Deuter Kid Comfort III im Test

12. Oktober 2010 von  
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Am Wochenende konnten wir zum ersten Mal unsere neu erworbene , die Deuter Kid Comfort III testen. Bei bestem Herbstwetter wurde es mal wieder Zeit einen Cache zu suchen, zumal am Sonntag (10.10.10) weltweit Geocacher einen neuen Log-Rekord aufzustellen versuchten. Bei einem 2 Stunden und 5 Km langen Multicache konnten wir somit die Kinderkraxe ausgiebig testen.

Zuerst wurde die Trage auf unsere Kleine eingestellt. Dazu besitzt die Kid Comfort III ein höhenverstellbares Sitzpolster. Einen sicheren Halt garantieren die gepolsterten 5-Punkt-Anschnallgurte. Insgesamt ist die Kraxe für das recht gut gepolstert und verfügt über ein abnehmbares und waschbares Kopfkissen.
Stellt man einen Fuß auf den einklappbaren Standbügel, so steht die Kindertrage sehr sicher auf dem Boden wenn man das Kind hinein setzen oder heraus nehmen möchte. Beim An- und Ablegen der Trage sind die beiden stabilen Tragegriffe sehr hilfreich.

Die Kid Comfort III lässt sich auch recht gut auf den Träger einstellen. Dazu verfügt die Kraxe über das Vario-Quick-Tragesystem (bis 55 cm Rückenlänge anpassbar), Lageverstellriemen, vorgeformte Schultergurte und einen Brustgurt. Der gut gepolsterte Hüftgurt erlaubt ausreichend Bewegungsfreiheit. Bei mir (1,90 m bei 80 kg) passte die Kindertrage jedenfalls sehr gut und hat mich auch beim Querfeldein-durch-den-Wald-Geocachen kaum eingeschränkt.

Die Trage verfügt über genügend Stauraum (ca. 16-20 Liter) für die ganzen Baby Utensilien: Netzfronttasche mit Reißverschluss-Vortasche, Netzseitentaschen, großes Reißverschluss-Fach unter dem Sitz, sowie eine Hüftgurttasche. Was hier allerdings zu bemängeln ist, sind die recht schwergängigen und hakeligen Reißverschlüsse.
Als Trinkblasen-Fan bin ich natürlich dankbar für das integrierte langes Reißverschluss-Fach für den Wassersack. Ein Klettverschluss für den Schlauch am Schultergurt wäre hier noch wünschenswert gewesen.

Ansonsten kann der Kid Comfort III mit einigen weiteren kleinen Details glänzen, wie z.B. dem integrierten Sonnendach, einem Spiegel für den Blick in den Fahrgastraum in der Hüfttasche, sowie einem kleinen Teddy für unsere Tochter.

Insgesamt hat die Deuter Kid Comfort III Trage einen guten ersten Eindruck hinterlassen, auch wenn die Kraxe mit über 3 kg Eigengewicht schon recht schwer ist. Aber lieber etwas mehr Gewicht und dafür umso mehr Komfort für Kind und Träger. Unserer kleinen Eve hat es übrigens auch sehr gut in der Kindertrage gefallen :)

Die Deuter Kid Comfort III Trage gibt es für knapp 230 Euro z.B. bei Doorout oder Globetrotter.

Empfehlung für Kindertrage

8. September 2010 von  
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Damit wir auch mal wieder etwas unwegsameres Gelände begehen können, bin ich aktuell auf der Suche nach einer geeigneten für unsere 10 Monate alte Tochter. Derzeit sind meine Favoriten die Modelle Kid Comfort III von und Butterfly Comfort von Vaude, da diese beiden in verschiedenen Tests recht gut abschneiden.

Die Tragen gehören mit rund 200 Euro allerdings auch zu den teuersten Kindertragen. Dafür sind beide auch recht gut ausgestattet mit zahlreichen Taschen, Sonnen- und Regendach, Wickelmatte, gute Polsterung für und Träger, u.v.m.

Hat vielleicht schon jemand selbst Erfahrungen mit einer dieser Tragen machen können, oder kann ein anderes Modell empfehlen? Es ist für mich leider recht schwierig einen Händler in unmittelbarer Umgebung zu finden der mehr als ein Modell vorrätig hat um diese live zu testen.

BabyBjörn Tragesitz Synergy

31. Oktober 2009 von  
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Kommen wir gleich mal zum ersten Baby-Zubehör-Test :) Der BabyBjörn Tragesitz Synergy ist die ideale Lösung zum Tragen von Neugeborenen und Kleinkindern bis 12 kg, und eine hervorragende Alternative zum Kinderwagen. Besonders vorteilhaft ist ein solcher Sitz zum Beispiel beim Wandern in unwegsamen Gelände, Geocachen, oder Gassi-Gehen.

BabyBjörn

bietet viele verschiedene Modelle an Tragesitzen an. Wir haben uns für den Synergy entschieden da er aus atmungsaktiven Material gefertigt ist und den Rücken und Schultern besonders gut abstützt, so dass man das auch über längere Zeit tragen kann. Natürlich musste der neue Sitz heute gleich getestet werden. Für die kalte Jahreszeit haben wir den passenden Bezug aus weichem Fleece, welcher wind- und wasserfest sowie atmungsaktiv ist, dazu bestellt (siehe Foto).

BabyBjörn BabyBjörn

Der lässt sich dank diverser Riemen sehr gut anpassen, und hat man einmal die Bedienungsanleitung gelesen geht das Anlegen auch recht einfach von der Hand. Neugeborene werden mit dem Gesicht zur Brust getragen, ältere Babys kann man auch mit dem Gesicht nach vorne in den Sitz setzen. Der Bezug lässt sich einfach am Synergy befestigen und muss beim Ablegen nicht jedes Mal abgenommen werden. Die Kapuze ist zudem abnehmbar.

Bei einem ersten knapp einstündigen Spaziergang machte der BabyBjörn schon mal einen guten Eindruck. Die Gurte sind ausreichend gepolstert und gut belüftet, ebenso wie die Lendenwirbelstütze. Wie atmungsaktiv das Teil nun wirklich ist wird sich aber wohl erst im Frühjahr bzw. Sommer zeigen. Wenn die Kleine dann mal größer ist, und vor allem an Gewicht zulegt, wird sich auch zeigen ob der Tragekomfort noch so gut sein wird wie jetzt.

Man liest immer wieder mal, dass die BabyBjörn Sitze und ähnliche Systeme schädlich für die Wirbelsäule des Babys sein sollen, da das Kind keine richtige Anhock-Spreiz-Haltung einnehmen kann. Da wir aber nicht täglich mit unserer kleinen Eve im Tragesitz umher laufen, denke ich, dass das doch so in Ordnung ist. Was mich hingegen etwas beunruhigte, war die Tatsache, dass die Kleine mit dem Gesicht auf meiner Brust schlief und ich nicht sehen konnte ob sie genügend Luft bekommt. Ein gesunder Säugling soll sich aber angeblich sofort bemerkbar machen, wenn er nicht genügend Sauerstoff bekommt. Ein gelegentlicher Mucks beruhigt den Papa dann aber eh immer wieder :)

Der BabyBjörn Synergy kostet je nach Anbieter zwischen 100 und 130 Euro, der passende Bezug für die kältere Jahreszeit rund 40 Euro.