Sportlich und ungebunden – Die kabellosen Headsets von ISY

27. April 2016 von  
Abgelegt unter Elektronische Ausrüstung, Featured

Kabelgebundene Kopfhörer sind beim Sport schon manchmal hinderlich. Entweder man „verlegt“ das Kabel irgenwie umständlich unter der Kleidung vom Smartphone oder MP3 Player zu den Ohren, oder es baumelt lustig vor einem her. Wesentlich bequemer geht es da mit kabellosen  Bluetooth Kopfhörern. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass das Abspielgerät auch Bluetooth unterstützt. Kürzlich hat mir ISY zwei ihrer Headsets zum Testen zur Verfügung gestellt.

ISY Bluetooth Headsets

ISY ist eine hauseigene Marke der Media-Saturn-Unternehmensgruppe und siedelt sich im unteren, günstigen Preissegment an. Die Produkte sind bei Media Markt und Saturn erhältlich.

ISY IBH 4000

Das IBH 4000 ist ein kabelloses In-Ear-Headset welches sich besonders für den sportlichen Einsatz eignen soll. Empfangen wird die Musik vom Mobilgerät über Bluetooth v4.1, was in der Praxis problemlos funktioniert (bei meinem iPhone 6). Die beiden Kopfhörer sind lediglich mit einem kurzen Kabel verbunden, welches im Nacken von einem Ohr zum anderen führt.

Bedienen kann man das Abspielgerät über die integrierte Kabelfernbedienung am IBH 4000. Über die drei großzügig dimensionierte Tasten kann man die Musik abspielen, stoppen, die Lautstärke einstellen, sowie in der Playlist vor und zurück springen. Zusätzlich ist ein Mikrofon zum Freisprechen integriert. An der Fernbedienung befindet sich zudem der Micro-USB-Anschluss über welches das Headset geladen wird. Geliefert wird das IBH 4000 mit dem passenden USB Kabel, sowie 3 verschiedenen Passstücken damit die Kopfhörer angenehm und sicher im Gehörgang sitzen.

ISY IBH-4000

ISY IBH-4000 Lieferumfang ISY IBH-4000 Kopfhörer ISY IBH-4000 Ladeanschluss

Im Praxistest hatte ich das IBH 4000 bei einigen Läufen dabei. Ein ganz klarer Kritikpunkt, der mir insbesondere beim Laufen aufgefallen ist, ist die überdimensionierte und recht schwere Kabelfernbedienung. Der linke Kopfhörer bleibt über den kompletten Lauf hinweg im Ohr, der rechte lockert sich ständig, oder fällt hin und wieder komplett aus dem Ohr. Grund ist wohl die Fernbedienung welche durch die Laufbewegung bei jedem Schritt am Kopfhörer zerrt. Bei meinem Plantronics Bluetooth Headset (BackBeat GO 2) fällt die Fernbedienung wesentlich kompakter aus, unter anderem weil der USB Anschluss und der Akku im Ohrhörer selbst sitzt. Auch andere Passstücke bringen beim IBH 4000 leider keine Abhilfe.

Die Soundqualität ist beim Laufen OK. Hört man Musik an einem ruhigen Ort, merkt man allerdings, dass der Klang doch recht gedämpft ist und man vermisst klare Töne. Ich bin wahrlich nicht sonderlich audiophil, aber selbst mir fällt auf, dass es hier etwas an Klangqualität fehlt.

ISY IBH 2000

Das IBH 2000 ist, ähnlich wie der IBH 4000, ein kabelloses Bluetooth Headset mit dem Unterschied, dass es „On-Ear“ getragen wird. Es soll sich ebenso für den sportlichen Einsatz eignen. Konstruktionsbedingt sollte man es wohl eher bei weniger schweißtreibenden Aktivitäten einsetzen, weshalb ich das Headset auch nicht beim Laufen getestet habe (mal abgesehen davon, dass es wirklich beknackt ausschaut mit den Ohrwärmern zu laufen).

ISY IBH-2000

ISY IBH-2000 Lieferumfang ISY IBH-2000 Bedienelemente ISY IBH-2000 Kopfhörer

Das Koppeln mit dem Bluetooth Abspielgerät (Smartphone, Tablet, u.s.w.) funktioniert problemlos. Auch das IBH 2000 verfügt über ein integriertes Mikrofon zum Freisprechen. Über die Tasten am linken Kopfhörer können Musik oder Anrufe gesteuert werden. Der Klang ist besser als beim IBH 4000, aber auch hier sollte man keine Wunder erwarten.

Fazit

ISY bietet mit dem IBH 4000 und dem IBH 2000 recht günstige Headsets, welche sich für den sportlichen Einsatz eignen sollen. Persönlich konnte mich vor allem das In-Ear-Headset IBH 4000 nicht wirklich überzeugen, da die Kopfhörer bei intensiven Sportarten nicht zuverlässig im Gehörgang verweilen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis geht mit 29,99 Euro (UVP sowohl für IBH 4000 als auch für IBH 2000) gerade so in Ordnung. In diesem Preissegment kann man sich aber auch gerne mal bei der Konkurrenz umsehen, welche insbesondere das Problem der voluminösen Kabelfernbedienung etwas eleganter gelöst hat.

Weitere Informationen zu ISY sind verfügbar unter isy-online.eu.

DKV-Urban Trail Luxembourg 2016

21. April 2016 von  
Abgelegt unter Events, Featured, Running & Trailrunning

Der DKV Urban Trail in Luxemburg ist zu einem festen Termin in meinem Laufkalender geworden. Er führt seine Teilnehmer jedes Jahr im Frühling kreuz und quer, hoch und runter durch, und sogar unter unsere schöne Hauptstadt. Wahlweise kann man dabei 13, 27 oder gar 34 km zurück legen.

DKV Urban Trail

Gestartet wurde die beliebte 13 km Strecke, für welche ich mich wieder eingeschrieben hatte, in 3 Wellen. Ich bin gleich mit der ersten Welle recht weit vorne los gelaufen. Das hat den Vorteil, dass man bei den engen Passagen, wie etwa der Wendeltreppe im Turm der Festungsmauer, nicht im Stau steht. Bei insgesamt rund 3.000 Läufer kann es da, trotz verschiedenen Startzeiten, schon mal eng werden.

Die ersten 3 Kilometer liefen dann auch ganz flott, zum einen da es überwiegend erst mal bergab geht, zum anderen wird man so weit vorne natürlich auch etwas von den schnelleren Läufern mit gezogen. Meine Befürchtung zu schnell angegangen zu sein, sollten sich allerdings nicht bewahrheiten, denn ich fühlte mich über die komplette Distanz stets wohl. Bei Kilometer 4 wartete der erste von 3 heftigeren Anstiegen. Von Clausen aus ging es über unzählige Stufen über den „Kosakestee“ hoch Richtung Nationales Sport Institut. Hier laufen dann nur noch die ganz harten … zu denen ich nicht gehöre :)

Mittlerweile hat sich das Feld so weit auseinander gezogen, dass ich vor und hinter mir richtig viel Platz hatte, ganz im Gegenzug zu den Läufern aus Welle 2 und 3. Diese habe ich bei der eingangs erwähnten Wendeltreppe gekreuzt (im wahrsten Sinne des Wortes, denn ein eigens für das Event aufgestellter Fußgängerübergang führt über die anderen Läufer hinweg), und für die ging es dort nur sehr langsam im Schritttempo voran.

Start Vorbei am Großherzoglichen Palast Über die Corniche
Im Grund Im Grund Blick auf die Corniche
Am Fort Thüngen vorbei Blick auf die Hauptstadt Im Tunnel unter der Stadt

Wieder in der pittoresken Unterstadt angekommen, führte die Strecke nun über den zweiten ordentlichen Anstieg hinauf zum modernen Kirchberg. Hier wurde ich von den ersten Läufern des 34 km Laufs überholt, welche 80 Minuten vor uns gestartet waren. Dabei wurde ich mal eben von einem guten Freund im Vorbeilaufen angefeuert, welcher später den dritten Platz belegte. Irgendwie aufbauend und doch frustrierend wie locker die noch nach 25 km in der Steigung an einem vorbei huschen. Indes hatte ich gerade mal 7 km hinter mir.

Am höchsten Punkt der Strecke angekommen, folgte nun ein langer Downhill vorbei am schicken Gebäude der Philharmonie und dem Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean (Mudam), hinab in das Pfaffenthal. Hier konnte ich nochmal aufdrehen, ehe es dann in den knapp 1 km langen Aquatunnel, welcher unter der Stadt Luxemburg das Pfaffenthal mit dem Petrusstal verbindet. Dieser Tunnel ist in der Regel nicht für das normale Publikum geöffnet, so dass dieser Abschnitt ein weiteres von vielen Highlights dieses Laufs ausmacht, auch wenn es etwas monoton zum Laufen ist. Am Ende des Tunnels sorgen einige Tänzerinnen unter lautstarker Musik allerdings nochmals für einen Motivationsschub.

Im Ziel!

Kommt man wieder ans Tageslicht, so hat man es schon fast geschafft. Das Petrusstal und die Ziellinie trennen nur noch einige Höhenmeter in Form von unzähligen Stufen. Unter den Augen zahlreicher Zuschauer quält man sich hoch letzten Treppen hoch und gibt noch mal alles auf der Zielgeraden. Die Uhr stoppte schließlich bei 01:07:20, immerhin 3 Minuten schneller als im letzten Jahr und 8 Minuten schneller als bei meiner ersten Teilnahme. Das reichte dann auch zu einem beachtlichen Platz 174 unter mehr als 1.700 Finishern auf der kurzen Distanz.

Hier nochmal der komplette Verlauf meiner Performance auf Garmin Connect:

Die 7. Auflage des DKV Urban Trails war mal wieder ein tolles Erlebnis. Mit rund 3.000 Läufern gab es einen neuen Teilnehmerrekord und das Wetter spielte, im Gegensatz zu letztem Jahr, auch mit. Wer die vielen Facetten der Stadt Luxemburg laufend erleben möchte, sollte unbedingt mal am Urban Trail teilnehmen. Die kurze Strecke reicht dabei auch völlig aus, denn bei den längeren Distanzen führt die Strecke lediglich an der Alzette entlang aus der Stadt hinaus, Richtung Hesperingen und wieder zurück. Das ist sicherlich auch eine nette Landschaft (ich bin da auch schon gelaufen), aber sie bietet halt keine Hightlights. Im nächsten bin ich auf jeden Fall wieder dabei!

Einen kleinen Video Beitrag zum Trail gibt es bei RTL, alle Resultate bei ChronoRace, und alle Fotos unter sportonline-foto.de.

(Fotos: SportOnline-Foto.de)

Wandern im Frühling: Die 9 schönsten Routen in Tirol

11. April 2016 von  
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Dies ist ein Gastbeitrag von Michael Pregenzer, Geschäftsführer des 4 Sterne Hotels Gebhard in Fiss in Tirol.

„Das Wandern ist des Müllers Lust“ – dieses bekannte Lied hätte ohne Weiteres auf den Wanderwegen Tirols geschrieben werden können, denn: Es gibt nur wenige Orte auf dieser Erde, die eine so große Vielfalt an Routen bieten. Das Schöne daran ist vor allem, dass sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene und Profis optimale Bedingungen vorfinden. Die besten Wanderrouten Tirols, die jeder Wanderbegeisterte kennen sollte, zeigt dieser Artikel.

 (c) www.foto-mueller.com

Sanfte Wanderwege für Anfänger und Genießer

Wer gerne langsam unterwegs ist, das Wandern genießen will oder Anfänger ist, der sollte sich vor allem Routen aussuchen, bei denen wenige Höhenmeter bewältigt werden müssen – derartige Wanderrouten findet man beispielsweise in der Region Serfaus-Fiss-Ladis, aber auch in Seefeld oder der Naturparkregion Reutte:

  1. Besonders empfehlenswert ist der Waalweg zur Möseralm. Hier wartet eine Strecke von insgesamt 2,76 Kilometern, für die die meisten Wanderer rund eine Stunde benötigen. Die schöne Route, die teilweise an einem kleinen Bachlauf entlangläuft (sehr idyllisch) startet an der Sägegasse in Fiss, führt über Feldwege und Wiesen und endet an der Möseralm.
  2. Eine ganz besondere Wanderroute ist der Alpine Barfußwanderweg in der Naturparkregion Reutte. Auf einer kurzen Strecke von rund einem Kilometer geht es in einer Stunde ohne Schuhe über die verschiedensten natürlichen Böden, die sich nicht nur gut anfühlen, sondern eine wahre Wohltat für müde Füße sind. Los geht es auf der Bergstation des Jochhaldeliftes bis zur Höfener Alm.
  3. Wer in Tirol mit der ganzen Familie wandern möchte, sollten einen Blick auf die Familienwanderung am Seefelder Kreuzweg und um den Wildsee Eine leichte Route mit 1,5 Kilometern Länge, die in einer Stunde geschafft ist – aufgrund der wenigen Höhenmeter, die bewältigt werden müssen, können auch die Kleinen mitlaufen. Das schöne Seefelder Plateau, der Seefelder Wildsee und das Reither Moor warten bereits auf Groß und Klein. Start- und gleichzeitig Zielpunkt ist die Pfarrkirche St. Oswald in Seefeld.

(c) www.lightwalk.de

Perfekt für fortgeschrittene Wanderer: die Genuss-Panoramawege Tirols

Wenn die Anfängerrouten bekannt sind und die Wege gerne ein wenig steiler sein dürfen, sind die folgenden Empfehlungen sicher einen Blick wert – die Routen sind länger und ein wenig anstrengender, entlohnen dafür jedoch mit phänomenalen Panoramen:

  1. Der Panorama-Genussweg nach Ladis ist eine der beliebtesten Wanderwege für Fortgeschrittene. Ausgehend von der Komperdellbahn-Mittelstation geht es über Forst- und Güterwege in einem Auf und Ab über Schönegg bis nach Ladis. Die Strecke ist insgesamt 12,68 Kilometer lang und dauert rund vier Stunden. 350 Meter davon geht es bergauf, 1.130 Meter bergab – der Rest ist ebenerdig und damit die perfekte Kombination aus Anstrengung und Entspannung.
  2. Wasserfälle üben eine ganz besondere Faszination aus – und auch in Tirol wartet solch ein Naturschauspiel. Die Wanderroute Eifersbacher Wasserfall führt vom Parkplatz der Eichenhoflifte in St. Johann in Tirol über eine Strecke von knapp fünf Kilometern in rund drei Stunden über traumhafte Wege zum besagten Wasserfall, der 25 Meter in die Tiefe stürzt. Auch die heilenden Quellen der Kapelle Theresienbad werden Wanderer kreuzen bis es über den Gesundheits-Wanderweg wieder zurück nach St. Johann geht.
  3. Wandern in Tirol geht eigentlich nicht, ohne dem Wilden Kaiser eine Audience abzustatten. Über den Wanderweg der Hochalm im Wilden Kaiser können Fortgeschrittene genau das tun. Bereits kurz nach dem Startpunkt am Parkplatz bei Erzbach oberhalb von Oed gibt es einen traumhaften Ausblick über die benachbarten Seen, Berge, Moor- und Waldbereiche. Weiter geht es über Waldwege und Steige (die eine gewisse Kondition erfordern) bis hin zur Hochalm. Insgesamt dauert die Strecke rund 4,5 Stunden.

(c) www.foto-mueller.com

Im Angesicht der Gipfel: Anspruchsvolle Wanderrouten für den Profi

Je anspruchsvoller die Aufgabe, desto größer ist die Belohnung – das gilt auch für’s Wandern in Tirol. Wer die nötige Erfahrung, Kondition und Trittsicherheit mitbringt, der wird auf den folgenden Wanderrouten, die mitunter ein wenig Kletterei erfordern, mit atemberaubenden Ausblicken belohnt:

  1. Auf der Route zum Rotpleiskopf auf einer Höhe von 2.932 Metern wird über den Gratweg und Planskopf insgesamt 7,58 Kilometern gewandert. Einige Schneefelder auf dem Weg bergen Rutschgefahr, weshalb entsprechende Erfahrung unbedingt notwendig ist, wenn man auf dieser Route unterwegs ist. Rund 4,5 Stunden dauert die Tour in jedem Fall. Startpunkt ist die Schönjochbahn am Fisser Joch.
  2. Die schwierigste Skiabfahrt der Welt ist gleichzeitig eine der anspruchsvollsten Wanderwege der Welt: Die Streifwanderung entlang der Hahnenkamm-Rennstrecke startet an der gleichnamigen Bergstation – den imposanten Wilden Kaiser, den Schwarzsee und das massive Kitzbüheler Horn immer im Blick geht es über eine 4,1 Kilometer lange Route hinab ins Tal. Die 23 Meter bergauf sind nicht das Problem, dafür jedoch die 886 Meter bergab. Nur etwas für echte Profis. Der Ausblick entlohnt jedoch für jede Sekunde Anstrengung.
  3. Ein ganz besonderes Highlight bietet die Wanderregion rund um den Tiroler Achensee. Für Anfänger bietet sich der Besinnungsweg mit 4 Kilometer Länge an, Fortgeschrittene können sich zum Beispiel auf der Wanderroute Mondscheinspitze (12km) oder gar dem Karwendelmarsch (insgesamt 52km) austoben.

Die Auswahl der Wanderrouten in Tirol ist groß – und für jeden Wandertypen ist etwas Passendes dabei. Vor allem im Frühling ist der Ausblick auf den höhergelegenen Routen atemberaubend. Wer also in dieser Jahreszeit die Gegend erkundet, sollte unbedingt (mindestens) eine der oben genannten neun Wandertouren ausprobieren. Es lohnt sich.

Über den Autor

Michael Pregenzer ist Geschäftsführer vom 4 Sterne Hotel Gebhard in Fiss in Tirol. Das Hotel liegt sehr zentral und bietet seinen anspruchsvollen Gästen erholsamen Schlaf, ausgezeichnete Küche und Wellness.

Zur Facebook Seite des Hotels.

(Fotos: foto-mueller.com / lightwalk.de)

Neue persönliche Bestzeit auf 10 km zum Auftakt der Straßenlauf Saison

17. März 2016 von  
Abgelegt unter Running & Trailrunning

Der Postlaf läutet in Luxemburg traditionell die Straßenlauf Saison ein, obwohl es eigentlich nicht der erste Straßenlauf im neuen Jahr ist. Dafür ist er aber, mit in diesem Jahr über 3.000 Teilnehmern, einer der beliebtesten Läufe überhaupt in Luxemburg. Wie bereits im letzten Jahr, hatte ich mir für diese Ausgabe, welche am vergangenen Wochenende statt fand, wieder ambitionierte Ziele gesetzt. Zum einen sollte die Zeit vom letzten Jahr (00:46:13) unterboten werden, zum anderen sollte endlich die 45er Marke fallen.

Postlaf 2016

Der Startschuss fiel pünktlich um 10:00 Uhr vor dem Postgelände im Gewerbegebiet der Cloche d’or, und das auch in diesem Jahr wieder bei bestem Laufwetter. Ich reihte mich etwas weiter vorne ein, um bei einer anvisierten Pace von 4:30 min/km nicht wieder unnötig Zeit auf dem ersten Kilometer zu verlieren. Diesen lies ich dann auch ganz flott nach nur 4:23 hinter mir, und entdeckte wenig später meinen Pacemaker vom letzten Jahr wieder, an den ich mich gleich anheftete. Im letzten Jahr musste ich den Mann von der Sparkasse noch auf dem letzten Kilometer ziehen lassen, diesmal zog ich aber schon bei etwa Kilometer 6 an ihm vorbei. Es lief bestens!

Beim Zieleinlauf

Zwischen Kilometer 6 und 8 kommt dann dieser Abschnitt mit dem verhassten Anstieg namens Kuelebierg, der mich auch schon die letzten beiden Male immer ordentlich ausgebremst hat. Immerhin blieb meine Pace diesmal erstmalig unter 5 Minuten, trotzdem hat dieser Abschnitt mich die 30 Sekunden gekostet die am Ende zur Sub-45 Zeit fehlten. Im Ziel zeigte meine Uhr eine Nettozeit von 00:45:29 was einer durchschnittlichen Pace von 4:33 min/km entspricht, und wieder mal eine neue Bestzeit auf 10 km bedeutet! Damit war ich rund 44 Sekunden schneller als im Jahr zuvor. Das hat dann immerhin zu Platz 490 unter 3.080 Finishern gereicht.

Hier nochmal der komplette Verlauf meiner Performance auf Garmin Connect:

Eigentlich bin ich mit der Leistung mehr als zufrieden, es wurmt mich aber trotzdem, dass dieser verdammte Anstieg mich so ausgebremst hat. Deshalb habe ich mich nun spontan für den 10 km Osterlauf am Ostermontag in Grevenmacher angemeldet. Die Strecke soll hier recht flach sein, so dass es keine Ausrede mehr gibt die 45er Marke nicht zu knacken :)

Im April steht dann wieder der DKV Urbantrail im Kalender, welcher von der Streckenführung her wirklich ein ganz interessanter Lauf ist und auf den ich mich wirklich freue. Beim ING Nightmarathon Ende Mai starte ich diesmal im 4er Team über die gesamte Marathon Distanz, das heißt ich laufe den ersten Abschnitt welcher knapp 9 km lang ist. Ich bin schon ganz gespannt ob wir es hier in die Top 10 schaffen :)

Jetzt heißt es also erst mal Schnelligkeit trainieren anstatt lange Läufe …

(Fotos: Edith Ludivig)

NORR 1/2016 ab sofort im Handel erhältlich

10. März 2016 von  
Abgelegt unter Bücher, Magazine & Filme

Endlich wird es auch im Norden Frühling! Mit NORR geht es dieses Mal auf große Fahrradexpedition in den Süden von Schweden und den äußersten Norden Norwegens. Außerdem präsentiert die NORR Redaktion ausgefallene Wohnräume in der Wildnis und macht eine Expedition an die grönländische Ostküste. Dieses Mal erscheint NORR zudem mit einem Sonderheft zur finnischen Küste.

NORR 01/2016

Highlights aus dem Inhalt:

INTRO. Verdrehte Welten. Baumkunst. Punktlandung in der bunten Jahreszeit. Die NORR-Naturschule.

KOLUMNEN. Vorschau auf die Buch- und Filmhöhepunkte des nordischen Frühlings.

BERICHTE. Das neue »Noma«. Nachhaltige Fischerei in Norwegen. Casper in »Cold Hawaii«.

GEAR GUIDE. Die besten Ausrüstungs-Ra(d)tschläge für schöne Frühlingstage im Fahrradsattel.

URBAN NATURE. Norwegens Hauptstadt lockt mit vielseitigen Erlebnissen. Die besten Tipps für einen perfekten Tag in Oslo.

GREEN PARTNER. Haglöfs will bis zum Jahr 2020 komplett ohne Fluorkarbone in der Herstellung auskommen.

ÅKRAFJORDEN. Nicht nur der Norweger Osvald Bjelland erfüllte sich mit einer eigenen Hütte in den Bergen einen lang gehegten Traum. NORR hat eine Architektur-Expedition in die Einsamkeit unternommen.

GRÖNLAND. Das Eis schmilzt den Grönländern buchstäblich vor den Augen weg. Die Insel steht vor enormen Herausforderungen – Teil 3 der NORR-Serie über die Auswirkungen des Klimawandels.

SCHONEN. Die südlichste Region Schwedens bietet nicht nur beste Bedingungen für Radfahrer, sondern auch kulinarische Genüsse für fast jeden Geschmack. Håkan Stenlund hat beides probiert.

NARVIK. Im Winter gehört Narvik zu den spannendsten Skigebieten Norwegens. Im Sommer verwandelt sich der Ort mehr und mehr in ein Paradies für Mountainbikefahrer.

Über das NORR Magazin :

NORR ist das führende Magazin für Outdoor und Lifestyle im Norden. Vier Mal im Jahr berichtet NORR über faszinierende und außergewöhnliche Erlebnisse in den nordischen Ländern, über die wunderbare Natur, die einzigartig in Europa ist und über Menschen, die ihre eigenen, spannenden Wege gehen. Auch Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind wichtige Themen bei NORR – egal ob bei Papier, Themenwahl oder Transportmitteln. Hinter der Zeitschrift steht ein schwedisches Team mit langjähriger Erfahrung im Outdoor-Journalismus. Die Redaktion hat ihren Sitz in Stockholm.

Weitere Informationen zum NORR Magazin und Neues aus der Redaktion gibt es unter norrmagazin.de, auf Facebook und Twitter.

(Pressemitteilung: www.norrmagazin.de)

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