Neue Biwaklösungen von Carinthia

15. November 2010 von  
Abgelegt unter Schlafen

Der Kärntner Schlafsackspezialist CARINTHIA entwickelt nicht nur hochwertige Schlafsäcke, die dem Schlafenden eine warme Nacht bescheren, sondern bietet auch drei High-Tech-Schutzhüllen für Schläfer im Sack an, die bei einem  geplanten oder ungeplanten Biwak garantiert trocken halten: Das Expedition Cover Gore, das Bivy Tent Tour und der X-Tour Protector sind aus wasserdichtem und luftdurchlässigem GORE-TEX® Arid Lite Air gefertigt.

Ob für ein geplantes Biwak in der Wand oder für den Notfall: Ein Biwaksack sollte auf keiner anspruchsvollen Bergtour fehlen. Doch wer schon mal in einem Biwaksack übernachtet hat, weiß auch um die typischen Nachteile: Viel Kondensfeuchtigkeit und dadurch wenig Komfort! Nicht so bei den Biwaksäcken und -zelten von . Denn der österreichische Schlafsackspezialist näht sie aus Gore-Tex Arid Lite Air. Dieses Dreilagen-Laminat ist extrem atmungsaktiv und – anders als Gore-Tex-Materialien, die für Bekleidung verwendet werden – luftdurchlässig. Alle -Biwaksäcke können daher komplett (!) geschlossen werden, ohne dass man Angst haben müsste, zu ersticken. Sie bieten so absoluten Wetterschutz gepaart mit viel Komfort – auch wenn draußen ein gnadenloser Regensturm bläst. Die drei Modelle decken mit ihren Konzepten alle Anforderungen ab:

  1. Das Expedition Cover ist mit praktischem Zipp-in-zipp-System versehen und kann mit Carinhtia Schlafsäcken verbunden werden. Damit bleibt das Rein- und Rausschlüpfen genauso bequem wie ohne Biwaksack. Einsatzbereiche: Alpinismus, Backup für Bike- und Skitouren, Wildnistrekking usw.
  2. Das Bivy Tent Tour ist ein erweiterter Biwaksack, der durch seinen Gestängebogen mehr Platz am Kopf bietet und das Gesicht frei hält. Er kann komplett (!) geschlossen werden und bietet absoluten Rundumschutz vor Wind und Wetter.
    Einsatzbereiche: Extreme Minimaltouren (Bike, Ski, Trekking), Tierbeobachtung, Jagd usw.
  3. Der X-Tour Protector ist schon eine ernstzunehmende Alternative zu einem echten Einmannzelt! Es gibt zwar leichtere Minizelte, aber kaum robustere und schon gar keine, die ähnlichen Klimakomfort bieten. Mit seinen zwei Gestängebögen über dem Kopfbereich steht der X-Tour Protector auch ohne Heringe und bietet ein kleines „Regendach“ nach hinten, d.h. auch bei geöffnetem Eingang (mit Moskitonetz) regnet es nicht hinein.
    Einsatzbereiche: Minimaltouren bei extremen Wetterbedingungen, Tierbeobachtung, Jagd, usw.

Features

  • Material Oberteil : GORE-TEX® Arid Lite Air (> 10.000 mm Wassersäule)
  • Material Unterteil : PUR-beschichtetes Polyamid-Gewebe (> 6.000 mm Wassersäule)
  • Farbe : Olivgrün
  • Sonstiges : Made in Europe

Expedition-Cover Gore
Zipp-in-zipp-System, abgedeckter Seiten-RV, Kordelzug an der Kapuze Gewicht 600 g, Größe 230 cm x 90 cm, Packmaß 32 cm x 10 cm, Unverb. Verkaufspreis 189 Euro

Bivy Tent Tour
Gestängebogen aus hochfester Alulegierung 7075 F51, komplett verschließbar Gewicht 1000 g, Größe 250 x 76 x 40 cm, Packmaß 35 x 10 cm, Unverb. Verkaufspreis 289 Euro

X-Tour Protector
Zwei Gestängebögen aus hochfester Alulegierung 7075 F51, RV-Fenster nach hinten, komplett verschließbar, mitMoskitonetz, Zugang nach vorne mit abgedecktem RV, abgedeckter Seiten-RV Gewicht 1450 g, Größe 240 x 75 x 60 cm, Packmaß 35 x 12 cm, Unverb. Verkaufspreis 319 Euro

Persönlich habe ich noch nie in einem Biwak übernachtet, wobei ich mir den Schlafkomfort doch arg eingeschränkt vorstelle. Außerdem ist das Platzangebot auch sehr dürftig. Wo kommt das Gepäck unter wenn es denn mal regnet? Der X-Tour Protector wiegt ja zudem schon deutlich mehr als ein gutes 1-Personen-Zelt und bietet dabei weniger Platz als ein solches.

Wie schlaft ihr für gewöhnlich auf (Trekking-) Touren? Im , unterm Tarp, im Biwak, oder in einer Hütte?

GoLite Eden 2 – UL Zelt für zwei Personen

7. Juli 2010 von  
Abgelegt unter Featured, Zelt

Ich bin ja nicht wirklich der () Trekking Experte, aber ich denke dass man bei einem 2-Personen-Zelt mit einem Gewicht von 2.350 g (= 1.175 g pro Person) schon von einem Zelt reden kann. Wenn das Zelt dann auch noch so viel Platz bietet wie das Eden 2 von GoLite, dann werden selbst Komfort-Zelter (wie ich) hellhörig. Die  Firma (via Bergfreunde) hat mir freundlicherweise ein zum Testen zur Verfügung gestellt.

Geliefert wird das Eden 2 in einem stabilen Packsack mit 14 Heringen (170 g), 3 Steckstangen (510 g), sowie dem Zelt selbst. Die Heringe und das Gestänge sind wie üblich auch nochmal in sehr leichten Beuteln untergebracht.

Aufbau

Die Anleitung zum Aufbau des Zeltes ist in den Packsack eingenäht (was ich erst nach dem Aufbau festgestellt habe). Wer also nochmals einige Gramm sparen möchte kann diese herausschneiden, was aber wohl so sinnvoll ist wie den Griff der Zahnbürste zu kürzen.

Der Aufbau des GoLite Eden 2 gestaltet sich recht einfach, wobei die größte Schwierigkeit wohl darin besteht das Gestänge in die durchgängigen Kanäle am Außenzelt zu fädeln. Hier sollte man aufpassen das dünne Zeltmaterial nicht durch das Ende der Stangen zu beschädigen. Sind sowohl die lange mittlere Stange als auch die beiden kürzeren äußeren Stangen eingesetzt, muss man lediglich jeweils einen Hering an Kopf- und Fußteil einsetzen und schon steht das Zelt.  Den Zeltboden kann man anschließend mit 6 Heringen befestigen und bei Bedarf das Außenzelt noch abspannen.

Das Innenzelt ist übrigens mit dem Außenzelt verbunden und wird direkt mit dem Außenzelt aufgestellt. Somit kann das Zelt auch recht komfortabel im Regen aufgebaut werden.

Platzangebot, Belüftung, Material

Das Platzangebot ist enorm wenn man das Gewicht von gerade mal 2.350 g bedenkt. Durch das asymmetrische Design entsteht im Innenzelt eine Liegefläche von ca. 260 x 140 cm. Mit meinen 1,90 Meter Körpergröße habe ich somit jede Menge Kopf- und Fußfreiheit.  Beim Probe liegen mit meiner Frau und unserer kleinen Eve (welch passender Name :)) hatten wir immer noch reichlich Bewegungsfreiheit. Auch das Sitzen ist in der Zeltmitte (Höhe rund 120 cm) bei meiner Größe kein Problem.
Sehr komfortabel sind auch die beiden großen Eingänge sowie die jeweils großzügige Apsis unter der auch ein größerer Rucksack Platz findet.

Das Innenzelt besteht fast ausschließlich aus Meshgewebe (20 Denier Polyester No-See-Um Mesh). In Kombination mit mit den verstellbaren Belüftern an Kopf-und Fußende sollte das Zelt so für eine ausreichende Ventilation sorgen. Wie das in der Praxis aussieht werde ich während meinem Besuch bei der OutDoor testen können.

Das Aussenzelt besteht aus 15 Denier Ripstop Nylon und verfügt über 1.200 mm Wassersäule. Der Zeltboden hat 3.000 mm Wassersäule und besteht aus 70 Denier 190T Nylon Taffeta.

Weitere Details sind die 5 innen angebrachten Schlaufen (z.B. zum Aufhängen von Kleidung), die Schlaufen zum aufklappen der Eingänge an Außen- und Innenzelt, sowie zwei große Taschen im Innenzelt. Die Reißverschlüsse der Eingänge sind zudem abgedeckt und schützen die Apsis somit zusätzlich vor Regen.

Fazit

Das GoLite Eden 2 macht einen hervorragenden ersten Eindruck. Das Platzangebot ist angesichts des geringen Gewichts für 2 Personen wirklich mehr als großzügig. Das Design ist durchdacht und bietet sinnvolle Detaillösungen. Wie sich das Zelt in der Praxis bewährt wird sich allerdings noch zeigen.

Die knapp 375 Euro sind das Eden 2 auf jeden Fall wert.

Weitere Detailfotos :

Einen ersten Bericht zum Golite Eden 1, der 1-Personen-Version des Eden 2, findet man bei CATHOHI Blog.

Wild campen in Schweden

13. Juli 2009 von  
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Nicht stören, nichts zerstören. So lautet die Grundregel des , des schwedischen Rechts zum Gemeingebrauch der Natur. In Schwedens freier Natur darf man wandern, Fahrrad fahren, reiten und Ski fahren, wenn dadurch Saaten, Schonungen und dergleichen keinen Schaden nehmen. Man darf jedoch nicht ohne Erlaubnis ein privates Hausgrundstück (der engere Bereich um Wohn- oder Ferienhäuser) queren oder sich darauf aufhalten, denn dies gilt als Hausfriedensbruch.

Wild campen in Schweden

und das

Es ist dem Einzelnen erlaubt, in Schwedens Natur ohne Einwilligung des Grundbesitzers eine  Nacht zu zelten (zwei bis drei Zelte), sofern sich der Standort nicht auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche oder in der Nähe eines Wohn- oder Ferienhauses befindet. Gruppen benötigen zum Lagern und Zelten, wegen der Gefahr für Bodenschäden und sanitären Problemen,  in jedem Fall die Erlaubnis des Grundeigentümers! Will man in Sichtweite eines Hauses zelten oder länger als eine Nacht an einem Standort bleiben, muss man ebenfalls die Erlaubnis des Eigentümers einholen. Besondere Rücksichtnahme ist beim Campen mit Wohnwagen oder Wohnmobil geboten. Am besten nutzt man den hohen Komfort der naturnahen schwedischen Campingplätze, so vermeidet man Konflikte mit Grundeigentümern.
Für Nationalparks und Naturschutzgebiete gelten Sonderregelungen, die das Jedermannsrecht einschränken können.

Lagerfeuer sind nur dann erlaubt, wenn kein Risiko für Flächen- oder Waldbrände besteht. Bei Trockenheit wird ein allgemeines Feuerverbot erlassen. Feuer sollte immer sorgfältig mit Wasser gelöscht werden, bevor man den Lagerplatz verlässt. Sollte sich ein Feuer ausbreiten, haften man allein für den entstandenen Schaden!

Dass man keine Abfälle zurück lassen soll, versteht sich wohl von selbst. Glas, Dosen und Verschlüsse bilden eine Gefahr für Mensch und Tier. Auch können Plastiktüten bei Tieren zu qualvollem Verenden führen, wenn sie mit der Nahrung aufgenommen werden.

Viele weitere Informationen zum Allemansrätt (Baden, Bootfahren, Hunde, Angeln und Jagd, Naturschutz, u.v.m.) findet man unter www.naturvardsverket.se.

Quelle : Brochüre “Erläuterungen zum schwedischen Allemansrätt”
Foto : Martin Björnwall / Norrlandia / www.imagebank.sweden.se

De Wit – Zelte für Pfadfinder

29. Juli 2008 von  
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Schon seit etlichen Jahren nutzen wir mit unserer Pfadi-Truppe Zelte der Marke De Wit. Bei unserer Schottland Tour im Juli hatten wir wieder mal die etwas neueren Modelle Trippstein Super im Einsatz. Diese sind sehr geräumig und bieten bis zu 10 Personen Platz. In der Mitte beträgt die Stehhöhe beachtliche 235 Zentimeter.

Ein weiterer Vorteil ist der einfache Auf- und Ab-Bau. Das besteht nur aus einem Aussenzelt, welches mit dem sehr dickwandigen Boden vernäht ist, und so eine Einheit bildet. Der Aufbau gestaltet sich wie folgt : auf dem Untergrund auslegen, Boden an den 4 Ecken mit Heringen spannen, 5 Zeltstangen (2 am vorderen Eingang, 2 am hinteren Eingang, eine in der Mitte) rein, abspannen, fertig. Schafft man auch zu 2 in gerade mal 5 Minuten.

Die Zelte halten Wasser, ob nun von oben oder unten, hervorragend ab. Allerdings sollte man sie nie in feuchtem oder gar nassem Zustand einpacken, ansonsten sind sie beim nächstem Aufbau alles andere als dicht. Über längeren Zeitraum sollte man natürlich kein Zelt feucht lagern (Schimmelgefahr!).

Das Aussenzelt sowie die Bodenplane sind sehr robust, und somit hervorragend für den wilden Einsatz bei den Pfadfindern geeignet :) Leider geht auf Kosten der Robustheit auch die Handlichkeit verloren. Die Zelte wiegen nämlich weit über 30 Kilogramm, und das Packmaß ist alles andere als Rucksacktauglich.

Mit ca. 750 Euro pro Zelt sind die Trippsteins recht günstig, wenn man bedenkt, dass verschiedene unserer Zelte bereits 10 oder mehr Jahre auf dem Buckel haben.

Wir wurden übrigens mehrmals auf verschiedenen Campingplätzen in Schottland auf unsere tollen Zelte angesprochen.

Zelte zum Anziehen

27. September 2007 von  
Abgelegt unter Verschiedenes

Dress TentsDress Tents , also wörtlich übersetzt “Zelte zum Anziehen”, ist ein Projekt der amerikanischen Fotografin Robin Lasser. Natürlich sind die zum Teil bizarren -Kleider nicht für einen echten Einsatz gedacht, sondern wurden speziell für dieses einzigartige Foto-Projekt angefertigt. Jedes der -Modelle bezieht sich auf das jeweilige Land und dessen Kultor, wo es zum Fotoshooting aufgestellt wurden. Ein sehr interessantes, aber auch lustiges Projekt, wie ich finde.

Auch die anderen Werke im Portfolio der Künstlerin sind interessant, und sollte man sich nicht entgehen lassen.

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