Garmin Chirp – neues Tool für Geocacher
15. Oktober 2010 von Sven
Abgelegt unter Geocaching, GPS & Navigation
Der Navigationsspezialist Garmin stellt ein neues Gadget für Geocacher vor, den Chirp. Dabei handelt es sich um einen kleinen Sender, der beispielsweise im Geocache platziert werden kann. Auf dem programmierbaren Chirp kann man Hinweise sowie Koordinaten für Geocaches speichern, die er dann per ANT+ an Garmin GPS-Handgeräte funkt bzw. „zwitschert“. Der Chirp zeichnet außerdem die Anzahl der Besuche auf und bestätigt dem Suchenden, dass es zum Ziel, nicht mehr weit ist (10 Meter oder näher). Der kostengünstige Chirp ist robust, wasserdicht und eröffnet Geocachern neue kreative Möglichkeiten.
Diese (und andere) Möglichkeiten bietet der Chirp
- Mit dem Chirp funktioniert Geocaching auch in geschlossenen Gebäuden – also OHNE den Empfang von Satellitensignalen.
- Noch ausgefallenere Multi- oder Mystery-Caches sind mit dem Chip möglich. Der Chirp überträgt automatisch die Koordinaten der nächsten Station eines Multi-Caches. Das Notieren und die mitunter fehlerträchtige Eingabe der Koordinaten entfallen. Mit nur einem Tastendruck ist der Geocacher auf dem Weg zur nächsten Station.
- Der Chirp trägt zum naturverträglichen Geocaching bei. Denn der Suchende weiß durch den Empfang des Chirp-Signals sicher, dass der Cache noch an Ort und Stelle ist und muss nicht den „Wald umgraben“.
So funktioniert der Chirp
Der Chirp ist ein kleiner Sender, der via ANT+ mit geeigneten Garmin GPS-Handgeräten kommuniziert. ANT+ ist ein sehr energiesparendes und störungssicheres Datenübertragungsformat. Dadurch können Batterielaufzeiten von bis zu einem Jahr erreicht werden.
Vor dem ersten Einsatz wird der Chirp von seinem Besitzer mittels ANT+ mit Informationen gefüttert, die er ab da sendet. Diese Informationen können den Namen des Caches, Hinweise und Koordinaten enthalten.
Nähert sich ein Geocacher dem Chirp, erkennt das GPS-Gerät diesen und gibt auf Knopfdruck die im Chirp gespeicherten Informationen preis.
Wenn der Chirp-Besitzer zu diesem zurückkehrt, zeigt ihm der Chirp an, zu wie vielen Besuchern er bereits „gezwitschert“ hat. Der wasserdichte Chirp wurde mit Hilfe von Geocachern entwickelt und hält den harten Bedingungen in der freien Natur auch über einen längeren Zeitraum stand. Zudem ist er Passwort geschützt, so dass er nur vom Eigentümer programmiert werden kann. Dank seiner kompakten Größe eignet sich der Chirp sogar für kleinere Verstecke. Neben den offensichtlichen Anwendungsszenarien wird die für ihre Kreativität bekannte Community der Geocacher zukünftig sicher noch weitere Einsatzmöglichkeiten für den Chirp finden.
Weitere Informationen gibt es unter www.garmin.de/geocaching
Technische Daten
- Abmessungen des Geräts (B x H x T): 3,3 x 2,3 x 0,7 cm
- Gewicht: ca. 28 g
- Wasserdicht: nach Standard IPX7 (1 m für 30 Minuten)
- Batterie: Knopfzelle CR 2032. Bis zu 1 Jahr bei Dauerbetrieb, auswechselbar, niedriger Batteriestand wird auf einem kompatiblen Garmin-Gerät angezeigt
- Reichweite: bis zu 10 Meter
- Passwort-Schutz: Ja
Der Chirp ist demnächst (voraussichtlich in der 2. Hälfte November) im Garmin Shop zum unverbindlicher Verkaufspreis von 25 Euro erhältlich .
Luxemburg : Deutschland – Die Revange
19. November 2009 von Sven
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2:1 lautete das Ergebnis des ersten CacheBall Spiels. Luxemburg gewinnt gegen Deutschland! Was für ein Spiel! Da ist es natürlich selbstverständlich, dass die Deutschen nach einer Revanche lechzen.
Bitte was? CacheBall? Das ist ein spezieller Cache, der von dem erfahrenen Geocacher Maacher erfunden wurde. Als Spielfeld dient diesmal die Brücke an der deutsch-luxemburgischen Grenze in Wormeldange. Die Spielregeln sind recht einfach:
Die Cacheball-Nationalmannschaften von Luxemburg und Deutschland (Ihr!) treten erneut gegeneinander an! Ihr versucht Tore zu erzielen, indem Ihr den vor Ort angebrachten Ball (ein magnetischer Nanocache!) jeweils einen großen Geländerpfosten weiterbewegt in Richtung gegnerisches „Tor“. Ziel ist es, den Ball hinter die Torlinie zu bewegen. Die Torlinie ist durch die beiden Laternen auf der jeweiligen Brückenseite deutlich mit “GOAL” gekennzeichnet.
Das Spiel dauert voraussichtlich 90 Tage zuzüglich eventueller Nachspielzeit :) Die Spielregeln wurden etwas angepasst um das Spiel noch einfacher zu gestalten :
- Der Ball darf nur noch einmal von jedem Spieler, also mit dem Found Log, bewegt werden, nicht mehrfach!
- Es gibt keine Torwart-Regelung mehr
- Es wird auf einer Seite gespielt
- Der Nano ist unten an den Pfosten angebracht
- Ihr müßt mindestens 25 Caches gefunden haben
Na da hoffe ich doch wieder auf einen Sieg unserer Nationalmannschaft! Wir sind zwar nie bei einer WM, EM, Championsleague oder sonst irgendeiner bedeutenden Veranstaltung dabei, aber beim CacheBall spielen wir die Deutschen an die Wand ;) Hoffentlich komme ich diesmal auch von der Ersatzbank zum Einsatz auf dem Feld.
Weitere Informationen zum CacheBall gibt es beim Owner des Caches und natürlich auf Geocaching.com.
Mammut Shoe Chase – Bilanz
11. November 2009 von Sven
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Die Jagt nach den Mammut Caches, a.k.a. Mammut Shoe Chase, ist ja bekanntlich vorbei und die Gewinner ermittelt. Nun wurden einige interessante Zahlen veröffentlicht :
Anzahl Mitspieler, die mindestens einen Cache gefunden haben
155Anzahl versteckter Caches
367Verteilung der Caches auf die verschiedenen Länder
User mit den meisten versteckten Caches
sajat (19 versteckte Caches)Meist gefundener Cache
Kraftreaktor (21x gefunden)Cache womit es am meisten Punkte zu verdienen gab
Eiger Pilz (1000 Punkte)Am weitesten gereister Cache
(Startort: Headoffice Mammut, Seon, Schweiz)
Follow the Gunbarrel in Australien: 14001.2 km
Dass auch bei den Mammut Caches nicht immer alles glatt gelaufen ist, zeigt diese lustige Anekdote :
Vom Ranger aufgespürt
In Amerika genauer in der Nähe von Littleton in den USA hat ein User einen Cache in einem idyllischen Park unter einer Brücke versteckt. Leider war dieses Versteck ohne sein Wissen ein Privatgrundstück. Es handelte sich dabei um die Ken-Caryl Ranch. Als der erste Mammut Geocacher diesen Cache nichts ahnend gesucht hat, lief er direkt dem Ranger in die Arme. Dieser schrieb anschliessend eine Mail an mich, er habe diesen Cache konfisziert und er sei bei ihm auf seinem Schreibtisch zum abholen bereit. Ich habe ihm geantwortet, dass er diesen Cache wegwerfen kann und ich diesen Cache aus der Liste auf dem Basecamp entfernen werde. Seine Antwort darauf war: “Ich werde den Cache nicht einfach wegwerfen sondern werde ihn korrekt recyclen!” Ich sage: “Richtig so!”
Was nun mit den 367 versteckten Geocaches geschieht, ist leider noch nicht bekannt. Es wäre wirklich schade wenn diese zum Teil sehr tollen Caches ohne weitere Challenge einfach so in der Natur verbleiben würden.
Mammut Shoe Chase – Ich bin dabei!
13. Oktober 2009 von Sven
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Seit letzter Woche ist nun endlich der erste und wohl einzige Mammut Cache in Luxemburg online. Ander hat ihn angeblich schon im Juni oder Juli versteckt, aber bisher wurde er nicht freigeschaltet. Ich habe heute also gleich einen Mammut FTF machen können und bin nun auch beim Shoe Chase dabei :)
Beim Cache “Luxemburger Urgestein” handelt es sich um einen einfachen 1/1 Geocache der Kategorie “Hiking/Backpacking”. Allerdings weichen die Koordinaten, laut meinem GPS Gerät (Garmin Oregon 200), um ca. 15-20 Meter von den angegebenen Koordinaten ab. Sucht einfach dort wo es euch am offensichtlichsten erscheint ;) Die Gegend entlang der Sandsteinfelsen ist übrigens auch sehr interessant.

Die fetten Siegerprämien für die besten Geocacher werde ich nun zwar nicht mehr gewinnen können, aber immerhin kann ich an der grossen Verlosung teilnehmen. Mal sehen ob es reicht.
Edit : Schade finde ich übrigens, dass in den Mammut Caches keine Logbücher sind :(
Klein, Kleiner, Nano
3. Juli 2009 von Sven
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Gestern eingetroffen, die winzigen Nano Caches. Die kleinen Behälter aus Metall sind gerade mal 11 Millimeter hoch und haben einen Durchmesser von nur 8 Millimeter. Ideal also um kleine gemeine Geocaches zu verstecken :)
Das Besondere bei diesen Cache Behältern ist, neben der Grösse, die Tatsache, dass sie an der Unterseite eine ebene magnetische Fläche besitzen. So kann man den Nano quasi an jeglicher metallischen Oberfläche anheften. Wir haben schon den einen oder anderen Nano an den unterschiedlichsten Stellen gefunden.
Der winzige Log-Zettel verfügt zudem am Ende einen metallischen Stift, so dass er sicher im Behälter gehalten wird und nicht gleich beim Öffnen heraus fällt. Ausserdem besteht der Zettel aus Rite in the Rain Papier und ist somit weniger anfällig für Feuchtigkeit.
Kosten tut ein Nano Behälter ca. 2 bis 5 Euro, je nach Shop, wobei bereits 2 Log-Zettel inbegriffen sind. Ich habe sie gleich im 4er Pack bei geocachingshop.nl bestellt, da ich dort auch weitere Ersatz Zettel dazu kaufen konnte. Bastler können natürlich auch selbst Log-Zettel zurecht schneiden, aber das ist wohl eine ganz schöne Fummelei.
Jetzt fehlt nur noch der geeignete Ort und dann wird endlich unser erster Cache versteckt. Einige Ideen für Verstecke haben wir bereits :)













