Klymit Inertia X Frame – Ultralight Isomatte

14. Januar 2011 von  
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Wer bisher dachte die Therm-a-Rest NeoAir sei eine ultraleichte Isomatte, der sollte sich die neue Inertia X Frame von genauer anschauen. Diese wiegt nur knappe 258 g bei ungekürzter Länge (ca. 183 x 46 cm), und ist zusammengefaltet gerade mal so groß bzw. klein wie eine Cola Dose.

Um Gewicht zu sparen hat der junge US-amerikanische Hersteller ganz einfach überflüssiges Material bei Seite gelassen und nur die Auflagepunkte für Kopf, Schultern, Hüften, Waden und Füße über die ganze Breite der Matte ausgebaut. In Puncto Isolation sorgen wie gewohnt die mit Luft befüllbare Kammern für gute Kälteisolation und gleichzeitig für ein angenehm weiches Liegegefühl.

Im Lieferumfang ist übrigens neben Packsack und Flickzeug, auch eine Luftpumpe dabei, welche das Gesamtgewicht auf gerade mal knappe 287 g erhöht. Dies hat unter Anderem dazu beigetragen, dass Klymit mit der den diesjährigen ispo Brandnew Award in der Kategorie “Hardware Summer” gewonnen hat.

Erhältlich ist die Klymit Interia X Frame ab sofort für knapp 100 USD. Ich bin ja mal gespannt wer von den bekannten Ultraleicht Bloggern das Teil als erstes testen wird :) Bei unserem ispo Besuch werde ich bei Gelegenheit jedenfalls schon mal versuchen Probe zu liegen.

Blog Vorstellung #14 : Trotten mit Hut

8. Oktober 2010 von  
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Die letzte Vorstellung liegt ja nun schon einige Zeit zurück. Beim aktuellen Thema Hüte fiel mir dann gleich ein bestimmtes Blog von zwei wandernden Hutträgern ein welches sich geradezu für eine Vorstellung anbietet : Trotten mit Hut. Hier berichten Jaddar und Kurt über ihre Touren (natürlich stets mit ) und ihre Ausrüstung, und verraten Tipps und Trickt zum Outdoor Leben. Auch mit dem Thema Ultraleicht setzen sie sich auseinander.

Jaddar und Kurt über sich und ihr Blog :

Ausschlaggebend für die Eröffnung dieses Blogs waren zwei Dinge: die schon jahrelange Begeisterung für das Outdoorleben in all seinen Formen und ein Buch.

Nachdem ich schon einige Touren gemacht habe und immer wieder unter der immensen Schwere meines Rucksackes litt, spielte ich eines Tages mit dem Gedanken einfach ohne alles loszumarschieren (s. Sir Vival), oder sagen wir zumindest mit einem extrem minimalistischen Rucksackgewicht.

Nach einigen Studien über funktionale und minimalistische Ausrüstungsgegenstände stieß ich auf das Trekking Ultraleicht Buch und erfuhr das diese Idee ja schon lange existiert und absolut Sinn macht. Die vielen Ideen und Vorschläge die in den mitunter hochphilosophischen Diskussionen gipfeln (es sei hier nur die Schirmdiskussion angemerkt), geben Denkanstöße und zeigen mir einfache und praktische Tipps über die ich mir schon lange Zeit Gedanken gemacht habe.

Ich bin und werde sicherlich kein extremer Ultraleicht-Anhänger, da ich doch auf einige Kleinigkeiten während meiner Wanderungen nicht verzichten möchte. Aber die Anregungen und vielen Ideen in diesem Umfeld haben mich begeistert.

Durch die Foren, Homepages und vielen Blogs Gleichgesinnter und der schon ewigen Idee zur Gestaltung einer Homepage, möchte ich in diesem Blog nun auch meine Gedanken der Welt mitteilen.

Die Begeisterung für das Outdoorleben, das oder das einfache Trotten mit Hut will ich hier mit euch teilen. Viel Spaß mit diesem Blog!

Jaddar

Nach dem ich in meiner Kindheit mal mehr mal weniger gezwungen wurde, wandern zu gehen, geriet dieses schöne Hobby für viele Jahre in Vergessenheit. Vor einiger Zeit erinnerte ich mich jedoch daran, dass das alles nicht ganz so schlimm gewesen war. Meine kommenden Urlaube waren verplant!

Ich machte also was alle machen, wenn sie los ziehen die Welt zu entdecken. Ich erinnerte mich an nasse schwere Hosen bei der Armee, las Bücher, fragte Leute, probierte – kaufte, probierte und kaufte weiter! Nach einigen Jahren nutzte ich dann mein Hobby, um die Urlaubskasse aufzufüllen. Ich studiere Sport und  arbeite nebenbei bei einem bekannten Hersteller für Outdoor Produkte. Seitdem ging der Kaufrausch in die nächste Runde.

Was nun nach all der Zeit und vielen Touren, Pleiten und Überraschungen passiert ist, wundert mich selbst. Ich komme zurück zu den Anfängen. Es ist oft weniger nötig als man denkt. Natürlich hat jedes Produkt der Outdoor-Branche seine Berechtigung – es ist nur wichtig was wofür genutzt werden soll.

Darum fällt es mir nicht schwer meine Erfahrungen mit euch zu teilen. Und eine meiner wichtigsten Erfahrungen ist, dass “das Leben draußen mein Leben drinnen um ein Vielfaches bereichert hat!

Kurt

Besonders die ausführlichen Tour Berichte mit zahlreichen Fotos gefallen mir besonders gut. Ich bin jedenfalls auf weitere interessante Beiträge gespannt. Klare Leseempfehlung!

GoLite Eden 2 – UL Zelt für zwei Personen

7. Juli 2010 von  
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Ich bin ja nicht wirklich der () Trekking Experte, aber ich denke dass man bei einem 2-Personen-Zelt mit einem Gewicht von 2.350 g (= 1.175 g pro Person) schon von einem Zelt reden kann. Wenn das Zelt dann auch noch so viel Platz bietet wie das Eden 2 von GoLite, dann werden selbst Komfort-Zelter (wie ich) hellhörig. Die  Firma (via Bergfreunde) hat mir freundlicherweise ein Eden 2 zum Testen zur Verfügung gestellt.

Geliefert wird das Eden 2 in einem stabilen Packsack mit 14 Heringen (170 g), 3 Steckstangen (510 g), sowie dem Zelt selbst. Die Heringe und das Gestänge sind wie üblich auch nochmal in sehr leichten Beuteln untergebracht.

Aufbau

Die Anleitung zum Aufbau des Zeltes ist in den Packsack eingenäht (was ich erst nach dem Aufbau festgestellt habe). Wer also nochmals einige Gramm sparen möchte kann diese herausschneiden, was aber wohl so sinnvoll ist wie den Griff der Zahnbürste zu kürzen.

Der Aufbau des GoLite Eden 2 gestaltet sich recht einfach, wobei die größte Schwierigkeit wohl darin besteht das Gestänge in die durchgängigen Kanäle am Außenzelt zu fädeln. Hier sollte man aufpassen das dünne Zeltmaterial nicht durch das Ende der Stangen zu beschädigen. Sind sowohl die lange mittlere Stange als auch die beiden kürzeren äußeren Stangen eingesetzt, muss man lediglich jeweils einen Hering an Kopf- und Fußteil einsetzen und schon steht das Zelt.  Den Zeltboden kann man anschließend mit 6 Heringen befestigen und bei Bedarf das Außenzelt noch abspannen.

Das Innenzelt ist übrigens mit dem Außenzelt verbunden und wird direkt mit dem Außenzelt aufgestellt. Somit kann das Zelt auch recht komfortabel im Regen aufgebaut werden.

Platzangebot, Belüftung, Material

Das Platzangebot ist enorm wenn man das Gewicht von gerade mal 2.350 g bedenkt. Durch das asymmetrische Design entsteht im Innenzelt eine Liegefläche von ca. 260 x 140 cm. Mit meinen 1,90 Meter Körpergröße habe ich somit jede Menge Kopf- und Fußfreiheit.  Beim Probe liegen mit meiner Frau und unserer kleinen Eve (welch passender Name :)) hatten wir immer noch reichlich Bewegungsfreiheit. Auch das Sitzen ist in der Zeltmitte (Höhe rund 120 cm) bei meiner Größe kein Problem.
Sehr komfortabel sind auch die beiden großen Eingänge sowie die jeweils großzügige Apsis unter der auch ein größerer Rucksack Platz findet.

Das Innenzelt besteht fast ausschließlich aus Meshgewebe (20 Denier Polyester No-See-Um Mesh). In Kombination mit mit den verstellbaren Belüftern an Kopf-und Fußende sollte das Zelt so für eine ausreichende Ventilation sorgen. Wie das in der Praxis aussieht werde ich während meinem Besuch bei der OutDoor testen können.

Das Aussenzelt besteht aus 15 Denier Ripstop Nylon und verfügt über 1.200 mm Wassersäule. Der Zeltboden hat 3.000 mm Wassersäule und besteht aus 70 Denier 190T Nylon Taffeta.

Weitere Details sind die 5 innen angebrachten Schlaufen (z.B. zum Aufhängen von Kleidung), die Schlaufen zum aufklappen der Eingänge an Außen- und Innenzelt, sowie zwei große Taschen im Innenzelt. Die Reißverschlüsse der Eingänge sind zudem abgedeckt und schützen die Apsis somit zusätzlich vor Regen.

Fazit

Das GoLite Eden 2 macht einen hervorragenden ersten Eindruck. Das Platzangebot ist angesichts des geringen Gewichts für 2 Personen wirklich mehr als großzügig. Das Design ist durchdacht und bietet sinnvolle Detaillösungen. Wie sich das Zelt in der Praxis bewährt wird sich allerdings noch zeigen.

Die knapp 375 Euro sind das Eden 2 auf jeden Fall wert.

Weitere Detailfotos :

Einen ersten Bericht zum Golite Eden 1, der 1-Personen-Version des Eden 2, findet man bei CATHOHI .

Blog Vorstellung #12 : Trailblaze

22. März 2010 von  
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Starten wir die neue Woche doch gleich mal mit einer Vorstellung. Unter Trailblaze.de bloggt Johannes überwiegend über das Thema Trekking. Dabei geht es natürlich in erster Linie um die ultraleichte Ausrüstung, aber auch über deren praktischen Einsatz. So ist Johannes den Fjällraven Classic letztes Jahr in beachtlichen 48 Stunden und 51 Minuten gelaufen.

Auch an MYOG (Make Your Own Gear) hat Johannes sich schon erfolgreich versucht.

Johannes über sich und sein Blog :

Seit einigen Jahren erfreue ich mich am Ultraleicht Trekking auf verschiedensten Trails in Europa und den USA. Auch wenn der Vorteil des Ultraleicht Trekking auf längeren Touren verstärkt deutlich wird, so gab es schon einige Kurztouren, wo ich mit meinem 2,2 kg Ruck-sackgewicht manchen Begleiter am Berg problemlos und lächelnd hinter mich gelassen habe.

Ich bin ein Vier-Jahreszeiten-Trekker und es sind sogar die Wintertouren bei -10 Grad unterm Tarp im Tiefschnee, die ein besonderes Erlebnis für mich aufkommen lassen.

Da das Thema Ultraleicht Trekking in Deutschland immer noch ein Schattendasein hat, würde es mich freuen, mit meinem Blog etwas zu diesem Thema beitragen zu können.

Auch ich freue mich schon über weitere interessante Themen auf dem Trailblaze Blog von Johannes!

P.S. : Ein schickes Theme hast du da übrigens für dein Blog genommen ;)

Blog Vorstellung #10 : Fastpacking

29. Januar 2010 von  
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Unter Fastpacking.de bloggt Carsten Jost rund um das Thema ultraleicht Trekking (). Dabei dreht sich natürlich alles in erster Linie um leichte bis ultraleichte Ausrüstung, um so einen schweren Rucksack zu vermeiden und mehr Spaß beim zu haben.

Carsten über sich und seine Leidenschaft des UL Wanderns :

Im zarten Alter von 7 Jahren startete ich meine Outdoorkarriere bei den Pfadfindern in meinem Heimatort Nidderau. Zeltaufbau, Feuermachen, mit schwerem Rucksack laufen stand auf dem Programm. Zu Beginn erst in Deutschland, später aber auch auf längeren Touren in Großbritannien, Skandinavien. Dazwischen fanden ausgedehnte Kanutouren mit der Familie in Schweden und Frankreich statt.

Nach kurzer Outdoor-Abwesenheit stand 2003 der West Coast Trail auf Vancouver Island in Kanada auf dem Programm, der eine Initialzündung für die nächsten Projekte war.

2004 stand im Zeichen des Appalachian Trail. Mein Thru-Hike führte mich auf 3500 km Länge durch 14 Bundesstaaten und machte das Weitwandern zu einer Passion. Schon relativ früh wurde mir bewusst, dass ich den Pacific Crest Trail würde laufen müssen. Jeder Weitwanderer auf dem AT bekommt einen Spitznamen und es stand fest, dass ich als Deutscher in Amerika einen irgendwie speziellen Spitznamen bekommen würde. Seitdem kennt mich die Weitwander-Szene als “Sauerkraut”.

Wer einmal Weitwanderluft geschnuppert hat wird schnell zum Serientäter. Da solch lange Touren natürlich geplant und finanziert werden müssen, stand 2005 der kürzere GR11 in den spanischen Pyrenäen auf dem Plan. 2006 kam es dann zum tragischen Ende eines Versuch den 4200km langen Pacific Crest Trail zu laufen. Nach nur 1000km beendete ein schwerer Bandscheibenvorfall Carstens Reise. 2007 stand im Zeichen der Erholung und 2008 war er erfolgreich 4200km auf dem Pacific Crest Trail. Wunderschön von Mexiko nach Kanada.

2009 dann ganz unerwartet die schwerste Tour, die Carsten bis dato gemacht hatte, 800 km in Lappland auf dem durch Schweden, Finnland und Norwegen führenden Nordkalottleden.

Und was bringt 2010? Ein Durchquerung Schottlands von Küste zu Küste und andere interessante Touren. Es bleibt spannend.

Beim Fastpacking darf man sich also auf weitere sehr interessante Beiträge freuen. Einen tollen Gastbeitrag von Carsten findet man zudem im StadtLandFlucht : Ultraleicht-Trekking – Tipps für den Einstieg in die Welt des unbeschwerten Wanderns. Und natürlich twittert das Fastpacking Blog auch.

P.S. : Carsten nutzt übrigens auf seinen Touren den kürzlich hier vorgestellten StickPic, wie man auf der Hersteller Seite sehen kann :)

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