Cachen Frauen anders als Männer?

Dies ist ein von Martina, die sonst auf martinascachenews.wordpress.com bloggt.

Vor einiger Zeit bat mich der liebe Sven darum, einen Gastbeitrag hier im Freiluftblog zu schreiben. Ui, mein erster! Dieser Aufforderung bin ich sehr gerne nachgekommen, da der Freiluftblog der erste war, auf dem ich, ICH, mich auf der Blogroll wiederfand. Wow, war ich stolz. Mein erster Backlink war geboren, lol!

Doch nun endlich zum Thema ;-)

Cachen anders als ?

Spontan, sage ich da doch mal ja.
Männer nähern sich der Thematik eher technisch und Frauen eher intuitiv an. Ich erinnere mich noch daran, wie einer meiner Leser sich mehr als wunderte, dass ich viele meiner Caches, in der Anfangszeit, ohne GPS gefunden habe … Er hätte noch keinen seiner ca. 700 Caches ohne Funktechnik in der Hand gefunden, so sein trockener, doch lustiger Kommentar ;-)

Ich wie gesagt, habe mir, nachdem mein Liebster mich in das Thema „technisch“ eingeführt hat, die ersten ohne digitales Helferlein geschnappt.

Dies wiederum, ist mir allerdings nur gelungen, weil mein Freund mir diverse „Apps“ auf den Rechner installierte. Ein für mich damals sehr nützliches: das „App“ in Google Earth. Damals, ach lang ist es her, konnte man sich z.B. die Stadt Tradis via Satelliten Foto ansehen. Was lag da näher, funklos, die Caches zu bergen, an den Plätzen, an denen Frau so wie so oft vorbeikommt.

Für einen Mann ist das scheinbar nicht so reizvoll. Er bevorzugt die Multi Caches und die Mysteries bei dem ein GPS nicht fehlen darf, denn das Auffinden der nächsten Stationen, geht ohne selbiges  nicht.

Mit „langweiligen“ Tradis allerdings, kann er nicht viel anfangen. Auch die T5er, werden meiner Meinung, eher von den Herren, als von den Damen angegangen, zumindest vermute ich das mal frech :-)

Eine Frau hingegen, also ich, mag es lieber ohne großen Aufwand und Tamm Tamm. Mir reichen da auch mal die Tradis, die ich bspw. beim Shoppen einkassieren kann.

Wo unterscheiden wir uns noch?

Betrachtet man die einschlägigen Szene-Foren, wird Frau schnell klar, dass es sich dabei eher um eine reine Männer-Domäne handeln muss. Dort diskutieren die „Cache-Nerds“ nach Herzenslust: Von der neusten GPS-Software bis hin zur Planung aufwendiger GeoCache-Touren, wir dort kein Thema ausgelassen.
Selten, bekomme ich das Gefühl in den Foren, engagieren sich auch Frauen. Und warum nicht? Frauen, behaupte ich mal, finden es  langweilig, sich stundenlang und mit vollem Ernst über Neuheiten im Softwaremarkt oder aber über Ausrüstung und korrekter GeoCache-Bekleidung zu unterhalten. Aber jedem das seine! ;-)

Fazit:

Männer cachen anders als Frauen, aber zusammen, sind wir unschlagbar! Selten, dass ich mich beim Cachen mit einem Mann, gelangweilt hätte. Im Gegenteil, gerade dort werden die Unterschiede in der Herangehensweise sehr deutlich, und es ist immer lustig ;-)

Über die Autorin

Martina ist leidenschaftliche GeoCacherin. Darüber berichtet sie auf ihrem Blog Martinas Cache News Weblog und beglückt  ihre Leserschaft mit ihren Erlebnissen beim Cachen.

Kategorien: Geocaching

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14 Kommentare

  1. Dass an dieser Einschätzung was dran ist glaube ich auch.
    Ist bei uns im Team auch so.
    Der männliche Part – also ich – hat das GPS, ist technikinteressierter und auch cachingmäßig mehr im Netz unterwegs; einschließlich eigenem Blog.
    Aber wo ich schon ratlos aus der Wäsche schaute hörte ich vom weiblichen Part manchmal ein „Ich hab ihn!“. Da war wohl die vielzitierte weibliche Intuition mit im Spiel.

    Die Mischung macht’s halt.
    Allerdings muss ich zu meiner „Ehrenrettung“ sagen dass auch meine Intuition schon erfolgreich war. ;-)

  2. Generell cache ich am liebsten da, wo ich wenig oder keine Leute treffe. Nachtcaches haben etwas Besonderes, weil sie meist im Wald sind. Gerne ziehe ich da allein los. Es ist dann richtig ruhig und man kann daher hervorragend abschalten kann. Allerdings gibt es quasi auch welche in der Höhle des Löwen, wo man im vollen Trubel den richtigen Moment erwischen soll. GCQKME im Herzen eines Einkaufszentrum beispielsweise war so einer, der einem ganz schön schauspielerisches Talent abfordert.

  3. Pingback: Gastbeitrag im Freiluft Blog – Cachen Frauen anders als Männer? « Martinas Cache News Weblog

  4. Da ich fast immer in wehselnder weiblicher Begleitung Cache habe auch die Erfahrung gemacht, das die Frauen sich bei den technischen Dingen eher auf die Männer verlassen. Aber das Lösen der Mysterys beschäftigt sie eindeutig länger als mich. Wenn ich nach 10 Minuten keine Idee habe gehe ich leiber cachen als rätseln.
    Meien Frau und zwei befreundete Cacherinen haben im übrigen schon einige T5 gefunden. Das ist nicht nur eine Männerdomain. ;-)

  5. @Dirk Deimeke: Schön, dass Dir mein Artikel gefallen hat ;-)

    @Stefan & Neheimer: Ah ja, die Frauen haben demzufolge etwas mehr Durchhaltevermögen, was das Endrätseln und Finden einiger Caches ist. Fein! Aber wie wir ja alle wissen, zusammen sind wir stark. Wohl auch beim T5 bezwingen.

    @StoiBär: Das stimmt, schauspielerisches Talent braucht man wirklich dann und wann. Zum Nachtcachen muss ich auch einmal. Bis jetzt hat es noch nicht geklappt und nun ist es mir wieder zu kalt. Also wird es wohl im Frühjahr erst klappen.

    @all: Danke für Eure Kommentare. Ich wünsche Euch schon mal ein frohes Fest bzw. einen Guten Rutsch in die 10er ;-)

  6. Moin Moin,

    gleich vorweg gesagt, dass ich das Thema völlig wertfrei betrachte und auch nicht feministisch angehaucht. ;-)

    Ich glaube auch, dass viele Frauen anders cachen als Männer. Nach wie vor ist für mich das GPS „nur“ ein Werkzeug, um die Dosen zu finden. Ich beschäftige mich damit nur soviel, dass ich es anwenden kann, um auf die Suche zu gehen. Darüberhinaus habe ich wenig Lust, mich damit intensiver zu beschäftigen, ich gebe es gern zu. ;-) Einige Männer in meinem Umfeld sind da anders, sie haben alles an Technik, was es so gibt, immer das neueste Gadget und sind immer bestens informiert.

    Ich cache nach wie vor am liebsten mit meinem GPS Garmin 60 Cx, das führt mich mit wenigen Tastendrücken meistens punktgenau zur Dose oder zur nächsten Station. Seit einigen Wochen bin ich auch im Besitz eines Garmin Dakota 20, ein handschmeichelndes Gerätchen, welches gewissermaßen ein abgespecktes Oregon ist, aber für mich völlig ausreichend. Doch dieses Gerät nutze ich meist nur für die Beschreibungen, denn bisher bin ich nicht paperless unterwegs. Die Benutzerführung der Oregons und Dakotas finde ich umständlich, da ich selbst beruflich mit Benutzerführungen für technische Geräte zu tun habe, weiß ich gut, wovon ich spreche.

    Ansonsten nutze ich nicht viel technischen Kram, hab auch nur ein normales Handy ohne Schnickschnack, ein normales GPS eben und ein normales Auto. Ich mache mitunter reine „Weiber-Cache-Touren“, das macht superviel Spaß, weil wir es alle nicht so ernst sehen, sondern es uns auf einen schönen Tag miteinander ankommt.

    Viele Grüße,
    Annett

  7. Was für ein Blödsinn, Frauen engagieren sich nicht in Foren? Schon mal im Grünen Forum geguckt, da schreiben viele Frauen, auch wenn man das nicht sofort am Nick heraus lesen kann….

    Was das Cachen angeht, ich weiß nicht, ich geh oft mit meinen Kindern oder auch mal mit Bekannten und sehr gerne auch allein.
    Für die ersten tausend hatte ich einen kleinen Gecko, sorry, Geko 201 und ein Notizbüchlein mit den wichtigsten Infos: Größe, Tradi/Multi, Hint und wichtige Hinweise in Stichworten….

    Seit diesem Sommer nenn ich O’Ryan meinen ständigen Begleiter. (Äh, Orion, auch als Oregon 300 bekannt). Ich möchte ihn nicht mehr missen. Inzwischen hab ich GSAK einigermaßen begriffen und kann zeit- und nervenschonend die Caches samt Beschreibungen auf’s Gerät laden und losziehen.

    Auf Stammtischen gibt es immer ne Menge Frauen und die sind nicht nur die Mitläuferinnen bei ihren Männern. Hier werden echt ganz schön die Vorurteile geschürt.

    Gruß, Elli

  8. @alligateuse: Lol, Du sprichst mir aus dem Herzen. Mir Dir/Euch würde ich ja auch gerne Mal losziehen. Dein Nik ist cool, habe Dich gleich mal gefollowt ;-)

    @ElliPirelli: Dass Du Dich in Foren engagierst, überrascht mich nicht. In Bezug auf Vorurteile, kann ich nur sagen: das sind die Erfahrungen, die ich gemacht habe. Die Alligateuse bestätigt dies zum Teil. Es ist doch okay, wenn Du andere gemacht hast.

  9. Moin Moin,

    will nochmal kurz auf das Engagement von Frauen (in Foren) eingehen, das hatte ich in meiner ersten Antwort ausgelassen.

    In meiner Anfangszeit als Cacherin waren Frauen eher die Ausnahme, zumindest als Alleincacherinnen. Meist waren sie mit ihrem Partner oder Freunden unterwegs. Ich hatte bereits von Anfang an einen Einzel-Account. Ich bin zwar zunächst auch viel mit meinem Freund unterwegs gewesen, aber irgendwann auch viel allein oder mit Freunden. Ich habe mich nie als „Anhängsel“ meines auch cachenden Freundes gesehen, sondern mich immer schon als Einzel-Cacherin gefühlt. Mittlerweile kenne ich auch einige alleincachenden Frauen, mit denen ich auch häufig unterwegs bin. Das Hobby ist ja für Männlein und Weiblein gleichermaßen geeignet, insofern gibt es da auch keinen Unterschied.

    Foren sind prinzipiell eine schöne Sache, in der Frauen gleichermaßen wie Männer schreiben. Allerdings muss ich sagen, dass ich nicht (mehr) gern in Foren schreibe, weil sehr oft vom Usprungsthema abgeglitten und das Thema häufig zerfetzt wird bzw. der/die Posting-StarterIn verunglimpft wird. Ich muss mir das nicht mehr antun und poste daher äußerst selten etwas.

    @Martina
    Danke fürs Followen ;-)

  10. Makita Akkuschrauber

    Das ist eigentlich bei allen technischen Sachen so, Männer technisch und Frauen Intuitiv, natürlich gibt es immer ausnahmen,

  11. Boah, jetzt regnet es nur so von manuellen Spam Kommentaren!! Ich komme ja gar nicht mehr hinterher mit löschen :(

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