Mittelrhein Klettersteig Boppard
19. April 2010 von Sven
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Am Wochenende war es endlich soweit, mein erster Klettersteig stand an! Leider ist es nicht wirklich einfach einen geeigneten Klettersteig in unmittelbarer Nähe zu finden der sich für eine Tagestour eignet. Schließlich haben wir, das heißt ich sowie Ander und Dani vom Trekking.lu Blog, uns für den Mittelrhein Klettersteig Boppard entschieden. Eine Anfahrt von rund 200 Kilometer stand an.
Vom Parkplatz St.-Remigius-Platz aus führt eine kurze, leicht ansteigende Wanderpassage zum Einstieg des Klettersteig. Von hier aus geht der Weg zuerst über mehrere Leitern runter und einige Aufstiege über Eisenbügel rauf, welche immer wieder durch kurze bis längere Wanderpassagen unterbrochen werden. Die schwierigste Stelle ist die Querung einer senkrechten Wand auf Eisenstiften, welche in einer Höhe von geschätzten 5 Metern über eine Länge von rund 10 Metern um eine Ecke führt. Von solchen Passagen hätte ich mir wirklich mehr gewünscht.
Nach einigen weiteren Leitern und ausgedehnten Wanderpfaden gelangt man schließlich zum finalen Klettersteig Abschnitt. An einer etwa 40 Meter hohen Felswand geht es über Eisenbügel gepaart mit natürlichen Tritten und Griffen hinauf zum Aussichtspunkt. Den 45-minütigen Weg zum Rastplatz mit Aussicht auf den Rhein und Boppard haben wir uns gespart und sind gleich noch auf die Suche nach dem Klettersteig Geocache gegangen (den wir dann aber leider doch nicht gefunden haben).
Insgesamt ist der Mittelrhein Klettersteig eine tolle Tour, aber selbst für mich als Klettersteig Neuling schon fast zu einfach. Die Bergfreunde und Edelrid hatten mir eigentlich ein komplettes Klettersteigset (inkl. Sitzgurt und Helm) zum Testen zur Verfügung gestellt, allerdings ist der Klettersteig so sicher und einfach, dass ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte mich mit dem Set sichern zu müssen. Als wir schließlich oben am Aussichtspunkt ankamen, dachte ich “Oh, das war’s schon?”.
Wir sind auf unserer Tour beiden Extremen begegnet was Ausrüstung und Sicherheit anbelangt. Unmittelbar vor uns war ein Pärchen in Jeanshose und Hemd unterwegs, sowie ein Pärchen in kompletter Ausrüstung mit Gurt, Helm, Klettersteigset sowie Handschuhen.
Für alle Klettersteig Neulinge ist der Mittelrhein Klettersteig auf jeden Fall empfehlenswert. Eine spezielle Klettersteig Ausrüstung ist nur bei Kindern notwendig oder wenn man wirklich nicht trittsicher oder schwindelfrei ist. Für mich, der eine leichte Höhenangst nicht leugnen kann, war die abschließende Fahrt mit der Sesselbahn zurück ins Tal viel beängstigender als der Klettersteig selbst :)
Fazit : Toller Klettersteig für Anfänger der sehr gut gesichert ist. Leider sind die Klettersteig Passagen an sich aber recht kurz.
Eines ist klar, der nächste Klettersteig soll schon bald folgen. Dann geht es aber wohl für ein komplettes Wochenende in die Alpen Region zu einer etwas anspruchsvolleren Tour.
Alle Fotos unserer Tour gibt es wie gewohnt in der Foto Galerie.
Weitere Fotos und Informationen zum Mittelrhein Klettersteig Boppard findet man unter anderem auf folgenden Internetseiten :
Challenge the wall – Klettern gegen die Profis
4. März 2010 von Sven
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Challenge the wall geht im März 2010 wieder auf Tour. Amateure erhalten erneut Gelegenheit, sich gegen Größen des Klettersports zu beweisen. Die Veranstalter erwarten volle Kletterhallen bei sechs Terminen in Deutschland, Österreich, Schweiz und Holland.
Es war eine Wettbewerbs-Innovation, die für Aufsehen gesorgt hat in der Welt des Klettersports. Amateure gegen Profi-Kletterer, David gegen Goliath hieß das Prinzip bei der „Challenge the wall“-Tour im Frühjahr 2009. Kann so etwas fair sein und geht das überhaupt? Es ging. Volle Kletterhallen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sprachen Bände über die Faszination dieser Idee. Die Tour sorgte für enormen Publikumsandrang. Und die Zuschauer feuerten Profis und Amateure gleichermaßen an. Auch Experten der Szene waren verblüfft über die mitreißende Atmosphäre bei den Wettbewerben. Georg Hoffmann meinte im vergangenen Frühjahr: “Es herrschte eine phänomenale Stimmung. Das ist eine einmalige Idee, die wohl eine erfolgreiche Zukunft haben wird.” Der Geschäftsführer des DAV-Kletterzentrums in Stuttgart sollte Recht behalten. Denn im März 2010 wird Challenge the wall erneut auf Tour gehen.
Effektives Konzept
Das Konzept ist einfach und effektiv. Die Weltklasse-Kletterer Angela Eiter, Killian Fischhuber, David Lama, Anna Stöhr und „Local Heroes“ der Region bilden Zweierteams mit Amateuren. Im Wettbewerb treten die Teams gegeneinander an. Die Summe der gemeinsam erzielten Ergebnisse entscheidet über die Platzierung im Klassement. Zu den vier Top-Athleten Eiter, Fischhuber, Lama und Stöhr gesellen sich an den einzelnen Wettkampfstätten im März 2010 wieder illustre Namen. So etwa Thomas Tauporn, Jonas Baumann, Juliane Wurm und der Lead-Weltcup-Gesamtsieger 2008 Jorg Verhoeven. Angela Eiter: „Ich freue mich schon sehr auf die zweite Ausgabe der Tour. Die Stimmung und das Publikum waren bereits letztes Jahr echt super und wir haben viele neue Leute kennengelernt.“
Kletterer fiebern der Tour entgegen
Die Tourstopps stehen auch schon fest. Das DAV-Kletterzentrum München Thalkirchen (4. März 2010), das DAV-Kletterzentrum Darmstadt (5. März 2010), das DAV-Kletterzentrum Stuttgart (6. März 2010), die Mountain Network Kletterhalle in Amsterdam (18. März 2010), das Kletterzentrum Gaswerk in Zürich (19. März 2010) sowie die Kletterhalle Wien (20. März 2010). „Ein absolutes Highlight der CTW-Tour ist die ausgelassene Stimmung und die super Atmosphäre in den Hallen. Außerdem bin ich schon sehr gespannt auf meine Partner in den jeweiligen Städten. Ganz nebenbei will ich bei der Neuauflage natürlich auch den Gesamtsieg mit nach Hause nehmen.“ Mit dieser Zielsetzung ist Kilian Fischhuber, Boulder-Gesamtweltcup Sieger 2009, natürlich nicht allein. „Der beeindruckende Auftakterfolg der letztjährigen CTW-Tour hat meine Vorfreude auf 2010 mehr als geweckt. Und ganz so einfach werden meine Local-Partner und ich Kili den Gesamtsieg bestimmt nicht überlassen – darauf kann er sich gefasst machen“, stellt Anna Stöhr klar. Im Anschluss an die Wettkämpfe sorgt eine Climber’s Party für einen gemütlichen Ausklang der Veranstaltung. Darauf freut sich auch David Lama schon besonders:„Challenge the Wall ist alles in allem eine coole Veranstaltung. Das Klettern in dieser lockeren Atmosphäre stellt für uns einen super Ausgleich zum Weltcup dar. Und auch die After Contest-Partys haben letztes Jahr viel Spaß gemacht – da werden wir wohl auch heuer wieder Gas geben.“
Prominente Sponsoren
Unterstützt wird die Tour von prominenten Sponsoren. So etwa Mammut, Vaude, Red Bull sowie die auf Klettern spezialisierten österreichischen Tourismusregionen Ötztal, St. Anton am Arlberg, Imst-Gurgltal und Mieminger Plateau. Organisiert wird das Spektakel von Peter Reinthaler und Roman Polak. Der Deutsche Alpenverein (DAV) ist Partner der Tour in Deutschland. Einen Vorgeschmack gibt es bereits im Internet unter www.challengethewall.com
Hier noch einige Impressionen aus dem Jahr 2009
(Ankündigung “Challenge the wall 2010” via Mammut Basecamp)
Sächsische Schweiz – das etwas andere Klettererlebnis
18. Dezember 2009 von Sven
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Dies ist ein Gastbeitrag von Alexandra, die sonst auf mybackpacking.de bloggt.
Liebe Freiluftblog Leser, ich bin Alexandra vom mybackpacking-Blog und ich habe die Ehre heute einen Gastbeitrag schreiben zu dürfen.
Neben dem Reisen ist eines meiner Hobbys das Klettern und da ich aus Dresden komme, würde ich Euch in meinem Beitrag gern ein ganz besonderes deutsches Klettergebiet vorstellen: die Sächsische Schweiz.
Die Sächsische Schweiz zählt zu den markantesten und schönsten Klettergebieten der Welt. Kletterer finden hier über 1.100 freistehenden Sandsteinfelsen mit ca. 19.000 Kletterwegen in allen Schwierigkeitsstufen. Achtung: die Sächsische Kletterskala unterscheidet sich etwas von der UIAA-Skala und sollte in Bezug auf die Leistungsanforderungen nicht einfach 1:1 umgerechnet werden.
Eine weitere Besonderheit ist, dass 64 % der Gipfel und Wege im Gebiet des Nationalparks Sächsische Schweiz und die übrigen im Naturschutzgebiet liegen. Wer hier klettert, sollte sich bewusst sein, dass man nicht im Klettergarten ist, sondern der Naturschutz und das Erlebnis am Naturobjekt Fels im Vordergrund steht.
Die Sächsischen Kletterregeln sollen ein verträgliches Nebeneinander von Klettersport und Naturschutz ermöglichen und sind daher unbedingt einzuhalten.
Wesentlichste der Sächsischen Kletterregeln
Erlaubt ist das Klettern nur an freistehenden Felsen mit mindestens 10 Meter Höhe. Das Klettern ist ausschließlich aus eigener Körperkraft und nur mittels der natürlichen Felsstruktur erlaubt. Da der sächsische Sandstein insgesamt recht weich und verletzlich ist, erfolgt im sächsischen Fels die Sicherung durch Seil- oder Bandschlingen mithilfe verschiedener Knoten, die ausschließlich aus der Kletterhaltung heraus gelegt werden dürfen. Sowohl Schlingen als auch Ringe sind nicht zur Fortbewegung zu verwenden. Nicht erlaubt sind außerdem Begehungen unmittelbar nach Regen, Toprope-Klettern, die Verwendung künstlicher Hilfsmittel, Klemmkeile, Klemmgeräte und Magnesia.
Für Kletterer aus anderen Gebieten dürften auch die Ringabstände gewöhnungsbedürftig sein, die mindestens 3 – 5 Meter betragen und nach der Regel “geringste Ringanzahl und größtmöglicher Ringabstand” in den Routen verteilt sind. Da die Ringe spärlich gesät sind, werden Sanduhren, Platten, Zacken und Risse als natürliche Zwischensicherungsmöglichkeiten genutzt, es kann auch mal ein Felskopf oder ein gut stehender Felsbaum sein.
Der Elbsandstein bietet eine reichhaltige grob oder fein gekörnte Felsstruktur mit einer sehr guten Rauhigkeit, an der man über Stufen und Henkelgriffe, Fingerlöcher, Rippen, Bänder, zarte Risse und Reibungswände, Hand- und Schulterrissen, Kamine, Verschneidungen, Quergänge und Überhänge zum Gipfel gelangt. Auch Unterstützungsstellen, Übertritte oder Überfälle und Sprünge können bei einzelnen Wegen gefordert sein. Klettern in der Sächsischen Schweiz – das ist vor allem atemberaubende Natur, sportliche Herausforderung und teilweise Grenzerfahrung.
Ich hoffe ich konnte Euch trotz „einschränkender“ Regeln Lust auf einen Kletterausflug in die Sächsische Schweiz machen. Wenn Ihr Fragen habt, hinterlasst einen Kommentar oder meldet Euch!
Über die Autorin
Alexandra schreibt für das Reiseblog von Backpacking.de. Bei Backpacking.de findet man aktuelle Reiseinfos, Bilder und persönliche Berichte von Backpacker, sowie Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten, welche von Backpackern besucht und bewertet wurden.
Blog Vorstellung #9 : Climbr.de
Unter Climbr.de beschäftigt sich Marcus in seinem Blog überwiegend mit den Themen Freeclimbing und Bouldering, beziehungsweise Klettern im Allgemeinen.
Marcus über sein Blog :
climbr.de soll in erster Linie eine kleine aber feine Anlaufstelle werden, die einem genügend Bilder, Videos aber auch ein paar Tipps geben wird, getrieben von der Passion zum klettern.
Wir werden unsere Fotoalben (Link auch oben in der Menüleiste) regelmäßig mit neuen Bildern füllen. Wenn du uns Bilder schicken willst, immer her damit, sie werden dann auch Ihren Platz finden.
Zusätzlich zu den Bildern wird es (vorerst nur für ausgewählte) einen so genannten moblog geben. Dort wirst du “Livebilder” finden, die direkt vom Fels oder der Halle geschickt werden.
Neben Bildern gibt es wie du rechts schon gesehen hast eine Rubrik “Videos” dort werden wir gerne deine Klettervideos aber natürlich auch unsere eigenen veröffentlichen. Es werden natürlich nicht nur reine Klettervideos sein, vielmehr alles was sich so ums klettern dreht…
Zu guter Letzt werden wir so gut wie möglich und vor allem so unvoreingenommen wie möglich einige Tests zu Kletterausrüstung machen. Womöglich auch Vergleichstests. Tipps und Tricks wie z.B. “Wie nehme ich ein Seil richtig auf” oder Knotenkunde sollen auch Anfängern den Einstieg erleichtern.
(Auszug aus seinem ersten Blog Beitrag)
Wie Marcus in seinem ersten Blog Beitrag schon angekündigt hat, findet man mittlerweile eine Menge Vorstellungen und Tests zu Produkten aus dem Bereich Kletterausrüstung, sowie viele Videos und Fotos.
Ich bin ja bekanntlich nicht so der Kletter-Freak (mal abgesehen von meiner ersten Kletter Aktion bei der OAS in Schweden), aber auch ich finde eine Menge interessante Beiträge :) Für Kletter-Fans ist Climbr.de auf jeden Fall eine Pflichtlektüre.
Red Bull Urban Boulder
11. September 2009 von Sven
Abgelegt unter Klettern & Bergsteigen
Vom 1. bis zum 4. Oktober 2009 findet in 5 Schweizer Städten an den Sets vom Red Bull Urban Boulder ein Shooting für Urban Boulder-Fotos statt. Hierfür werden noch Kletter- und Boulder-Amateure gesucht die an der Seite von Profis an diesem Shooting teilnehmen möchten.
Aus der Pressemitteilung :
Du kraxelst die Fassaden hoch, dass selbst Spiderman noch was bei dir abschauen kann? Du überwindest Gebäude im Stile von King Kong und siehst die Grossstadt durch die Kletter-Matrix? Dann bist du auf dem Set vom Red Bull Urban Boulder genau richtig!
An der Seite von Kletter-Stars wie Kilian Fischhuber oder Anna Stöhr stehst du dort vor der Linse. Begleitet von einem Fotografen gilt es, während knapp 36 Stunden in Zweierteams Fotos zu schiessen.
Die Teams bestehen jeweils aus einem Pro und einem Local. Drehort hält die Regie momentan noch geheim. Nur soviel: Geshootet wird gleichzeitig in 5 Schweizer Städten.Dazu sucht der Rote Bulle zusammen mit Mammut noch 2 Locals (m/f). Erkennst du dich in obiger Beschreibung wieder und hast vom 1.-4. Oktober 2009 Zeit? Dann komm zum Casting und vielleicht heisst es für dich schon bald: “Klappe, die 1. Und Action!”.
Das Casting findet am 18. September 2009 von 19 bis 22 Uhr in der Kletterhalle Milandia am Greifensee (Schweiz) statt. Anmeldeschluss ist der 15. September 2009.
Weitere Infos gibt es unter redbullurbanboulder.ch und mammut.ch/urbanboulder.











