Neues für Trailrunner aus der Salomon S-LAB Kollektion

Die neue S-LAB Reihe der Mountain-Trail-Kollektion 2015 bietet maximale Bewegungsfreiheit bei geringem Gewicht. Die Kollektion wurde zusammen mit Salomons Top-Athleten, wie Kilian Jornet aus Spanien oder dem deutschen Philipp Reiter, entwickelt. Aus dieser engen Zusammenarbeit entstanden unter anderem das ultraleichte Rucksacksystem S-LAB Sende Ultra Set, der Hitech-Racing-Schuh S-LAB Sense 4 Ultra, sowie die Hybrid Jacket für Läufe in regnerischem Wetter.

Salomon S-Lab

S-LAB Sense Ultra Set

S-LAB Sense Ultra SetGerade einmal 80 Gramm wiegt das S-LAB Sense Ultra Set. Denn Top-Athleten brauchen minimales Gewicht für ihre Trainingstouren und Wettkämpfe. Aber auch auf Funktionalität können sie dabei nicht verzichten. Salomon schafft mit seinem hochtechnischen Tragesystem genau diese Kombination. Im S-LAB Sense Ultra Set kann der Athlet alles Notwendige verstauen, was er auf langen, intensiven Wettkämpfen in den Bergen braucht. Das Trinksystem lässt sich vorne befestigen, sodass der Trail Runner es jederzeit erreicht, ohne stehen bleiben zu müssen. Dafür hat Salomon spezielle Beutel entwickelt, die beim Trinken an Volumen verlieren – die Flüssigkeit schwappt so nie störend hin und her. Höchstes Augenmerk wurde bei der Rucksack-Weste auch auf den Tragekomfort gelegt. Passform und Schnitt haben das Entwicklungsteam und Top-Athleten intensiv erarbeitet. Der minimalistische Rucksack liegt nun bei jedem Schritt besonders eng am Rücken an, auch bei rasanten Bergab-Passagen. Das Material ist so weich und atmungsaktiv, dass der Athlet das Set sogar problemlos direkt auf der Haut tragen kann, ohne dass es ihn stört.
Die unverbindliche Preisempfehlung für den S-LAB Sense Ultra Set liegt bei 119,95 Euro.

S-LAB Hybrid Jacket

S-Lab-Hybrid-Jacket-ss2015In der S-LAB Hybrid Jacket stecken 100 Prozent Funktionalität – und das bei einem Gewicht von gerade einmal 120 Gramm. In all ihren Details steht die Jacke aus der Mountain-Trail-Kollektion für Bewegungsfreiheit: Dahinter steckt das Salomon-eigene Schnittkonzept Motion Fit, das exakt auf die jeweilige Sportart abgestimmt ist. Wie dynamisch der Lauf auch sein mag und ob der Athlet sich beugt, streckt oder rotiert – diese Jacke macht alles mit: Denn bei der S-LAB Hybrid Jacket wurden die Arme ergonomisch vorgeformt, im oberen Rücken- und Schulterbereich ist mehr Volumen eingesetzt, unter den Armen zusätzliches Material verarbeitet, sodass sich die Jacke am Oberkörper jeder Bewegung anpasst. All das funktioniert ohne Abstriche bei der Passform; das Mehr an Volumen ist nicht zu sehen. Dank des wasserdichten Materials an den Schultern, den Armen, der Kapuze und im Brustbereich schützt die S-LAB Hybrid Jacket den Athleten auch bei Regen perfekt. Im Rückenbereich wird die Feuchtigkeit durch das winddichte Gewebe perfekt nach außen transportiert. Wetterschutz und Atmungsaktivität werden damit optimal kombiniert. Ein neues, noch dehnbareres Material im Schulterbereich und unter den Armen erhöht die Bewegungsfreiheit zusätzlich und garantiert, dass die Hybrid Jacket jederzeit perfekt sitzt. Sogar dann, wenn der Athlet sie gar nicht mehr trägt. Denn ambitionierte Athleten wollen sich auf ihren Trails durch nichts aufhalten lassen – auch nicht durch einen Stopp, um die Jacke auszuziehen. Deshalb hat Salomon „Quick Stash“ entwickelt, ein Stretch-Panel im Bereich der Hüfte. Die Zeiten, in denen man sich beim Laufen mühselig aus der Jacke schälen musste, sind vorbei: Sobald es warm wird, kann der Läufer die Jacke einfach nach unten rollen und verstauen, ohne sie auszuziehen.
Die unverbindliche Preisempfehlung für die S-LAB Hybrid Jacket liegt bei 249,95 Euro.

Einen sehr ausführlichen Testbericht zu dieser genialen Jacke gibt es übrigens auf ontwofeet.co.uk.

S-LAB Sense 4 Ultra

S-Lab-Sense-4-Ultra-ss2015Er hat es schon oft bewiesen: Er ist ein Gewinner. Denn mit Schuhen der Reihe S-LAB Sense haben Salomon-Athleten bereits anspruchsvolle Ultra-Wettkämpfe für sich entschieden. Nun hat Salomon seinen Natural-Running-Schuh nochmal weiterentwickelt. Der S-LAB Sense 4 Ultra, die vierte Generation der Reihe und der leichteste Schuh der Salomon-Range, weist in Puncto Grip, Haltbarkeit und Schutz Optimierungen auf. So wurde beispielsweise das Sohlenprofil weiterentwickelt. Es ist exakt auf trockenen Untergrund ausgerichtet und gibt dort nicht nur dauerhaft besten Halt, sondern ermöglicht auch einen überaus dynamischen Abdruck. In bewährter Weise überzeugt beim S-LAB Sense 4 Ultra die präzise Passform. Diese ist unter anderem der Salomon-eigenen Endofit-Konstruktion zu verdanken. Dabei umschließt ein innenliegender Schaft den Vor- und Mittelfuß. Der Schuh sitzt damit wie ein zweiter Socken und gibt dem Athleten maximales Gespür für den Untergrund.
Für das Natural-Running-Prinzip steht auch und vor allem der Sohlenaufbau: Die Sprengung, also der Höhenunterschied zwischen Ballen und Ferse, beträgt nur 4 Millimeter, was den kraftvollen Mittelfußlauf der Top-Athleten fördert. Eine natürliche Abrollbewegung garantiert Dynamic Traction, eine von Salomon patentierte Technologie beim Sohlenaufbau. In das Zwischensohlensystem hat Salomon einen sogenannten Profeel-Film integriert. Er schützt den Fuß nun noch besser vor Steinen auf den Trails. Mit dem S-LAB Sense 4 Ultra laufen die Athleten optimal ausgestattet zum Sieg.
Die unverbindliche Preisempfehlung für den S-LAB Sense 4 Ultra liegt bei 169,95 Euro.

Die komplette S-LAB Kollektion ist ab sofort im Shop der Bergfreunde oder direkt auf der Seite von Salomon erhältlich.

(Pressemitteilung und Fotos: Salomon)

Julbo Dust Zebra Sonnenbrille im Test

16. Juni 2015 von  
Abgelegt unter Ausrüstung, Featured, Running & Trailrunning

Seit längerem war ich schon auf der Suche nach einer passenden Brille zum Laufen bzw. Trailrunning, welche meine Augen nicht nur vor Sonne, sondern auch vor kleinen Ästen oder Sträuchern in unwegsamen Waldgelände schützen sollte. Mit der Dust Zebra Sonnenbrille von Julbo haben die Bergfreunde mir einen, unter Trailläufern sehr beliebten, Augenschutz zum Testen zur Verfügung gestellt.

Julbo Dust Zebra

Geliefert wird die Julbo Dust Zebra in einer schicken Hartschale, die allerdings recht groß ausfällt und die Brille somit viel Spielraum im Innern hat. Zusätzlich kommt die Dust mit einem Schutzbeutel, so dass sie auch bei viel Bewegung in der Hartschale nicht verkratzen sollte. Außerdem kann man sie somit auch mal ohne die voluminöse Schale im Rucksack mitführen.

Die Julbo Zebra Gläser sind photochromatisch, also selbsttönend. Je nach Lichtstärke dunkeln die Gläser von selbst ein oder hellen wieder auf, und decken so die Filterkategorien 2 (57 – 82% Tönung, normaler Blendschutz für Sommertage in Mitteleuropa) bis 4 (92 – 97% Tönung, für Hochgebirge und Gletscher) ab. Die Dust Zebra deckt somit einen breiten Bereich ab und eignet sich besonders für Trailrunner (oder auch Mountainbiker), bei denen die Streckenführung oftmals zwischen recht schattigem Wald und offenem sonnigen Gelände hin und her wechselt. Vom Effekt selbst (die Reaktivität beträgt laut Julbo etwa 22 – 28 Sekunden) bekommt man in der Praxis quasi nichts mit, man merkt aber, dass die Tönung unter allen Lichtverhältnissen immer optimal ist.

Julbo Dust Zebra

Zusätzlich zur photochromatischen Eigenschaft, verfügen die Gläser zudem über einen Antibeschlagschutz (Innenseite) und sind wasser- und schmutzabweisend (Außenseite). Beides funktioniert gut, allerdings lässt die aufgeraute Beschichtung an der Innenseite sich nur sehr schlecht reinigen. Sind die Gläser vom Schweiß verschmiert, reicht es nicht diese einfach am Funktionsshirt sauber wischen zu wollen. Man benötigt schon ein feuchtes Tuch oder fließend Wasser, um wieder einen klaren Durchblick zu bekommen. Das ist bei Wettkämpfen natürlich sehr hinderlich und ärgerlich.

Der Randlose untere Bereich der Brille, sowie die spezielle Form der Gläser, sorgen für ein breites Sichtfeld und eine gute Belüftung.

Julbo Dust Zebra Julbo Dust Zebra Julbo Dust Zebra

Die Passform der Dust ist hervorragend. Die Brille sitzt dank weichem Grip Nose Nasensteg, flexiblen Bügel und Grip Tech Material am Bügelende, bombenfest und trotzdem sehr angenehm. Ob die Sonnenbrille nun auf der Nase oder auf dem Kopf sitzt, selbst bei den wildesten Downhills verrutscht da nichts. Dabei ist die Dust so leicht, dass man sie glatt vergisst wenn man sie nicht auf der Nase trägt, und gelegentlich mal an den Kopf fassen muss um nach zuschauen ob sie noch da ist.

Fazit

Die Julbo Dust ist, aus meiner Sicht, in der Zebra Ausführung eine hervorragende Sonnenbrille für Trailläufer. Sie sitzt in jeder Lage fest am Kopf ohne zu drücken. Die photochromatischen Gläser funktionieren sehr gut. Besser wäre es wenn der Schutzfaktor bis 0 herunter reichen würde. Ob das allerdings bei einer selbsttönenden Brille, die bis zur Filterkategorie 4 noch reicht, überhaupt möglich ist, wage ich zu bezweifeln. Sollte der Wald dann doch mal zu schattig sein, kann man die Dust immer noch bequem und sicher auf dem Kopf tragen, ohne befürchten zu müssen, dass man sie beim ersten Downhill verliert.
Einziger wirklicher Kritikpunkt ist die Beschichtung an der Innenseite. Hat sich hier erst mal der Schweiß festgesetzt (und ich schwitze wirklich viel), so bekommt man die Gläser ohne Wasser nur sehr schwer wieder ordentlich sauber.

Anzumerken sei noch, dass die Dust mit ihren Zebra Gläsern nicht zum Autofahren geeignet ist. Ab einer Tönung von 90% sind die Gläser zu dunkel für den Straßenverkehr.

Erhältlich ist die Julbo Dust Zebra für knapp 135 Euro unter anderem im Shop der Bergfreunde. Alternativ gibt es das Dust Modell auch noch in der Zebra Light Version (Schutzklasse 1 – 3) oder etwas günstiger in der Spectron 3 Version (ohne selbsttönende Eigenschaft) für knapp 80 Euro.

PULS Playground Spring Edition: Boardsport und fette Reifen

15. Juni 2015 von  
Abgelegt unter Verschiedenes

Die zweite Folge des Actionsportformats PULS Playground ist online! Das junge Programm des Bayerischen Rundfunks präsentiert Outdoor-Enthusiasten und Extremsportfans einen Mix außergewöhnlicher und brandaktueller Sommersporttrends: Fatbikes, City-Wakeboarden, Slackline-Weltrekorde – und ein paar sehr spezielle Luftakrobaten aus Frankreich.

Puls Playground

Die Themen der neuen Folge:

GET SMART (Surfen)
Die Nachfrage nach Surf-Spots in Deutschland ist groß, das Angebot für Surfer allerdings sehr begrenzt. Mit dem „Webber Wave Pool“ in Australien und dem „Wavegarden“ in Wales/GB werden dieses Jahr erstmals zwei künstlich errichtete Wellensysteme kommerziell genutzt. Noch in diesem Jahr soll auch in Nürnberg eine Flusswelle beantragt werden. PULS Playground diskutiert Chancen und Technologie der künstlichen Wellensysteme und fragt, was sie mit dem Sport und der Umwelt machen.

GET THERE (Wakeboarden)
Wakeboarden mitten in der Stadt – kein Problem in der “Wakecity“ Memmingen. Seit 1. Mai ist Wassersport auf dem Stadtparksee auf einer festinstallierten Anlage möglich. Das Projekt wurde vom Verein „Sons of Allgäu“ ins Leben gerufen, einer Gruppe Allgäuer Jungs, die sich für die Genehmigung und Finanzierung des Projekts engagiert haben. PULS Playground gleitet übers Wasser und testet mit Wakeboarderin Nadine Härtinger den neuen Szenetreffpunkt für Wassersportfans.

GET GOODS (Fatbiken)
PULS Playground nimmt in seinem Equipment-Check den neusten Fahrrad-Trend genauer unter die Lupe – die Fatbikes. In den USA begeistern diese Räder, die selbst Sand und Schnee problemlos wegstecken, bereits viele Actionsportler. Auf dem deutschen Markt haben zahlreiche Hersteller die Bikes in ihrem Sortiment und in den Medien werden Fatbikes gekonnt in Szene gesetzt. PULS Playground Reporterin und Fatbike-Skeptikerin Katharina Kestler testet die Räder zusammen mit DH-Weltcup-Streckentester Claudio Caluori auf Herz und Nieren und zeigt, was sie können, ob sie Spaß machen und wer sie wirklich braucht.

GET CLOSE (Slacklinen)
Der 24-jährige Slackliner Alexander Schulz aus Rosenheim ist stets darauf aus Grenzen zu überwinden und Weltrekorde zu brechen. Ende November 2014 hat er eine 375 Meter lange Slackline in 100 Metern Höhe in der chinesischen Provinz Guangxi bewältigt. PULS Playground geht mit Alexander zurück in seine Jugend in einem Internat am Chiemsee und zeigt, warum das Slacklinen sein Leben verändert hat.

GET PHYSICAL (Skateboarden)
Verletzungen und Stürze sind beim Skateboarden so gut wie programmiert. PULS Playground erklärt am Beispiel der Verletzung von Alex Mizurov, dem derzeit besten Skater Deutschlands, mit welchen Verletzungen nicht zu spaßen ist und wie man schnell wieder zurück aufs Brett kommt.

GET INSPIRED (Flying Frenchies)
„Luft“-Manege frei! Die Flying Frenchies bieten eine verrückte Mischung aus Zirkus und Actionsport. In ihrem neuen Film „Back to the Fjords“ zeigt die ausgeflippte Truppe atemberaubende Basejumps und Luftakrobatik gepaart mit artistischem Können und bunten Kostümen in Zirkusmanier. PULS Playground präsentiert Ausschnitte der neuen Produktion und spricht in Chamonix mit Tancrède Melet, dem Chef der Flying Frenchies.

Sendetermin der Folge 2 war am 3. Juni 2015 um 21.45 Uhr in Einsfestival. Die Wiederholung gibt es am 30. August 2015 um 21.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen. Oder ihr schaut euch einfach auf YouTube die komplette Sendung an:

Weitere Informationen und aktuelle Beiträge von PULS Playground gibt es auf der Homepage und auf Facebook.

Garmin fenix 3 GPS-Multisportuhr im Test

Als Garmin Anfang des Jahres die dritte Generation der GPS-Multisportuhr fenix vorgestellt hat, war für mich schon auf den ersten Blick klar, dass dem Navigationsspezialisten wieder mal ein großer Wurf gelungen ist. Die fenix 3 kommt für mich, nach den technischen Eigenschaften und Funktionen, schon sehr nah an die eierlegende Wollmilchsau heran. Leider waren wohl auch eine Menge anderer Sportler dieser Meinung, so dass es äußerst schwierig war zum Marktstart, geschweige denn davor, an ein Exemplar der neuen Garmin Uhr zu kommen. Weder über den Handel, noch über Garmin selbst. Mitte April ist nun doch endlich ein Exemplar der Saphir Edition bei mir eingetroffen.

Garmin fenix 3

Lieferumfang

Die fenix 3 kommt in drei verschiedenen Versionen, jeweils ohne oder mit Herzfrequenz Brustgurt (Performer Bundle). Die einfache Version gibt es in zwei Farbvarianten, entweder in Grau mit schwarzem Armband, oder in Silber mit rotem Armband. Dann gibt es noch die Saphir Edition in Grau mit Saphirglas, Uhrenarmband aus Edelstahl und zusätzlichem schwarzen Elastomerarmband. Ich habe mich aus optischen Gründen (komplett dunkel ohne Farbakzent) und wegen dem widerstandsfähigerem Glas, für letztere entschieden.

Lieferumfang

Der Lieferumfang der Spahir Edition fällt recht üppig aus. Zusätzlich zum edlen Edelstahlarmband, wird auch gleich noch ein Kunststoffarmband (wohl das gleiche wie bei der einfachen Version) inklusive Werkzeug zum Wechseln der Armbänder, mitgeliefert. Zur USB Ladeklemme gibt es das passende Ladegerät mit unterschiedlichen Steckdosenadaptern.

Im Performer Bundle ist außerdem der HRM-Run Herzfrequenz-Brustgurt dabei. Dieser wurde offensichtlich nochmal überarbeitet, wie man weiter unten im direkten Vergleich mit dem HRM-Run Brustgurt meines Forerunners 620 sehen kann.

Funktionen und Praxis

Die fenix 3 ist eine Multisport GPS Uhr mit Smartwatch Funktionen. Einen detaillierten Überblick über quasi sämtliche Funktionen gibt es wie immer bei DC Rainmaker (englisch) und bereits in zahlreichen Sport und Outdoor Blogs. Ich möchte hier lediglich auf die Funktionen eingehen, die bei mir auch regelmäßig zum Einsatz kommen, und weshalb ich mich für die neue fenix entschieden habe.

Haupteinsatzzweck der fenix 3 ist natürlich die Aufzeichnung meiner Trainingseinheiten und Wettkämpfe beim Laufen bzw. Trailrunning. Hierzu bietet die Uhr zahlreiche Profile (von Garmin etwas verwirrend „Apps“ genannt) für unterschiedlichste Sportarten, welche man komplett auf seine eigene Bedürfnisse personalisieren kann. Man kann auch vorhandene Profile ausblenden (bei mir z.B. die Profile für Wintersport) oder eigene Profile erstellen. Zum Laufen nutze ich überwiegend die vorinstallierten Profile „Laufen“, „Indoor Laufen“ und „Trail Run“, und habe mir zusätzlich noch die Profile „Wettkampf“ (nur die wichtigsten Datenfelder auf einer Seite) und „Intervall Training“ (Auto Lap nur manuell) erstellt. Die eigenen Profile sind schon ein enormer Vorteil im Gegensatz zu meinem Forerunner 620, der nur über 3 vorinstallierte Profile verfügt.
Auf nicht weniger als 10 Trainingsseiten können pro Profil jeweils bis zu 4 Datenfelder eingeblendet werden. Zusätzlich gibt es nochmals eine Seite für die Kartendarstellung, eine für den Virtual Partner, sowie die Laufeffizienz. Aus dem Connect IQ Store können zudem spezielle Datenfelder eingefügt werden. Ganz interessant sind hier z.B. die Datenfelder für die grafische Darstellung von Herzfrequenz und Höhenprofil.

Aktivitäten Abgeschlossene Aktivitäten Aktivität - Karte

Sehr praktisch sind auch die Navigation Funktionen. Es kommt öfter mal vor, dass ich mir eine neue Strecke zum Trailrunning aussuche und mir diese dann als Karte auf Papier ausdrucke. Mit der fenix 3 kann ich mir nun die Strecke direkt auf der Uhr anzeigen und mich navigieren lassen, ohne dabei eine Papierkarte oder das Smartphone aus der Tasche hervorholen zu müssen. Die Kartendarstellung auf der fenix 3 ist allerdings sehr rudimentär, man sieht eigentlich nur den Track sowie die bereits zurückgelegte Stecke. Die Navigation erfolgt durch einfache Hinweise, wenn man von dem vorgegebenen Track abweicht. Diese einfache Navigation reicht aber in der Regel aus, um sich auf dem Trail zurecht zu finden.
Das Erstellen einer eigenen Strecke über Garmin Connect finde ich allerdings recht umständlich. Ich nutze zum Erstellen meiner Routen nämlich das topografische Material des Luxemburger Geoportals, da dieses wirklich sehr detailreich ist. Hier kann man die selbst erstellten Tracks dann ganz einfach als KML oder GPX exportieren. Der Import in Garmin Connect ist hingegen sehr umständlich, da die Strecken als Aktivität importiert und dann erst als Strecken gespeichert werden können, ehe man sie schließlich auf die Uhr überträgt. Problem beim Importieren von Aktivitäten: die GPX Datei muss auch zu jedem Wegpunkt einen Zeitstempel enthalten, welcher beim Export auf dem Geoportal natürlich nicht hinzugefügt wird. Ein direktes Kopieren der GPX Datei auf den internen Speicher der Uhr ist leider nicht möglich, da Strecken als .fit Datei abgelegt werden. Allerdings kann man über Garmins Basecamp Software diverse Formate (z.B. GPX oder KML) importieren und diese dann über USB an die fenix 3 senden.

Schrittzähler Benachrichtigungen Benachrichtigungen - Detail

Mittlerweile schiebe ich auch gelegentlich ein Schwimmtraining zwischen meine Läufe. Hier kann die fenix 3 ganz groß gegenüber der reinen Laufuhr Forerunner 620 auftrumpfen, da diese zum einen bis zu 10 ATM Wasserdicht ist (geeignet zum Baden, Schwimmen und Schnorcheln) und zum anderen die entsprechenden Schwimmfunktionen (Bahnen, Distanz, Anzahl der Züge, Schwimmstilidentifizierung, …) zur Verfügung stellt. Ich muss gestehen, dass ich kein überragender Schwimmer bin, und ich beim Kraulschwimmen über mehr als eine Bahn vermutlich absaufen würde. Meine Technik beim Brustschwimmen ist wohl auch nicht immer sehr sauber, so kommt es vor, dass die fenix 3 bei meinen 500 m Intervallen im 50 m Becken fast immer 1-2 Bahnen mehr erfasst hat. Zum Glück kann man die Bahnen und die daraus errechnete Gesamtdistanz später in Garmin Connect korrigieren.

Mir hat Garmins Activity Tracker vivofit schon sehr zugesagt, allerdings fand ich es etwas nervig zusätzlich zur Forerunner Uhr auch noch ein Activity Tracker Armband zu tragen. Wie schön, dass diese Funktion nun auch in die neue fenix integriert wurde. Sicherlich ist so ein Schrittzähler für einen ambitionierten Sportler eher eine Spielerei, trotzdem finde ich es durchaus interessant zu sehen wie wenig ich mich doch an einem Sport freien Bürotag bewege. Die fenix 3 zählt recht zuverlässig fast jeden Schritt, und erinnert einen, falls erwünscht, sich nach längerer Inaktivität zu bewegen.
Von Garmins aktuellen Wearables wurde ebenfalls die Schlafüberwachung übernommen. Ich nutze diese allerdings nicht, da ich die Uhr über Nacht immer ablege. Interessant ist aber zu sehen, dass die fenix 3 die Schlafzeit automatisch ermittelt (vom Ablegen bis zum erneuten Anlegen), und auf Garmin Connect überträgt.

Als Technik- und Informationsjunkie finde ich die Smartwatch Funktionalitäten der fenix 3 natürlich sehr spannend. Diese beschränken sich allerdings auf Notifications und recht einfache Apps aus Garmins Connect IQ Store. Außerdem kann man zwischen verschiedenen digitalen und analogen Watch Faces wählen. Insgesamt sind die Smartwatch Funktionalitäten recht überschaubar, funktionieren bei mir dafür aber derzeit zuverlässig. Man darf die fenix 3 natürlich nicht als Smart Watch mit Sport Funktionen sehen (wie etwa die Apple Watch), sondern ganz klar als Multisport GPS Uhr mit Smart Watch Funktionen.

USB Ladeklemme Garmin fenix 3 mit USB Ladeklemme Garmin fenix 3 mit USB Ladeklemme

Noch kurz ein paar Worte zum Akku. Garmin bewirbt die fenix 3 mit einer Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden im UltraTrac-Modus, bis zu 20 Stunden im Trainingsmodus, und bis zu 6 Wochen im Uhrmodus. Bei mir hält der Akku etwa knapp eine Woche bei folgendem Profil: Bluetooth und WLAN permanent eingeschaltet, ständige Verbindung mit dem Smartphone für  Benachrichtigungen, Activity Tracker, etwa 3-4 Läufe à 10 km inkl. Pulsgurt pro Woche. Die GPS Aufzeichnung ist bei mir auf „intelligent“ eingestellt, so werden bei einem einfachen 10 km Lauf in knapp einer Stunde gerade mal 7 – 8% an Akkukapazität aufgebraucht. Mit dieser Akkuleistung kann man durchaus zufrieden sein.

Bugs und Probleme

Wie (leider) so oft bei brandneuen Garmin Produkten, wird die Begeisterung auch bei der fenix 3 gelegentlich doch durch diverse Bugs etwas getrübt. Was bei mir mehr oder weniger regelmäßig nervt (Firmware Version 3.30):

  • Bluetooth Verbindungsprobleme – Entfernt man sich zu weit vom Smartphone, wird die BT Verbindung unterbrochen. Nähert man sich dem Smartphone wieder, so wird die Verbindung erneut automatisch hergestellt. Gelegentlich klappt dieser Verbindungsaufbau aber nicht mehr, und ich muss die Connect App auf dem Smartphone neu starten (ganz selten muss die Uhr neu gestartet werden). Dafür ist die BT Reichweite aber hervorragend.
  • Neustart bei Navigation – Bei zwei Einsätzen der Navigationsfunktion hat die fenix 3 nach ca. 1 Minuten einen Neustart vollzogen. Das ist wirklich ärgerlich, da man abwarten muss bis die Uhr wieder einsatzbereit ist, und die Aktivität manuell wieder starten. Im Anschluss an den Neustart ist die Navigation allerdings problemlos durch gelaufen.
  • „Vergessen“ von Einstellungen – Meine fenix 3 vergisst gelegentlich, dass ich z.B. keine Warntöne bei BT Verbindungsaufbau bzw. -abbau erhalten möchte. Ein erneutes Abwählen der Warntöne in den Einstellung „frischt das Gedächnis“ der Uhr wieder auf.
  • Notifications – Ich habe den Eindruck, dass die fenix 3 hier recht planlos die Benachrichtigungen des Smartphones weiter gibt. Mal bekomme ich einen Hinweis auf eine neue Email, mal nicht. Hingegen erhalte ich auf der fenix 3 jedes mal einen Hinweis wenn eine (iOS) App aktualisiert wurde, obwohl ich dies auf dem Smartphone deaktiviert habe.
  • Bestzeiten – Leider übernimmt die fenix 3 nicht die Bestzeiten aus Garmin Connect, sondern fängt beim Erstellen quasi wieder bei Null an. Das ist aber wohl ein generelles Problem, das ich so auch schon bei meinem Forerunner 620 hatte. Dabei sollte es doch nicht all zu schwer sein, die Bestzeiten aus Garmin Connect bei einem Wechsel der Uhr, auf das neue Gerät zu übertragen.

All diese Probleme schränken mich im Alltag allerdings recht wenig ein, und es ist davon auszugehen, dass Garmin demnächst mit weiteren Firmware Updates ausbessern wird. So kenne ich es jedenfalls bisher von vielen neuen Garmin Geräten.

Einige Nutzer der fenix 3 beklagen sich im deutschen Garmin Forum über ungenaue Track Aufzeichnungen. Ich selbst konnte dies bei meinem Exemplar nicht feststellen, die fenix 3 ist bisher genau so präzise wie mein Forerunner 620. Allerdings gab es wohl in der Tat bei einer Serie von Uhren Hardware Probleme, wie Garmin nun selbst eingeräumt hat. Diese können natürlich über den Kundenservice kostenlos umgetauscht werden.

Vergleich mit dem Garmin Forerunner 620

Nachfolgend möchte ich noch kurz auf den Vergleich meines Forerunners 620 mit der fenix 3 eingehen. Rein äußerlich trägt die fenix 3 nur unwesentlich dicker auf als der sehr schlanke Forerunner 620. Beim Gewicht bringt die fenix allerdings fast das doppelte auf die Waage, wobei sie sich aber immer noch sehr angenehm trägt. Trägt man die fenix allerdings mit dem Metallarmband, sieht das schon anders aus. Die fenix wiegt dann mehr als das 4-fache (186 g gegenüber 44 g des Forerunners). Das Display löst bei der fenix 3 etwas höher auf, ist bei beiden aber sehr gut ablesbar.

Garmin Forerunner 620 vs. fenix 3 Garmin Forerunner 620 vs. fenix 3

Vom Funktionsumfang her ist der Forerunner 620 im Prinzip komplett in die fenix 3 integriert. Sämtliche spezifischen Lauffunktionen wie Laufdynamik, V0₂max-Schätzung, Erholungsratgeber oder Virtual Partner, findet man auch in der fenix 3 wieder. Darüber hinaus verfügt die fenix 3, gegenüber der reinen Laufuhr, aber noch über jede Menge weitere Funktionen, wie weiter oben schon ausführlich beschrieben.

HRM-Run Brustgurt - Alt (u) vs. Neu (o) HRM-Run Brustgurt - Alt (u) vs. Neu (o)

Der fenix 3 liegt eine neue Version des HRM-Run Brustgurtes bei. Im direkten Vergleich mit dem alten Gurt, welcher mit dem Forerunner 620 geliefert wurde, erkennt man auf den Fotos deutlich die Unterschiede im Aufbau. Hinsichtlich der Messgenauigkeit konnte ich jetzt keine großen Abweichungen feststellen. Der neue Gurt trägt sich dagegen wesentlich angenehmer, jedenfalls kann ich mich nun nicht mehr über Scheuerstellen am Brustbein beklagen.

Fazit

Wie schon eingangs erwähnt, ist die fenix 3 schon ganz nah an meiner Vorstellung der eierlegenden Wollmilchsau unter den Multisport GPS Uhren dran. Der Funktionsumfang ist einfach erstklassig, das Design  alltagstauglich, und die Uhr überaus robust. Ich konnte, trotz anfänglicher Befürchtungen und Einsatz in rauer Umgebung, bisher noch keinen einzigen Kratzer am Glas oder der Lünette aus Edelstahl feststellen. Ganz besonders schätze ich an der fenix 3 die personalisierbaren Profile. So kann ich die Uhr für jede Sportart auf meine persönlichen Vorlieben einstellen.
Wer neben dem Laufen gelegentlich noch andere Sportarten ausübt, wie etwa Schwimmen, Radfahren oder Wandern, für den ist die fenix 3 wie geschaffen. Eine Alternative von Garmin wäre noch der Forerunner 920XT oder die brandneue Epix, welche quasi die gleichen Funktionen bieten, aber bei weitem nicht das elegante, alltagstaugliche Gehäuse bieten wie die fenix 3.

Mit Preisen zwischen 449 und 599 Euro, ist die fenix 3 sicherlich kein Schnäppchen, gemessen am Funktionsumfang aber jeden Cent wert. Von mir gibt es deshalb, auch trotz noch einiger kleiner Bugs, eine klare Kaufempfehlung!

Erhältlich ist die fenix 3 unter anderem bei den Bergfreunden oder je nach Anbieter schon etwas günstiger im Garmin Shop auf Amazon.de.

ING Night (Halb-) Marathon 2015

4. Juni 2015 von  
Abgelegt unter Featured, Running & Trailrunning

Mit dem ING Night Marathon habe ich seit meiner ersten Teilnahme vor zwei Jahren noch eine Rechnung offen. So viel sei schon mal verraten, nach der dritten Teilnahme am Halbmarathon am vergangenen Wochenende, steht diese Rechnung leider immer noch offen.

Punkt 19:00 Uhr fiel am Samstag Abend, bei bestem Laufwetter, der Startschuss zur 10. Ausgabe des ING Night Marathons in Luxemburg Stadt. Nicht weniger als 11.000 Läufer hatten sich dieses Jahr für die verschiedenen Disziplinen (Marathon, Halbmarathon, Team Run, 5k Run for success, Mini Marathon und Mini Mini Marathon) angemeldet, wobei der Großteil (etwa 7.000 Teilnehmer) sich für die halbe Distanz entschieden hatte.

Kurz vor dem Startschuss

Ich fühlte mich gut vorbereitet und hatte mir als Zielzeit die bereits im letzten Jahr anvisierten 01:50:00 gesetzt. Die ersten Kilometer über den Kirchberg liefen auch entsprechend gut mit einer Pace von knapp unter 5 min/km. Vom eher ruhigen Kirchberg ging es nach rund 8 km über die Roud Bréck (Rote Brücke) über den Kreisverkehr Schuman Richtung Limpertsberg. Dies ist für mich eine der genialsten Streckenabschnitte überhaupt, denn hier steppt der Bär! Im Kreisverkehr steht eine Bühne von der eine Samba Kapelle für mächtig Stimmung sorgt, links und rechts stehen die Zuschauer ganz eng an der Strecke und machen jede Menge Lärm, und vor bzw. hinter einem die schier unendlich Schar an Läufern. Absolutes Gänsehautfeeling!

Bei Kilometer 10 zeigte meine Uhr eine Zwischenzeit knapp unter 50 Minuten, alles prima soweit. Doch schon auf dem Weg vom Limpertsberg in die Innenstadt merkte ich, dass es langsam aber sicher nicht mehr rund läuft. Nach insgesamt ca. 12 – 13 km kam dann der Mann mit dem Hammer, und hat dermaßen rein gehauen, dass ich am liebsten eine Gehpause eingelegt hätte. Aber in einem der Zuschauer reichsten Abschnitte ist das natürlich ein Unding. Schwer zu beschreiben wie ich mich fühlte und was genau der Auslöser war. Getrunken und gegessen hatte ich vor dem Rennen eigentlich zu genüge. Das Wetter war mit trockenen 15°C auch perfekt. Die Aufzeichnung meines Laufs zeigt zwei Mal einen sprunghaften Anstieg der Herzfrequenz weit über 200 bpm, was ich aber eher auf fehlerhafte Daten vom Brustgurt (das erste Mal übrigens mit dem neuen Garmin HF Gurt der fenix 3) zurück führe.

ING Night Marathon 2015

Durch die Zuschauermassen angeheizt, lief ich weiter, immer langsamer werdenden Schrittes, wieder zurück Richtung Kreisverkehr Schuman und über die Rote Brücke. Ab hier startete dann der eigentlich schwierigste Teil der Strecke über die endlos lange 6-spurigen Avenue John F. Kennedy. Meine Pace fiel schließlich von langsamen 6 min/km auf gar sehr langsame 7 min/km, nachdem ich dann doch eine Gehpause eingelegt hatte, da wo fast keine Zuschauer mein Elend sehen konnten. Mittlerweile war mir die Zeit egal und ich wollte nur noch endlich ankommen.

Kurz vor dem Ziel wartete die Familie und zauberte mir wieder ein Lächeln ins Gesicht. Schließlich lief ich in 01:56:41 Hand in Hand mit meiner Tochter über die Ziellinie. Zwischen Kilometer 10 und 21 hatte ich fast 1.000 Plätze eingebüßt und landete somit auf Platz 2.668 unter mehr als 7.700 Finishern. Die Enttäuschung war doch schon groß und ich ärgerte mich über die wieder mal verkorksten Schlussphase des Laufs.
Völlig erschöpft und ausgelaugt ging es dann auch gleich nach dem Duschen zurück nach Hause, wo ich sofort ins Bett fiel und erst mal eine Nacht über die Misere schlafen musste …

Ich hab es an dieser Stelle schon mehrmals erwähnt und tue es gerne noch mal, der ING Night Marathon ist mit seinen vielen engen Kurven, einigen Steigungen, und mehr als 10.000 Läufer auf teilweise schmalen Straßen, kein einfacher Lauf. Mein Einbruch ist aber nicht den Gegebenheiten der Strecke geschuldet, sondern meiner Form, wobei ich diese vor dem Lauf allerdings als recht gut eingeschätzt hätte. Wetter und Verpflegung vor und während dem Rennen, waren auch perfekt. Einzige Erklärung die ich derzeit habe, ist, dass ich vielleicht nicht genügend lange Läufe trainiert habe. Tatsächlich stehen nur 8 Läufe mit mehr als 15 km (davon gerade mal 2 mit mehr als 17 km) in meinem Trainingstagebuch seit Anfang des Jahres. Außerdem fehlt es wohl an langsamen Läufen. Nur ganz selten laufe ich im Training mit einer durchschnittlichen Herzfrequenz unter 140 bpm (= 75% meiner maximalen HF).

Der ING Night (Halb-) Marathon bleibt auch nach der 3. Teilnahme eine Hassliebe. Ich liebe die Stimmung entlang der Strecke, aber hasse diese letzten 5 – 6 km. Und jedes mal sage ich mir nach dem Zieleinlauf, ich werde an diesem ver###en Lauf nicht mehr teilnehmen. Vielleicht werde ich nun tatsächlich 2016 nicht mehr beim Halbmarathon antreten, dafür dann aber eventuell mit einem schnellen 4er Team beim Staffellauf auf der Marathondistanz. Schau’n mer mal …

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