OAS Tag 3 – Von Ladtjojaure zur Kebnekaise Mountain Lodge

Am Morgen hieß es wieder recht früh aufstehen, Rucksack und Zelte packen, frühstücken und Lunch Paket vorbereiten, um dann weiter zur Kebnekaise Mountain Lodge zu wandern. Der erste Teil der Strecke wurde dabei mit einem Boot über den See zurückgelegt. Da der Platz auf dem Boot recht eingeschränkt war, mussten wir in 3 Gruppen starten, wobei unsere als letzte mit dem Boot fahren sollte. Da beschlossen Michael (Cotswold) und ich die knapp 5 Km zu Fuß mit den beiden jungen Labrador Hündinnen von Jonas zu bestreiten.

Bootsfahrt

Am Bootssteg haben wir dann unsere Gruppe in Empfang genommen und sind gemeinsam nochmals rund 8 Km zur Kebnekaise Mountain Lodge gewandert. Der Trek war eigentlich nicht besonders steil, doch die 300 Meter Höhenunterschied zogen sich über die ganze Strecke nach oben. Zudem war der Weg fast durchgehend recht steinig, so dass man stets konzentriert sein musste und auf jeden Schritt achten musste.

Am frühen Nachmittag sind wir bei an der Lodge des Kebnekaise (mit 2.104 Metern übrigens der höchste Berg Schwedens) angekommen, wo es dann auch gleich ohne große Pause im Programm weiter ging. Auf die Tour Operator warteten Workshops in denen sie mit lokalen Reiseveranstaltern in Kontakt kamen, die Retailer erhielten von den verschiedenen Outdoor-Ausrüstern detaillierte Informationen zu deren Produkten, und die Presse hatte die Wahl an den Workshops teilzunehmen oder sich im Klettern zu versuchen. Für mich war klar, dass ich beim , trotz leichter Höhenangst, dabei sein muss.  Zum Glück war ich nicht der einzige Schisser, die beiden Jungs von Travelblogging.de hatten mindestens genau so viel Bammel wie ich :) Wir haben die gefühlte 300 Meter hohe Felswand (es werden wohl so 15-20 Meter gewesen sein) aber alle 3 mehr oder weniger suverän gemeistert und es hat wirklich Spaß gemacht!

Klettern Klettern

Am Abend durften wir uns dann wieder über ein exzellentes Essen mit Heringen und Lachs im Lodge eigenen Restaurant freuen. Einige machten sich anschließend auf für eine kleine Mitternachtswanderung, und einige besonders Verrückte stiegen noch auf um auf dem wenigen verbleibenden Schnee Ski zu fahren.

Übernachtet wurde wieder in den Tentipis, welche im Gegensatz zur Nacht davor jedoch recht leer waren, da doch  viele Weicheier in der Lodge logierten. Es soll sogar welche gegeben haben die geduscht haben! Ich zeige jetzt auch auf niemandem mit dem Finger ;)

Über die (kurz )

Die Outdoor Academy of Sweden ist ein gemeinsames Projekt der Scandinavian Outdoor Group (Kooperation zwischen den führenden skandinavischen Outdoor Marken), VisitSweden (Schwedens offizielle Webseite für Tourismus- und Reise-Informationen) , SAS (skandinavische Fluggesellschaft) und Swedish Lapland/Kiruna Lapland. Die OAS ist eine Art “Werbeveranstaltung” für , wo Touren-Veranstalter, Presse, und Retailer die Möglichkeit haben, Skandinaviens neueste Aktivitäten und Produkte im Outdoor-Bereich kennen zu lernen.

Kategorien: Schweden

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3 Kommentare

  1. Hej Sven,

    danke für den dezenten Hinweis mit dem Duschen (aber sie war einfach göttlich und hat gut getan) Aber das Klettern war wirklich eine tolle Erfahrung. War in Berlin jetzt auch noch einmal in einer Kletterhalle, aber nichts gegen die 300 Meter hohen Steilwände, die wir bezwungen haben. Liebe Grüße an Dich!

    Riko

  2. Pingback: Öland Camping - Borgholm Öland mit zahlreichen Windmühlen | Travelblogging

  3. Hallo Riko!

    Na, hast du jetzt die Höhenangst doch noch überwunden? ;)

    Grüsse ins Nachbarland,
    SVen

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