Blog Vorstellung #19 : outdoor-presse.blog

20. Januar 2012 von  
Abgelegt unter Blogs

Heute stelle ich wieder mal einen “weiblichen” Outdoor Blog vor. Petra, welche ich bei der Outdoor Academy of Sweden kennen lernen durfte, ist Journalistin von Beruf und, wie sie selbst so schön sagt, “irgendwie in die Bloggerei hinein gerutscht”. In ihrem Blog unter outdoor-presse.blogspot.com schreibt Petra über Outdoor im Allgemeinen, sowie über ihre zahlreichen Touren auf denen sie auch schon mal ihre Ausrüstung einem Härtetest unternimmt.

Petra über sich :

Mein Wohnort: Brannenburg, im tiefsten oberbayerischen Inntal. Mein Zuhause: Vorderleiten, ein Haus mit Geschichte und viel Inspiration. Zum Leben und zum Schreiben. Der Blick aus dem Fenster: direkt auf den letzten Hang der Ostabfahrt des Wendelsteins. Was das Arbeiten – zugegebener Maßen – an richtig schönen Powdertagen im Winter für mich nicht immer ganz einfach macht.

Sport gehört für mich zum Leben. Genauso wie Schreiben. Schon immer. Beides wird von mir sehr intensiv, mit viel Leidenschaft und in seiner ganzen Vielseitigkeit gelebt.

Neben dem Thema Outdoor gilt Petras Leidenschaft vor allem auch dem Ski Sport sowie dem Tennis. Hierüber schreibt sie ebenfalls in ihren Blogs ski-presse.blog bzw. tennis-presse.blog. Alle Themen auf einen Blick findet man schließlich im petra-rapp.blog wo sie alle Beiträge anteasert, aber auch ihre eigene Kolumne “Notiz am Rande” schreibt. Wie ihr seht gibt es bei Petra eine Menge interessanten Lesestoff :)

PRIMUS SkiWax Set – Gasbetriebener Skiwachser

22. Oktober 2010 von  
Abgelegt unter Ausrüstung, Wintersport

Nach dem Gasbetriebenen BBQ Grill und der Gasbetriebene Kaffeemaschine stellt Primus nun ein weiteres Gasbetriebenes Gerät vor, das SkiWax Set.

Mit einer Neuheit für Schneesportler erfreut der schwedische Outdoor-Spezialist Primus zur Wintersaison 2010/11: Ein gasbetriebener Skiwachser, mit man dem unabhängig vom Stromnetz Alpin- und Langlaufski oder Snowboards entsprechend den Schneeverhältnissen wachsen kann. Eine Temperaturanzeige am Wachseisen und die stufenlose Regulierung der Flamme garantieren ein optimales Ergebnis der Skipräparierung – ob auf dem Gletscher oder im nordischen Fjäll.

Eine vom Stromnetz unabhängige Lösung zur Skipräparierung ist vor allem in Skandinaviens weiter Winterwelt ein echtes Problem – aber manchmal auch am Parkplatz neben der Loipe oder am Lift. Mit dem gasbetriebenen SkiWax Set (bis zu 2100 Watt Leistung) präsentiert Primus eine sehr praxisnahe Lösung: Mit einem geriffelten Wachseisen aus gehärtetem Aluminium tropft man das Skiwachs auf den Belag und arbeitet es sorgfältig ein. Echte Freiheit auf Skiern!
Dank des integrierten Thermometers und der stufenlos regulierbaren Flamme kann die Hitze auf die jeweilige Wachsmischung eingestellt werden und verhindert zu hohe Temperaturen. Mit einem unkomplizierten Piezo-Zünder ist das Gerät im Nu startklar. Bei extrem kalten Bedingungen kann der Skiwachser sogar über Kopf gehalten werden und verbrennt dann Flüssiggas aus der Kartusche. Er funktioniert also auch bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt. Für den Transport lässt sich das Eisen abnehmen – vorher abkühlen lassen – und der Brenner von der Kartusche abschrauben. Klein verpackt, passt das Teil in jeden Rucksack. Das mobile Wachssystem in bewährter Primus-Qualität gibt es ab Herbst 2010 zu einem empfohlenen Preis von 69,95 Euro im Fachhandel.

Ich bin ja mal gespannt mit welchem Gasbetriebenen Teil Primus als nächstes aufwartet. Bügeleisen, MP3 Player, oder vielleicht gleich ein Gasbetriebener Stromgenerator? Auf Luxemburgisch würde man dazu sagen: “Décke Gas!” :)

Weitere Informationen gibt es auf www.primus.se.

Primus Produkte findet man unter anderem bei Bergzeit, Doorout, Globetrotter, OutdoorTrends, und im Tapir Store.

OAS 2010 – Tag 1 – Ankunft in Värmland

12. Mai 2010 von  
Abgelegt unter Schweden

Nach der tollen Outdoor Academy of Sweden im schwedischen Lappland letztes Jahr, durfte ich diesmal in der Provinz Värmland erneut dabei sein.

Der Hinflug erfolgte über Oslo im benachbarten Norwegen, da es wohl der einfachste Weg nach Torsby, dem Ausgangspunkt unserer Tour, ist (Torsby verfügt nur über einen sehr kleinen Flugplatz). Da ich als einer der letzten zusammen mit Nicole aus der Schweiz, in Oslo landete, erwartete uns Mats Olsson, Tourismus Direktor der Gemeinde Torsby, um uns im Auto zu den anderen Teilnehmern zu bringen. Rund zwei Stunden dauerte die Fahrt über die schwedische Grenze zum Valbergsängens Sporthotel.

Kaum angekommen ging es gleich zum Torsby Skitunnel, von wo aus ich eigentlich mit einer Hälfte der Teilnehmer zu einer Mountainbike Tour aufbrechen sollte. Da wir aber so spät dran waren, war die MTB Gruppe schon weg, so dass ich spontan auf Skier gestellt wurde um eine Runde in Schwedens erstem Skitunnel zu drehen. Auf einer Länge von 1,3 km folgen die Loipen dem natürlichen Terrain. Im Tunnel herrscht dabei eine gleich bleibende Temperatur von 0 bis minus 3 Grad Celsius. Angeblich sollen hier sogar ganze Olympia Teams Langlauf  und Biathlon trainieren.
Da ich zuvor noch nie (!) auf Ski gestanden bin, hab ich mich bei der “Abfahrt” natürlich auch gleich mal auf den Hintern gelegt. Der Schnee war dabei schon recht hart vereist, so dass ich auch die nächsten Tage noch mein Steißbein spüren sollte.

Nach dieser ersten schmerzhaften Skierfahrung ging es zu Fuß zurück zum gleich nebenan liegendem Hotel, wo wir unsere Ausrüstung für die nächsten Tage in Empfang nahmen. Unter den zu testenden Teilen waren unter anderem diverse Bekleidungsstücke, Rucksack, Schlafsack, Schuhe, u.v.m. Nähere Einzelheiten zum getesteten Material gibt es später in weiteren Beiträgen.

Anschließend an ein typisch schwedisches Abendessen wurde schließlich die Region Värmland, das Programm, das Team (Visit Sweden, Scandinavian Outdoor Group, Visit Värmland), sowie die teilnehmenden Hersteller (Ecco, Tentipi, Didriksons, Gränsfors Bruk, Primus, Bergans, Nanok) vorgestellt.
Die rund 50 Reiseveranstalter, Journalisten und Retailer  sind übrigens aus 15  verschiedenen europäischen Ländern sowie China angereist. Es war insgesamt eine bunt gemischte und, wie sich später herausstellen sollte, lustige Truppe :)

Nach der Präsentation ging es dann auch schon ins Bett, schließlich waren die meisten Teilnehmer (mich eingeschlossen) schon seit den frühen Morgenstunden unterwegs und mussten ihren Rucksack für den frühen Start am nächsten Morgen noch packen.

Über die Outdoor Academy of Sweden (kurz OAS)

Die Outdoor Academy of Sweden ist ein gemeinsames Projekt der Scandinavian Outdoor Group (Kooperation zwischen den führenden skandinavischen Outdoor Marken), Visit Sweden (Schwedens offizielle Webseite für Tourismus- und Reise-Informationen), und Visit Värmland. Die OAS ist eine Art “Werbeveranstaltung” für Schweden, wo Reiseveranstalter, Presse, und Retailer die Möglichkeit haben, Skandinaviens neueste Aktivitäten und Produkte im Outdoor-Bereich kennen zu lernen.

(Fotos: Fredrik Broman)

Serie auf outdoor.de : Powderalarm ohne Lawinentod

4. Februar 2010 von  
Abgelegt unter Wintersport

Wegen den vermehrten Lawinenunfällen in den vergangenen Wochen hat die Redaktion des Info-Portals Outdoor.de das Thema Lawinen, Lawinenausrüstung und das richtige Verhalten abseits der Pisten in der Serie “Powderalarm ohne Lawinentod” behandelt.

Serie auf outdoor.de : Experten klären auf über Lawinen, Lawinenausrüstung und das richtige Verhalten abseits der Piste

Jetzt beginnt wieder die Hochsaison für Skitourengeher und Freerider. Outdoor.de beantwortet deshalb gemeinsam mit dem Bergführer Dieter Stopper und Sportwissenschaftler Dr. Tobias Bach Fragen rund um das Thema Lawinen, Lawinenausrüstung und richtiges Verhalten abseits der Pisten in einer sechsteiligen Serie.

109 tödliche Lawinenunfälle gibt es in den Alpen im Jahresdurchschnitt. Eine beängstigende Zahl, denn jeder Todesfall ist tragisch – und häufig selbst verschuldet. 109 Tote sind aber auch eine ermutigende Zahl, denn seit den 60er Jahren ist die Zahl der Lawinentoten in etwa gleich geblieben. Und das, obwohl sich die Anzahl an Wintersportlern, die sich abseits gesicherter Pisten bewegen, in den letzten Jahren vervielfacht hat. Der Deutsche Alpenverein schätzt, dass es europaweit derzeit mehr als 2 Mio. Skitourengeher gibt, hinzukommen etliche Freerider.

90 Prozent der Lawinenopfer lösen die Lawine selbst aus. Fünf Prozent werden von einer Lawine erfasst, die andere Schneesportler oberhalb von ihnen ausgelöst haben, und nur fünf Prozent kommen in Lawinen um, die ohne menschliches Verschulden abgegangen sind. Langzeitbeobachtungen des Schweizer Instituts für Schnee- und Lawinenforschung haben gezeigt, dass es in schneearmen Wintern entgegen der landläufigen Meinung mehr Lawinenunfälle als in schneereichen Wintern gibt. Der Grund: Eine dünne Schneedecke ist durch das Gewicht des Wintersportlers allgemein anfälliger für Störungen. Ausgelöste Brüche in der Schneedecke pflanzen sich fort in eingewehte Bereiche, wo auch bei relativer Schneearmut viel gebundener Schnee liegt, der sich als Schneebrett lösen kann. Eine Gefahr, die besonders für den Laien, schwer zu erkennen ist. Der Winter 2009/2010 ist – zumindest in weiten Teilen den Alpen – bislang eher schneearm. Powderjunkie sei achtsam!

Outdoor.de macht deshalb Lawinen zum Thema einer sechsteiligen Serie. Dabei geht es um die Frage: Wie kann ich mich gewissenhaft und angemessen mit der Lawinengefahr auseinandersetzen? Wie schütze ich mich vor Lawinen und was darf ich auf keinen Fall tun.

  1. Im 1. Teil der Serie wird ein Blick auf die notwendige Ausrüstung gelegt. (Notfallausrüstung aus LVS-Gerät, Schaufel und Sonde)
  2. In Teil 2 werden verschiedene LVS Geräte vorgestellt und erklärt was bei deren Kauf beachtet werden muss. (Welches LVS?)
  3. Der 3. Teil erklärt, wie Lawinenlageberichte funktionieren und gelesen werden. (Lawinen vermeiden)
  4. Teil 4 untersucht und bewertet zusätzliches technisches Equipment. (Was können Airbag & Co.?)
  5. Im 5. Teil werden Strategien für Entscheidungen und die Planung von Freeride-Ausflügen und Skitouren vorgestellt. (Strategien für richtiges Entscheiden)
  6. In Teil 6 geht es um soziales Risikomanagement, in dem die Gruppe als Gefahrenquelle im Vordergrund steht. (Soziales Risikomanagement)

Mit Veröffentlichung des letzten Teils ist die Serie nun komplett.

Die Autoren der Beiträge sind ausgewiesene Experten :

  • Dieter Stopper, Bergführer und öffentlich bestellter Sachverständiger für Berg-, Kletter- und Lawinenunfälle der Regierung Oberbayern. Stopper leitete sieben Jahre lang, die Sicherheitsforschung des Deutschen Alpenvereins.
  • Dr. Tobias Bach, Sportwissenschaftler an der Sporthochschule Köln und Bergführeranwärter. Dr. Tobias Bach ist Mitarbeiter in der Sicherheitsforschung des Deutschen Alpenvereins.