European Outdoor Film Tour 2011/2012

8. September 2011 von  
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Sie balancieren barfuß in 4.000 Metern Höhe über eine wacklige Highline, erklimmen im frühen Morgengrauen den Gipfel eines Achttausenders und setzen freiwillig für ihre dreimonatige Arktis-Expedition eine ordentliche Portion Hüftspeck an. Sie frieren. Sie haben Angst. Sie erleben Glücksmomente. Sie haben es nicht anders gewollt: die Helden der European Outdoor Tour (E.O.F.T.) 11/12 sind hart im Nehmen.

Das zweistündige Filmprogramm des größten Filmevents der europäischen Outdoor-Community zeigt auch in diesem Jahr, dass Leidenschaft und Leiden oft Hand in Hand gehen, ganz egal ob auf Skitour, beim Bergsteigen, Klettern, Mountainbiken oder Freeriden. Limits pushen, Grenzen erfahren – in der E.O.F.T. tut das jeder Extremsportler auf seine ganz eigene Art und Weise.

Die „Baffin Babes“ wandern auf Skiern 80 Tage lang durch die Eiswüste Baffin Islands. Die schneidende Kälte fährt ihnen ins Gesicht und Eisbären kreuzen ihren Weg, doch die vier jungen Frauen trotzen sämtlichen Gefahren mit geradezu arktischer Coolness. In „Cold“ gelingt den Extrembergsteigern Simone Moro, Denis Urubko und Cory Richard die erste Besteigung des Gasherbrum II im Winter – bei Temperaturen von Minus 40 Grad! – und sie überleben beim Abstieg sogar einen Lawinenabgang. Hendri Coetzee, Chris Korbulic und Ben Stookesbury wagen sich mit dem Kajak zum ersten Mal auf den Luguka River („Kadoma“) und eine Gruppe Franzosen setzt beim Highlining neue Akzente: „This Must Be The One“ zeigt ihren Balanceakt in luftiger Höhe, sowohl im Mont-Blanc-Massiv als auch zwischen Pariser Wolkenkratzern. Nach „Being There“ werdet Ihr nur noch in Norwegen Skifahren wollen und dank „Life Cycles“ nie wieder unbedacht beim Radfahren in die Pedale treten. Ebenso wie der Ausnahme-Mountainbikefilm eröffnet auch „The Majestic Plastic Bag“, ein Kurzfilm über das Leben einer ganz gewöhnlichen Plastiktüte, völlig neue Perspektiven. In „A Female Tale“ wachsen die beiden jungen Boulderinnen Anna Stöhr und Juliane Wurm über sich hinaus, als sie unter Anleitung der amerikanischen Kletterlegende Lynn Hill zum ersten Mal das Rissklettern ausprobieren. Und zu guter Letzt verrät uns Kameramann Mickey Smith warum er eigentlich so gerne Surffilme dreht („Dark Side of the Lens“).

Für Vorfreude sorgt jetzt bereits der actiongeladene Trailer der E.O.F.T. 11/12 :

Vom 8. Oktober bis Mitte Dezember ist die E.O.F.T. 11/12 in Europa unterwegs. Über 150 Termine in acht Ländern stehen auf dem Programm. Einen Termin möchte ich dabei besonders hervorheben und zwar macht die E.O.F.T. zum ersten Mal in Luxemburg Halt :

25. Oktober 2011 – 20:00 Uhr
Centre National Sportif et Culturel d’Coque – Amphithéâtre
2, rue Léon Henge
1745 Luxembourg
Luxembourg

Diese Gelegenheit werde ich natürlich nicht verpassen, so nah war die E.O.F.T. schließlich noch nie :) Wer keine 12 Euro für das Ticket der Luxemburger Vorstellung ausgeben möchte und lieber auf sein Glück vertraut, der sollte beim Gewinnspiel auf dem Trekking Blog teilnehmen.

Weitere Infos zu den Filmen, Tickets und Terminen gibt es auf www.eoft.eu.

Der Klangwanderweg in Hoscheid

8. August 2011 von  
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Am Wochenende hat es uns in den schönen Norden Luxemburgs verschlagen. Hier lud der auf insgesamt 14 Stationen, sogenannten Klangpunkten welche sich auf rund 6,5 Kilometern verteilen, zum Entdecken der Landschaft, zum Musik machen, oder einfach nur zum Zuhören ein.

Ausgangspunkt der Rundwanderung ist der Gemeindeplatz direkt neben der Kirche des beschaulichen Ortes Hoscheid im Norden Luxemburgs. Hier kann man sein Auto auf dem Parkplatz abstellen und gleich die erste Klangskulptur, eine Art in sich geschlossenes Glockenspiel, austesten. Außerdem findet man neben der Infotafel zur auch gleich ein Faltblatt mit welchem man die Informationen im handlichen Format mitführen kann. Leider haben wir diese Tafel erst nach unserer Tour entdeckt, denn wir haben uns auf die veralteten Informationen der offiziellen Internetseite zum Weg verlassen. Der Weg stimmt hier nicht mehr zu 100% mit der aktuellen Situation überein, so dass wir zum einen gegen die eigentliche Richtung gewandert sind, zum anderen gleich zu Beginn an den ersten 2 Stationen vorbei gelaufen sind. Auf der Seite ist auch von 17 Stationen die Rede.

Der Weg an sich ist zwar nur rund 6,5 Kilometer lang dafür wird er aber als schwierig beschrieben. In der Tat geht es zu Anfang gleich 200 Höhenmeter nach unten, die es dann am Ende der Wanderung auch wieder hoch geht. Das war dann aber auch schon die ganze Schwierigkeit. Ausgeschildert ist der Klangwanderweg mit weißen Richtungspfeilen auf orangem Untergrund, allerdings nur in der vorgegebenen Wanderrichtung. Wir hatten so an verschiedenen Stellen Schwierigkeiten den richtig Weg auszumachen da wir ja gegen den Uhrzeigersinn gelaufen sind.

Die verschiedenen Klangpunkte sind zum größten Teil wirklich sehr schön gemacht, wie etwa das Erdxylophon, der Waldgong, die Röhrenglocken, oder die Marimba. Einige bedürfen allerdings etwas Pflege um sie wieder in Ordnung zu bringen, andere wurden sichtlich vor kurzem erst ausgetauscht. Im Allgemeinen ist es ein tolles Erlebnis für Groß und Klein.

Veraltete Informationen mit Fotos zu Stationen die man aber trotzdem noch auf der Wanderung findet, gibt es auf www.klanglandschaften.lu. Ansonsten sollte man sich den Flyer bei der Infotafel in Hoscheid mitnehmen (falls noch welche vorhanden sind). Natürlich haben wir auch selbst Fotos gemacht welche man in der Galerie findet.

P.S. Geocacher sollten sich den Cache GC5C8D nicht entgehen lassen. Er liegt etwas abseits (etwa 500 Meter) auf halben Weg und erfordert einen steilen Anstieg. Die Aussicht lohnt aber auf alle Fälle (siehe Fotos in der Galerie).

Update : Hier gibt es den aktuellen (2011) Fyler zum Klangwanderweg als Download!

Pélé des jeunes – Pilgern für junge Leute

12. Mai 2011 von  
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Am kommenden Wochenende (in der Nacht vom Samstag auf Sonntag) findet bereits im 38. Jahr der Pélé des jeunes in statt. Zum Auftakt der traditionellen Oktave junge Luxemburger aus allen Teilen des Grossherzogtums zum seit dem Jahre 1624 bekannten Gnadenbild der Consolatrix Afflictorum in der Kathedrale von Luxemburg. Am Sonntag Morgen findet anschließend um 7:30 Uhr eine Jugendmesse statt.

Unsere Pfadfindergruppe ist Teil eines christlichen Pfadfinderbund und wird somit auch wieder an der diesjährigen Wallfahrt teilnehmen. Da ich aber mit der Kirche eigentlich immer weniger am Hut habe (wie bin ich da eigentlich hinein geraten?!?) bezeichne ich den “Pélé” (vom französischen pèlerinage für Wallfahrt) lieber als 17 km lange durch den Wald mit anschließendem Kraftnickerchen (a.k.a. power nap) in der Kathedrale und gemeinsamen Frühstück auf dem Märtchen (Oktavmarkt auf dem Knuedler), welche schließlich in einer epischen Schlacht mit Wasserspritzpistolen (die wir zuvor beim Entenfischen gewonnen haben) endet. So motiviert man auch noch heutzutage junge Pfadfinder zum “Pilgern”.

Für mich und unsere Kids (11 bis 17 Jahre) ist diese Nachtwanderung immer wieder eine kleine Herausforderung, da man der Müdigkeit trotzen muss (Treffpunkt ist bereits um 2:30 Uhr), im dunklen Wald die Orientierung nicht verlieren darf (was trotz GPS Navigation auch schon mal schief geht), und man seiner Kondition und seinen Füßen bei 17 km doch schon etwas abverlangt. Aber wir haben jedes mal auch eine Menge Spaß unterwegs wie man den Fotos der vergangenen Jahre unschwer entnehmen kann :)

Außerdem ist der Pélé dieses Jahr auch eine gute Vorbereitung für die Marche Fair welche am darauf folgenden Wochenende teilweise über die gleichen Wege führen wird.

Marche Fair 2011 – Wandern für den guten Zweck

2. Mai 2011 von  
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Am 22. Mai 2011 findet zum wiederholten Mal die Marche Fair in Steinsel () statt. Hierbei handelt es sich um eine Wanderungen für einen wohltätigen Zweck bei der man nach Belieben zwischen 4 und 35 Km auf den Höhen und im Tal der Alzette gehen kann. Für jeden gewanderten Kilometer  verpflichten sich die Paten/Patinnen der Teilnehmer eine im Voraus festgesetzte Summe an die Vereinigung Action Avenir Haïti zu spenden. Der Erlös wird für Projekte der Vereinigung in (z.B. die Unterstützung der Schule “Le Reformiste” in Rivière Froide) eingesetzt werden.

Ablauf

Nach der Anmeldung bekommen Teilnehmer eine “Patenliste” per Email oder per Post zugeschickt. Diese Patenliste ist am 22. Mai im Einschreibungsbüro in Steinsel abzugeben.

Starten kann man zwischen 8:00 und 11:00 Uhr im Centre de Loisirs Norbert Melcher (rue de l’Alzette, Steinsel).

Alle 3 bis 5 Kilometer ist ein Kontrollpunkt eingerichtet. An jedem Kontrollpunkt können die Teilnehmer entscheiden, ob sie weiter wandern oder aufhören möchten. Ein Shuttlebus wird sie wieder zurück zum Centre de Loisirs bringen.

Anmeldung

Eine provisorische Voranmeldung ist unbedingt bis zum 16. Mai 2011 erforderlich. Hierzu sollte man den Anmeldecoupon benutzen oder sich online über www.aah.lu oder per Email marche@aah.lu anmelden.

Weitere Informationen gibt es auf der Seite von AAH (in französicher Sprache) oder auf dem deutschsprachigen Informationsblatt.

Ich werde mich auch gleich mal anmelden und einige Kilometer mit meiner kleinen Tochter wandern :)

Luxemburg ist bestes Jugendherbergsland 2010

15. Dezember 2010 von  
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(HI) hat vor kurzem die “Best Hostal Awards 2010” bekannt gegeben. Dabei ist mein Heimatland Luxemburg nun schon zum 4. Mal hintereinander zum “Besten Jugendherbergsland” gewählt worden.

77.000 Gäste aus der ganzen Welt haben sich entschieden: Die besten Jugendherbergen der Welt findet man in Thailand, den USA, Australien, Japan und in Luxemburg. Die “HI Best Hostal Awards” gehen jedes Jahr an die Jugendherbergen die auf der Seite hihostels.com die besten Bewertungen von ihren Besuchern erhalten haben.

Bestes Jugendherbergsland 2010: Luxemburg

Diese Auszeichnung geht an das Land mit der höchsten durchschnittlichen Jugendherbergsbewertung. Die Luxemburger Jugendherbergszentrale ist ein Verband mit zehn Jugendherbergen, von denen die meisten eine Gesamtbeurteilung weit über dem Durchschnitt erhielten. Man findet die Hostels an einigen der landschaftlich reizvollsten Orte des Landes, wo sie in verschiedensten Gebäuden untergebracht sind, vom modernen Chalet über eine ehemalige Brauerei bis hin zu einem Schloss.

Weitere Auszeichnungen :

  • Beste 2010: HI Baan Dinso, Bangkok (Thailand)
  • Freundlichste Jugendherberge 2010: HI – Hyannis (USA)
  • Komfortabelste Jugendherberge 2010: Sydney Harbour – The Rocks (Australien)
  • Sauberste Jugendherberge 2010: Shin-Osaka YH (Japan)
  • Jugendherberge mit dem effizientesten Service 2010: HI – Martha’s Vineyard (USA)

Alle Auszeichnungskategorien beruhen auf Beurteilungen aus einem Zeitraum von zwölf Monaten (01.11.2009 – 31.10.2010). Jugendherbergen mussten während dieser zwölf Monate mindestens 50 Kundenbeurteilungen erhalten, um sich zu qualifizieren. Jede Jugendherberge kann pro Jahr nur eine Kategorie gewinnen.

Über Hostelling International

Hostelling International verfügt über mehr als 4.000 freundliche und sichere Qualitätsherbergen in 90 Ländern. HI setzt sich für Kulturaustausch, soziales Lernen und Umweltschutz ein. Unser Jugendherbergsnetz ermöglicht die zwanglose Begegnung junger Leute aus verschiedenen Ländern, Kulturkreisen und Gesellschaftsschichten, um Erfahrungen auszutauschen und mehr übereinander und die Lebensumstände des anderen zu erfahren.

Interessante Links :

(Quelle : Hostelling International via RTL.lu)

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