FreeLoader Globetrotter Set im Test
14. September 2009 von Sven
Abgelegt unter Elektronische Ausrüstung, Featured
Ein weiteres Solar-Ladegerät hat den Weg zum Testen zu mir gefunden. Die MAGS Vertriebs GmbH hat mir den FreeLoader im Globetrotter Set zur Verfügung gestellt. Das Set umfasst sowohl den FreeLoader Akku mit eigenen Solarpanels, eine Transporttasche, sowie den Superlader mit einem großen Solarfeld zum Befestigen an einem Rucksack, einer Reisetasche oder einer Fahrradtasche.
Lieferumfang
Der Lieferumfang des Sets ist recht umfangreich. Der FreeLoader besteht aus einem Akku und 2 Solar Panel, und wird mit 11 Adaptern (Nintendo DS, iPod, LG, Nokia, Samsung, USB weiblich, Mini USB, …) und 2 spezifischen Kabeln geliefert. Im Set ist ebenfalls der Superlader enthalten, ein großes Solarfeld in einer eigenen Funktionstasche, sowie ein Kabel zum Laden des FreeLoader Akkus. Außerdem ist eine robuste Transporttasche dabei, zum Aufbewahren des FreeLoaders und allen Adaptern.
Der Akku
Mit dem mitgelieferten Akku hatte ich anfangs Probleme mein iPhone 3G zu laden. Nokia Handy und iPod Video wurden hingegen ohne weiteres geladen. Auf Nachfrage beim MAGS Vertrieb hin wurde mir dann ein neuer Akku zugeschickt, welcher nun auch das iPhone auflädt. Die Kapazität des Akkus ist mit 1.000 mAh allerdings recht schwach, so dass es beim iPhone nicht mal reicht um den Akku einmal komplett zu laden. Zum Vergleich, der Powermonkey besitzt eine mehr als doppelt so hohe Kapazität.
Der handliche Freeloader verfügt über 3 Status LED. Die beiden äußeren leuchten wenn die kleinen Solarfelder angeschlossen sind, und genügend Sonnenlicht vorhanden ist. Die mittlere zeigt den Ladestatus an wenn der Akku über USB aufgeladen wird. Leuchtet diese grün ist der Akku vollständig geladen. Leider fehlt eine genauere Anzeige die Auskunft über den aktuellen Ladezustand gibt.
Das Solar-Ladegerät
Der Freeloader besitzt 2 kleine abnehmbare Solarpanele, die den Akku in rund 8 Stunden vollständig laden, vorausgesetzt die Sonne scheint auch kräftig. Wem das zu lange dauert sollte den Superlader, welcher im Globetrotter Set gleich mitgeliefert wird, anschließen. Damit kann man den Freeloader in weniger als 4 Stunden laden (selbst getestet). Praktisch sind auch die Befestigungsmöglichkeiten mit 2 großen Clips und einem Klettverschlussgurt, so kann das große Solarfeld schnell an Rucksack, Reisetasche oder Fahrradtasche geschnallt werden.
Fazit
Leider ist die Kapazität des Freeloader Akkus für meine Bedürfnisse nicht wirklich ausreichend. Auch fehlt hier eine genaue Anzeige über den Ladezustand. Dafür lädt der zusätzliche Superlader den Akku recht schnell wieder auf, was aber natürlich auf dessen geringe Kapazität zurück zu führen ist. Sehr gut sind die Befestigungsmöglichkeiten des große Solarfelds.
Das Globetrotter Set kostet rund 75 Euro. Interessant wäre für mich noch das FreeLoader Akkuladegerät für knapp 20 Euro, mit dem man auch herkömmliche AA sowie AAA Akkus aufladen kann.
Solar-Rucksack im Test
10. August 2009 von Sven
Abgelegt unter Elektronische Ausrüstung, Rucksack
Vor einiger Zeit schon hat Daniel Dombrowski von Solar-Rucksack.com mir einen Rucksack mit Solar Panels zum Testen zur Verfügung gestellt. Der Solar Rucksack besteht aus vier Teilen: Tasche, Solarzelle direkt im Rucksack integriert, Akku-Box, und Adapter Set.
Der Rucksack
Im Vorfeld wurde ich schon darauf hingewiesen, dass es sich beim Rucksack nicht um ein High-Quality Modell handelt, sondern vielmehr um eine kostengünstige Alternative zu anderen namhaften Herstellern. Leider bestätigt sich dies auch in der Praxis. Die Nähte sind nicht sehr sauber verarbeitet und bei den Reißverschlüssen handelt es sich um No-Name-Teile. Die Polsterung am Rücken und den Schultergurten ist recht spärlich ausgefallen, am Hüftgurt ist erst gar keine vorhanden.
Die Aufteilung des Rucksacks ist mit etlichen Taschen im Inneren indes recht gut gelungen. Ein Fach dient als Halterung für den Akku der über einen Mini USB Stecker mit den Solar Panels verbunden wird.
Der Akku
Die kompakte Akku-Box (83 x 35 x 22 cm bei 70 g) ist mit einem 2200 mAh Li-Ionen-Akku ausgestattet, und wird mit vielen verschiedenen Adapter geliefert. Leider fehlt aber ein passender Stecker für Apple Geräte wie iPod oder iPhone. Hier bleibt nichts anderes übrig als das original USB Ladekabel von Apple an die Akku-Box anzuschließen. Hierzu verfügt der Akku über einen Standard USB Anschluss. Die Kapazität der Power Box reicht aus um mein iPhone 2x vollständig zu laden, wobei man allerdings beachten sollte, dass der Akku des iPhones nicht komplett entladen sein darf (das Telefon sich also nicht selbständig ausschaltet) da sonst der Strom der Box nicht ausreicht um das iPhone laden zu können. Dies ist aber eher ein iPhone spezifisches Problem, als ein Problem mit der Akku-Box.
Was definitiv fehlt ist eine Anzeige des Ladezustandes der Power Box. Sie verfügt lediglich über zwei einfache Anzeigen, eine für das Laden des Akkus und eine die leuchtet wenn die Box eingeschaltet ist.
Das Solar-Ladegerät
Die beiden Solar-Panels sind fest mit dem Rucksack vernäht und können nicht ohne weiteres entfernt werden. Sie sind wasserresistent und wiegen zusammen 240 Gramm. Nach einigen Test scheinen die Solarfelder bei günstigen Wetterverhältnissen den Akku recht gut zu laden. Aufgrund mangelnder Anzeige des Ladezustandes der Power Box ist es mir allerdings nicht möglich genauere Angaben zur Leistungsfähigkeit des Solar-Ladegerätes zu machen. Laut Homepage soll der Akku innerhalb von 5-6 Stunden vollständig geladen sein (über den mitgelieferten Netzstecker dauert es gerade mal 3-3,5 Stunden), was schon sehr schnell wäre.
Fazit
Der Akku hat mich in Verbindung mit den Solarfeldern überzeugt. Die Leistungsfähigkeit ist ganz akzeptabel. Bei der Power Box fehlt mir allerdings eine genaue Anzeige die mich über den Ladezustand des Akkus informiert.
Der Rucksack ist definitiv nicht für anspruchsvolle Aufgaben im Outdoor Bereich ausgelegt, dafür ist die Verarbeitung einfach nicht ausreichend gut ausgefallen. Ich sehe den Einsatzbereich eher im Alltag wenn man mal zum Einkaufen geht, oder als Schultasche für Schüler die einen hohen Energiebedarf für iPod, Handy, PSP, u.s.w. haben.
Der Solar-Rucksack kostet knapp 60 Euro und kann über www.solar-rucksack.com bezogen werden.
Powermonkey eXplorer Solar-Ladegerät – Review
6. Juni 2009 von Sven
Abgelegt unter Elektronische Ausrüstung, Featured
Für meine Reise nach Schweden nächste Woche, sowie für das Pfadfinderlager diesen Sommer, habe ich mir nun den Powermonkey eXplorer, über den ich kürzlich hier berichtet habe, gekauft. Der eXplorer von Powertraveller ist eine Kombination aus Akku (2.200 mAh) und Solar-Ladegerät, mit der man die unterschiedlichsten Geräte wieder aufladen kann.
Lieferumfang
Wie man auf den Fotos sehen kann ist der Lieferumfang mehr als üppig. Das Set kommt in einer praktischen Tasche und enthält neben dem Powermonkey Akku und dem Solar-Ladegerät ein USB Kabel und einen Wechselstecker zum Laden des Akkus, 9 verschiedene Adapter für die unterschiedlichsten Geräte (iPod, Handy, PSP, …), ein Klettband um das Solar-Ladegerät z.B. am Rucksack zu befestigen, sowie ein kleines Aufbewahrungssäckchen.
Der Akku
Der erste Ladevorgang des Powermonkey Akkus (90 x 45 x 38 mm bei leichten 83 Gramm) an der Steckdose hat knapp 3 Stunden gedauert. Anschließend habe ich mein iPhone 3G (weniger als 20% Batterieladung) über den iPod Adapter am Akku aufgeladen. Der Vorgang hat gerade mal 1,5 Stunden gedauert bis das iPhone wieder vollständig geladen war. Dabei zeigt mir der Akku des eXplorers immer noch 4 von 7 Balken beim Ladezustand an. Im Klartext heisst das also, dass ich mein Handy auf einer Tour wohl 2x vollständig wieder aufladen kann.
Das Solar-Ladegerät
Das handliche Solar-Panel (110 x 70 x 10 mm bei 82 Gramm) kann zum Laden des Powermonkey Akkus genutzt werden, oder man läd das leere Gerät direkt über das Panel auf. Eine grüne Status-LED zeigt an, ob das Sonnenlicht zum Erzeugen von Energie ausreicht. Eine rote LED am Akku gibt Auskunft ob dieser auch tatsächlich geladen wird. Leider fiel die Sonne heute eher feucht in Strömen vom Himmel, so dass ein Testen der Solar-Panels bisher nicht möglich war. Laut Hersteller sollen 6 Stunden Sonnenlicht reichen um den Powermonkey Akku zu einem Drittel zu laden.
Fazit
Lädt man den Akku des Powermonkey eXplorers vor der Reise zuhause vollständig auf, so hat man schon mal jede Menge Reserve-Energie für die Tour dabei, und das bei einem recht günstigen Gewicht. Das Solar-Panel gibt einem zusätzlich die Möglichkeit den Akku während der Reise umweltfreundlich nachzuladen, wobei ich allerdings etwas skeptisch über dessen Leistungfähigkeit bin. Aber das muss erst mal ein Praxis-Test bei ausreichendem Sonnenschein zeigen.
Für rund 60 (habe ich bei eBay UK gezahlt) bis 70 Euro (z.B. bei Amazon.de) erhält man eine handliche und leichte Power-Reserve für seine elektronischen Geräte, inklusive sehr viel Zubehör. Vom Akku bin ich schon mal sehr begeistert! Ob das Solar-Panel auch so überzeugen kann, wird sich noch zeigen.
Powermonkey eXplorer Solar-Ladegerät
31. März 2009 von Sven
Abgelegt unter Elektronische Ausrüstung
Ich bin schon seit einigen Jahren auf der Suche nach einem Solar-Ladegerät für Handy und iPod, wobei ich das Teil eigentlich nur einmal im Jahr bei unserem Pfadfinder Sommerlager oder einer Trekking Tour abseits jeder Zivilisation, nutzen würde. Mit dem Powermonkey eXplorer von Powertraveller habe ich wieder ein interessantes Gerät entdeckt, welches besonders für den Outdoor Bereich geeignet ist.
Der Powermonkey eXplorer besteht zum einen aus einem Akku (2.200 mAh) über den man, dank der zahlreichen Adapter, von iPod über Handy bis hin zur Spielkonsole, alles aufladen kann, zum anderen aus einem Solar-Panel mit dem man den Akku selbst wieder aufladen kann. Den recht kompakten (90 x 45 x 38 mm) und leichten (83 g) Akku kann man vor Reisebeginn zu Hause bequem über die Steckdose (in 3,5 Stunden) aufladen. Powertraveller liefert hier auch gleich einen Wechselstecker mit, welcher in über 150 Ländern eingesetzt werden kann. Alternativ kann der Akku auch über USB an einem PC oder Laptop (in 6 Stunden) aufgeladen werden.
Das ebenfalls recht handliche Solar-Panel (110 x 70 x 10 mm bei 82 g) kann zum Laden des Powermonkey Akkus genutzt werden, oder man läd das leere Gerät direkt über das Panel auf. Laut Hersteller reichen 6 Stunden Sonnenlicht um den Powermonkey Akku zu einem Drittel zu laden. Eine Status-LED gibt dabei Auskunft über die Solar-Leistung (je nachdem wie stark die Sonne scheint). Je heller die LED leuchtet um so effizienter wird der Akku geladen.
Eine Ladung des Akkus reicht, laut Powertraveller, für 96 Stunden Standby bei einem Handy, 40 Stunden bei einem iPod, oder 5 Stunden Spielzeit bei einer Konsole. Das LCD-Display informiert über die aktuelle Akku- und die Ladekapazität.
Was den Powermonkey eXplorer besonders Outdoor-tauglich macht, ist zum einen die gummierte Oberfläche womit beide Geräte gut in der Hand liegen und geschützt sind, zum anderen ist er Wasser-resistent (eine IP Schutzart ist allerdings nicht angegeben).
Mit gut 80 Euro ist der Powermonkey eXplorer sicherlich kein Schnäppchen, bedenkt man aber den üppigen Lieferumfang (siehe Foto + Aufbewahrungstasche) so ist der Preis durchaus angemessen. Über Amazon kann man das Gerät ausserdem schon für rund 60 Euro erstehen.
Hat von euch schon jemand Erfahrungen mit Solar-Ladegeräten sammeln können?
(gefunden bei neuerdings.com)

























