Serie auf outdoor.de : Powderalarm ohne Lawinentod
4. Februar 2010 von Sven
Abgelegt unter Featured, Wintersport
Wegen den vermehrten Lawinenunfällen in den vergangenen Wochen hat die Redaktion des Info-Portals Outdoor.de das Thema Lawinen, Lawinenausrüstung und das richtige Verhalten abseits der Pisten in der Serie “Powderalarm ohne Lawinentod” behandelt.
Serie auf outdoor.de : Experten klären auf über Lawinen, Lawinenausrüstung und das richtige Verhalten abseits der Piste
Jetzt beginnt wieder die Hochsaison für Skitourengeher und Freerider. Outdoor.de beantwortet deshalb gemeinsam mit dem Bergführer Dieter Stopper und Sportwissenschaftler Dr. Tobias Bach Fragen rund um das Thema Lawinen, Lawinenausrüstung und richtiges Verhalten abseits der Pisten in einer sechsteiligen Serie.
109 tödliche Lawinenunfälle gibt es in den Alpen im Jahresdurchschnitt. Eine beängstigende Zahl, denn jeder Todesfall ist tragisch – und häufig selbst verschuldet. 109 Tote sind aber auch eine ermutigende Zahl, denn seit den 60er Jahren ist die Zahl der Lawinentoten in etwa gleich geblieben. Und das, obwohl sich die Anzahl an Wintersportlern, die sich abseits gesicherter Pisten bewegen, in den letzten Jahren vervielfacht hat. Der Deutsche Alpenverein schätzt, dass es europaweit derzeit mehr als 2 Mio. Skitourengeher gibt, hinzukommen etliche Freerider.
90 Prozent der Lawinenopfer lösen die Lawine selbst aus. Fünf Prozent werden von einer Lawine erfasst, die andere Schneesportler oberhalb von ihnen ausgelöst haben, und nur fünf Prozent kommen in Lawinen um, die ohne menschliches Verschulden abgegangen sind. Langzeitbeobachtungen des Schweizer Instituts für Schnee- und Lawinenforschung haben gezeigt, dass es in schneearmen Wintern entgegen der landläufigen Meinung mehr Lawinenunfälle als in schneereichen Wintern gibt. Der Grund: Eine dünne Schneedecke ist durch das Gewicht des Wintersportlers allgemein anfälliger für Störungen. Ausgelöste Brüche in der Schneedecke pflanzen sich fort in eingewehte Bereiche, wo auch bei relativer Schneearmut viel gebundener Schnee liegt, der sich als Schneebrett lösen kann. Eine Gefahr, die besonders für den Laien, schwer zu erkennen ist. Der Winter 2009/2010 ist – zumindest in weiten Teilen den Alpen – bislang eher schneearm. Powderjunkie sei achtsam!
Outdoor.de macht deshalb Lawinen zum Thema einer sechsteiligen Serie. Dabei geht es um die Frage: Wie kann ich mich gewissenhaft und angemessen mit der Lawinengefahr auseinandersetzen? Wie schütze ich mich vor Lawinen und was darf ich auf keinen Fall tun.
- Im 1. Teil der Serie wird ein Blick auf die notwendige Ausrüstung gelegt. (Notfallausrüstung aus LVS-Gerät, Schaufel und Sonde)
- In Teil 2 werden verschiedene LVS Geräte vorgestellt und erklärt was bei deren Kauf beachtet werden muss. (Welches LVS?)
- Der 3. Teil erklärt, wie Lawinenlageberichte funktionieren und gelesen werden. (Lawinen vermeiden)
- Teil 4 untersucht und bewertet zusätzliches technisches Equipment. (Was können Airbag & Co.?)
- Im 5. Teil werden Strategien für Entscheidungen und die Planung von Freeride-Ausflügen und Skitouren vorgestellt. (Strategien für richtiges Entscheiden)
- In Teil 6 geht es um soziales Risikomanagement, in dem die Gruppe als Gefahrenquelle im Vordergrund steht. (Soziales Risikomanagement)
Mit Veröffentlichung des letzten Teils ist die Serie nun komplett.
Die Autoren der Beiträge sind ausgewiesene Experten :
- Dieter Stopper, Bergführer und öffentlich bestellter Sachverständiger für Berg-, Kletter- und Lawinenunfälle der Regierung Oberbayern. Stopper leitete sieben Jahre lang, die Sicherheitsforschung des Deutschen Alpenvereins.
- Dr. Tobias Bach, Sportwissenschaftler an der Sporthochschule Köln und Bergführeranwärter. Dr. Tobias Bach ist Mitarbeiter in der Sicherheitsforschung des Deutschen Alpenvereins.
ColdAvenger hält Gesicht und Atemluft warm
26. Januar 2010 von Sven
Abgelegt unter Ausrüstung
Der ColdAvanger ist ein Gesichtsschutz für besonders frostige Tage der von Talus Outdoor Technologies entwickelt wurde. Die Maske die Gesicht, Ohren und Hals vor Kälte schützt, sieht zwar etwas abgefahren aus, aber das extravagante Design hat auch seinem Zweck.
Durch die spezielle Mund-Nase-Konstruktion wird die kalte Luft von außen mit der warmen Atemluft vermischt. So wird beim Einatmen die frische Luft erwärmt und befeuchtet, so dass sowohl das Gesicht warm bleibt, als auch das Atmen erleichtert wird. Zudem bleib die Gesichtshaut trocken, da die Feuchtigkeit beim Ausatmen vom speziellen Belüftungssystem der Maske aufgenommen und so von der Haut weg gehalten wird. Der Komfortbereich der Maske soll bis rund -29°C reichen.
Den ColdAvenger Classic (nur die Maske) gibt es bereits für knapp 50 Dollar, die komplette Sturmhaube für rund 80 Euro. Das Teil ist aber eher etwas für wirklich extreme Wetterkonditionen, und für unsere meist “lauen” Winter wohl weniger geeignet.
Das Rennen zum Südpol
Vor fast 100 Jahren startete in der Antarktis das erste “Rennen” zum Südpol. Am 14. Dezember 1911 erreichte der norwegische Polarforscher Roald Engelbregt Gravning Amundsen, vor seinem britischen Rivalen Robert Falcon Scott, mit vier Begleitern als erster Mensch den Südpol. Im Januar dieses Jahres fand nun zum ersten Mal seid 1911 ein erneutes Rennen zum geografischen Südpol statt : The Amundsen Omega 3 South Pole Race.
Insgesamt sind 6 Teams mit jeweils 2-3 Teilnehmern an den Start gegangen. In nur 17 Tagen und 11 Stunden hat das Team “Missing Link” mit den beiden Norwegern Rune Malterud (27) und Stian Aker (28) nach rund 769 Km den Südpol erreicht. Dabei mussten die Teilnehmer Temperaturen bis minus 40°C und Windchill trotzen, und ihr 70 Kg schweres Gepäck selbst auf einem Schlitten ziehen. Wie der tägliche Ablauf so aussieht wird sehr schön auf der Homepage z.B. unter What it’s like und What to eat geschildert :
[...]
Wake up in the tent
Brave getting out of sleeping bags into the icy cold of the tent, get dressed, pack away, get out all the things you have been keeping warm in your sleeping bag, such as batteries, store them on your body to keep them warm. Scrape ice from tent inner – this has been created by your breath freezing on the tent inner during the night while you have been sleeping.
[...]
Eiskratzen mal anders :)
Einige Impressionen von den Vorbereitungen und vom Rennen kann man hier im Video sehen :
Das nächste Rennen findet pünktlich zum 100. Jubiläum der Erstbegehung des Südpols statt. Das Teilnehmerfeld für den Winter 2011/2012 ist allerdings schon komplett. Wer trotzdem mal bei diesem einmaligen Event teilnehmen möchte, kann sich jetzt schon für das Rennen 2012/2013 anmelden. In der Teilnahmegebühr inbegriffen sind unter anderem :
- Training – Kalt-Wetter-Training in Norwegen, Gletscherspalten-Training in Österreich und Akklimatisierung in der Antarktis vor dem Rennen;
- Ausrüstung inklusive Spezial- und Kommunikations-Equipment;
- Flüge inklusive Flug zurück vom Südpol über die Antarktis;
- Übernachtungen in Hotels und Zelten
- Verpflegung
- Versicherung
Wie hoch die Gebühren allerdings sind, wird auf der Homepage nicht angegeben. Meiner Meinung nach werden diese wohl mindestens bei 15.000 bis 25.000 Euro liegen.
Burgbrennen 2009
27. Februar 2009 von Sven
Abgelegt unter Events, Pfadfinder
Noch schnell ein kurzer Beitrag zum alljährlichen Burgbrennen, welches dieses Wochenende ansteht, denn in den nächsten 2 Tagen bleibt wohl kaum Zeit zum Bloggen.
Am ersten Sonntag nach Fastnacht wird in Luxemburg traditionell der Winter (meist in Form eines Stroh Kreuzes) verbrannt. Das heißt dann 2 Tage Arbeit mit den Pfadis, um dann am Abend wieder alles zu verbrennen. Naja, Hauptsache draußen :)
Wer gerade in der Gegend sein sollte, kann gerne bei uns in Lorentzweiler auf der “Schanz” vorbei schauen. Für warme und kalte Getränke, sowie Verpflegung vom Grill ist bestens gesorgt.
Fotos vom letzten Jahr findet ihr auf der Homepage unserer Pfadfinder Gruppe.
Fjällräven Karl Winter Trousers
29. Dezember 2008 von Sven
Abgelegt unter Ausrüstung
Nach der Barents Hose von Fjällräven, hat nun Karl (in der Winterausführung) Einzug in meinen Kleiderschrank genommen.
Die gefütterte Hose aus klassischem G-1000 Stoff, verfügt über vorgeformte Knie, 2 Schubtaschen, Kartentasche, Multiwerkzeugtasche und Sicherheitstasche mit Reißverschluss. Zusätzlich besitzt die Karl noch 2 Gesäßtaschen. Wie bei der Barents, ist auch beim Modell Karl die Länge ungekürzt. Dies hat bei meinen 1,90 Meter den großen Vorteil, dass die Hose in der Länge immer passt, bzw. passend gemacht werden kann.
Knapp 130 Euro sind für diese hervorragende Trekkinghose durchaus angemessen.
Ist die Hose erstmal auf meine Länge gekürzt, wird sie bei den derzeit eisigen Themperaturen (heute Morgen zeigte das Thermometer frostige -8°C an) sicherlich bald (z.B. beim Geocachen) zum Einsatz kommen.









