Nikwax präsentiert neue umweltfreundliche Imprägniermittel für Fleece und Daune

6. Februar 2013 von  
Abgelegt unter Bekleidung

Nikwax präsentierte auf der diesjährigen ISPO gleich zwei interessante Neuheiten. Zum einen soll das neue Polar Proof Imprägniermittel ab Herbst 2013 Fleece Bekleidung Wasser abweisend machen, zum anderen geht der britische Outdoor Ausrüster Rab eine exklusive Partnerschaft mit Nikwax zur Herstellung von Wasser abweisender Daune für die kommende Herbst/Winter Kollektion ein.

Man darf gespannt sein wie sich diese Imprägnierungen von Nikwax in der Praxis bewähren. Besonders die Wasser abweisende Behandlung von Fleece finde ich überaus interessant und praktisch.

Nachfolgend die Pressemitteilung von Nikwax.

Neues Polar Proof Imprägniermittel revolutioniert die Fleecebranche

Nikwax stellte auf der ISPO sein überarbeitetes Polar Proof Imprägniermittel vor, das die gesamten Fleecebranche revolutionieren wird. Das einfach in der Waschmaschine anzuwendende Polar Proof imprägniert jede Art von Fleece. Zudem verhindert Polar Proof ein Pillen des Materials und verlängert so dessen Lebensdauer.

Nikwax Polar Proof

In nassem Zustand nimmt Fleece Wasser auf und wird schwer. Ein mit Polar Proof imprägniertes Fleece ist um 50% leichter als ein unbehandeltes, nasses Fleece. Zudem verliert nasse Fleecebekleidung bis zu 90% ihrer isolierenden Eigenschaften, so dass es einem sehr schnell kalt wird. Polar Proof bewahrt diese isolierenden Eigenschaften und hält schön warm.

Als führender Hersteller von Imprägnier-, Reinigungs- und Pflegemitteln steckte Nikwax seine große Expertise in die Entwicklung eines Imprägniermittels, das die Lebensdauer von Fleecematerialien verlängert und deren Leistungsfähigkeit steigert. Auch die beispiellose Umweltverträglichkeit von Nikwax-Produkten wird zur Zufriedenheit des Kunden beitragen: Als einzige etablierte Pflegemittelmarke hat Nikwax zu keinem Zeitpunkt Fluorkarbone (PFC) oder Treibgase verwendet, so braucht sich der Kunde keine Sorgen über die Verwendung von schädlichen Chemikalien im eigenen Zuhause zu machen.

Während der Produktvorstellung auf der diesjährigen ISPO sagt Nick Brown, Gründer und Geschäftsführer von Nikwax: „Dieses neue Produkt ist eine tolle Erweiterung unser Produktpalette, denn jeder Haushalt besitzt heutzutage mindestens eine Fleecejacke. Unser neues Imprägniermittel wird dafür sorgen, dass diese Jacken noch besser funktionieren. Wird man von einem Regenguss überrascht, so hält ein mit Polar Proof imprägniertes Fleece dennoch trocken und warm. Wird eine Fleecejacke als wärmende Zwischenschicht unter einer wasserdichten Jacke verwendet, funktionieren isolierende Eigenschaften und Atmungsaktivität des Fleece weiterhin tadellos. Fleece im Allgemeinen wird besser funktionieren, Schweiß wird besser abtransportiert, man fühlt sich rundum wohler. Wird brauchen ab sofort keine Angst mehr zu haben, ohne wasserdichte Jacke vom Regen überrascht zu werden!“

Das neue Nikwax Polar Proof ist ab September 2013 im Outdoorfachhandel erhältlich und wird in folgenden Größen angeboten: 50 ml (2,50 Euro), 300 ml (11,50 Euro), 1 L (25 Euro).

Kooperation zwischen Rab und Nikwax bei der Herstellung von Wasser abweisender Daune

Rab, britischer Hersteller von Outdoorbekleidung und -Ausrüstung gab auf der ISPO seine neue Partnerschaft mit Nikwax zur Herstellung von Wasser abweisender Daune für die Saison Herbst/Winter 2013 bekannt.

Rab Daune

Nikwax wird für die Imprägnierung von sämtlichen Daunenfüllungen eingesetzt, die bei Bekleidung und Schlafsäcken von Rab weltweit verwendet werden. So wird die Leistungsfähigkeit der Daune bei feuchtem Wetter erheblich verbessert, indem sie wesentlich weniger Wasser aufsaugt und schneller trocknet als unbehandelte Daune. Zudem fügt die Imprägnierung weder Gewicht hinzu noch beeinträchtigt sie die Bauschkraft der Daune. Die Partnerschaft zwischen Nikwax und Rab wird in der gesamten Outdoorbranche bis Ende der Saison Herbst/Winter 2014/15 absolut exklusiv gehandhabt. Allerdings wird diese Daunen-Imprägnierung auch bei Rabs Schwestermarke Lowe Alpine zum Einsatz kommen.

Matt Gowar, Geschäftsführer von Rab, sagte auf der ISPO: „ Es gibt viele Imprägnierungen auf dem Markt, doch für die Entwicklung einer fluorkarbonfreien, Wasser abweisenden Daune gab es für uns nur eine einzige Wahl: Nikwax. Die Technologie von Nikwax sorgt dafür, dass sämtliche Daunenfüllungen in unserer Bekleidungs- und Schlafsacklinie nicht nur so umweltsicher wie möglich sondern auch bestens imprägniert sind. Wir haben mit Nikwax über mehrere Monate hinweg zusammen gearbeitet, um den Herstellungsprozess zu optimieren und um gemeinsam ein tolles Produkt zu entwickeln.“

Nikwax-Gründer Nick Brown sagte: „Wir sind sehr stolz darauf, dass Rab Nikwax gewählt hat und dies nicht nur aufgrund unserer hervorragenden Technologie sondern auch als Zeichen der Wertschätzung der Umweltverträglichkeit unserer Produkte. Nikwax ist der Beweis dafür, dass fluorkarbonfreie Produkte andere Imprägniermittel in ihrer Leistungseigenschaft durchaus schlagen können! Und es gibt absolut keinen Grund dafür, dass andere Marken nicht auch fluorkarbonfreie Alternativen verwenden können.“

Weitere Informationen zu den Produkten von Nikwax gibt es unter Nikwax.de.

(Pressemitteilung: Nikwax)

Die neue GORE-TEX Pro Membrantechnologie

4. Februar 2013 von  
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Am Wochenende haben sich wieder 26 Outdoor Blogger aus ganz Europa bei Gore in Feldkirchen eingefunden, wo die neue GORE-TEX Pro Membran vorgestellt und getestet wurde. Leider konnte ich dieses Jahr nicht am GORE-TEX Blogger Summit (#gtbs13) teilnehmen, so gibt es hier erst mal nur die Pressemitteilung zur neuen GORE-TEX Pro Produkttechnologie mit allen Neuerungen.

GORE-TEX Pro Laminat (Foto: trekandmountain.com)

Innovative Technologien für maximalen Schutz und besten Komfort: Gore baut seine erfolgreiche GORE-TEX Produktpalette mit einer neuen GORE-TEX Pro Generation weiter aus. Die für Bergsportprofis und ambitionierte Outdoor- und Freeride-Enthusiasten konzipierten Produkte zeigen sich jetzt noch robuster sowie wesentlich atmungsaktiver und eröffnen so eine neue Dimension in der professionellen Hardshell-Bekleidung. Der Grund: Eine völlig neuartige, zum Patent angemeldete Membran-Technologie.

Um die neue Bekleidungsgeneration mit GORE-TEX Pro Produkttechnologie entwickeln zu können, wurde das bisherige Bekleidungssystem bestehend aus Membran und Textilauswahl von den GORE-TEX Produktentwicklern revolutioniert. Herzstück ist die neue GORE-TEX Pro Membran. Sie setzt sich aus einem völlig neu entwickelten, mehrlagigen Membran-System mit unterschiedlichen, komplett ePTFE-basierten Mikrostrukturen zusammen und ist fest mit dem Obermaterial sowie einem eigens entwickelten Innenfutter verbunden.

Die GORE-TEX Pro Membran im Test beim Blogger Summit (Foto: Gore)

Die hohe Leistungsfähigkeit und Strapazierfähigkeit der neuen GORE-TEX Pro Bekleidung stellen anspruchsvolle Kriterien für das Obermaterial (Denier-Wert > 40) und strenge Spezifikationen für das Bekleidungsdesign sicher. In Kombination mit der patentierten Gore Micro Grid Backer Technologie, die Abnutzung von innen sowie Fadenziehern verhindert, zeigt sich die neue Generation der GORE-TEX Pro 3-Lagen-Laminate als das bisher robusteste und strapazierfähigste GORE-TEX Produkt auf dem Markt.

Im Vergleich zu seinen Vorgängerprodukten ist die neue GORE-TEX Pro Generation, wie umfangreiche Labor- und Praxistests gezeigt haben, um bis zu 28% atmungsaktiver und sorgt so durch verbesserten Abtransport von Schweiß für deutlich mehr Komfort. Und das, ohne dabei die gewohnte dauerhafte Wasser- und Winddichtigkeit der Vorgänger-Generation von GORE-TEX Pro Produkten zu kompromittieren.

Wie sich die neue Membran von Gore in der Praxis schlägt können wir demnächst wohl bei den Bloggerkollegen von Outdoorseite.de, Alpinfieber.net, Auf-den-berg.de, oder auch Airfreshing.com lesen.

(Fotos: Trek&Mountain, Gore / Pressemitteilung: Gore)

Woolpower Base und Mid Layer Bekleidung im Test

1. Februar 2013 von  
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Seit 1972 stellt Woolpower Bekleidung aus feinster Merinowolle in Östersund (Nordschweden) her. Die Wolle stammt von Merinoschafen aus Patagonien in Argentinien, das Färben und Spinnen der Wolle erfolgt in einer Spinnerei in Deutschland, und die Fertigung vom Garn bis zum fertig genähten Kleidungsstück erfolgt schliesslich in Schweden. Um mich von der Qualität aus Skandinavien zu überzeugen hat mir Woolpower einige Teile der aktuellen Kollektion zur Verfügung gestellt.

Woolpower Kollektion

Bisher kannte ich Wolle lediglich aus meiner Kindheit als kratzige Rollkragenpullis welche meine Mutter noch selbst gestrickt hatte. Zwar war das He-Man Motiv (wer kennt ihn noch?) echt cool und der Pulli hätte heute sicherlich Kultstatus, aber das Tragegefühl auf der Haut war echt unangenehm. Dementsprechend skeptisch war ich vor dem Test der Woolpower Teile.

Woolpower Ullfrotté Original

Ullfrotté Original ist ein verschleißfestes textile Material aus feiner Merinowolle mit Polyamid-/Polyester-Anteil. Dabei besteht Ullfrotté Original zu 80% aus Luft. Die Außenseite ist glatt gestrickt, wohingegen die Innenseite aus Frotteeschlingen besteht. In Kombination mit der Kräuselstruktur der Wolle bilden diese Schlingen einen Strick der viel Luft bindet wodurch das sehr gute Isolationsvermögen entsteht. Das luftige Material unterstützt zudem den Feuchtigkeitstransport vom Körper weg, so dass es sich auch hervorragend für intensivere Outdooraktivitäten eignet.

 Woolpower Woolpower Ullfrotté Original

Die weiche Frotteeseite des Woolpower Materials kann direkt auf der Haut getragen werden. So speichert man effizient die Körperwärme und hilft gleichzeitig den Schweiß von der Haut abzutransportieren. Die Faserstärke von nur 22 Mikron (0,022 mm) verleiht der Wolle ein angenehmes Tragegefühl. Kein Vergleich zu Muttis Strickpullovern.

Um dem Matrial eine Maximale Robustheit zu verleihen, werden der Wolle ein Drittel Kunstfasern beigemischt. Diese kommt vor allem auf der Außenseite zum Einsatz für maximale Verschleißfestigkeit.

Woolpower Crewneck (200g/m²) Woolpower Crewneck (200g/m²)

Zum Testen des Ullfrotté Original Materials hatte ich zum einen das Crewneck 200 Langarmshirt (siehe Foto), zum anderen die Full Zip 400 Jacke zur Verfügung. Das Crewneck Shirt dient mit seinen 200 g/m² als warmes Base Layer und hat mich bereits auf mehreren Wintertouren begleitet. Dank des nahtfreiem Rundstrickverfahrens trägt sich das Shirt sehr angenehm auf der Haut, auch unter der Last eines Daypacks. Die Rückenpartie ist zudem deutlich verlängert damit keine Kälte eindringen kann. Laut Woolpower eignet sich das 200er Material je nach Aktivität für Temperaturen von +10 °C bis -20 °C.

Die Full Zip Jacke besteht aus noch wärmerem 400 g/m² Ullfrotté Original und eignet sich besonders bei niedrigen Temperaturen oder ruhigeren Aktivitäten. Die Jacke verfügt über einen durchgehenden Reißverschluss, einen verstärkten Kragen mit eingestricktem Woolpower Logo, sowie über Daumenschlaufen am Ärmelabschluss. Wie schon beim Crewneck Shirt ist auch bei der Full Zip Jacke die Rückenpartie verlängert.

Einen ausführlichen Testbericht zur Full Zip Jacke gibt es übrigens bei den Kollegen von HikingGear.

Woolpower LITE

Die 2011 eingeführte Woolpower LITE Kollektion ist ideal für jede Jahreszeit. Das LITE Material ist, wie der Name es vermuten lässt, noch leichter als das Ullfrotté Original Material. Es besteht zu 80% aus super feiner Merinowolle mit einer Faserstärke von nur 19,5 Mikron, und zu 20% aus Polyamid.

Woolpower LITE Crewneck

Das von mir getestete Crewneck LITE Langarmshirt ist super weich und trägt sich hervorragend als Base Layer direkt auf der Haut. Der bewährte Raglanschnitt verhindert Scheuerstellen durch Nähte an den Schultern welche beim Tragen eines Rucksacks auftreten könnten. Die Nähte sind bei der LITE Kollektion übrigens in hellem Grün abgesetzt, was etwas Farbe in die sonst eher eintönig uniforme Farbpalette der Woolpower Base Layer Kollektion bringt.

Das LITE Material eignet sich für etwas wärmere Wintertage oder für kalte Tage im Frühling oder Herbst. An kühleren Sommerabenden würde die kurzärmelige Version des Crewneck Shirts wohl gute Dienste leisten.

Fazit

Mit den kratzigen Pullis aus meiner Kindheit hat die Woolpower Kollektion definitiv nichts gemeinsam. Alle getesteten Teile tragen sich überaus angenehm auf der Haut und halten den Körper bei kalten Temperaturen schön warm. Der Feuchtigkeitstransport der Base Layer Bekleidung funktioniert hervorragend und gibt den Schweiß unverzüglich an die nächste Schicht weiter.

Ein weiterer Vorteil der Woolpower Bekleidung ist die Unempfindlichkeit des Materials. Durch den Mix aus Merinowolle und synthetischer Faser ist das Material äußerst verschleißfest, und kann bei Bedarf in der Maschine sogar bei 60 °C gewaschen und bei mittlerer Hitze im Trockner getrocknet werden. Außerdem besitzt Merinowolle die Eigenschaft, dass sie auch nach längerem Gebrauch kaum riecht.

Die Verarbeitung der Woolpower Teile ist zudem hervorragend. Nicht umsonst bürgt jede Näherin mit ihrem Namensetikett in all “ihren” Kleidungsstücken.

Kurzum, Thermowäsche aus Östersund ist absolut empfehlenswert!

Weitere Informationen zur Woolpower Kollektion gibt es unter Woolpower.de.

Houdini Power Fleecejacke im Test

25. Januar 2013 von  
Abgelegt unter Bekleidung

Seit fast 20 Jahren ist der schwedische Ausrüster Houdini nun schon auf dem Outdoor Markt vertreten. Derzeit werden rund 80% der Produkte aus recycelten oder nachwachsenden Fasern hergestellt. Ein noch größerer Anteil ist entweder recycelbar oder biologisch abbaubar. Erklärtes Ziel: 100 Prozent nachhaltig produzierte Outerwear so bald als möglich.
Als mich vor kurzem die Pressemitteilung zur Power Houdi Fleecejacke erreichte war für mich als Polartec Power Stretch Fan sofort klar: die muss ich testen! Leider stand allerdings nur noch ein Modell ohne Kapuze, also die Power Fleecejacke, zum Testen zur Verfügung. Der Unterschied zwischen beiden Modellen ist allerdings gering.

Houdini Power Jacket Houdini Power Jacket

Der Tragekomfort der Power Jacket ist erstklassig. Zum einen ist das Polartec Power Stretch Pro Material super elastisch und garantiert uneingeschränkte Bewegungsfreiheit, zum anderen trägt sich das weiche Microfleece auf der Innenseite sehr angenehm auf der Haut. Zudem leitet das Material Feuchtigkeit vom Körper weg nach außen so dass die Haut trocken und warm bleibt. Die Wärmeisolierung ist bei dieser Jacke im Allgemeinen sehr gut.
Bei mir passt übrigens die Größe L vom Schnitt, der recht sportlich ist, und der Länge her perfekt.

Polartec Power Stretch Pro Versteckter Kordelzug in der Tasche verstellbar

Punkten kann die Power Jacket von Houdini aber vor allem auch bei den Features. Im Saum ist ein Kordelzug versteckt welcher in der Fronttasche verstellt werden kann. So kann dann auch keine kalte Luft von unten in die Jacke hinein gelangen. Der hohe Kragen schützt ebenso von oben vor kaltem Wind.
Neben den beiden großzügigen Fronttaschen verfügt die Jacke auch über eine Innentasche mit Kopfhörerausgang für Musikplayer oder Mobiltelefon.
Die Ärmel sind recht lang geschnitten und verfügen über weiche Daumenschlaufen. So eignet sich die Jacke z.B. auch perfekt fürs Klettern da sie beim Hochgreifen nicht verrutschen kann.

Tasche mit Kopfhörerausgang Daumenschlaufe

Fazit

Die Power Jacket von Houdini hat mir auf Anhieb enorm gut gefallen. Der Sitz ist einfach super und das Polartec Power Stretch Material hat sich eh schon seit langem bei mir bewährt. Einziger Wermutstropfen bei dieser ansonsten perfekten Jacke ist der recht hohe Preis von 180 Euro für die Power Jacket bzw. 190 Euro für die Variante mit Kapuze (Power Houdi). Mit etwas Glück kann man sie derzeit aber im WSV bei den Bergfreunden etwas günstiger ergattern.

Weitere Information zu Houdini und der Power Jacket gibt es unter houdinisportswear.com.

Essential Loose Tights von Gore Running Wear im Test

8. Januar 2013 von  
Abgelegt unter Bekleidung, Running & Trailrunning

Als Laufanfänger stand ich zu Beginn des Winters vor der Frage welche lange Hose man wohl zum Trailrunning trägt. Wie sich herausstellte führt wohl fast kein Weg an Tights vorbei, wobei ich kein wirklicher Freund dieser eng anliegenden Hosen bin. Letztendlich habe ich mir dann doch eine Tights zugelegt und muss gestehen, dass der Laufkomfort doch schon enorm hoch ist.

Nun hatte ich, dank dem Online Shop vom Sporthaus Schuster, dann doch die Gelegenheit eine etwas konventioneller geschnittene Laufhose zu testen, die Essential Loose Tights von Gore Running Wear. Eigentlich ist der Name an sich schon ein Widerspruch, denn per Definition sind Tights eng anliegend und nicht weit (loose) geschnitten.

 Essential Loose Tights von Gore Running Wear Essential Loose Tights im Einsatz

Die Essential Loose Tights besteht aus wärmendem Thermo-Stretch-Funktionsmaterial welches sich angenehm weich auf der Haut anfühlt. Durch das elastische Stretch-Material macht die Hose ohne weiteres jede Bewegung mit. Die Flachnähte mit Reflex-Print verhindern zudem unangenehme Reibung. In der Praxis hat die Essential Loose Tights sich bewährt, trotz weiterem Schnitt behindert einen die Hose nicht im rauen Gelände und hält auch bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt angenehm warm. Bedingt durch die weite Öffnung am Beinende kann die Hose allerdings schneller verdrecken wenn man bei Regen und Matsch unterwegs ist.

Weiter verfügt die Laufhose von Gore Running Wear über einen verstellbaren Gummibund durch eine flache Kordel, 2 Fronttasche (welche man als Läufer aber wohl eher selten einsetzt), sowie eine praktische Reißverschluss-Tasche hinten. Die Verarbeitung ist hervorragend, so dass der Preis von knapp 80 Euro gerechtfertigt ist.

Fazit

Die Essential Loose Tights von Gore Running Wear ist eine gute Alternative zu langen Tights. Sie bietet einen ähnlichen Laufkomfort (auch an kälteren Tagen) wie die enge Version, verfügt dabei aber über die Optik einer üblichen Jogginghose. Mittlerweile habe ich mich allerdings schon so an die enge Tights Optik gewöhnt, dass die Essential Loose Tights in meinen Augen schon wieder etwas komisch an einem Trailrunner ausschaut :)

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