Tansania Safari – Reisebericht

Tansania Safari Gestern sind wir nun von unserer Tansania Safari (mit anschliessendem Badeurlaub auf Sansibar, aber dazu später mehr) zurück im kalten und verschneiten Luxemburg gelandet. Für die Lesefaulen unter euch, geht es hier direkt zur Tansania Foto Galerie :)

Insgesamt waren wir 8 Tage im auf Safari. Nach der Landung am Kilimanjaro International Airport, ging es gleich im Minibus nach Arusha, wo uns unser Jeep (Toyota LandCruiser, älteres Modell) bereits erwartete. Unsere Gruppe bestand aus 4 Geländewagen, wobei wir das Glück hatten, unseren nur mit 2 weiteren, netten, Mädels teilen zu müssen. Andere mussten da schon zu sieben (ohne Fahrer) im Wagen Platz nehmen.
Wir waren nun schon rund 20 Stunden auf den Beinen, und hatten nur wenige Stunden im Flieger von Frankfurt nach Tansania schlafen können. Aber zum Ausruhen blieb nun keine Zeit, da wir auch schon zum Lake Manyara und unserer ersten Pirschfahrt aufbrachen. Hier konnten wir bereits jede Menge Elefanten, Giraffen, und diverse Antilopen und Gazellen beobachten.

Nach dem Lake Manyara ging es dann weiter in die berühmte Serengeti, welche sich auf riesige 30.000 km² erstreckt (zum : Luxemburg hat gerade mal eine Fläche von 2.586 km²). Nicht umsonst bedeutet „Serengeti“ in der Massai-Sprache „das endlose Land“.
Hier entdeckten wir nun auch erstmals Zebras, Löwen, sowie einen der seltenen Geparde. Auch diverse Vogelarten konnten wir beobachten, wie zum Beispiel den Sekretär, der besonders unsere Mädels belustigte („Sieh mal, der hat ja Leggings an! Und wie der geht!“).

Nach 2 Tagen Serengeti ging es schliesslich weiter zum artenreichen Ngorongoro Krater. Der Krater entstand aus einem zusammengebrochenen Vulkanberg. Der Kraterboden liegt auf ca. 2.380 Metern Höhe, und die Kraterkante auf fast 3.000 Metern. Kein Wunder also, dass es Morgens und Abends schon recht kühl wurde, so dass eine leichte Jacke von Nöten war.
Bei mehreren Pirschfahrten im Krater konnten wir viele verschiedene Tierarten beobachten, wie etwa Gnus, Büffel, Zebras, Flusspferde, Löwen, einen Leoparden, und sogar einige der nur rund 20, im Ngorongoro Krater lebenden, Nashörner. Somit hatten wir die berühmten „Big Five“ auch komplett.

Zum Abschluss unserer Safari besuchten wir schliesslich noch den Tarangire-Nationalpark, durch den der Tarangire-Fluss fließt, welcher ganzjährlich Wasser führt. Neben unzähligen Elefantenherden, sind hier die zahlreichen mächtige Baobab-Bäume besonders sehenswert. Vorsicht gilt hier den Tsetse-Fliegen, welche die Schlafkrankheit übertragen können.

Nach einer letzten Pirschfahrt im Tarangire-Nationalpark, ging unsere Fahrt wieder nach Arusha, von wo aus wir nach einer im Arusha Hotel, zum Strandurlaub nach Sansibar aufbrachen.

Transport und Unterkunft

Tansania - JeepUnser Jeep war nicht das neuste Modell, wie man auf den Fotos erkennen kann, und nur die wenigsten „Strassen“ waren asphaltiert. Bei insgesamt geschätzen 1.000 hinterlegten Kilometern, kann man sich also vorstellen, dass so eine Safari recht anstrengend sein kann.
Unterwegs gab es natürlich auch die eine oder andere Panne. Alleine an unserem Jeep mussten wir, über die gesammte Dauer der Safari, drei bis vier platte Reifen wechseln. Auf den letzten 100 Kilometern zurück nach Arusha, blieb schliesslich noch ein Wagen wegen Motorschaden komplett liegen. Aber das alles macht so eine Safari ja erst zum richtigen Abenteuer :)

In den Nationalparks übernachteten wir in unterschiedlichen Lodges. Unsere Unterkünfte im Überblick :

  • Kirumuru Luxury Tented Lodge (1 Ü) : Die einzige Lodge deren „Zimmer“ aus grossen Zelten auf festem Fundament mit überdeckter Terrasse bestanden. Ein besonderes Erlebnis so zu übernachten.
  • Serengeti Sopa Lodge (2 Ü) : Schöne Lage mit Blick über die Serengeti, sowie saubere Zimmer und guter Service. In meinen Augen die beste aller Lodges.
  • Ngorongoro Sopa Lodge (2 Ü) : Auch hier wieder schöne Aussicht in den Krater. Zimmer und besonders das Bad liessen aber von der Hygiene zu Wünschen übrig.
  • Tarangire Sopa Lodge (1 Ü) : Die Aussicht war hier weniger spektakulär als in den anderen Lodges, und auch Zimmer und Bad waren wieder etwas weniger

Alles in Allem waren die Unterkünfte aber für afrikanische Verhältnis durchaus komfortabel und die Zimmer geräumig.

Klima und Wetter

Das Wetter war im Allgemeinen recht abwechslungsreich. So hatten wir öfters mal heftige Regenfälle, welche aber meist nur von kurzer Dauer waren, und so eine willkommene Abkühlung brachten. In den höheren Lagen, wie dem Ngorongoro Krater, war es Morgens und Abends nach Sonnenuntergang aber auch schon mal emfindlich kühl. Am Tag war es hingegen nur selten so brütent heiss, dass man die Pirschfahrt nicht hätte geniessen können. Der Fahrtwind brachte dann eh die nötige Abkühlung.

Fazit

Jederzeit wieder :) Fauna und Flora sind einfach überwältigend.

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Kategorien: Touren & Reiseziele

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3 Kommentare

  1. Thailand Freak

    Das ist doch einmal ein sehr schöner Reisebericht. Habe mit Spannung gelesen und mein Fernweh wurde erfolgreich geweckt. ;) Weiter so, besonders die Fotos sind immer wieder gut!

  2. Tansania Safari

    Ich finde den Reisebericht auch sehr informativ, speziell dass die Lodges einzeln vorgestellt werden halte ich für potentielle Tansania-Besucher für sehr hilfreich. Die Wikipedia-Links tragen dazu natürlich genauso bei.

    Viele Grüsse

  3. Sehr informativ, tolle Bilder, fahren jetzt am 15.2. nach Kenia und Tansania.

    Liebe Grüsse

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