Das Charity-Projekt „Birds Nest“ von Arc’teryx geht in die vierte Runde

Auch dieses Jahr dürfen die Obdachlosen Vancouvers sich wieder über kostenlose wetterfeste Capes vom bekannten Outdoor Ausrüster Arc’teryx freuen. Die Mitarbeiter des kanadische Herstellers haben letztes Jahr in unzähligen freiwilligen und unbezahlten Arbeitsstunden über 700 Capes genäht! Dieses Jahr sollen es sogar noch mehr werden. Zugeschnitten wurden 1.000 Capes, davon fast die Hälfte warm gefüttert.

In diesem Winter freut sich  zudem über die neue Zusammenarbeit mit dem Vancouver Police Department. Deren Streetworker werden die über 700 wasserfesten Capes an die bedürftigsten Menschen in Vancouver verteilen. Die Capes werden jedes Jahr von -Mitarbeitern an mehreren Wochenenden genäht, um die Not der Obdachlosen und Ärmsten in der Stadt an der regenreichen Westküste Kanadas zu lindern.

Der kanadische Hersteller Arc’teryx ist einer der größten Verarbeiter von Laminaten. Ein großer Teil dieser Produktion von Jacken und Hosen findet vor Ort in der Produktion in Burnaby – einem Stadtteil von Vancouver – statt. Wie in allen Fabriken sammelt sich auch hier viel überschüssiges Rohmaterial an: vor allem leicht fehlerhafte Stoffe oder auch solche in Auslauffarben. Das „Green Commitee“ von Arc’teryx kam deshalb schon vor vier Jahren auf die Idee, die hochwertigen Stoffe einem sinnvollen Verwendungszweck zuzuführen, statt sie entsorgen zu lassen. Beim Birds Nest Projekt verarbeiten freiwillige Helfer aus der Firma eben diese Stoffe zu wasserfesten, einfachen Capes mit Kapuze. Die Fertigung findet an Wochenenden im November und Dezember statt und wird von Arc’teryx nicht nur mit dem nötigen Material, sondern auch mit der Verpflegung der freiwilligen Mitarbeiter unterstützt.

In der Vergangenheit haben bereits mehrere lokale Hilfsorganisationen das Birds Nest Projekt von Arc’teryx unterstützt. Dieses Jahr hofft das Unternehmen, durch die Kooperation mit dem “Homeless Outreach Program” des Polizeipräsidiums Vancouver noch mehr in Not geratene Menschen unterstützen zu können. Deren Streetworker haben die Capes sprichwörtlich im Kofferraum und bringen sie unmittelbar in das Zentrum der Armut.

„Projekte wie diese sind eine gute und nachhaltige Sache: Rohstoffe, die man nicht mehr für kommerzielle Zwecke verwenden kann, werden sinnvoll verwendet. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie wir versuchen, möglichst wenig auf der Müllhalde landen zu lassen,“ sagt Joanne Mayzes, Corporate Social Responsibility Managerin bei Arc’teryx. „Die Grundidee des Projekts stammt von Mitarbeitern aus dem Designteam und wir freuen uns, wie es jedes Jahr wächst. Die Chance, mit den Polizeibeamten von Vancouver die Capes dorthin zu bringen, wo sie am meisten gebraucht werden, ist toll! Als wir vom Sozialprogramm des Polizeipräsidiums von Vancouver und der Arbeit von Jodyne Keller erfuhren, war sofort klar, dass wir diese Chance nutzen möchten.”

Constable Jodyne Keller, Leiterin des Obdachlosen-Sozialprogrammes des Vancouver Police Department, erklärt: “Beim Streifengang treffen wir immer wieder auf Männer und Frauen, die schlafend in den Straßen von Vancouver liegen. Unser Ziel ist es, mit den Obdachlosen in Kontakt zu treten und sie mit notwendigen Dingen zu versorgen, damit sie nicht krank werden und idealerweise ein Dach über dem Kopf finden. Capes direkt in die Hände derer zu geben, die es am nötigsten brauchen, ist unmittelbare Hilfe vor Ort und schafft sofort ein Stück mehr Lebensqualität.”

Hier noch das Video zum Projekt:

Das gemeinsame Vorbereiten der Aktion und die Nähwochenenden entwickeln sich schon jetzt für viele Arc’teryx- Mitarbeiter zu einem jährlichen Highlight.

(Pressemitteilung und Fotos: Arc’teryx)

Kategorien: Hersteller

Tags: ,,

Einen Kommentar hinterlassen

Your email address will not be published.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.