem Stand eine Outdoor Kamera begutachten zu können. Hat von euch vielleicht schon einer Erfahrungen mit einer der oben genannten Kameras (oder einer anderen Outdoorkamera) machen können?
Bastler können übrigens meine alte Olympus µ Tough-8000 übrigens bei eBay ab 1 Euro ersteigern ;)
3D Action – Mit GoPro mittendrin statt nur dabei
12. April 2011 von Sven
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GoPro bringt als erster Hersteller im Bereich der Actionkameras ein 3D Set für Jedermann auf den Markt. Klein, robust, vielseitig und in Full HD Qualität – mit dem 3D HERO Set verlegt man Outdoor Action mitten ins Wohnzimmer. Das 3D HERO Set verbindet zwei HD HERO 1080 in einem Unterwassergehäuse, wodurch 3D Videos in jeder erdenklichen Sportart und Perspektive möglich sind. Ob auf dem Mountainbike, Surfbrett, beim Fallschirmspringen oder Wintersport, die Kameras sind immer optimal geschützt und liefern berauschende Bilder in HD Qualität.
Bisher waren 3D Aufnahmen lediglich Kinoprofis mit extrem teurem und unhandlichem Equipment vorbehalten. Mit dem 3D HERO Housing & Sync Cable schafft GoPro Abhilfe und ermöglicht 3D Aufnahmen zum Anfassen und Nachfühlen. Ein Kabelsatz verbindet zwei HD HERO 1080 in einem Dual-Unterwassergehäuse, wodurch das 3D Set genauso flexibel einsetzbar ist wie eine einzelne Kamera. Ob auf dem Board, am Helm, vor der Brust oder direkt am Kicker – egal aus welcher Perspektive man filmt, die 3D Videos bringen das ultimative Actionerlebnis ins heimische Wohnzimmer. Die passende Software zum Bearbeiten findet man ab Verkaufsstart Ende März als kostenlosen Download auf der GoPro Website, das 3D HERO Housing & Sync Cable ist dann für rund 120 Euro im Handel erhältlich.
Die HD HERO 1080 sorgt mit der maximalen Auflösung von 1080p, dem hochempfindlichen Lichtsensor, dem verbesserten Audiosensor für geringeres Rauschen und den umfangreichen Aufnahmemodi für kinotaugliche Bilder in Full HD. Insgesamt 9 Stunden Filmmaterial können mit einer 32GB SDHC Speicherkarte gespeichert werden. Die HD HERO 1080 ist im HD Helmet HERO Set mit diversen Befestigungsmöglichkeiten für knapp 350 Euro im Handel erhältlich.
Wer also die volle Action seiner Outdoor Abenteuer zu Hause auf dem 3D Fernseher betrachten möchte, ist demnach mit dem HD HERO Set (2 Kameras + 3D Set) für etwas mehr als 800 Euro gut bedient.
SUN-SNIPER Kameragurte
5. Januar 2011 von Sven
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Manchmal sind es die einfachen Dinge die einem das Leben erleichtern, so zum Beispiel die Kameragurte von SUN-SNIPER. Im Vergleich zu den gängigen Kompaktkameras wiegen DSLR Kameras, je nach aufgesetztem Objektiv, um ein vielfaches mehr. Da bieten die mitgelieferte Kameragurte meist nur wenig Komfort bei längeren Foto-Touren. Zu kurz, zu dünn, nicht ausreichend gepolstert.
Abhilfe schaffen hier die Gurte von SUN-SNIPER welche ich vor kurzem im Adventskalender von Discover Outdoor entdeckt habe. Aufgrund der Konstruktion ist die Kamera komfortabel zu tragen und dabei trotzdem schnell einsatzbereit. Die Hauptmerkmale des SNIPER-STRAP im Überblick:
- Der im Gurtband integrierte Shock-Absorber fängt Stöße auf und macht das Tragen der Kamera noch komfortabler.
- Die Kamera hängt über dem Po in Hüfthöhe und kann blitzschnell, sicher und sofort auslösebereit gegriffen werden. So findet der Fotograf intuitiv den Handgriff und Auslöser seiner Kamera ohne sein Motiv aus dem Auge zu lassen. Er lässt die Kamera leicht vor das Auge gleiten und erhält Bilder die bisher verloren gingen.
- Durch den neuartigen Rail-way Gurt gleitet der Karabinerhaken wie auf Schienen – ohne großen Reibungswiderstand – am Gurt entlang zum Auge.
- Der diagonal über Schulter und Brust getragene Gurt ist niemals im Weg – auch nicht bei hochformatigen Aufnahmen.
- Das Teleobjektiv kann geschützt durch Menschenmengen und enge Durchgänge getragen werden ohne irgendwo anzustoßen.
- Der SUN-SNIPER-STRAP wird am Stativgewinde der Kamera oder des Objektivs befestigt.
Die Modelle “The Steel” und “The Pro” bieten zudem weitere Vorteile. So ist in beiden Gurten ein Stahlseil eingearbeitet, welches es Dieben unmöglich macht den Kameragurt mit einem Messer zu durchschneiden und die Kamera zu entwenden. Darauf gibt der Hersteller sogar eine Garantie und zahlt bis zu 400 Euro sollte es doch zu einem Diebstahl kommen.
Das Pro Modell verfügt außerdem über eine Kamera/Gurt-Verbindung mit integriertem reibungslosem Edelstahl-Kugellager, das ein leichteres Drehen der Kamera ermöglicht. Diese verkürzt zudem den Abstand zwischen Kamera und Gurt so, dass unerwünschtes Pendeln der Kamera deutlich minimiert wird.
Mit Preisen zwischen 49,00 und 69,00 EUR im SUN-SNIPER Shop (oder etwas günstiger bei Amazon.de) sind die SNIPER-STRAPs nicht wirklich ein Schnäppchen, aber trotzdem sehr interessante Produkte. Besonders die “Steel” und “Pro” Modelle mit dem integrierten Diebstahlschutz geben einem etwas mehr Sicherheit auf Reisen.
Camera Armor – DSLR Kameras schützen
9. Dezember 2010 von Sven
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Eine DSLR Kamera ist aufgrund ihrer Bauform den kompakten Digitalkameras im harten Outdoor Einsatz etwas im Nachteil. Feuchtigkeit, Staub und Stöße sind die größten Feinde einer DSLR. Vor allem die günstigen Einsteigermodelle sind meist nicht besonders abgedichtet, weder Body noch Objektiv. Abhilfe schaffen hier, in einem gewissen Maße, die Schutzhüllen von Camera Armor.
Die Silikon-Schutzhüllen sind individuell auf den jeweiligen DSLR Body maßgefertigt und passen sich somit perfekt an das Gehäuse an. Dabei bleiben alle Bedienungselemente und Steckverbindungen voll funktionsfähig.
Die Basisplatte schützt den Boden der Kamera und verfügt über ein Stativgewinde, so kann auch ein Stativ verwendet werden ohne die Camera Armor Hülle entfernen zu müssen. Auf der Rückseite befindet sich ein zusätzlich integrierter Displayschutz, der bei Bedarf entfernt werden kann.
Zum Schutz des Objektivs wird ein Aufsatz mitgeliefert der an alle gängigen Objektive mit 52 – 77 mm Filter-Gewinde passt. Der sogenannten Lens Armor dient dabei gleichzeitig als Gegenlichtblende. Zudem ist im Lieferumfang eine Schlaufe enthalten mit der man die Objektivkappe am Lens Armor befestigen kann, so dass diese nicht verloren geht.
In einem Camera Armor Set sind jeweils ein Body Armor, ein Lens Armor, ein LCD Schutz und ein Lens Cap Leash enthalten. Das Set ist für ca. 25 bis 35 Euro für alle gängigen DSLR Modelle z.B. bei Amazon.de erhältlich. Weitere Informationen und eine Übersicht der verfügbaren Modelle gibt es unter camera-armor.eu.
Hat von euch Outdoor Fotografen schon jemand Erfahrung mit dem Camera Armor Schutz gemacht?
B-Grip Transport-System für DSLR Kameras
13. Oktober 2010 von Sven
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Wer viel unterwegs mit einer schweren DSLR Kamera fotografiert, der muss entweder permanent in die Kameratasche oder den Rucksack greifen, was eher lästig ist, oder hat nach einigen Stunden Nackenschmerzen wegen dem Schulterriemen. Eine alternative Transport-Möglichkeit bietet hier B-Grip an.
Das recht simple System besteht aus 2 Teilen. An der Kamera wird eine Wechselplatte montiert, so dass man die Kamera schnell am B-Grip Befestigungssystem am Gürtel anbringen und wieder abnehmen kann. Der B-Grip verteilt das Gewicht gleichmäßig am Körper und verhindert so das hin und her Schwenken der Kamera beim Gehen. Wie das in der Praxis aussieht kann man hier im Video sehen :
Wer mit einem Trekkingrucksack unterwegs ist, kann den B-Grip auch am Brustgurt befestigen und ist somit jederzeit bereit für spontane Schnappschüsse.
Der B-Grip eignet sich bis zu einem Gewicht von 8 kg, so dass eigentlich jede Konfiguration der Kamera (Blitz, Teleobjektiv, zusätzlicher Batteriegriff, …) möglich ist. Auch für einen einfachen und sicheren Objektivwechsel lässt sich der B-Grip nutzen.
Ebenfalls im Lieferumfang enthalten: ein Sicherheitsgurt und eine wasserdichte Schutzhülle, so dass die Kamera bei schlechtem Wetter trocken bleibt. Leider ist der B-Grip mit knapp 70 Euro doch recht teuer. Ansonsten finde ich es eine clevere Lösung.
Update : Jetzt übrigens auch über Amazon für unter 60 Euro erhältlich.




















