Casio Exilim EX-G1 – Testexemplar eingetroffen

21. Mai 2010 von  
Abgelegt unter Foto & Video

Vor wenigen Monaten hat mit der Exilim Ex-G1 eine neue Outdoor Kompaktkamera vorgestellt. Ich hatte bereits im November über die Ex-G1 berichtet. Jetzt hat Casio mir die Möglichkeit gegeben die Kamera selbst über einen Monat lang zu testen. Diese Woche ist das Testexemplar eingetroffen! Hier gibt es nun erst mal die ersten schnellen Eindrücke zur Kamera.

Schon allein die Verpackung der EX-G1 fällt mit ihrem ansprechendem acht-eckigen Design auf. Zum Lieferumfang gehören neben der Kamera selbst :

  • ein Lithiumionen-Akku
  • ein mit Netzkabel
  • ein Trageriemen
  • zusätzliche Schutzteile mit diversen (Ersatz-) Schrauben
  • ein USB Kabel
  • ein AV Kabel
  • sowie Software und Anleitung

Die fühlt sich beim ersten Kontakt hochwertig und griffig an. Sie liegt gut in der Hand und macht Dank der sehr flachen Bauform keine so klobige Figur wie meine Olympus µ Tough-8000.

Die verschiedenen Bedienelemente sind recht übersichtlich und gut bedienbar. Ich vermisse allerdings ein Einstellrädchen für die gängigsten Aufnahmeprogramme.

Aufgrund der kompakten Abmessungen funktioniert die EX-G1 nur mit microSD bzw. microSDHC Speicherkarten, verfügt allerdings auch über einen kleinen (35,7 MB) internen Speicher. Der Zugang zum Kartenfach erfolgt an der Seite über Betätigung des Drehrädchens. Unter der wasserdichten Abdeckung versteckt sich auch der USB Anschluss. Leider setzt Casio wie es aussieht auf ein eigenes Anschlussformat anstatt auf einen universellen Mini-USB Anschluss. Dies störte mich bereits bei meiner Olympus Kamera.

Casio legt der Kamera noch zwei Schutzteile bei. Durch Anbringen eines dieser Schutzteile (das zweite dient als Ersatz) an der Seite soll die EX-G1 besser vor einer Beschädigung geschützt werden, falls sie mal zu Boden fällt. Sieht zwar cool aus und trägt sicherlich zum Schutz der Kamera bei, aber nach Murphys Gesetz wird sie bei einem Sturz eh mit der “ungeschützten” Ecke auf dem Boden landen :)

Hier noch mal die technischen Eigenschaften der Casio Exilim EX-G1 im Überblick :

  • Stoß- und Schlagfest bis zu einer Fallhöhe von 2,13 m
  • Wasserdicht bis zu 3 m
  • Staubdicht
  • Kälteresistent bis -10 °C
  • 12,1 Millionen Effektivpixel
  • 3fach optischer Zoom
  • 6,4 cm (2,5 Zoll) TFT-Farbdisplay
  • Gewicht ca. 154g (inkl. Batterie und Speicherkarte)

Der erste Eindruck der Casio Exilim EX-G1 ist auf jeden Fall schon mal positiv. Wie sich die Kamera in der  (harten) Praxis bewährt werden die nächsten Wochen zeigen.

Das Taschenlampen Duell : Fenix PD20 vs. LED Lenser M1

30. August 2009 von  
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[Trigami-Review]

Die Zweibrüder Optoelectronics GmbH hat mir zum Testen ihrer neuen Taschenlampen M-Serie die LED Lenser M1 zur Verfügung gestellt. Getestet wird die kompakte LED Lampe im direkten Vergleich mit der , welche der Hersteller direkt mitgeliefert hat. Ganz schön mutig wie ich finde. Wie sich die M1 gegen die schlägt wird dieser gleich zeigen. Zur besseren Übersicht stelle ich die Konkurrenten direkt gegenüber :

LED Lenser M1

Lieferumfang

Der Lieferumfang umfasst eigentlich alles was man braucht :

  • LED Lenser M1
  • Holster
  • Handschlaufe
  • 1x CR123 Batterie
  • Anleitung
  • Smart Card

Trotz mitgelieferter Batterie habe ich für den Test die gleiche Batterie wie bei der Fenix Lampe eingesetzt um gleiche Voraussetzungen zu schaffen.

Fenix PD20

Lieferumfang

Der Lieferumfang gestaltet sich ähnlich wie bei der LED Lenser M1 :

  • Fenix PD20
  • Holster
  • Handschlaufe
  • Ersatz-O-Ring
  • Ersatzgummi Endkappe
  • Anleitung

Einzig eine CR123 Batterie fehlt, was doch schon etwas ärgerlich ist da diese zum einen recht teuer ist (6,30 Euro für eine Energizer Lithium Photo), zum anderen nicht überall erhältlich ist.

LED Lenser M1 LED Lenser Fenix PD20 Fenix
Die technischen Eigenschaften

  • Gewicht inkl. Batterie (eigene Messung) : 76 g bzw. 100 g inkl. Holster
  • Abmessungen : 97 x 23,6 mm
  • Batterie : 1x CR123
  • Max. Lichtausbeute : 190 Lumen
  • Spritzwassergeschützt
Die technischen Eigenschaften

  • Gewicht inkl. Batterie (eigene Messung) : 54 g bzw. 66 g inkl. Holster
  • Abmessungen : 88 x 21,5 mm
  • Batterie : 1x CR123
  • Max. Lichtausbeute : 180 Lumen
  • Wasserdicht nach IPX-8 Schutzart
Look & Feel

Die LED Lenser liegt sehr gut in der Hand, fühlt sich dank Metallgehäuse hochwertig an, und lässt sich einfach mit einer Hand bedienen. Optisch kennzeichnet die Lampe ein schnörkelloses Design und der titanfarbene Ring an der Linse.

Look & Feel

Die Fenix Lampe ist ein gutes Stück kürzer und auch leichter als die M1. Bei meiner Handgröße liegt die kürzere Fenix etwas weniger bequem in der Hand. Das Aluminium Gehäuse macht einen hochwertigen Eindruck. Vom Design her ist die PD20 etwas kantiger gestaltet (Rollschutz) als die rundliche LED Lenser.

LED Lenser M1 Fenix PD20
Funktionen und Handhabung

Die M1 verfügt über 3 Helligkeitsstufen (190 Lumen für 5s nach Einschalten, 155 Lumen, und 60 Lumen), sowie einen Strobe Modus (Verteidigungsmodus).
Die Schaltfunktion der LED Lenser finde ich etwas gewöhnungsbedürftig. Bei einmaligem Klick des Schalter leuchtet die Lampe mit voller Leistung. Um zwischen den anderen Modi umzuschalten muss man den Schalter vor dem Einschalten (Klick) 1x bzw. 2x  kurz an tippen. Dabei leuchtet die Lampe aber jedes mal kurz auf. Dem Lieferumfang liegt zwar auch eine “Smart Card” in Kreditkartengröße bei, welche die Schaltvorgänge erklärt, aber irgendwie finde ich diese Lösung nicht wirklich gelungen.

Genial hingegen finde ich den Speed Focus. Mit einer Hand kann man durch ein Schiebesystem den Lichtstrahl ganz einfach fokussieren und so schnell zwischen dem Ausleuchten des Nah- und Fernbereich wechseln.

Im 20 Minuten Dauertest schneidet die M1 gut ab. Das Gehäuse erwärmt sich im Gegensatz zur Fenix nur unwesentlich.
Die Lichtstärke ist wirklich hervorragend und im direkten Vergleich mit der Fenix scheint mir die LED Lenser ein weißeres Licht zu haben.

Funktionen und Handhabung

Die PD20 verfügt über 4 Helligkeitsstufen (180 Lumen im Turbo Mode, 94 Lumen, 47 Lumen, und 9 Lumen), einen Strobe Modus, sowie eine SOS Funktion bei der die Lampe eigenständig den SOS Morse Code aussendet.
Die Schaltvorgänge zwischen den verschiedenen Modi sind mir bereits von meiner Fenix LD20 geläufig, da sie identisch sind. Zwischen dem normalen und dem Turbo/Strobe Modus wechselt durch drehen des Lampenkopfes. Die verschiedenen Helligkeitsstufen kann man nach Einschalten der Lampe durch leichtes Antippen des Schalters wählen.

Ein kleines Detail am Rande : die PD20 kann man, Dank des flachen Endes, senkrecht auf den Tisch stellen und sie so als “Kerze” benutzen. Bei der LED Lenser ist dies, Design bedingt, nicht möglich.

Im Dauertest erwärmt sich nach 20 Minuten das komplette Gehäuse der Fenix Lampe schon deutlich. Eine leichte Verbrennungsgefahr ist hier nicht auszuschließen.
Die Lichtstärke ist wie bei der LED Lenser hervorragend, wobei das Licht im direkten Vergleich etwas gelblicher erscheint.

Der Unterwasser Test

Zum Schluss habe ich noch den Unterwasser Test gewagt. 5 Minuten Dauertauchen haben der M1 zwar nicht geschadet, denn offensichtlich funktioniert sie immer noch, aber beim Fokussieren unter Wasser ist wohl etwas Wasser eingedrungen welches sich unter der Linse gesammelt hat. Wahrscheinlich ist die LED selbst vor Wasser geschützt und der Teil mit der Linse nur auf die LED aufgesetzt, so sollte es eigentlich keine Probleme bei Wasserkontakt geben.

Der Unterwasser Test

Nach 5 Minuten unter Wasser ist bei der PD20 sichtlich keine Feuchtkeit in die Lampe eingedrungen. So soll es nach IPX-8 Schutzart (Schutz gegen dauerndes Untertauchen) auch sein.

LED Lenser vs. Fenix LED Lenser vs. Fenix
Fazit LED Lenser M1

+ Hervorragende Verarbeitung
+
Hervorragende Lichtausbeute
+ Fokussierung des Lichtstrahls
+ Batterie im Lieferumfang

- Etwas ungewöhnliche Schaltvorgänge
- Wasser unter der Linse beim Unterwasser Test

Fazit Fenix PD20

+ Hervorragende Verarbeitung
+ Hervorragende Lichtausbeute
+ Einfache Schaltvorgänge
+ SOS Modus

- Keine Batterie im Lieferumfang
- Wärmeentwicklung bei längerem Einsatz

Gesamt Fazit

Die perfekte Taschenlampe wäre wohl eine Kreuzung aus der LED Lenser M1 und der Fenix PD20, und würde mit einer AA Batterie betrieben werden :) Die Leuchtkraft ist zwar mit einer einzelnen CR123 Batterie bei beiden Lampen hervorragend, aber dieser Batterietyp ist zum einen recht teuer (5-6 Euro), zum anderen nicht überall zu finden. Außerdem laufen alle meine anderen tragbare Geräte mit AA Akkus. Bei mir werden die beiden Lampen wohl im Auto für den Notfall zum Einsatz kommen. Hier liegt der Vorteil bei der CR123 Lithium-Batterie, welche länger lagerfähig als Alkaline-Batterien ist (bis zu 12 Jahre).

Die unverbindliche Preisempfehlung liegt für beiden Lampen bei 69 Euro, wobei der Straßenpreis wohl deutlich unter 60 Euro liegen dürfte. Der Preis geht angesichts der guten Leistung in Ordnung. Bei der Fenix muss man allerdings gleich noch eine Batterie mit einrechnen.

Fazit beim Taschenlampen Duell : Unentschieden!

Weitere Reviews der LED Lenser M1 :

Garmin Dakota 20 und Oregon 300 im Vergleich

23. August 2009 von  
Abgelegt unter Geocaching, GPS & Outdoor Navigation

Bei Navigation-Professionell gibt es einen ersten ausführlichen des neuen Dakota 20 im direkten mit dem Oregon 300, ebenfalls von Garmin. Interessant ist hier natürlich zuerst einmal das Gehäuse und das Display der beiden Geräte. Auf den ersten Blick ähneln sich Dakota und Oregon, doch ersteres ist, wie man auf dem Foto sehen kann, deutlich kleiner und handlicher.

Garmin Dakota 20 und Oregon 300

Beim Display bin ich da doch etwas enttäuscht. Bei der Display-Größe von 2,6 Zoll gegen  3 Zoll ist der Unterschied noch recht marginal, aber die Auflösung von 160 x 240 Pixel gegenüber 240 x 400 Pixel ist dann doch schon enorm. Wenn man dann noch bedenkt dass der Dakota

  • keine GPS-Games (Wherigo) enthält,
  • nicht NMEA kompatibel ist,
  • keine 3D-Ansicht kann,
  • keinen Bildbetrachter enthält und
  • keine Hintergrundbilder anzeigen kann,

dann finde ich den Preis von knapp 320 Euro (Amazon.de) doch schon recht happig. Immerhin ist der Dakota 20 aber deutlich leichter als der Oregon, verfügt über eine längere Akkulaufzeit, und das Display soll bei Tageslicht wesentlich besser ablesbar sein als bei seinem Vorgänger. Ich bin allerdings immer noch ganz zufrieden mit meinem 200er Oregon und würde jetzt nicht gleich zum Dakota wechseln.

Einen weiteren ausführlichen Test (auch im direkten Vergleich mit dem Oregon 300) findet man Walking-away.de.

Update : Mittlerweile gibt es das Dakota 20 Gerät für rund 230 Euro (Amazon.de).

Foto : Navigation-Professionell

Solar-Rucksack im Test

10. August 2009 von  
Abgelegt unter Elektronische Ausrüstung, Rucksack

Vor einiger Zeit schon hat Daniel Dombrowski von Solar-Rucksack.com mir einen mit Panels zum Testen zur Verfügung gestellt. Der Rucksack besteht aus vier Teilen: Tasche, Solarzelle direkt im Rucksack integriert, Akku-Box, und Adapter Set.

Solar-Rucksack Solar-Rucksack Solar-Rucksack - Zubehör

Der Rucksack

Im Vorfeld wurde ich schon darauf hingewiesen, dass es sich beim Rucksack nicht um ein High-Quality Modell handelt, sondern vielmehr um eine kostengünstige Alternative zu anderen namhaften Herstellern. Leider bestätigt sich dies auch in der Praxis. Die Nähte sind nicht sehr sauber verarbeitet und bei den Reißverschlüssen handelt es sich um No-Name-Teile. Die Polsterung am Rücken und den Schultergurten ist recht spärlich ausgefallen, am Hüftgurt ist erst gar keine vorhanden.

Die Aufteilung des Rucksacks ist mit etlichen Taschen im Inneren indes recht gut gelungen. Ein Fach dient als Halterung für den Akku der über einen Mini USB Stecker mit den Solar Panels verbunden wird.

iPod laden Akku Akku Anschluss

Der Akku

Die kompakte Akku-Box (83 x 35 x 22 cm bei 70 g) ist mit einem 2200 mAh Li-Ionen-Akku ausgestattet, und wird mit vielen verschiedenen Adapter geliefert. Leider fehlt aber ein passender Stecker für Apple Geräte wie iPod oder iPhone. Hier bleibt nichts anderes übrig als das original USB Ladekabel von Apple an die Akku-Box anzuschließen. Hierzu verfügt der Akku über einen Standard USB Anschluss. Die Kapazität der Power Box reicht aus um mein iPhone 2x vollständig zu laden, wobei man allerdings beachten sollte, dass der Akku des iPhones nicht komplett entladen sein darf (das Telefon sich also nicht selbständig ausschaltet) da sonst der Strom der Box nicht ausreicht um das iPhone laden zu können. Dies ist aber eher ein iPhone spezifisches Problem, als ein Problem mit der Akku-Box.

Was definitiv fehlt ist eine Anzeige des Ladezustandes der Power Box. Sie verfügt lediglich über zwei einfache Anzeigen, eine für das Laden des Akkus und eine die leuchtet wenn die Box eingeschaltet ist.

Das Solar-

Die beiden Solar-Panels sind fest mit dem Rucksack vernäht und können nicht ohne weiteres entfernt werden. Sie sind wasserresistent und wiegen zusammen 240 Gramm. Nach einigen scheinen die Solarfelder bei günstigen Wetterverhältnissen den Akku recht gut zu laden. Aufgrund mangelnder Anzeige des Ladezustandes der Power Box ist es mir allerdings nicht möglich genauere Angaben zur Leistungsfähigkeit des Solar-Ladegerätes zu machen. Laut Homepage soll der Akku innerhalb von 5-6 Stunden vollständig geladen sein (über den mitgelieferten Netzstecker dauert es gerade mal 3-3,5 Stunden), was schon sehr schnell wäre.

Fazit

Der Akku hat mich in Verbindung mit den Solarfeldern überzeugt. Die Leistungsfähigkeit ist ganz akzeptabel. Bei der Power Box fehlt mir allerdings eine genaue Anzeige die mich über den Ladezustand des Akkus informiert.
Der Rucksack ist definitiv nicht für anspruchsvolle Aufgaben im Outdoor Bereich ausgelegt, dafür ist die Verarbeitung einfach nicht ausreichend gut ausgefallen. Ich sehe den Einsatzbereich eher im Alltag wenn man mal zum Einkaufen geht, oder als Schultasche für Schüler die einen hohen Energiebedarf für iPod, Handy, PSP, u.s.w. haben.

Der Solar-Rucksack kostet knapp 60 Euro und kann über www.solar-rucksack.com bezogen werden.

Tenson Outdoor Bekleidung

6. Juli 2009 von  
Abgelegt unter Bekleidung, Hersteller

Die Firma Tenson war mir bis vor der OAS völlig unbekannt, obwohl es den Markennamen schon seit 1951 gibt. Die schwedische Marke hat sich auf Bekleidung im Bereich Outdoor, Ski und Marine spezialisiert. Wir hatten die Möglichkeit gleich mehrere verschiedene Teile zu testen. Zum einen haben wir eine Softshell Jacke (das blaue Modell auf dem Foto unten) erhalten, eine Hardshell Jacke (grünes Modell), sowie ein Regenset bestehend aus und Hose.

Ich werde etwas mehr auf die blaue Jacke eingehen, da ich wegen dem doch meist trockenen Wetter überwiegend diese getragen habe, wie man oben auf dem Foto sehen kann (die beiden neben mir sind übrigens die Jungs von Travelblogging.de, schöne Grüsse von hier aus). Auffällig sind auf den ersten Blick natürlich die recht grellen Farben. Aber keine Angst, man bekommt die Teile auch in dezenteren Farben.

Die Verarbeitung ist im Allgemeinen sehr gut. Bei der Hardshell sowie der Regenbekleidung sind die Nähte innen ordentlich abgeklebt und die Reißverschlüsse wasserabweisend. Die Reißverschlüsse sind übrigens bei allen Teilen vom bekannten Markenhersteller YKK. Die Verschlüsse an der Softshell, sowohl an der Front als auch an den Taschen, sind meiner Meinung nach allerdings etwas zu grob ausgefallen. Hier hätte man einen etwas feineren oder, besser noch, einen wasserabweisenden Verschluss nehmen sollen.

Die Jacken verfügen alle über ausreichend viele Taschen, so hat die Softshell Jacke zum Beispiel gleich 4 bzw. 6 Taschen an der Frontseite (2 Brusttaschen sowie 2 Schubtaschen welche jeweils nochmals ein separates, von oben zugängliches Fach besitzen). Die Brusttaschen stören beim Tragen eines großen Rucksacks aber etwas.
Die Kapuzen sind verstaubar, allerdings nicht wie üblich im Kragen, sondern aufgerollt und mit einen breiten Klettband befestigt. Eine etwas eigenwillige Lösung, aber sie erfüllt ihren Zweck. Eine Volumenregulierung für optimale Passform der Kapuze ist natürlich auch vorhanden.

Tenson Varberg Tenson Hurricane Tenson Nabben

Die Softshell Jacke habe ich rund 1 Stunde bei zum Teil starkem Regen in Stockholm bei meiner Stadtbesichtigung getragen. Das Material hat dabei recht gut stand gehalten (das T-Shirt drunter bliebt quasi trocken), allerdings sollte man bei den Taschen (besonders den Brusttaschen) aufpassen was man rein tut, da die Reißverschlüsse weder wasserabweisend noch abgedeckt sind.
Interessant ist noch zu wissen, dass die Firma Tenson ihre eigens entwickele Membran namens MPC und MPC Extreme einsetzt. Diese ist, ähnlich wie bei Gore-Tex, wasserdicht und dennoch atmungsaktiv.

Im Allgemeinen war ich sehr zufrieden mit der Bekleidung von Tenson. Allerdings würde ich die Softshell Jacke eher im Alltag oder bei Wanderungen ohne grosses Gepäck einsetzen, da sie gegenüber meiner Jacke von Haglöfs doch einige Nachteile aufgezeigt hat. Über das Preis/Leitungs Verhältnis kann ich leider nichts sagen, da ich versäumt habe den regulären Verkaufspreis zu erfragen. Als Teilnehmer der OAS konnten wir die Jacke zum vergünstigten Preis von 30 Euro kaufen.
Ich kann die Produkte von Tenson auch in keinem Online Shop entdecken. Vermutlich kann man die Teile nur in ausgewählten Shops in Skandinavien selbst kaufen, was eigentlich sehr schade wäre.

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