Olympus µ Tough-8000 – Review
17. Februar 2009 von Sven
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Nachdem ich vor kurzem über die Markteinführung der besonders robusten µ Tough Modelle von Olympus berichtet habe, habe ich mir das 8000er Modell mit 12 MP nun selbst zugelegt. Über Amazon.de habe ich die Kamera, mit der günstigeren Luxemburger Märchensteuer von 15%, für 332,39 Euro erhalten.
Die Olympus µ Tough-8000 zeichnet sich vor allem durch seine Outdoor Eigenschaften aus:
- Wasserdicht bis zu 10 m Tiefe gemäß IPX8 Norm (Schutz gegen dauerndes Untertauchen)
- Bruchsicher bis zu 100 kg bzw. stoßfest aus bis zu 2 m Höhe
- Frostsicher bis -10 °C
- Dual IS (mechanischer Bildstabilisator kombiniert mit hoher ISO) gegen Verwacklungsunschärfe
- TAP Control Menü für eine komfortable Bedienung auch mit Handschuhen
- HyperCrystal III LCD für beste Ansicht sogar bei direkter Sonneneinstrahlung
- Integriertes Manometer zum einfachen Überprüfen von Luft- und Wasserdruck direkt auf dem LCD
- LED-Hilfslicht zum Aufhellen von Unterwasser- oder Makro-Szenen
Die Kamera macht schon beim Auspacken einen wirklich wertigen und robusten Eindruck. Das Material des Gehäuses (ein Metal und Kunstoff Mix) fühlt sich sehr hochwertig an, und die Abmessungen sind erstaunlich kompakt, bedenkt man wie widerstandsfähig die Tough-8000 doch ist. Die Bedienungsknöpfe sind dabei leider auch recht klein ausgefallen. Mit etwas dickeren Handschuhen könnte das schon recht fummelig werden. Zum Glück gibt es dazu die (etwas gewöhnungsbedürftige) TAP Control Funktion, welche die Bedienung durch einfaches Antippen des Gehäuses erlaubt.
Der Lieferumfang (siehe Foto) umfasst neben der Kamera, einen Lithium-Ionen-Akku, ein USB-Kabel, ein Audio/Video-Kabel, ein Akku-Lade-Kabel, Trageschlaufe, microSD Adapter, sowie Bedienungsanleitung und Software auf CD. Der Akku kann nur in der Kamera selbst geladen werden, es ist nämlich kein Ladegerät für ein externes Aufladen im Lieferumfang. Dieses gibt es nur als teures Zubehör. Dafür kann man den Akku aber sowohl über das Lade-Kabel an der Steckdose, als auch über das USB-Kabel laden. Beim Transfer der Fotos auf den PC wird der Akku so automatisch aufgeladen.
Zum ersten Praxis Test hatte ich die Kamera am Wochenende mit zum Cache Event genommen. Dabei musste ich feststellen, dass die Linse recht nahe am rechten Rand des Gehäuses angebracht ist, so dass nun bei mehreren Fotos mein Finger in der linken oberen Ecke zu sehen ist. Ich muss wohl zukünftig etwas besser aufpassen wie ich die Kamera beim Knippsen halte. Ansonsten ist die Tough-8000 nach dem Einschalten schnell einsatzbereit, und der 3x optische Zoom reagiert auch recht schnell. Auch die Abmessungen und das Gewicht von 204 g (inkl. Akku und Speicherkarte) sind durchaus Hosentaschen-tauglich (im Gegensatz zu meiner alten Canon PowerShot A80 mit gut 375 g).
Wie es jetzt um die angepriesenen robusten Outdoor Eigenschaften steht, so möchte ich die Bruchsicherheit sowie die Stoßfestigkeit nicht wirklich testen :) Der Unterwasser-Test muss derzeit auch noch etwas warten. Wie ich in verschiedenen Internet Videos schon gesehen habe, scheint die Dichtigkeit aber wohl gewährleistet zu sein.
Fazit
+ Hält auch den widrigsten Bedingungen stand
+ Handlich und leicht
+ Schnell einsatzbereit
+ Gutes Display
+ Adapter für die günstigen microSD Speicherkarten im Lieferumfang enthalten
- Linse etwas ungünstig platziert
- xD Picture Speicherkarte : teuer, max. 2 GB, erforderlich für Panorama Aufnahmen
- Kein separates Ladegerät für den Akku im Lieferumfang (praktisch wenn man 2 Akkus hat)
Die Olympus µ Tough-8000 ist die perfekte Outdoor Kamera. Derzeit findet man kein anderes Modell, welches solch hervorragende Eigenschaften aufzeigt. Achtet man darauf seine Finger nicht vor die Linse zu halten, gelingen einem auch in den extremsten Situation gute Bilder. Ich kann die Tough-8000 nur weiterempfehlen.
Neu kann man die Tough-8000 unter anderem bei Amazon für knapp 340 Euro erstehen.
P.S. : Meine alte Kamera (Canon PowerShot A80) steht nun, mit viel Zubehör, bei eBay.














