Samsung Fitness Camp 2014 – Tag 3: Radtour und High Intensity Training

10. Oktober 2014 von  
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Als der Wecker zum dritten mal viel zu früh zum allmorgendlichen Sportprogramm rief, überlegte ich doch tatsächlich einige Sekunden, ob ich dieses Mal nicht passen sollte. Der vorige Tag war zwar anstrengend, aber wollte ich mir wirklich die letzte Yoga Session entgehen lassen? Auf keinen Fall! :)

Nach dem morgendlichen Sport und anschließendem Frühstück, erwartete uns auch schon unser Guide Werner am Fahrradverleih gleich neben dem Hotel. Geplant war eine “gemütliche” Biketour mit Hütteneinkehr. Jeder schnappte sich einen Helm und eines der vollgefederten Mountainbikes, und schon radelten wir bei bestem Kaiserwetter los. Unterwegs gab es von Werner immer mal wieder einige historische Anekdoten zum Ridnauntal und der Region.

Radtour (Foto: René)

Hinauf zur Martalm Martalm Wohlverdiente Brotzeit auf der Stadlalm

Ich besitze ja schon lange kein Fahrrad mehr und bin dementsprechend schon länger nicht mehr gefahren, aber wie heißt es so schön, Fahrradfahren verlernt man nicht. So bin ich den ersten längeren Anstieg zur Martalm fast komplett durchgefahren. Hier konnten wir etwas ausruhen bis auch die letzten sich hoch gequält hatten. Für Unterhaltung sorgte unterdessen ein recht aufdringlicher Haflinger, der auch gerne mal am Rucksack, dem Fahrrad, oder gar der Gear Fit rum nagte. Auch für Selfies hielt er wohlwollend still.
Nachdem wir wieder ins Tal hinunter gebrettert waren, stand noch ein letzter ordentlich steiler Anstieg an. Hier bevorzugte ich dann doch den Drahtesel hinauf zu schieben, wobei ich eigentlich genau so schnell war, wie jene die doch tatsächlich die ganze Zeit im Sattel geblieben sind. Kurz vor der Stadlalm mussten wir in gemischten Zweierteams noch zu einer Challenge antreten, bis wir endlich unser wohlverdientes Radler auf der Alm genießen durften. Dazu gab es ein leckeres Stadlalmbrettl und Kaiserschmarrn.

Aufstieg zur Stadlalm (Foto: Katja)

Mit vollem Magen, um nicht zu sagen voll gefressen, ging es anschließend wieder zurück zum Hotel. Insgesamt haben wir rund 22 km bei 700 Höhenmeter zurückgelegt.

Nach einer kurzen Verdauungspause, fanden wir uns am späten Nachmittag wieder im Fitnessbereich des Hotels ein, wo Nils uns zum High Intensity Training (kurz HIT) begrüßte. Bei dieser Form des Trainings zeichnet sich durch Wiederholungen von kurzen und sehr harten Einheiten aus. Hierzu teilten wir uns in zwei Gruppen, eine die ganz ohne Geräte für die Übungen auskam, bei der anderen kamen Gewichte und andere Folterinstrumente zum Einsatz. Begleitet von Powermusik erfolgten dann an jeder Station 4 Wiederholungen a 30 Sekunden mit jeweils 15 Sekunden Pause zwischen den Einheiten.

High Intensity Training (Foto: Katja)

High Intensity Training (Foto: Katja) High Intensity Training (Foto: Katja) Thomas beim HIT (Foto: Thomas)

Insgesamt trainierten wir so knapp eine Stunde, was dann auch mehr als ausreichend war. Dem einen oder anderen schlug dieses intensive Training derart auf den Magen, dass der leckere Kaiserschmarrn sich kurzerhand wieder aus eben diesem verabschiedete. Dies ist aber nicht weiter ungewöhnlich, denn auch Olympiasieger haben wohl nach ihrem ersten High Intensity Training schon mal gekotzt :)

Nach dem Abendessen ließen wir den Abend wieder gemütlich ausklingen.

Weitere Berichte zum dritten Tag beim Samsung Fitness Camp gibt es bei:

Alle Beiträge auf dem Freiluft Blog zum Samsung Fitness Camp:

Hinweis: Samsung bzw. SportScheck haben sämtliche Kosten (Anreise, Übernachtung und Verpflegung) für das Event übernommen, sowie die Samsung Gear Fit und Samsung Galaxy S5 Testgeräte kostenlos zur Verfügung gestellt.

adidas Gruppe erwirbt Outdoor-Spezialisten Five Ten

5. November 2011 von  
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Am vergangenen Donnerstag hat die adidas Gruppe bekannt gegeben, dass sie die in Outdoor Kreisen bekannte Marke Five Ten für rund 25 Millionen USD erworben hat. Mit dieser Akquisition weitet adidas sein Outdoor Segment insbesondere auf die Bereiche Klettern und Mountainbike weiter aus.

Wie ich bereits bei meinem Besuch im adidas Headquarter in Herzogenaurach feststellen konnte, bemüht sich adidas wirklich sehr um eine glaubwürdige und führende Marke auch im Outdoor Bereich zu werden. Der Fokus von adidas Outdoor lag dabei vorerst auf den Bereichen Mountain Sports, Trekking und Hiking. Mit der Übernahme von Five Ten baut adidas sein Outdoor Segment sinnvoll und konsequent aus. Man darf demnach gespannt sein was in den nächsten Jahren noch kommt.

Hier die komplette Pressemitteilung von adidas zum Erwerb von Five Ten :

Die adidas Gruppe hat heute bekannt gegeben, dass sie eine Vereinbarung zum Erwerb der Aktien von Five Ten, einer führenden Performance-Marke im Bereich Outdoor-Action-Sport, unterzeichnet hat. Die adidas Gruppe beabsichtigt, das gesamte Geschäft von Five Ten zu erwerben, inklusive 100% des ausgegebenen Aktienkapitals von Five Ten USA. Der Gesamtkaufpreis beträgt 25 Mio. USD in bar zum Closing zuzüglich bedingter Zahlungen, die von der Erreichung bestimmter Erfolgskennzahlen seitens Five Ten in den nächsten drei Jahren abhängig sind. Die Transaktion wird voraussichtlich in den nächsten Wochen abgeschlossen.

Im Rahmen des strategischen Geschäftsplans Route 2015 geht die adidas Gruppe davon aus, dass der Umsatz im Bereich Outdoor bis zum Jahr 2015 infolge des organischen Wachstums auf mehr als 500 Mio. € steigen wird. Durch die Übernahme von Five Ten wird die adidas Gruppe noch besser aufgestellt sein, um ein führender Akteur im Outdoor-Markt zu werden.

„Wir freuen uns sehr über den Zusammenschluss mit Five Ten. Five Ten ist eine führende Marke im technisch anspruchsvollen Outdoor-Markt sowie innerhalb der Outdoor-Action-Sport-Community. Die Produkte von Five Ten sind unter Kletterern, Mountainbikern und anderen Outdoor-Athleten weltweit sehr hoch angesehen“, sagte Rolf Reinschmidt, Senior Vice President adidas Outdoor. „Genau wie wir bei adidas zeichnet sich auch Five Ten durch eine  beständige Innovationsstärke aus und wir teilen die gleiche Leidenschaft für Athleten. Five Ten stellt eine hervorragende Ergänzung für das Portfolio von adidas Outdoor dar und wird uns ermöglichen, in komplementäre Marktsegmente zu expandieren. Die Übernahme unterstreicht unser deutliches Engagement im Outdoor-Bereich sowie unseren Anspruch, künftig eine führende Rolle in der Outdoor-Branche einzunehmen. Auf dem Weg zu diesem Ziel freue ich mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Charles Cole, Gründer und Präsident von Five Ten.”

„Diese Vereinbarung bietet hervorragende Aussichten für Five Ten. Mit der Unterstützung der adidas Gruppe werden wir das volle Potenzial der ‚Brand of the Brave‘ nun ausschöpfen können“, kommentierte Charles Cole, Gründer und Präsident von Five Ten. „Wir bei Five Ten schätzen die Philosophie des adidas Gründers Adi Dassler, bei dem die Produktqualität stets im Mittelpunkt stand und der immer nur das Beste für den Athleten wollte. Seit bereits fast 30 Jahren orientiert sich Five Ten an den gleichen Grundsätzen wie auch adidas, und wir freuen uns außerordentlich auf die Zusammenarbeit.”

Seit der Entwicklung von ‚Stealth‘ im Jahr 1985, einer revolutionären Gummimischung mit hervorragender Griffigkeit, gilt Five Ten als Vorreiter in Sachen Innovation im technisch anspruchsvollen Outdoor-Markt. Heute umfasst die ‚Stealth‘-Produktfamilie mehr als ein halbes Dutzend prämierter Materialmischungen, die dem Athleten höchste Griffigkeit bei unterschiedlichsten Bedingungen bieten. Zum Five Ten Elite-Team gehören einige der herausragendsten Outdoor-Sportler weltweit, darunter Dean Potter, National Geographic  Sportler des Jahres 2011, JT Holmes, Big-Mountain-Ski-Champion, und Suz Graham, die vielseitigste und progressivste Action-Sportlerin der Welt.

OAS 2010 – Tag 1 – Ankunft in Värmland

12. Mai 2010 von  
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Nach der tollen Outdoor Academy of Sweden im schwedischen Lappland letztes Jahr, durfte ich diesmal in der Provinz Värmland erneut dabei sein.

Der Hinflug erfolgte über Oslo im benachbarten Norwegen, da es wohl der einfachste Weg nach Torsby, dem Ausgangspunkt unserer Tour, ist (Torsby verfügt nur über einen sehr kleinen Flugplatz). Da ich als einer der letzten zusammen mit Nicole aus der Schweiz, in Oslo landete, erwartete uns Mats Olsson, Tourismus Direktor der Gemeinde Torsby, um uns im Auto zu den anderen Teilnehmern zu bringen. Rund zwei Stunden dauerte die Fahrt über die schwedische Grenze zum Valbergsängens Sporthotel.

Kaum angekommen ging es gleich zum Torsby Skitunnel, von wo aus ich eigentlich mit einer Hälfte der Teilnehmer zu einer Mountainbike Tour aufbrechen sollte. Da wir aber so spät dran waren, war die MTB Gruppe schon weg, so dass ich spontan auf Skier gestellt wurde um eine Runde in Schwedens erstem Skitunnel zu drehen. Auf einer Länge von 1,3 km folgen die Loipen dem natürlichen Terrain. Im Tunnel herrscht dabei eine gleich bleibende Temperatur von 0 bis minus 3 Grad Celsius. Angeblich sollen hier sogar ganze Olympia Teams Langlauf  und Biathlon trainieren.
Da ich zuvor noch nie (!) auf Ski gestanden bin, hab ich mich bei der “Abfahrt” natürlich auch gleich mal auf den Hintern gelegt. Der Schnee war dabei schon recht hart vereist, so dass ich auch die nächsten Tage noch mein Steißbein spüren sollte.

Nach dieser ersten schmerzhaften Skierfahrung ging es zu Fuß zurück zum gleich nebenan liegendem Hotel, wo wir unsere Ausrüstung für die nächsten Tage in Empfang nahmen. Unter den zu testenden Teilen waren unter anderem diverse Bekleidungsstücke, Rucksack, Schlafsack, Schuhe, u.v.m. Nähere Einzelheiten zum getesteten Material gibt es später in weiteren Beiträgen.

Anschließend an ein typisch schwedisches Abendessen wurde schließlich die Region Värmland, das Programm, das Team (Visit Sweden, Scandinavian Outdoor Group, Visit Värmland), sowie die teilnehmenden Hersteller (Ecco, Tentipi, Didriksons, Gränsfors Bruk, Primus, Bergans, Nanok) vorgestellt.
Die rund 50 Reiseveranstalter, Journalisten und Retailer  sind übrigens aus 15  verschiedenen europäischen Ländern sowie China angereist. Es war insgesamt eine bunt gemischte und, wie sich später herausstellen sollte, lustige Truppe :)

Nach der Präsentation ging es dann auch schon ins Bett, schließlich waren die meisten Teilnehmer (mich eingeschlossen) schon seit den frühen Morgenstunden unterwegs und mussten ihren Rucksack für den frühen Start am nächsten Morgen noch packen.

Über die Outdoor Academy of Sweden (kurz OAS)

Die Outdoor Academy of Sweden ist ein gemeinsames Projekt der Scandinavian Outdoor Group (Kooperation zwischen den führenden skandinavischen Outdoor Marken), Visit Sweden (Schwedens offizielle Webseite für Tourismus- und Reise-Informationen), und Visit Värmland. Die OAS ist eine Art “Werbeveranstaltung” für Schweden, wo Reiseveranstalter, Presse, und Retailer die Möglichkeit haben, Skandinaviens neueste Aktivitäten und Produkte im Outdoor-Bereich kennen zu lernen.

(Fotos: Fredrik Broman)

Mountain Skyver – Der Bergsportroller

24. August 2009 von  
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Der Bergmönch bekommt mit dem Mountain Skyver Konkurrenz. Beim Mountain Skyver handelt es sich um einen klappbaren, voll gefederten Bergsportroller, welcher gleich in 4 verschiedenen Modellen Varianten, für den ambitionierten Bergsportler bis hin zum Downhill-Spezialisten, angeboten wird.

Mountain Skyver Mountain Skyver

Der Mountain Skyver ist klappbar und lässt sich auf jeden Rucksack befestigen. Mit 3 Handgriffen ist er in 1 Minute startklar. Zu den allgemeinen Eigenschaften :

  • Klappbarer, voll gefederter Bergsportroller mit Scheibenbremsen
  • Seitlich ausklappbare Trittflächen mit stufenloser Höheneinstellung
  • Optimale Kontrolle und hervorragende Fahreigenschaften
  • 4 verschiedene Modelle, für den Bergsportler bis zum Downhill-Spezialisten
  • Bequem tragbar mit jedem Rucksack
  • Geringes Gewicht und kleines Packmaß
  • Vortrieb auf Flachstrecken durch Rollertechnik

Weitere Details, wie z.B. das genaue Gewicht der verschiedenen Modelle, sind leider noch nicht bekannt. Die Webseite des Herstellers befindet sich im Aufbau und die Informationen sind leider noch recht spärlich gesät. Über eine Leserin des Freiluft Blogs konnte ich allerdings schon etwas über den Preis in Erfahrung bringen. So soll das Gerät je nach Modell um 900 bis 950 Euro kosten, also um einiges günstiger als der Bergmönch. Außerdem sind die Modelle Summit, Kibo, Cross und Rock schon ab dem 1. August 2009 lieferbar.

Übrigens werden noch Testfahrer für den Mountain Skyver gesucht. Weitere Informationen hierzu findet ihr unter MountainSkyver.com.

Der Bergmönch kommt 2010

4. Juni 2009 von  
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Vor gut 2 Monaten habe ich hier über den Bergmönch berichtet, ein neuartiges Funsport-Gerät welches Bergsteigen und Mountainbiken vereint. Nun erreicht mich die Pressemitteilung, dass das Serienmodell auf der diesjährigen Outdoor Messe in Friedrichshafen (16.-19. Juli 2009) vorgestellt wird.

Bergmönch

Die ganze Pressemitteilung :

Der Fahrradhersteller Koga-Miyata wird das innovative Bergsportgerät „Bergmönch“ exklusiv herstellen und vertreiben. Auf der Outdoor Messe in Friedrichshafen (16.-19. Juli 2009) wird das Serienmodell vorgestellt. Die Entwickler Thomas Kaiser und Christian Wassermann bleiben weiterhin eng mit dem Projekt verbunden. Ein weiterer Partner ist Outdoor-Spezialist Vaude, der den Tragerucksack liefert. Bereits auf der ISPO sorgte der Bergmönch mit dem Gewinn eines ISPO BrandNew Award in der Kategorie „Summer Hardware“ für Furore.

Der Bergmönch – ein Roller, der bergauf im Tragerucksack untergebracht wird – ist eine Idee von Thomas Kaiser, Maschinenbaustudent an der FH Kempten. Er und sein Kollege Christian Wassermann sind zur Zeit gemeinsam mit der Entwicklungsabteilung von Koga damit beschäftigt dem „Bergmönch“ den letzten Serienschliff zu geben. Auf der Outdoor Messe in Friedrichshafen wird am 16. Juli 2009 das Serienmodell vorgestellt, um ab Februar 2010 an den Handel ausgeliefert zu werden. Der angestrebte Preis ist € 1.499,-.

Der Bergmönch ist eine Systemlösung aus Rucksack und Downhill-Fahrzeug. Bergauf wird es auf dem Rücken getragen und innerhalb von zwei Minuten ist es entfaltet und fahrfertig und mutiert zum geländegängigen Roller, der stehend oder knieend auf dem Rucksack gefahren werden kann. Ein gelenkschonender, schneller Abstieg mit großem Spaßfaktor. Unter www.bergmoench.com sind die Nutzungsmöglichkeiten anschaulich dargestellt.

Nächstes Jahr geht der Bergmönch also in Serie und wird wohl rund 1.500 Euro kosten. Viel Geld für ein “Fahrrad” mit dem man nur bergab fahren kann. Für den hohen Preis gibt es allerdings auch eine Menge Hightech :

  • voll gefedert, vorne und hinten Luftdämpfer, einfach einstellbar auf Körpergewicht
  • in einer Minute entfaltet, werkzeuglos, drei Handgriffe, keine Einzelteile
  • Vaude Rucksack/Tragesystem, perfekte Ergonomie
  • zweifach hydraulisch Scheibengebremst

Spass wird man jedenfalls mit dem Gerät haben :)

Links zum Thema :

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