Travellunch Outdoorverpflegung im Test – Teil 2
Heute auf dem Menü: Paella vonTravellunch. Ich bin ja eigentlich kein wirklicher Freund von Paella, und nach dem Fischtopf Disaster bei Stefanie und Christian, war mir eigentlich schon Angst und Bange vor dem Essen :)
Kommen wir erst mal zu den Zutaten: Reis, Stärke z.T. modifiziert (was das wohl bedeuten soll?), Fett pflanzlich gehärtet, Vollmilchpulver, Hühnerfleisch (4%), Krabben (3%), Kabeljau (2%), Hühnerbrühe, Butterpulver, Salz, Erbsen, Paprika, Molkenerzeugnis, Zwiebeln, Maltodextrin, Gewürze, Kräuter, natürliche Aromen, Gewürzextrakte, Farbstoff: Riboflavin. Was man im ungekochten Zustand schon auf den ersten Blick erkennen konnte, waren die Krabben (siehe Foto o.r.).
Die Zubereitung
Die Zubereitung ist, wie bereits beim Nudelgericht, kinderleicht und geht extrem schnell : 350 ml Wasser zum Kochen bringen (ich habe dazu den Wasserkocher zuhause benutzt), kochendes Wasser in den Beutel schütten, umrühren, Beutel schließen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Ich habe diesmal etwas weniger Wasser (300 ml) genommen, und habe ca 7-8 Minuten gewartet. Das Resultat war genau auf den Punkt richtig. Schön zu erkennen sind die Erbsen und die dunkelrote Paprika.
Der Geschmack
Ich hatte ja schon das Schlimmste befürchtet, aber eigentlich war die Paella recht gut. Ich musste nicht mal nachwürzen. Da ich etwas am Wasser gespart hatte, war die Konsistenz diesmal auch wirklich gut. Optisch macht das Gericht auch etwas her, wobei aber laut Verpackung wohl auch der Farbstoff etwas nachgeholfen hat.
Fazit
Die Paella von Travellunch ist sehr einfach zu zu bereiten, und ist geschmacklich durchaus zu vertreten. Die Portion ist ganz ordentlich und sicherlich perfekt am Abend nach einer längeren Tour.
Das Travellunch Paket wurde mir von den Berfreunden zur Verfügung gestellt, bei denen man quasi das komplette Sortiment von Simpert Reiter kaufen kann. Ein Paella Tütchen à 125 Gramm kostet dort 4,95 Euro.
Travellunch Outdoorverpflegung im Test – Teil 1
Simpert Reiter ist mit der Marke Travellunch, neben Trekking Mahlzeiten, sicherlich einer der bekanntesten Hersteller für Outdoorverpflegung. Die Bergfreunde haben mir freundlicherweise ein Tagespaket von Travellunch zum Testen zur Verfügung gestellt.
Travellunch bietet insgesamt 3 verschiedene Tagespakete für jeweils 3 unterschiedliche klimatische Regionen an (Standard, warme Regionen, kalte Regionen), was insgesamt also 9 verschiedene Pakete macht. Ich habe das Paket 2 für warme Regionen zum Testen, was folgendes beinhaltet (siehe Foto):
- 1 x Schokomüsli mit Vollmilch
- 1 x Paella
- 1 x Nudeln in Kräutercreme vegetarisch
- 1 x XISS Mineraldrink Zitrone
- 4 x Sesamriegel
- 1 x Zusatzpäckchen mit Pfeffer, Salz, Zucker, Kaffeepulver und Serviette
Im Test : Nudeln in Kräutercreme vegetarisch und Sesamriegel
Als erstes habe ich die Nudeln und die Sesamriegel gestestet, wobei es zu den Riegeln eigentlich nicht viel zu sagen gibt. In einer Packung befinden sich jeweils 3 dünne Riegel welche durchaus gut schmecken. Allerdings sollte man sie nicht zu warm lagern, da sie sonst gerne zusammenkleben.
Kommen wir also zum Hauptgericht, den Nudeln in Kräutercreme Sauce. Was hier besonders lobenswert ist, ist der Verzicht auf Konservierungsstoffe, wie bei (fast?) allen Produkten von Travellunch. Zu den Zutaten im Einzelnen: Nudeln (wer hätte das gedacht?), Fett pflanzlich gehärtet, Kartoffelstärke, Molkenerzeugnis, Butterpulver, Sahnepulver, Salz, Würze, Karotten, Aromen und Kräuter. Die genauen Nährwerte kann man auf der Homepage von Travellunch nachlesen.
Die Zubereitung
Die Zubereitung ist kinderleicht und geht extrem schnell : 400 ml Wasser zum Kochen bringen (ich habe dazu den Wasserkocher zuhause benutzt), kochendes Wasser in den Beutel schütten, umrühren, Beutel schließen und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Das Ergebnis seht ihr auf dem Foto. Eigentlich sehr appetitlich.
Der Geschmack
Nun ja, Geschmäcker sind ja eigentlich verschieden, aber hier war der Geschmack erst gar nicht vorhanden. Da haben die wenigen Karottenstückchen leider auch nichts zur Geschmacksverstärkung beigetragen, so dass die Nudeln eher fad schmeckten. Zudem war die Sauce recht dünnflüssig. Beim nächsten Mal würde ich sicherlich weniger (300-350 ml) Wasser dazu tun. Die Nudeln an sich waren al dente und mit etwas zusätzlichen Gewürzen schmeckten sie auch.
Fazit
Positiv ist zum einen ganz klar die einfache und schnelle Zubereitung direkt im Beutel, zum anderen der Verzicht auf Konservierungsstoffe. Weniger berauschend war das Geschmackserlebnis, wobei die Nudeln keinesfalls schlecht waren, aber es hat einfach an Geschmack gefehlt. Hier kann man zum Glück aber mit eigenen Gewürzen sehr leicht nachhelfen.
Negativ ist sicherlich die Tatsache, dass man recht viel Abfall mit den Beuteln verursacht und der Preis pro Portion doch nicht wirklich günstig ist (3,95 Euro bei Bergfreunde.de). Bei den billigeren Trocken-Fertiggerichte, wie z.B. die von Maggi, kann man aber meist kein kochendes Wasser direkt in den Beutel einfüllen. Für die faulen bequemen Weitwanderer die keinen Topf nach dem Essen spülen möchten, ist Travellunch also erste Wahl ;)
Die weiteren Mahlzeiten werden später getestet, die Produkte sind ja jahrelang haltbar. Aber so lange sollte es dann doch nicht dauern :)
















