Produkthighlights und persönliches Fazit zur OutDoor 2014

28. Juli 2014 von  
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Vom 10. bis zum 13. Juli fand zum 21. Mal die OutDoor Messe in Friedrichshafen statt. Für Ander vom Trekking Blog und mich war es nun schon der 5. Besuch der Leitmesse der Outdoor Branche am Bodensee. Wie bereits im letzten Jahr, hatten wir volle 3 Messetage von Donnerstag bis Samstag (Abreise am Sonntag Morgen) eingeplant und bereits einige Termin im Vorfeld klar gemacht.

OutDoor 2014

Aus organisatorischer Sicht gab es dieses Jahr einige kleinere und größere Änderungen. Im Foyer West, wo bisher immer der Speedklettern- sowie Boulder-Contest statt fanden, wurde ganz dem Wassersport gewidmet. Kletter Fans mussten aber nicht auf Action verzichten und konnten in der “Hall of Visions” (Halle A2) die erstmals in Friedrichshafen stattfindenden deutschen Meisterschaft im Bouldern verfolgen. Das Interesse war entsprechend groß und die Athleten konnten sich bei den Finals über zahlreiche Zuschauer und eine geniale Stimmung freuen.
Schade fand ich hingegen, dass GORE seinen Trailrunning Parcours im Außenbereich diesmal nicht aufgebaut hatte. Ob das jetzt für die nächsten Ausgaben der OutDoor so bleibt, oder es nur eine Ausnahme wegen dem regnerischen Wetter war, kann ich nicht sagen. Zum Glück ist bei der OutDoor Party und dem traditionellen Bullenreiten von Tatonka alles beim Alten geblieben, so dass die Messe wieder würdig am Samstag Abend abgeschlossen werden konnte. Insgesamt trafen dieses Jahr 925 Aussteller auf 21.912 Fachbesucher und 1.046 Journalisten, laut offiziellen Zahlen der Veranstalter.

Kommen wir nun aber zum eigentlichen Zweck unseres Messebesuchs, den Produktneuheiten im Outdoor Bereich. Ein großes Thema war dieses Jahr ohne Zweifel die SURROUND Produkttechnologie für Wanderschuhe, mit der  GORE-TEX auch gleich einen der begehrten OutDoor Industry Awards gewonnen hat.

GORE-TEX SURROUND

Neu ist die SURROUND Technologie jetzt nicht direkt, denn seit einigen Jahren wird sie bereits in Casual-Schuhen mit offener Sohlenkonstruktion bei verschiedenen Herstellern eingesetzt. Jetzt findet die SURROUND Technologie also auch Einzug in das Segment der Wanderschuhe. Neben der bewährten wasserdichten und atmungsaktivem GORE-TEX Membran im Obermaterial, werden Wanderschuhe zukünftig nun auch über die Sohle atmen können und dabei trotzdem dauerhaft Wasser abhalten. Insgesamt werden 24 der weltweit führenden Hersteller von Outdoor-Schuhen im Frühjahr 2015 die ersten GORE-TEX SURROUND Kollektionen auf den Markt bringen.
Ich bin schon auf die ersten Tests gespannt. Meine Schwitzfüße wären sicherlich auch gute Testkandidaten für die neue Sohlen-Technologie :)

Kommen wir nun aber zu meinen persönlichen drei Produkthighlights. Diesmal möchte ich mal nicht die neuste ultraleichte, wasserdichte und atmungsaktive Bekleidung oder Schuhe mit den aktuellsten Innovationen hervorheben, sondern ganz verschiedene Produkte die mir ins Auge gesprungen sind.

Jetboil MiniMo

Jetboil MiniMoJetBoil nimmt den Sol Ti Kocher aus dem Programm und ersetzt ihn durch den MiniMo. Der Topf kommt in einem neuem Format, wird etwas flacher, dafür aber etwas größer im Durchmesser, so dass die Kapazität gleich bleibt (1 Liter). Dem MiniMo wurde zudem ein anklappbarer Griff mit Silikonbeschichtung spendiert. Größtes Plus ist sicherlich das neue Ausgleichsventil das nun eine sehr präzise Regulierung erlaubt. Piezo Zündung und der patentierte FluxRing mit Wärmetauscher Lamellen sind selbstverständlich inklusive.
Natürlich passt auch beim MiniMo das ganze Zubehör (Kocher, Standfuß, u.s.w.) inklusive Gaskartusche weiterhin in den Topf. Außerdem bietet Jetboil für den MiniMo bunte, auswechselbare Neoprenhüllen. Wer’s braucht …

Thule Glide

Thule GlideThule kennen viele sicherlich als Hersteller von Trägeraufbauten für Fahrzeuge. Seit 2011 gehört Chariot, ebenfalls recht bekannter Hersteller von Kindertransportern, zur Thule Gruppe. Auf der OutDoor präsentierte Thule nun mit dem Glide einen leichtgewichtigen “Hochleistungs-” Sportbuggy ohne großen Schnick-Schnack. Der Glide verfügt über ein fixiertes 16″ Vorderrad für erhöhte Stabilität beim Laufen, sowie zwei abnehmbare 18″ Räder hinten. Dank der hinteren Federung fährt das Kind angenehm und komfortabel. Der Buggy hat gepolsterte Sitze und kann in eine fast horizontale Schlafposition gebracht werden. Ein verstellbares Verdeck bietet zusätzlichen Schutz. Ein erweiterter Multi-Positions-Lenker in ergonomischer Form sorgt für ausreichend Beinfreiheit, und eine manuelle Bremse erhöht die Bremskontrolle auf unebenem Terrain.
Sehr interessant ist sicherlich das Gewicht, knapp unter 10 kg gibt Thule an. Erhältlich ist der Glide ab Herbst 2014 für voraussichtlich unter 300 Euro.

Brunton All Day

Brunton All DayAls GoPro Besitzer ist mir das unscheinbare Teil namens “All Day” bei Brunton gleich aufgefallen. Es handelt sich hierbei um einen alternativen Akku für die Actionkamera GoPro Hero3+. Dieser ist wasserdicht (IPX5, also nicht zum Tauchen geeignet), stoßfest, passt ebenso gut wie der original Zusatzakku, ist nur etwas größer und verlängert die Aufnahmezeit der Kamera um das Vierfache. Wie es aussieht passt der Akku allerdings nur an das Hero3+ Gehäuse und nicht an ältere (Hero3, Hero2, …).
Über einen abgedichteten USB-Anschluss kann der Akku, mit seiner Kapazität von 4000 mAh, zudem auch das Smartphone bzw. Tablet, die DSLR, das GPS, den iPod oder andere Geräte laden (Ladestrom: 1 A). Erhältlich ist dieses praktische GoPro Zubehör ab Ende Juli für rund 50 Euro.

Neben der Präsentation der ganzen Produktneuheiten, dient die OutDoor jedes Jahr aber vor allem auch dem Social Networking im RL (Real Life). Hier trifft man endlich (wieder) die Gesichter hinter all den Pressemitteilungen, PR Kontakten, und Blogger Kollegen mit denen man sich das ganze Jahr über austauscht. Besonders interessant sind auch die Gespräche die man bei einem After-Work-Bier an diversen Messeständen oder der Scandinavian Bar führen kann :)

Fazit

Auch dieses Jahr fanden wir wieder jede Menge interessante Produktneuheiten bei der OutDoor, und konnten einige neue Kontakte knüpfen. Ihr dürft euch auf jeden Fall jetzt schon auf den einen oder anderen Testbericht in den nächsten Monaten freuen!
Ich muss an dieser Stelle auch echt mal die Organisatoren der Messe loben, denn insbesondere  Journalisten und wir Blogger werden bestens mit Informationen, WLAN (funktionierte dieses Jahr übrigens hervorragend), unkompliziertem Zugang zum Gelände, und Verpflegung umsorgt. Vielen lieben Dank für die Mühe, so macht ein Messebesuch echt Spaß.

Der Termin (15. – 18. Juli) ist für 2015 auf jeden Fall schon mal im Terminkalender vermerkt!

(Fotos: OutDoor Friedrichshafen / GORE-TEX)

Klean Kanteen Edelstahlflaschen im Test

9. Juli 2014 von  
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Vor genau 10 Jahren brachte der amerikanische Hersteller Klean Kanteen seine erste 27 oz (800 ml) Trinkflasche aus Edelstahl auf den Markt, um den Kunden eine bessere Alternative zu Plastik- und beschichteten Aluminiumflaschen zu bieten, frei von BPA und sonstigen Giftstoffen. Klean Kanteen hat mir nun kürzlich zwei verschiedene Produkte aus seiner Kollektion zum Testen zur Verfügung gestellt. Es handelt sich zum einen um eine 355ml Thermokanne mit passendem Kaffee-Deckel, sowie für unseren jüngsten Sprössling eine 266ml Babyflasche.

Klean Kanteen Thermokanne  und Babyflasche

Klean Kanteen Thermokanne

Die Thermokanne von Klean Kanteen gibt es in 3 verschiedenen Größen à 355ml (12oz), 473ml (16oz), und 592ml (20oz), und 7 bunten Farben sowie in gebürsteter Edelstahl Optik. Die hier vorgestellte Thermokanne fasst 355ml und kommt in naturbelassener Außenhülle daher. Sie verfügt über eine breite Öffnung und gehört somit zur sogenannten “Wide”-Kollektion. Standardmäßig wird sie, wie alle Wide-Modelle, mit einem auslauf- und tropfsicherem “Loop Cap” Verschluss mit festem handlichem Aufhänger ausgeliefert. In der Praxis hat der Verschluss sich als absolut dicht bewährt. Dank des optionalen “Wide Café Cap” kann man die Thermokanne auch in einen To-Go-Becher verwandeln. Dieser ist zwar dann nicht auslaufsicher, dafür kann man seinen Kaffee aber auch sehr bequem direkt aus der Klean Kanteen Kanne trinken (funktioniert in der Praxis sehr gut) ohne sich die Finger zu verbrennen.

Klean Kanteen Thermokanne mit Wide Loop Cap Klean Kanteen Thermokanne mit Wide Café Cap Klean Kanteen Thermoskanne mit Wide Café Cap

Laut Hersteller halten die doppelwandige Konstruktion und die Vakuumisolierung heiße Getränke bis zu 6 Stunden warm und eisgekühlte Inhalte für mehr als 24 Stunden kalt. Ich habe mal den Test mit Kaffee gemacht. Beim Einfüllen direkt aus der Kaffeemaschine (Thermokanne mit heißem Wasser vorgewärmt) betrug die Temperatur 67°C. Nach rund 3,5 Stunden lag die Temperatur immer noch bei ca. 54°C. Bei Tee mag das noch OK sein, aber der lauwarme Kaffee schmeckt dann schon nicht mehr so recht. Kalte Getränke kann man, Dank der breiten Öffnung, recht einfach mit Eis zusätzlich kühlen, so dass man auf eine lange Kühlzeit kommt.

Die Thermokanne an sich besteht aus 18/8 Lebensmittel-Edelstahl (18% Chrom, 8% Nickel, 74% Stahl) und benötigt keine zusätzliche Beschichtung. Durch die Elektropolitur der Innenseite wurde die Oberflächenrauheit verringert, so dass keine Geschmacksstoffe gespeichert oder abgegeben werden, und der Stahl korrosionsbeständiger. Bei den Verschlüssen kommt BPA-freies Polypropylen #5 (pp#5) zum Einsatz, wobei beim “Loop Cap” ebenfalls Stahl an der Innenseite eingesetzt wird.

Innen wie außen verfügt die Thermokanne von Klean Kanteen über abgerundete Ecken, so dass sie sich einfach reinigen lässt. Ein Strahl Wasser oder eine Flaschenbürste reichen an sich vollkommen aus, aber alle Teile sind auch Spülmaschinenfest.

Herstellerangaben

  • Füllmenge: 355ml / 473ml / 592 ml
  • Gewicht: 202g / 248g / 291g
  • Abmessungen: 165mm x 75mm / 184mm x 75mm / 222mm x 75mm
  • Öffnung: 54mm
  • Kompatibel mit den meisten Wasserfiltern
  • Frei von BPA, Phthalaten, Blei oder sonstigen Giftstoffen
  • 18/8 Lebensmittel-Edelstahl (keine zusätzliche Beschichtung nötig)
  • Elektropolierte Innenseite, die keine Geschmacksstoffe speichert oder abgibt
  • Lebenslange Garantie
  • UVP: 32,95 – 37,95 EUR

Klean Kanteen Babyflasche

Auch für die Allerjüngsten hat Klean Kanteen die passenden Flaschen im Angebot. Die Babyflasche aus 18/8 Lebensmittel-Edelstahl gibt es in 2 verschiedenen Größen à 148ml (5oz) und 266ml (9oz). Sie vereinen die Vorteile von klassischen Babyflaschen aus Glas (frei von Schadstoffen) und Kunststoffflaschen (Bruchsicherheit und geringes Gewicht). Der Sauger an sich, den es in 3 verschiedenen Fließgeschwindigkeiten gibt, besteht aus medizinisch geprüftem Silikon. Unser Sohn kommt mit dem mitgeliefertem Sauger gut zurecht, obwohl er bisher nur die Philips Avent “Naturnah” Sauger gewohnt ist. Allerdings ist ihm die mittlere Fließgeschwindigkeit des mitgelieferten Saugers mittlerweile doch schon zu langsam.

Phil mit der Klean Kanteen Babyflasche

Leider mussten wir in der Praxis aber auch einige Nachtteile bei der Klean Kanteen Babyflasche feststellen. Der Edelstahl ist, oh Wunder, nicht durchsichtig, so wie man es bei handelsüblichen Babyflaschen gewohnt ist. Ein Millilitergenaues befüllen ist somit, trotz Markierungen an der Innenseite, recht schwierig. Außerdem ist während dem Stillen nicht auf Anhieb erkenntlich wie viel das Kind schon getrunken hat.
Wer auf Milchpulver umgestellt hat, stellt schon mal gerne die Babyflasche, für schnelles Erhitzen des Wassers, in die Mikrowelle. Dies ist mit einer Flasche aus Metall natürlich nicht möglich.

Klean Kanteen Babyflasche Markierungen an der Innenseite der Babyflasche Abgerundete Ecke innen für einfaches Reinigen

Ein weiterer Nachtteil ist, dass der Verschluss nicht mit unseren Saugern von Philips Avent oder Chicco kompatibel sind. Die Klean Kanteen Sauger findet man nämlich nicht mal eben im Drogeriemarkt oder der Apotheke nebenan, und kosten zudem noch deutlich mehr (9,95 EUR im Doppelpack).

Herstellerangaben

  • Füllmenge: 148ml / 266ml
  • Gewicht: 60g / 74g
  • Abmessungen: 107mm x 70mm / 140mm x 70mm
  • Öffnung: 54mm
  • Flasche und Sauger ohne Giftstoffe: frei von BPA, Phthalaten, Blei oder sonstigen Inhaltsstoffen die dem Baby schaden könnten
  • Hochqualitatives 18/8 Lebensmittel-Edelstahl, das keine Geschmacksstoffe speichert oder abgibt
  • Profilierte Sanduhrform für kleine Hände
  • Spülmaschinenfest
  • Lebenslange Garantie
  • UVP: 23,95 EUR / 25,95 EUR

Fazit

Die Edelstahlflaschen von Klean Kanteen sind sauber und hochwertig verarbeitet, frei von Giftstoffen, Geschmacksneutral, und sehen dabei auch noch gut aus. Die von uns getestete Thermokanne können wir uneingeschränkt weiterempfehlen, bei der Babyflaschen überwiegen allerdings die Nachteile im Vergleich zu traditionellen Flaschen aus Glas oder Kunststoff. Einziger Wermutstropfen ist wohl der Preis, der doch recht hoch angesiedelt ist.

Die komplette Produktpalette und weiterführende Informationen gibt es unter kleankanteen.com. Erhältlich sind die Flaschen z.B. bei den Bergfreunden.

Weitere Testberichte zu Klean Kanteen Edelstahlflaschen gibt es unter anderem bei den Kollegen vom Hiking Blog und Ich-liebe-Berge.ch.

Ab auf die Welle: Surfen in Andalusien

28. Juni 2014 von  
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Dies ist ein Gastbeitrag von Arne, selbst Surfer seit 19 Jahren und Leiter des a-frame Surf und Yoga Camps.

Andalusien ist aus vielen Gründen ein attraktives Reiseziel. Im Süden der iberischen Halbinsel gelegen ist die Region mit etwa achteinhalb Millionen Einwohnern die Größte in ganz Spanien. Sonnenhungrigen Urlaubern ist vor allem die Costa del Sol auf der Mittelmeerseite der Küstenlinie ein fester Begriff. Dort reiht sich Traumstrand an Traumstrand. Für eine erlebnisorientierte Reisende führt der Weg dagegen häufiger an die Costa de la Luz an den Ufern des Atlantik. Denn dort befinden sich einige der attraktivsten Surfspots Europas.

Ein echtes Surferparadies

An der Costa de la Luz hat man als Surfer die Qual der Wahl. Was die Beliebtheit der einzelnen Surfspots betrifft, gehen die Meinungen naturgemäß oft weit auseinander. In jedem Fall sind diese meist deutlich weniger überlaufen als in den klassischen Surferparadiesen. Der für viele Surfer beste Beachbreak Andalusiens liegt in der Nähe von El Palmar. Die richtigen Wetterbedingungen vorausgesetzt, sind dort Wellen mit einer Höhe von bis zu drei Metern keine Seltenheit. Dank des sandigen Untergrundes finden dort sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene optimale Bedingungen zum Wellenreiten vor. Ein weiterer Tipp ist der Surfspot bei Roche, welcher gerne von Einheimischen genutzt wird. Auch dort ist der Untergrund so gut wie frei von Steinen.

Surfen in Andalusien

Wem ein etwas größerer Andrang nichts ausmacht, ist in Cadiz gut aufgehoben. Dass es dort zuweilen etwas voller im Wasser werden kann, ist der Tatsache geschuldet, dass der dortige Surfspot sich unmittelbar an der alten Stadtmauer in Citynähe befindet.

Aufgrund der im Vergleich zu El Palmar oder Roche deutlich niedrigeren Wellen ist dieser Spot vor allem für Surfanfänger bestens geeignet. Aus diesem Grund haben sich dort in den vergangenen Jahren diverse Surfcamps angesiedelt, die sich vor allem auf Surfanfänger mit entsprechenden Anfänger- und Aufbaukurse spezialisiert haben.

Surfen ist an der Costa de la Luz außerdem zwischen Barbate und Zahara sowie an der Flussmündung von Barbate möglich.

Reisetipps Andalusien: Gut zu Wissen!

Anreise: Der nächste internationale Flughafen ist in Jerez de la Frontera. Er liegt 35km oder 22 Meilen entfernt. Der nächste ist dann in Sevilla (130km entfernt). Der Flughanfen wird u.a. von Air Berlin und Ryanair angeflogen.

Wetter: Die Provinz Cádiz ist klimatisch privilegiert. Den Besucher erwarten mehr als 3000 Sonnenstunden pro Jahr und eine mittlere Jahrestemperatur von 18,2° C. Das Klima ist typisch mediterran mit atlantischen Einflüssen und führt zu milden Temperaturen bei eher seltenen Regenfällen.

Surfen: Ganz egal also, ob du nur zum Surfen nach Andalusien kommst oder dich für Land und Leute interessierst: Andalusien ist einen Besuch wert. Surfcamps und Travel-Packages findest du zum Beispiel bei: a-frame Surf und Yoga Camp

Surfen in Andalusien

Einzigartige Urlaubsmöglichkeiten

Der große Vorteil Andalusiens ist, dass neben einer Reihe exzellenter Surfgelegenheiten auch sonst viel zu bieten hat. Touristisch die Region voll erschlossen, sodass von Freizeitparks über Golf- und Tennisplätze bis hin zu Wellness-Angeboten jeder Art alles geboten wird, was das Urlauberherz begehren könnte. Kulturell stechen die Highlights wie die Alhambra von Granada oder die von verschiedenen Baustilen geprägte Altstadt von Cordoba heraus. Auch das Gras des Amerika-Entdeckers Christoph Kolumbus befindet sich in Andalusien und selbst Bergwandern ist in der Sierra Nevada möglich. Das Wetter ist im Winter mild und im Sommer heiß mit bis zu 3.000 Sonnenstunden pro Jahr. Ein weiterer Pluspunkt Andalusiens ist die regionale Küche. Neben Tapas und Eintopfvarianten dominiert an der Küste naturgemäß Fisch aller Art den Speiseplan.

Über den Autor

Arne ist im a-frame Surf und Yoga Camp für das Surfen zuständig. Er selbst surft seit 19 Jahren. Das Surfen ist aus seinem Leben längst nicht mehr weg zu denken. Mit dem Camp erfüllt er sich den lang ersehnten Traum am Wasser zu wohnen und anderen Leuten sein angesammeltes Wissen weiter zu geben. Arne war schon auf der ganzen Welt zum Surfen unterwegs und kann Euch auch über die Kurs-Inhalte hinaus viel übers Surfen erzählen.

(Fotos: a-frame Surf und Yoga Camp)

Sëller Adventure Laf 2014

11. Juni 2014 von  
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Wie bereits im letzten Jahr, fand die zweite Ausgabe des Sëller Adventure Laf direkt eine Woche nach dem ING Night Marathon statt. Für lange Erholung blieb also wieder mal nicht viel Zeit für diesen recht anspruchsvollen Hindernis-Trail-Lauf. Bei der ersten Ausgabe bin ich noch mit Ander vom Trekking Blog im Team gelaufen. Diesmal hat man den Team-Lauf aus Mangel an Interesse aber leider fallen gelassen, so dass ich alleine an den Start über die lange Strecke (12,5 km) ging.

Sëller Adventure Laf 2014

Der Startschuss fiel um 10:30 Uhr. Zu dieser Uhrzeit knallte die Sonne schon ordentlich vom Himmel, doch zum Glück verlief ein Großteil der Strecke durch den kühlen Wald. Das Teilnehmerfeld war dieses Jahr sehr übersichtlich. Zum Start des 12,5-km-Laufs fanden sich gerade mal etwas mehr als 70 Teilnehmer ein, das sind knapp die Hälfte als im Vorjahr. Auch auf der kurzen Strecke hatte die Teilnehmerzahl sich im Vergleich zu 2013 halbiert. Woran es lag? Vielleicht am Feiertag, oder am Muttertag der ebenfalls auf diesen Sonntag fiel.
Egal. Die, die da waren, wollten Spaß haben und sich über 12,5 Kilometer, 600 Höhenmeter, und etliche natürliche und künstlich angelegte Hindernisse quälen.

Sëller Adventure Laf 2014

Die künstlichen Hindernisse (Leitern, Autoreifen, Heuballen, Wasserbecken, …) waren, wie bereits im Vorjahr, noch das kleinste Übel. Viel anstrengender waren die Höhenmeter, und die führten meist nicht irgendwelche ausgetretenen Waldwege hinauf, nein, die meisten Höhenmeter führten einfach mal quer durch den Wald. Insbesondere der letzte, extrem steile Anstieg ohne jedweden Pfad, verlangte alle Kraftreserven und ich musste mehrere Pausen einlegen um überhaupt noch hoch zu kommen.
Die erste leichte Steigung bin ich noch problemlos durch gelaufen, bei allen weiteren ging es dann aber nur noch im Schritttempo weiter. Dafür entlohnten aber einige geniale Downhills, welche ich immer mit Vollgas genossen habe. Der finale Abstieg Richtung Ziel verlangte aber nochmal vollste Konzentration, und trotz völliger Erschöpfung habe ich mich nicht auf die Fresse gelegt :)

Sëller Adventure Laf 2014

Am Ende hat es nach 1:43:01 zu einem durchaus zufriedenstellenden 28. Platz unter 72 Finishern gereicht. Hier nochmal die knapp 13 km und 600 Hm im Überblick auf Garmin Connect:

Die Strecke war in diesem Jahr definitiv noch einen Ticken anspruchsvoller als im letzten Jahr, das sagen alleine schon die nackten Zahlen von rund 1,5 Mehrkilometer und über 100 zusätzlichen Höhenmetern. Die Hindernisse waren da schon eher eine willkommene Abwechslung als Schikane. Insbesondere das kleine Wasserbecken war eine Wohltat bei den Temperaturen von geschätzten 25°C und mehr.

Wie schon im Beitrag vom letzten Jahr erwähnt, ist der Adventure Laf sicherlich nicht mit einem gehypten Strongmanrun zu vergleichen. An der Strecke stehen noch weniger Zuschauer als Teilnehmer, unterwegs sieht man schon mal weder einen Läufer vor, noch hinter sich, und am Ende gibt es auch kein Finishershirt oder eine Medaille. Trotzdem hatte ich jede Menge Spaß bei dem Lauf und freue mich schon auf die 3. Ausgabe im nächsten Jahr. Dann hoffentlich wieder mit mehr Teilnehmern und vielleicht auch wieder mit Team-Run.

(Fotos: Jerry Gerard)

ING Night (Halb-) Marathon 2014

4. Juni 2014 von  
Abgelegt unter Featured, Running & Trailrunning

Am vergangenen Samstag stand ich, wie schon im letzten Jahr, mit 9.999 anderen Läufern am Start zur 9. Ausgabe des ING Night Marathons in Luxemburg. Weit mehr als die Hälfte aller Teilnehmer, inklusive mir, liefen dabei den Halbmarathon und “nur” rund 1.500 Teilnehmer liefen die vollen 42,195 km auf der Marathonstrecke um und durch unsere Hauptstadt.

Für mich war es die zweite Teilnahme an einem Halbmarathon. Mein Ziel war es in erster Linie meine Zeit vom letzten Jahr (01:58:42) zu verbessern. Aufgrund meines allgemein guten Fitnesslevels und der jüngsten guten Ergebnisse bei Wettkämpfen, hatte ich eine Zeit von unter 01:50:00 angepeilt … wenn es ganz gut laufen würde, sogar Richtung 01:45:00.

ING Night Marathon 2014 (Christian Kemp)

Der Startschuss fiel, für alle 10.000 Läufer gleichzeitig, pünktlich um 19:00 Uhr vor den Messehallen der Luxexpo auf dem Krichberg. Bis ich über die Startlinie lief, vergingen aber nochmal etwas mehr als 5 Minuten. Ich hatte mich ganz vorne im Startblock C (geschätzte Zielzeit 1:51 bis 2:20) eingefunden, doch auch hier war mir das Tempo auf den ersten Kilometern eher zu langsam, und ich musste mal wieder Slalom laufen. Die ersten 10 km legte ich in 51:35 zurück, und da wusste ich schon, dass es wohl nicht die Bombenzeit werden wird, wie erhofft. Ich kannte die Strecke, und wusste was mich auf den letzten paar Kilometer erwartete.

Bei der zweiten Zwischenzeit auf dem “Knuedler” bei Kilometer 15, wo die Halbmarathon- und die Marathonstrecke sich teilten, lag meine Pace noch bei recht guten 5:17 Minuten/Kilometer. Dann folgte aber dieser elend langer Anstieg bis zum Ziel auf dem Kirchberg. Eine Zuschauerin verdeutlichte dies nochmal, unnützerweise, mit einem Schild “Ab hier geht es nur noch bergauf”. Na Danke für den Hinweis …

Auf der Zielgeraden

Bis zum “Rond-Point Schuman” ist die Motivation, Dank zahlreicher Zuschauer (inklusive meiner Eltern), noch hoch, aber dann wird es schnell ruhig auf der langen, 6-spurigen Strasse, welche von einem Ende des Kirchbergs zum anderen führt. Ich sehe auf meinem Forerunner wie die Pace auf 6:00 Minuten/Kilometer fällt, und wie die Uhr unerbittlich die Minuten zählt. Es war echt frustrierend. So hatte ich das aus dem letzten Jahr gar nicht mehr in Erinnerung.

Ich kämpfte mich die letzten Kilometer bis zur Ausstellungshalle der Luxexpo voran, wo Frau und Tochter mich kurz vor dem Zieleinlauf nochmal pushten, und ich völlig erschöpft nach 01:54:05 über die Ziellienie lief. Die Enttäuschung war dann doch schon gross über die verpasste Zeit, aber immerhin war ich fast 5 Minuten schneller als letztes Jahr!

Der ING Night (Halb-) Marathon ist definitiv kein einfacher Lauf. Viele enge Kurven, verhältnismässig viele Höhenmeter für einen Strassenlauf, und 10.000 Läufer auf teilweise engen Strassen, haben bei mir irgendwie nie einen gleichmässigen Laufrythmus zugelassen. Und insbesondere für die letzten Kilometer braucht man Reserven und moralische Stärke. Aber trotz aller Mühen, macht das Event Spass, denn bei gutem Wetter finden sich mehr als 100.000 Zuschauer entlang der Strecke ein. Teilweise stehen diese so dicht, dass regelrecht Alpe d’Huez Feeling beim Durchlaufen der Menschenmassen aufkommt.

Gleich nach dem Zieleinauf habe ich mir geschworen, nie wieder diesen besch### Halbmarathon zu laufen, doch nur wenige Tage später bin ich schon am überlegen wie ich meinen Trainingsplan verbessern könnte, oder mir einen Laufpartner zu suchen, der den Halbmarathon mit läuft. Na? Jemand Interesse unter 1:50 in Luxemburg zu laufen? :)

(Foto: 1. Christian Kemp / 2. Mama)

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