La Sportiva Block Scouting – Neue Bouldergebiete auf Sardinien

18. April 2014 von  
Abgelegt unter Italien, Klettern & Bergsteigen

Die Idee kursierte schon lange, nun wurde sie endlich umgesetzt: Eine Gruppe La Sportiva-Athleten ist nach Sardinien aufgebrochen, um neue Bouldergebiete auszukundschaften. Das Ergebnis lässt Kletter-Herzen höher schlagen: Feinster Granit in astreiner Qualität mit Blick aufs Meer.

La Sportiva Sardinia Block Scouting

Sardinien ist nicht nur eine wunderschöne Urlaubsinsel, sondern auch ein Kletterparadies par excellence: Felsen und Blöcke aus Kalk oder Granit, wohin das Auge reicht. Die meisten davon sind noch nicht von Kletterern erschlossen worden, darunter auch die Gegend rund um Gallura im Norden der Insel. Die Region wimmelt geradezu vor traumhaften Granitblöcken, die Kletterer magisch anziehen. Allerdings sind die wenigsten davon bisher geputzt und gereinigt worden, was viele Boulderer bisher abgeschreckt hat, dort zu klettern. Das hat sich jetzt geändert: Das La Sportiva Team, bestehend aus hervorragenden Kletterern, erforschte Mitte November zwei Wochen lang die Gegend, um die besten Blöcke zu sichten, zu reinigen und zu klettern. Getreu ihrem Motto „Clean&Climb“ ist somit ein neues Bouldergebiet mit 49 Blöcken entstanden.

La Sportiva Sardinia Block Scouting

Pietro Dal Pra, La Sportiva Athlet und Tester, übernahm als Sardinien-Kenner die Koordination des Trips. Mit von der Partie waren Nalle Hukkataival und sein Kompagnon Anthony Gullsten, die Italiener Michele Caminati, Silvio Reffo, Marzio Nardi, das Boulder-Paar Paerson/Ciavaldini , das junge Talent aus Bayern Fabian Buhl sowie Cody Roth. Unterstützt wurde die Truppe von motivierten einheimischen Kletterern, die eifrig beim Putzen halfen und die Boulder gleich als erste ausprobieren konnten.

Einen guten Eindruck des neuen Bouldergebiets gibt auch dieser Teaser:

Der Boulderführer mit detaillierten Topos und Beschreibungen kann hier heruntergeladen werden.

(Pressemitteilung und Fotos: SALEWA)

Heimplanet startet die 4. Auflage der CaveAway Tour

7. April 2014 von  
Abgelegt unter Zelt

Bei der „CaveAway Tour 2014“ bekommen die kreativsten Bewerber ein Wochenende lang das aufblasbare Dreimannzelt „The Cave“ ausgeliehen, um ihre ganz persönlichen Urlaubsträume realisieren zu können. Inzwischen wird die „CaveAway Tour“ zum vierten Mal von Heimplanet angeboten. Die Bewerber können „The Cave“ beispielsweise für Festivalbesuche, City-, Trekking- Surf- oder Wochenendtrips ausleihen. „The Cave“ ist dann 20 Wochen lang von Anfang Mai bis Oktober 2014 Non-Stop unterwegs und dient als mobiles Zuhause: 20 Wochen – 20 Personen – 20 Orte quer durch ganz Deutschland.

Heimplanet CaveAway 2014

Zum Rundum-Sorglos-Paket gehört, dass Heimplanet das Zelt Donnerstags anliefert und Dienstags wieder ab holt. Von da geht es dann direkt zum nächsten Gewinner. Die Anmelden zur CaveAway Tour 2014 findet ihr unter www.heimplanet.com.

Das Besondere an „The Cave“ ist, dass das Zelt nach nicht mal 60 Sekunden aufgeblasen und einsatzfähig ist. Nerviger Stangensalat gehört dann zur Vergangenheit. Zudem ist das Zelt extrem strapazierfähig und windstabil. Nicht umsonst ist Heimplanet offizieller Partner des RED BULL STORM CHASE. Heimplanet steht für Premiumqualität und verarbeitet ausschließlich besonders zuverlässige Materialien. Den Rahmen von „The Cave“, das IDG (Inflatable Diamond Grid), bilden 5 doppelwandige Luftkammern aus Polyester und thermoplastischen Polyurethan-Folien (TPU), die auf dem geodätischen Prinzip basieren. Diese Konstruktion, die zum Patent angemeldet wurde, macht das Zelt „The Cave“ flexibel und gleichzeitig stabil. An dieser, der Molekularstruktur eines Diamanten nachempfundenen, aufblasbaren Gitterstruktur sind Innenzelt und Außenzelt eingehängt. Das Zelt wiegt knapp 5 Kilo und wir samt Luftpumpe in einer Packtasche geliefert.

Über Heimplanet

Vor mehr als drei Jahren, im Januar 2011 stellten die beiden passionierten Surfer, Freunde und Jungunternehmer Stefan Clauss und Stefan Schulze Dieckhoff aus Hamburg ihr erstes Produkt auf der ISPO brand new vor: das aufblasbare, geodätische Zelt „The Cave“. Dafür haben sie viel Anerkennung und Aufmerksamkeit erhalten. Im Oktober 2012 haben sie den Designpreis der Bundesrepublik in Gold gewonnen. Die beiden Gründer haben es sich zum Ziel gesetzt, die bestmögliche Reiseausrüstung zu entwickeln und dabei die Funktionalität von Outdoor-Produkten mit einem innovativen Design zu verbinden: Ein Konzept, das Heimplanet „Outdoor Lifestyle“ nennt.

Mehr unter www.heimplanet.com

(Pressemitteilung und Foto: Heimplanet)

URBAN RUN – Schicke Laufbekleidung für die Großstadt von GORE

3. April 2014 von  
Abgelegt unter Bekleidung, Featured, Running & Trailrunning

Mit URBAN RUN präsentiert GORE RUNNING WEAR eine komplett neue, lifestylige Kollektion, mit der ab Frühjahr/Sommer 2014 auch laufbegeisterte Trendsetter im Dschungel der Großstadt für Aufsehen sorgen werden. Denn URBAN RUN ist das maßgeschneiderte Fashion-Statement für alle, die auch beim Training in der City nicht auf einen coolen Style mit individuellem Charakter verzichten wollen. Optimaler Tragekomfort, Funktion und hochwertigste Verarbeitung sind dabei natürlich auch bei URBAN RUN inklusive.

GORE RUNNING WEAR - URBAN RUN

Die neue URBAN RUN Linie verkörpert die perfekte Synthese von Style und Funktion. Leichte High-Tech Materialien wie WINDSTOPPER Soft Shell, weiche Merinowolle und Flachnähte garantieren bei jeder Witterung höchste Qualität. Diese wird bei URBAN RUN gekonnt mit ebenso lässigen wie funktionalen Schnitten kombiniert. So überzeugen zum Beispiel die Lang- und Kurzarmshirts mit einem legeren Lagen-Look bei gleichzeitig einzigartigem Tragekomfort dank hohem Merino-Anteil. Der modische Hemdkragen der Jacke kann mithilfe eines unsichtbar eingearbeiteten Magneten geschlos-sen werden und schützt so stilsicher vor Zugluft, während die locker geschnittenen Baggy Shorts mit ultraleichter Innenhose jederzeit optimalen Sitz bieten. Das Ergebnis: eine Produktlinie, die höchste Funktionalität mit einer überzeugenden Dosis Street Credibility verbindet. Und die dem Läufer in jedem Umfeld einen perfekten Auftritt ermöglicht – beim Sprint durch den Park wie beim Chill Out im Szene-Café.

Auch mit URBAN RUN bietet GORE RUNNING WEAR Laufbegeisterten optimale Outfit Systeme, die ganz auf ihre Erwartungen hinsichtlich Funktion, Passform, Design und Leistung ausgerichtet sind.

URBAN RUN - COOL Outfit System URBAN RUN - WARM Outfit System

Das COOL Outfit System bietet eine perfekte Kombination für kühlere Witterung. Die Grundlage für einen optimalen Feuchtigkeits-transport liefern dabei die Base Layer Produkte auf Polypropylenbasis. Als Mid Layer sorgen das URBAN RUN Shirt long sowie die URBAN RUN 2 in 1 Shorts (erhältlich in zwei unterschiedlichen Längen, einmal mit 21 cm Innenbeinlänge und einmal mit 28 cm) dafür, den Schweiß schnell von der Haut weg zu transportieren. Integrierte Mediataschen und Reißverschlusstaschen bieten Platz für Hausschlüssel, MP3-Player und Co. An kühlen und windigen Tagen komplettiert die URBAN RUN WINDSTOPPER Soft Shell Jacke das Outfit für komfortables Training auch bei schlechtem Wetter.

Für die warmen Tage präsentiert die URBAN RUN Kollektion ein WARM Outfit System für uneingeschränkten Laufkomfort und optimalen Feuchtigkeitstransport. Zu diesem Zweck werden die ESSENTIAL BL Boxer als First Layer mit dem URBAN RUN Shirt und den URBAN RUN 2 in 1 Shorts als Mid Layer kombiniert.

Die URBAN RUN Kollektion in der Praxis

Ich hatte die Gelegenheit die URBAN RUN SO Jacket, sowie die URBAN RUN 2-in-1 Shorts 11″ kurz bei einigen Läufen in der Praxis zu testen.

Die URBAN RUN SO Jacket ist eine vielseitig einsetzbare Laufjacke, welche sowohl beim Laufen, als auch beim Bummeln durch die Stadt eine erstklassige Figur macht. Klappt man die neongelben Elemente an Ärmeln, Kragen und unterem Rücken weg, hat man eine sehr diskrete Jacke in Hemd-Optik für die Stadt.
Beim Laufen spielt sie dann ihre Stärken voll aus. Neongelbe und reflektierende Elemente sorgen für eine gute Sichtbarkeit, das WindStopper Softshell Material hält Wind und leichten Regen hervorragend ab, und die Ventilationseinsätze sorgen für ein gutes Körperklima. Ist es mal kälter, stellt man den Kragen einfach hoch und schließt ihn mit dem praktischen Magnetverschluss. Die beiden Taschen fallen Dank verdecktem Reißverschluss nicht auf und verleihen der Jacke zusätzliche Eleganz. Kurzum, die perfekte Jacke für Leute die Wert auf Style legen, ohne Kompromisse bei der Funktion eingehen zu müssen.

Die URBAN RUN 2-in-1 Shorts trägt sich sehr angenehm, ist super leicht und macht jede Bewegung beim Laufen mit. Das leichte Material der Außenhose ist sehr weich, und der weite Schnitt stört nicht im geringsten beim Laufen. Die Innenhose sitzt sicher, verrutscht nicht, und ist quasi unsichtbar unter der langen Außenhose. Insgesamt eine tolle Hose mit einer coolen Optik. Leider ist der Preis von knapp 100 Euro für eine doch recht einfache kurze Hose etwas zu hoch angesetzt.

Fazit

Die URBAN RUN Kollektion ist definitiv eine hochwertige, funktionelle und dazu extrem schicke Bekleidungslinie für Großstadt-Läufer. Die Teile sind super bequem und trotzdem hoch funktionell, wie man es von GORE RUNNING WEAR gewohnt ist. Einziger Wermutstropfen: der Preis. Das Kurzarm-Laufshirt kostet gleich mal 99,95 Euro, die Langarm Version nochmal 20 Euro mehr, und für die beiden 2-in-1 Shorts muss man je 99,95 Euro hinblättern. Da hingegen ist die SO Jacket mit 179,95 Euro ja schon fast günstig. Fashion hat halt doch ihren Preis.

Weitere Informationen zur neuen Kollektion gibt es unter www.goreapparel.de.

(Pressemitteilung und Fotos: GORE)

Garmin Forerunner 620 im Test

Als Garmin vor wenigen Monaten die neue Forerunner 620 Laufuhr vorgestellt hat, war für mich klar, die muss ich haben! Design und Funktionsumfang des FR 620 sind genau auf meine Bedürfnisse zugeschnitten. Seit einigen Wochen ist die neue Laufuhr nun in der HR Version (mit Brustgurt) bei mir im Einsatz.

Garmin Forerunner 620

Lieferumfang

Der Lieferumfang fällt recht überschaubar aus. Neben der Forerunner 620 GPS-Uhr gibt es noch eine USB-Ladehalterung, den HRM-Run Pulsgurt (nur bei der HR Version) sowie diverse Handbücher.

Garmin Forerunner 620 Lieferumfang

Beim Pulsgurt handelt es sich um das neue HRM-Run Modell, welches über einen eingebauten Beschleunigungssensor verfügt, der jede Bewegung des Oberkörpers aufnimmt und daraus drei verschiedene Lauf-Parameter errechnet. So werden neben Herzfrequenz auch Schrittfrequenz, Vertikalbewegung und Bodenkontakt ermittelt.

Die USB-Ladehalterung verfügt über eine magnetische Aufnahme für die Uhr und kann diese an jedem USB-Port oder -Netzstecker aufladen. Leider liefert Garmin keinen Netzstecker mit, mittlerweile sollte aber wohl jeder mindestens ein solches Teil zu Hause liegen haben.

Im Vergleich mit dem FR 410

Bisher war mein Begleiter bei Training und Wettkämpfen, der Garmin Forerunner 410. Das ist zwar nicht der direkte Vorgänger des FR 620, ähnelt vom Aufbau aber vielen anderen FR Modellen. Allen gemein war bisher das starre, vorgeformte Armband. Der Forerunner 620 verfügt hingegen über ein flexibles Armband welches wie bei herkömmlichen Armbanduhren direkt am Rundgehäuse selbst befestigt wird. Das verleiht der Uhr ein besonders angenehmes Tragegefühl. Die schmale und elegante Gehäuseform macht den FR 620 zudem alltagstauglich, im Gegensatz zu vielen anderen überdimensionierten GPS-Uhren.

Garmin Forerunner 620 vs. 410 Garmin Forerunner 620 vs. 410 Garmin Forerunner 620 vs. 410

Weitere Unterschiede findet man bei der Ladeklemme, welche nun keine Klemme im eigentlichen Sinne wie beim FR 410 ist, sonder eine magnetische Ladeschale. Diese funktioniert tadellos und hält die Uhr während des Ladevorgangs sicher fest.

Auch der Brustgurt ist beim FR 620 komplett neu und verfügt nun, wie eingangs schon erwähnt, über einen integrierten Beschleunigungssensor mit dessen Daten verschiedene Lauf-Parameter errechnet werden. Äußerlich ähnelt er dem FR 410 beiliegendem Premium Herzfrequenz-Brustgurt, und trägt sich auch genau so angenehm auf der Haut. Durfte man diesen bisher nur per Hand waschen, so empfiehlt Garmin beim neuen HRM-Run Pulsgurt des FR 620 einen Waschgang bei 30°C in der Waschmaschine nach jedem 7. Einsatz.

Funktionen

Der Forerunner 620 verfügt über ein hochauflösendes Farbdisplay mit Touchscreen. Die Farben sind leider nicht so satt und kontrastreich wie auf den Produktfotos von Garmin, und sind allenfalls ein nettes Gimmick welches nicht wirklich viel zur Funktion der Uhr beiträgt. Das Display an sich ist scharf und sehr gut ablesbar.

Die Bedienung der Uhr erfolgt über 4 Tasten am Gehäuserand, über 2 Touchflächen links und rechts des Displays, sowie über den Touchscreen selbst. Die Tasten bieten einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Funktionen wie Start/Stop, Lap, oder Displaybeleuchtung. Der Touchscreen funktioniert sehr gut, einzig der rechte Bereich zum Aufrufen des Menüs am äußeren Rings des Displays, reagiert zuweilen schon mal recht träge.

Garmin Forerunner 620 Garmin Forerunner 620 Garmin Forerunner 620
Garmin Forerunner 620 Ladekabel Garmin Forerunner 620 Ladekabel Garmin Forerunner 620 Ladekabel

Der Forerunner 620 vereint natürlich wieder alle bisherigen Funktionen die man schon von anderen Forerunner Modellen kennt, wie etwa Auto Pause, Auto-Lap, Pace-Alarm, Auto-Scroll der individuell konfigurierbaren Datenseiten, oder den Virtual Partner. Zusätzlich bietet der FR 620 aber auch einige neue interessante Features wie z.B. die integrierte Leistungsanalyse welche anhand eines ausgeklügelten Algorithmus die maximale Sauerstoffaufnahmekapazität (VO2 max) und eine Lauf-Prognose ermittelt. Bei mir steht dieser Wert mittlerweile bei sehr guten 55 ml/min/kg. Die vorausgesagten Zeiten für 5 km (18:48), 10 km (39:01), Halbmarathon (1:26:18) und Marathon (3:00:04), halte ich dann aber doch für sehr optimistisch und liegen rund 20% unter den Zeiten die ich derzeit realistisch schaffe.

Die neue Laufuhr verarbeitet auch die Daten des erstmals im Gehäuse eingebauten Beschleunigungssensors (G-Sensor). Neben den bekannte Werten wie Herzfrequenz, Distanz, Geschwindigkeit etc. zeigt der Forerunner nun zusätzlich auch die Schrittfrequenz an (spm = Steps per Minute) an. Trägt man den neuen Premium Herzfrequenz-Brustgurt namens “HRM-Run”, berechnet der Forerunner 620 zudem Bodenkontaktzeit (GCT = Ground Contact Time) und Vertikalbewegung (in cm). Denn der HRM-Run Brustgurt enthält ebenfalls einen Beschleunigungssensor, der aber im Gegensatz zum schwingenden Handgelenk relativ ruhig sitzt und so genauere bzw. ergänzende Daten liefert.
Im Prinzip erhält man mit dem FR 620 somit wertvolle zusätzliche Daten, welche aber wohl eher für erfahrenere Läufer interessant sind, welche ihren Laufstil verbessern möchten.

Neu sind auch die Connectivity Features via WLAN und Bluetooth LE. Somit ist der 620 der erste Forerunner welcher über WLAN mit der Online-Trainingsplattform Garmin Connect synchronisiert werden kann. Auch Firmware Updates können mittels WLAN automatisch auf die Uhr übertragen und installiert werden. Über die Bluetooth Anbindung kann man die Laufuhr mit dem Smartphone koppeln und so seine Daten via die kostenlose Garmin Connect App auf die Trainingsplattform übertragen oder die Live-Tracking Funktion nutzen.
Seit den letzten Firmware Updates funktioniert die WLAN und Bluetooth Übertragung nun übrigens tadellos.

In der Praxis

Der Forerunner 620 wiegt nicht mal 44 g und trägt sich dank der schlanken Gehäuseform wie eine normale Uhr. In der eleganten weiß/orangen Version macht die Uhr auch im Alltag stets eine gute Figur. Doch als einfache Uhr wäre der FR 620 sicherlich zu schade (und zu teuer), denn beim Lauftraining spielt er seine vollen Stärken aus. Ich habe nun schon einige hundert Kilometer mit der neuen Garmin Uhr zurückgelegt und möchte deshalb auch etwas aus der Praxis berichten.

Garmin Forerunner 620 im Einsatz

Die Positionsbestimmung erfolgt Dank aGPS (Positionsdaten werden automatisch via WLAN im Vorfeld bezogen) binnen weniger Sekunden. Nur vereinzelt musste ich bis zu 3 Minuten auf ein Signal warten, aber bei regelmäßiger WLAN Synchronisation ist dies eher die Ausnahme.
Die Trackaufzeichnung erfolgt auch im dichten Großstadtdschungel (OK, Luxemburg ist nicht wirklich eine Großstadt) recht präzise und es gab, wenn überhaupt, nur sehr selten kurze Ausfälle.

Die Bedienung der Tasten und vor allem des Touchscreens funktioniert tadellos, auch im Regen oder mit verschwitzten Fingern. Die Ablesbarkeit des Displays ist bei allen Lichtverhältnissen hervorragend, selbst bei 4 Datenfeldern auf einer Seite. Wer eine größere Schrift bevorzugt kann auch nur ein oder zwei Datenfelder pro Seite anzeigen, hier kann man das Display ganz individuell auf seine Bedürfnisse einstellen.

An die Angabe der Batterielaufzeit von bis zu 10 Stunden im Trainingsmodus bin ich noch nicht heran gekommen. Hier geht aber zwischen den Trainingseinheiten wohl auch einiges an Energie verloren beim Synchronisieren über WLAN / Bluetooth, sowie der normalen alltäglichen Nutzung der Uhr. Mir ist es bisher nur ein mal passiert, dass sich der Akku während eines Laufs komplett entleert hat und die Uhr sich abschaltete. Schuld daran war wohl die etwas unpräzise Akkuanzeige welche nur als kleines Symbol im Uhrzeit-Modus angezeigt wird. Hier wäre eine Angabe in Prozent sicherlich hilfreicher.

Fazit

Dank der umfangreichen Funktionen zur Datenanalyse ist der Forerunner 620 derzeit wohl die GPS-Uhr schlechthin für ambitionierte Läufer. Allerdings auch nur für Läufer. Und auch nur für Straßenläufer. Für andere Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen sind schlichtweg keine Funktionen vorgesehen. Selbst Trailrunner werden den barometrischen Höhenmesser vermissen und eher auf eine andere Uhr zurück greifen. Fürs Fitnessstudio fehlt mir zudem die Option zum Abschalten des G-Sensors wenn ich am Rudergerät, dem Crosstrainer oder dem Spinningrad trainiere.
Der Forerunner 620 richtet sich somit, meiner Ansicht nach, ausschließlich an ambitionierte Straßenläufer.

Mit einem unverbindlichen Verkaufspreis von 449 Euro (derzeit knapp unter 400 Euro bei Amazon) ist der FR 620 inkl. HRM-Run Brustgurt zudem kein Schnäppchen. Wenn man bedenkt, dass die kürzlich vorgestellte fenix 2 aus dem selben Haus quasi sämtliche Funktionen des FR 620 bereits integriert hat und bei identischer UVP noch weit mehr kann, dann sollte man sich überlegen ob man nicht gleich zur etwas klobiger wirkenden Outdoor-Uhr greift.

Da ich derzeit fast ausschließlich auf der Straße laufe, und für meine Wanderungen und Geocaching Touren einen wunderbaren Garmin Oregon 650 mein Eigen nennen kann, bin ich trotz Erscheinen der fenix 2 überaus glücklich mit meinem Forerunner 620. Nicht zuletzt weil sie auch im Alltag stets am Handgelenk bleiben kann.

Weitere Informationen zum Forerunner 620 gibt es auf der Forerunner Seite von Garmin. Weitere ausführliche Reviews gibt es zudem bei DC Rainmaker, im Blog von Bergzeit, sowie bei Eiswuerfelimschuh.

NORR 1/2014 ab sofort im Handel erhältlich

13. März 2014 von  
Abgelegt unter Bücher & Magazine

Es ist Frühling! Auch im Norden wird es langsam wärmer. Heute kommt NORRs große Frühlingsausgabe in den Handel. Die Redaktion stimmt euch diesmal auf die warme Jahreszeit mit gemeinschaftlichem Wandern und der neuen Fotoschule mit Outdoor-Fotograf Martin Hülle ein. Und taucht ab in die skandinavischen Nächte, wo ihr eine faszinierende Tierwelt kennenlernt. Außerdem nimmt sie euch mit zu den 24 besten Öko-Spots in Malmö und paddelt ohne einen Pfennig Geld in der Tasche die norwegische Küste entlang.

NORR 1/2014

Highlights aus dem Inhalt:

INTRO. Samische Weltreise. Findus feiert Geburtstag. Insidertipps für Helsinki. Ausgezeichneter Urlaub in Nattavaara. Ferienhäuser in Finnland. Ecco goes Eco.

KOLUMNEN. Die besten Highlights des Frühjahrs 2014 aus der nordischen Musik- und Filmszene verraten unsere Kolumnisten.

BERICHTE. Umwelthauptstadt Kopenhagen. Tove Janssons hundertster Geburtstag. Laute und leise Töne in Trondheim.

GEAR GUIDE. Alles, was man für nächtliche Fotoexkursionen im Norden braucht, ist in unserem Gear Guide zu finden.

SCHONEN SPEZIAL. Malmö ist die wohl fortschrittlichste Stadt Schwedens in Sachen Umwelt. Die besten Tipps für einen Aufenthalt im grünen Süden. Plus: Paddeltour auf dem Immeln.

NORDLICHT. Martin Hülle verrät seine besten Fototipps in der NORR-Fotoschule. Und wir zeigen die besten Leserbilder des Frühjahrs.

NATÜRLICH REISEN. 83 Tage war der Schwede Sören Kjellkvist mit seinem Kajak alleine vor der norwegischen Küste unterwegs. Ohne Geld und ohne Proviant. Trotzdem war seine Reise eine Erfolgsgeschichte.

NÄCHTLICHE ABENTEUER. Der Naturfotograf Felix Heintzenberg fängt erst dann an zu arbeiten, wenn die meisten anderen ins Bett gehen. Um skandinavische Wildtiere in der Dunkelheit vor die Kamera zu bekommen, harrt er auch mal stundenlang im Wald aus.

DIE MASSE MACHT´S. Früher zogen die meisten Wanderer im Norden alleine los. Doch Einsamkeit war gestern. Heute wollen immer mehr Menschen gemeinsam die Natur erleben. NORR hat das neue Wander-Phänomen genauer unter die Lupe genommen.

REISE INS LEBEN. Aus heiterem Himmel wird Martin Hülle der Boden unter den Füßen weggerissen, als er an Epilepsie erkrankt. Doch der Fotograf und Autor weigert sich, die Krankheit einfach hinzunehmen. Er will wieder raus in die Natur – und in den Norden.

Über das NORR Magazin :

NORR ist das führende Magazin für Outdoor und Lifestyle im Norden. Vier Mal im Jahr berichtet NORR über faszinierende und außergewöhnliche Erlebnisse in den nordischen Ländern, über die wunderbare Natur, die einzigartig in Europa ist und über Menschen, die ihre eigenen, spannenden Wege gehen. Auch Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind wichtige Themen bei NORR – egal ob bei Papier, Themenwahl oder Transportmitteln. Hinter der Zeitschrift steht ein schwedisches Team mit langjähriger Erfahrung im Outdoor-Journalismus. Die Redaktion hat ihren Sitz in Stockholm.

Weitere Informationen zum NORR Magazin und Neues aus der Redaktion gibt es unter norrmagazin.de, auf Facebook und Twitter.

(Quelle: www.norrmagazin.de)

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